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VCD Nordost aktuell

Kundgebung des Bündnisses "Pro Straßenbahn"

Am 2. Oktober hatte ein Bündnis aus verschiedenen Umwelt- und Fahrgastverbänden zu der gemeinsamen Kundgebung „Schienen auf die Straße“ inklusive anschließendem Demonstrationszug vom Hardenbergplatz zum Ernst-Reuter-Platz aufgerufen. Anlass der Demonstration war die Einstellung der letzten Straßenbahnlinie Westberlins am 2. Oktober 1967 - vor genau 50 Jahren.

Am 2. Oktober hatte ein Bündnis aus verschiedenen Umwelt- und Fahrgastverbänden (u.a. Naturfreunde Berlin, IGEB, VCD Nordost) zu der gemeinsamen Kundgebung „Schienen auf die Straße“ inklusive anschließendem Demonstrationszug vom Hardenbergplatz zum Ernst-Reuter-Platz aufgerufen. Unser VCD Nordost Mitglied Friedhelm Blume hat einen Redebeitrag auf der Kundgebung gehalten. Anlass der Demonstration war die Einstellung der letzten Straßenbahnlinie Westberlins am 2. Oktober 1967 - vor genau 50 Jahren - der Linie 55, vom Bahnhof Zoo über Charlottenburg nach Hakenfelde und die damit verbundenen Forderung den Straßenbahnausbau, vor allem auch zurück in den Westteil der Stadt, zügig voranzubringen.

Der verstärkte Ausbau des Straßenbahnnetzes ist einer der zentralen Bausteine, um den zukünftigen Mobilitätsbedürfnissen in Berlin gerecht zu werden. Um diesen Ausbau voranzubringen und den Druck auf die Politik zu erhöhen, wurde 2016 das Bündnis „Pro Straßenbahn“ gegründet. Zu den Erstunterzeichnenden gehörten 15 Verbände, Parteien und Initiativen, so auch der VCD Nordost. Eine Umsetzung der Forderungen des Bündnisses scheint unter der rot-rot-grünen Landesregierung nun deutlich wahrscheinlicher. Die Verdichtung des Netzes im Ostteil der Stadt sowie zahlreiche Verlängerungen und Neubaustrecken bis weit in den Westteil hinein sind in Planung. Zuletz tagte das Bündnis „Pro Straßenbahn“ am 9. Oktober.

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