Nordost

26.05.2010: A100 Planungen

26.05.2010: A100 Planungsunterlagen auch in Friedrichshain auslegen

A100-Planungsunterlagen auch in Friedrichshain auslegen!
Berlin. VCD Nordost fordert Auslegung der Planungsunterlagen für den 16.
Abschnitt der A100 auch in Friedrichshain
Im Falle einer Verlängerung der Autobahn A100 von Neukölln zur Straße Am Treptower
Park werden Prognosen zufolge zusätzlich 12.000 Autos und LKW täglich über die
Elsenbrücke rollen. Im Rudolfkiez sind dann rund 3.900 Kfz zusätzlich pro Tag zu
erwarten, an der Modersohnbrücke 3.200 Kfz sowie in der Revaler Straße zusätzlich
2.500 Kfz und in der Boxhagener Straße 2.400 Kfz.
Diese Daten wurden während der Auslegung der Planungsunterlagen für den 16.
Abschnitt der A100 im April 2009 unverständlicherweise nicht berücksichtigt. Erst beim
Planerörterungsverfahren im November 2009 wurden die Prognosen für Friedrichshain
öffentlich präsentiert. Die zusätzliche Verkehrsbelastung ist auch mit einer erheblichen
Zunahme der Lärmbelastung verbunden. Das Boxhagener Viertel ist bereits stark durch
Lärm belastet und als Konzeptgebiet für Lärmminderungsmaßnahmen durch die
Senatsverwaltung für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ausgewiesen. Der
Ausbau der A100 würde enorme zusätzliche Belastungen für die dicht besiedelten
Wohngebiete in Friedrichshain bedeuten.
Der VCD Nordost fordert daher, die Planungsunterlagen auch in Friedrichshain
auszulegen. Vorstandsmitglied Christian Kölling: „Alle Anwohner im Rudolf-Kiez sowie
im Boxhagener Viertel müssen in gleicherweise die Möglichkeit haben, sich ebenso wie
die Bürger in Neukölln und Treptow-Köpenick umfassend über die Planungen zu
informieren. Auch sie müssen gegenüber der Planung ihre Bedenken anmelden
können.“ Der VCD Nordost empfiehlt betroffenen Anwohnern, die Auslegung der
Planungsunterlagen bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat GR B,
Württembergische Str. 6 in 10707 Berlin zu fordern.

 

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