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Funmove Radtour - "Des Kaisers SMS"

Am Pfingstsonntag beginnen wir eine Serie von Radtouren auf den Spuren von "Kaisers SMS" auf dem Telegraphenradweg. Ein Mal im Jahr nehmen wir uns eine Etappe auf diesem Radweg vor.

intergrund ist, dass es von 1832 bis 1852 eine optische Telegrafenlinie von Berlin nach Koblenz gab. Diese war damals eine innovative Form der Nachrichtenübermittlung. Einzelheiten sind im Internet unter www.optischertelegraf4.de zu finden.

Bei guten Sichtverhältnissen war ein Zeichen etwa 7,5 Minuten von Berlin nach Koblenz unterwegs. Anderthalb Zeichen pro Minute schafften die Telegrafen.

Für die Radtour am 21. Mai 2018 nehmen wir uns die ersten vier Stationen vor. Unser Treffpunkt ist um 09 Uhr das Nordportal der Staatsbibliothek in Berlin-Mitte in der Dorotheenstraße. Es ist also nicht der Hauptbahnhof!

Früher gab es am Treffpunkt eine Sternwarte, die die Station 1 der Telegrafenlinie war. Durch den Tiergarten und den westlichen Teil Berlins geht es zunächst nach Berlin-Dahlem, wo an der Sankt-Annen-Kirche die Station 2 stand.

Inzwischen haben wir 12 km zurückgelegt. Nach weiteren 13 km erreichen wir den Schäferberg, wo einst die Station 3 stand. Inzwischen hat dort der Fernmeldeturm als modernerer Nachfolger die Nachrichtenübermittlung übernommen.

Nun verlassen wir die Hauptstadt und sind nach 8 km auf dem Telegrafenberg, der für seine einstige Funktion seinen Namen erhalten hat. Jetzt befindet sich auf dem Telegrafenberg der Wissenschaftspark "Albert Einstein" mit einigen renomierten Forschungseinrichtungen rund um die Erde. Unter anderem sind der Deutsche Wetterdienst und der als Baudenkmal bekannte Einsteinturm hier zu finden.

Vom Potsdamer Hauptbahnhof geht es mit der S-Bahn oder dem Regionalexpress 1 wieder zurück nach Berlin.

Da die Telegrafenstationen der guten Sichtbarkeit wegen meist auf dem Berg eingerichtet wurden, müssen die entsprechenden Anstiege gemeistert werden. Aber als Belohnung dafür gibt es schnelle Talfahrten. Insgesamt werden wir  etwa 35 km auf meist straßenbegleitenden Radwegen oder Stadtstraßen unterwegs sein. Da der größte Teil der Strecke in Berlin liegt, eignet sich die Tour auch dazu, dem Pfingstbesuch große Teile Berlins zu zeigen.

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