Nordost

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Mahnwache für getöteten Fußgänger am Sonntag 18.9. in Buch

Am 21. August überquerte der 89jährige Fußgänger in Buch den Röbellweg auf einer Fußgängerfurt Ecke Pölnitzweg, wo er von einem linksabbiegenden PKW angefahren wurde. Der Fußgänger kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, wo er am 5. September starb.

Gemeinsam mit ADFC Berlin, Changing Cities und FUSS e.V. ruft der VCD Nordost für Sonntag den 18.09. zur Mahnwache am Unfallort auf:

    • 16:00 Uhr Buch, Pölnitzweg Ecke Röbellweg

www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2022/pressemitteilung.1237167.php

Zum Gedenken an den im Straßenverkehr getöteten Fußgänger werden wir eine weiße Figur am Unfallort aufstellen. Gerne können Blumen oder Kerzen mitgebracht werden.

Gemeinsam fordern wir:

    • Eine sichere Verkehrsinfrastruktur, damit sich alle sicher und unbedrängt durch unsere Stadt bewegen können.

    • Die #VisionZero, also keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr, muss als oberstes Ziel aller Planungen und Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.

    • Für die Opfer und Hinterbliebenen fordern wir die Einrichtung einer Ombudsstelle. Mit den Folgen eines schweren Unfalls werden die Opfer und Familien bisher alleine gelassen und sind damit oft überfordert. Sie verdienen eine angemessene Betreuung und solidarische Unterstützung bei der Bewältigung der Unfallfolgen und der Geltendmachung ihrer Ansprüche.

    • Wo Menschen im Straßenverkehr getötet wurden, muss den Hinterbliebenen die Einrichtung eines angemessenen Gedenkortes ermöglicht werden, was gleichzeitig der Mahnung an alle Verkehrsteilnehmenden dient.

Unsere Übersicht zu allen Todesopfern im Berliner Straßenverkehr: 

nordost.vcd.org/ziele/verkehrssicherheit/verkehrstote-2022

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