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Funmove-Tour nach Schenkenberg

Auf den Spuren von "Kaisers SMS" geht es am Sonntag, 16. Juni auf dem Telegraphenradweg von Potsdam durch Berlins Obstgarten nach Schenkenberg.

Am Sonntag, den 16. Juni setzen wir die die Serie der Radtouren auf dem Telegraphenradweg fort. Die optische Telegraphenlinie von Berlin nach Koblenz stellte in ihrer Entstehungszeit eine technische Innovation dar.
Wir treffen uns um 9.15 Uhr auf dem Berliner Hauptbahnhof, an der DB Information Washingtonplatz. Mit dem Regionalexpress RE 1 um 9.41 Uhr geht es zum Hauptbahnhof in Potsdam. Dieser liegt noch im Tarifbereich Berlin C.
Wenn wir dem Regionalexpress entstiegen sind, müssen wir zunächst die Steigung zum Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg erklimmen. Die Telegrafen stehen wegen der besseren Erkennbarkeit immer auf dem Berg. Das bekommen wir auf der Tour zu spüren. In Nachbarschaft einer Sternwarte befand sich die Station Nr. 4. Es gibt auch weitere interessante Gebäude aus dem 19. Jahrhundert auf dem Gelände zu sehen. Sie bieten einen Einblick in die Wissenschaftsgeschichte.
Nun geht es auf dem Havelradweg (https://www.havelradweg.de) am Ufer der Havel entlang bis Glindow. Der in der Havelniederung vorkommende Ton bildete die Grundlage für die Ziegelindustrie. So manches gelbe Backsteingebäude wurde mit Ziegeln aus dem Havelland gebaut. Daran erinnert das Ziegeleimuseum in Glindow. Für die Weiterfahrt nutzen wir den Panoramaweg Werderobst (http://www.werder-havel.de/pdf/tourismus/panoramaweg-werderobst.pdf), denn die Station Nr. 5 auf dem Fuchsberg steht inmitten einer Obstplantage. Erdbeeren und frühe Kirschen sind reif, dazu gibt es Spargel. Deshalb wurde die Tour auch auf den Juni gelegt. Im weiteren Verlauf der Fahrt kommen wir an einem kleinen Museum und einem Denkmal für Otto Lilienthal vorbei, der hier seine ersten Flugversuche unternahm.

Aus der Havelniederung heraus erklimmen wir ein weiteres Plateau mit Telegrafenstation Nr. 6 im Ortsteil Schenkenberg. Auch hier gibt es ein Modell des Telegrafens.


Vom 2 km entfernten Haltepunkt Götz bringt uns der Regionalexpress stündlich wieder zurück nach Berlin. Dann können wir zurückblicken auf 50 gefahrene Kilometer teilweise mit beachtlichen Anstiegen auf Rad-, Feldwegen und Landstraßen. Im Gepäck haben wir neue Erkenntnisse über die Errungenschaften des 19. Jahrhunderts in der Region und vielleicht auch Früchte aus dem Obstgarten Berlins.

Mehr im Internet:

http://www.telegraphenradweg.de

http://www.optischertelegraph4.de/stationen/

 

Kontakt-EMail: helmut.adolf@vcd-nordost.de

Funmove-Hotline: 0171 830 99 88

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