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VCD Nordost aktuell

Pressemitteilung: Entlassung von Staatssekretär Kirchner wäre ein herber Verlust für die Verkehrswende in Berlin

Eine Entlassung von Jens-Holger Kirchner als Verkehrs-Staatssekretär würde der VCD Nordost fachlich und menschlich sehr bedauern.

„Ja, Herr Kirchner hat auch uns in den letzten Monaten sehr gefehlt, gerade als durchsetzungsfähiger Antreiber der Verkehrswende in Berlin, und es brauchte dringend eine Lösung für die Zeit seiner Erkrankung“ erklärt der Landesvorsitzende Heiner von Marschall. „Aber warum so und warum gerade jetzt?“ Die Rückkehr schien absehbar. Und er  hätte ohne Einarbeitungszeit wieder loslegen können, er wurde schließlich sehnlichst erwartet. Völlig unverständlich ist, warum, wie berichtet, eine vom behandelnden Arzt empfohlene Rückkehr in Teilzeit bereits ab September verweigert wurde.

Wanja Borchert, Vorgänger im Landesvorsitz, ergänzt: „Ich habe Herrn Kirchner bei unserem gemeinsamen Gespräch als neuer Staatsekretär, aber auch bei seinen Teilnahmen am Berliner Senats-FahrRat als Pankower Stadtrat als sehr fähigen und im Verkehrsbereich gerade auch in unserem Sinne sehr kompetenten Fachmann wahrgenommen. Daher empfinde ich es auch als einen herben Verlust für die Umsetzung einer  ökologischen Verkehrspolitik in und für Berlin, dass er jetzt gehen muss und nicht wiederkommen darf! Von der (un-)menschlichen Seite, jemanden, der sich aus meiner Sicht nichts zu Schulden kommen lassen hat, in schwerer Krankheit auf dem Weg der Genesung zu kündigen mal abgesehen.“

„Ob ein neuer Staatssekretär die Funktion wirklich ausfüllen kann, das Mobilitätsgesetz und seine Umsetzung auch innerhalb der zweistufigen Berliner Verwaltung energisch voranzutreiben, gegebenenfalls ab wann und wie lange er zur Einarbeitung benötigt, werden wir genau beobachten und auch einfordern“ erklärt Heiner von Marschall. „Er übernimmt gegebenenfalls eine schwere Aufgabe und wird
sich an seinem Vorgänger messen lassen müssen.“


Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

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