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Verkehrssicherheit, Pressemitteilung
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Mahnwache für einen im Berliner Straßenverkehr getöteten 89-jährigen Fußgänger

Wir gedenken dem 89-jährigen Fußgänger, der am 21. August im Röbellweg von einer Autofahrerin angefahren und schwer verletzt wurde. Er starb am 4. September 2022

In Berlin sind in diesem Jahr 21 Menschen im Verkehr getötet worden. Sie waren zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Motorrad/-roller und mit dem Auto unterwegs. Der Jüngste war gerade einmal fünf Jahre alt.

Dem ältesten Verkehrstoten (Stand 13.9.2022) gedenken wir am Unfallort Pölnitzweg Ecke Röbellweg in Berlin Buch.

Laut Polizeimeldung überquerte er die Fußgänger im Röbellweg, als die Autofahrerin ihn erfaßte und schwer verletzte.

Gemeinsam fordern wir:

  • Eine sichere Verkehrsinfrastruktur, damit sich alle sicher und unbedrängt durch unsere Stadt bewegen können.

  • Die #VisionZero, also keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr, muss als oberstes Ziel aller Planungen und Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.

  • Für die Opfer und Hinterbliebenen fordern wir die Einrichtung einer Ombudsstelle. Mit den Folgen eines schweren Unfalls werden die Opfer und Familien bisher alleine gelassen und sind damit oft überfordert. Sie verdienen eine angemessene Betreuung und solidarische Unterstützung bei der Bewältigung der Unfallfolgen und der Geltendmachung ihrer Ansprüche.

  • Wo Menschen im Straßenverkehr getötet wurden, muss den Hinterbliebenen die Einrichtung eines angemessenen Gedenkortes ermöglicht werden, was gleichzeitig der Mahnung an alle Verkehrsteilnehmenden dient.

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