Nordost

VCD Nordost aktuell

Stellungnahme des VCD Nordost und des VCD Brandenburg zum Schieneninfrastrukturprojekt i2030

Die VCD-Landesverbände Nordost und Brandenburg haben sich zusammengesetzt und eine Stellungnahme im Sinne eines guten Umlandverkehrs in Berlin und Brandenburg und zum Schieneninfrastrukturprojekt i2030 verfasst.

Die Landesverbände begrüßen das Schieneninfrastruktur-Projekt i2030. Es ist ein Grundstein für eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung und bringt die Beteiligten an einen Tisch. Es ist jedoch halbherzig mit Blick auf die erforderliche Mobilitätswende. Eine Verdoppelung der ÖPNV-Fahrgastzahlen, wie sie die Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung vorsieht und zugleich Ziel des VCD ist, und eine entsprechende Erhöhung des Modal-Split-Anteils des ÖV-Pendlerverkehrs sind mit den geplanten Maßnahmen nicht erreichbar.

Das Projekt i2030 muss dafür in einem Stufenkonzept als i2040 und i2050 fortgeschrieben werden. Dabei muss sich der Ausbau an den Klimaschutzzielen orientieren, bis 2035 mindestens auf eine Verdoppelung des Modal-Split-Anteils im ÖV abzielen und bis 2050 die Klimaneutralität des Verkehrs in Berlin/Brandenburg vorbereiten. Eine solche Vision fehlt.

Die Forderungen im Einzelnen:

  • Schaffung erforderlicher Planungs- und Genehmigungskapazitäten
  • Gute Arbeitsteilung zwischen S-Bahn und Regionalverkehr
  • Sämtliche Korridore betrachten (Nordbahn, Kremmener Bahn, Hamburger Bahn, Wetzlarer Bahn, Stammbahn, Heidekrautbahn)
  • Kapazitätserhöhung durch Infrastruktur

Das ausführliche Dokument zum Download...

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