VCD Nordost Nachrichten http://nordost.vcd.org de_DE VCD Nordost Mon, 03 Aug 2020 12:41:56 +0200 Mon, 03 Aug 2020 12:41:56 +0200 TYPO3 EXT:news news-7116 Mon, 03 Aug 2020 11:11:49 +0200 Mahnwachen für vier getötete Verkehrsteilnehmer*innen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwachen-fuer-vier-getoetete-verkehrsteilnehmerinnen/ Folgende Standorte waren betroffen:

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news-7036 Mon, 20 Jul 2020 11:19:39 +0200 Mahnwache in Mahlsdorf am 17.07.2020 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-in-mahlsdorf-am-17072020/ Hultschiner Damm Ecke Erich-Baron-Weg 

 

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news-7013 Thu, 16 Jul 2020 19:26:40 +0200 Pressemitteilung: Mahnwache für getötete Fußgängerin in Mahlsdorf  https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-in-mahlsdorf/ 16.07.2020 | GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Changing Cities e.V., FUSS e.V., ADFC Berlin und VCD Nordost 

Die Fußgängerin war am 18. Juni an einer Ampel von einem Radfahrer umgefahren worden und starb am 10. Juli an ihren Verletzungen. Nach Angaben einer Zeugin hatte die Fußgängerin Grün und der Radfahrer Rot. 

ADFC Berlin, Changing Cities, FUSS e.V und VCD wollen daran erinnern, dass Verkehrsteilnehmende stets Rücksicht aufeinander und besonders auf Schwächere nehmen und Regeln einhalten müssen. Gemeinsam mahnen sie: „Schon ein scheinbar kleiner Verstoß gegen diese Grundsätze kann schreckliche Folgen haben. Niemand darf Sekunden sparen wollen und dafür andere gefährden.“

Die vier Verbände setzten sich für die Stärkung von Fuß-, Öffentlichem und Radverkehr sowie für die Vision Zero ein, also einen Verkehr ohne tödliche Unfälle und Schwerverletzte. Die Verstorbene ist bereits die 33. Verkehrstote in Berlin in diesem Jahr. Im ganzen Jahr 2019 waren es 40 Menschen. Dazu die vier Verbände: „Dies muss ein sehr lautes Signal für alle sein. Politik, Verwaltung, Polizei und alle Menschen in Berlin sind gefordert, durch Planung, Umbau, Kontrolle und nicht zuletzt durch das eigene alltägliche Verhalten, Straßen sicherer und lebenswerter zu machen.“

 

Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:

Antje Heinrich, antje.heinrich@changing-cities.org, 0178 47 52 808

Weiterführende Links:

Pressemitteilungen der Polizei vom 18.06.2020 und 12.07.2020 

Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung:

https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse

Diese Pressemitteilung im Online-Bereich: https://changing-cities.org/presse.html

Informationen zu Changing Cities e.V.: https://changing-cities.org

Informationen zum Volksentscheid Fahrrad: https://volksentscheid-fahrrad.de

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news-7007 Wed, 15 Jul 2020 11:35:51 +0200 Verbände & Initiativen fordern Einrichtung von Pop-Up Radwegen in Marzahn-Hellersdorf https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/verbaende-initiativen-fordern-einrichtung-von-pop-up-radwegen-in-marzahn-hellersdorf/ Der Radverkehr in Berlin nimmt stetig zu. In der Alberichstraße in Biesdorf wurden sogar 24,8 % mehr Radfahrende erkannt. Doch es gibt weiterhin einen großen Anteil an Menschen, für die aus Sorge vor Unfällen eine Nutzung des Rades nicht in Betracht gezogen wird. Dies betrifft allem voran Kinder, die an der Mobilität nur eingeschränkt teilnehmen können.

Die Gefahr für Radfahrende auf Straßen wie der Märkischen Allee wurde durch die Stadträtin selbst eingeräumt. Nach §45 StVO kann bei der entsprechenden Gefahrenlage ein Radschutzstreifen angeordnet werden. Das Berliner Mobilitätsgesetz sieht geschützte Radverkehrsanlagen an allen Hauptverkehrsstraßen vor.

Welche Radinfrastruktur das Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden erfüllt und somit allen Altersgruppen eine Teilhabe am Verkehr ermöglicht wurde in einer Umfrage unter 21.000 Menschen durch den Tagesspiegel vor kurzem veröffentlicht.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) hat mit den Regelplänen zur Einrichtung von temporären Radfahrstreifen die Möglichkeit für die Bezirke geschaffen, kurzfristig für bessere Radinfrastruktur zu sorgen. Die Finanzierung erfolgt durch die SenUVK. Inzwischen wächst die Zahl solcher Pop-Up-Radwege in anderen Bezirken. Auch die erste Pop-Up-Fahrradstraße wurde in Friedrichshain-Kreuzberg bereits eingeweiht.

Die Einrichtung von Pop-Up-Radwegen ist rechtmäßig und kann kurzfristig das Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden erfüllen und der gestiegenen Zahl von Radnutzenden berecht werden.

Derweil ist Marzahn-Hellersdorf einer der wenigen Bezirke, die von den entsprechenden Verwaltungsmitteln keinen Gebrauch machen.

Wir fordern die Bezirksstadträtin auf, endlich auch in Marzahn-Hellersdorf das Mobilitätsgesetz umzusetzen und von den neuen Regelplänen Gebrauch zu machen. Rückenwind gibt ihr der FahrRat-Beschluss vom 11.06.2020.

Offener Brief (Pdf)

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news-6735 Fri, 10 Jul 2020 12:15:00 +0200 Jahresmitgliederversammlung am 05.09.2020 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/jahresmitgliederversammlung-am-05092020/  

Nach aktuellem Stand kann die JMV am 5.9. als Präsenzveranstaltung in der Bundesgeschäftsstelle stattfinden. 

Die für den 06.06.2020 angesetzte Jahresmitgliederversammlung wurde aufgrund der weiterhin aktuellen Sicherheitsbestimmungen bzgl. der Corona-Pandemie verschoben. Aufgrund der dort abzuhaltenden geheimen Wahlen ist ein digitales Format nicht möglich.  Da sich pandemiebedingt Änderungen ergeben können, informieren Sie sich bitte regelmäßig. Sobald weitere Informationen vorliegen, lesen Sie auf dieser Seite.

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news-6991 Fri, 10 Jul 2020 11:00:00 +0200 Gründungsveranstaltung VCD-Ortsgruppe Rostock am 11. Juli 2020 um 13.30 Uhr https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gruendungsveranstaltung-vcd-ortsgruppe-rostock-am-11-juli-2020-um-1330-uhr-1/  

Die Zahl der VCD-Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern hat sich durch mehrere Neueintritte in den letzten Monaten erfreulich erhöht; gleichzeitig haben sich mehrere bereits engagierte Neu-Mitglieder aus Rostock an uns gewandt, um durch ihren Einsatz eine andere Radverkehrspolitik umzusetzen und einen attraktiven ÖPNV in der Hansestadt Rostock sowie im Landkreis Rostock zu fordern. Leider zeichnet sich Mecklenburg-Vorpommern immer noch durch einen geringen Anteil bei der Rad- sowie Bahn- und Busnutzung aus. 

Aus diesem Grund wollen wir die Mitglieder in der Hansestadt Rostock und im Umland dazu ermutigen, in unserer VCD-Ortsgruppe Rostock aktiv mitzuarbeiten, um ein anderes Mobilitätsverhalten und somit eine Verkehrswende in diesem Teil von MV durchzusetzen. 

Der Vorstand des VCD Nordost e.V. möchte Sie bzw. Euch ganz herzlich zu einer Gründungsveranstaltung am 11. Juli 2020 um 13.30 Uhr in das 

Peter-Weiss-Haus e.V.
Doberaner Straße 21
D-18057 Rostock
(Veranstaltungsraum: Kartenraum) einladen. 

Wesentliche Tagesordnungspunkte sind der Austausch zu den Arbeitsschwerpunkten, die Wahl einer Sprecherin bzw. eines Sprechers sowie die Organisation der Sitzungen und Kommunikation in der VCD-Ortsgruppe. Aufgrund der weiterhin geltenden besonderen Hygieneregeln für Versammlungen möchten wir ausdrücklich auf die Abstandsregelung und den Mund- und Nasenschutz verweisen. Wir freuen uns, wenn viele Mitglieder zu unserer Gründungsveranstaltung erscheinen.

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news-6947 Tue, 30 Jun 2020 11:42:00 +0200 Ideenwerkstatt: Neunutzung des öffentlichen Raumes https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ideenwerkstatt-neunutzung-des-oeffentlichen-raumes/ Die Stadt der Zukunft ist autofreier! Geteilte Mobilität und besser ausgebaute Mobilitätsalternativen zum motorisierten Individualverkehr werden für weniger Autos im Straßenbild sorgen.
Dieser öffentliche Raum steht allen Anwohnenden zur Verfügung. In der Ideenwerkstatt, geleitet durch Daniel Zimmermann vom VCD Nordost, entwickeln wir gemeinsam Ideen, wie wir den freigewordenen Raum nutzen möchten.

Selbstverständlich beachten wir alle Regeln, die zur Sicherheit der Teilnehmenden und zur Eindämmung der Corona-Pandemie nötig sind.

hier zum Flyer

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news-6939 Fri, 26 Jun 2020 15:58:00 +0200 Zum Einsatz der neuen Katamaran-Fähre auf der Königslinie: Gute Bahn- und Busanbindung zum Hafen Mukran gefordert! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zum-einsatz-der-neuen-katamaran-faehre-auf-der-koenigslinie-gute-bahn-und-busanbindung-zum-hafen-muk-2/  

Der VCD Nordost (Regionalgruppe Vorpommern-Rügen) begrüßt die von der Förde Reederei Seetouristik und der MV-Landesregierung angekündigte Wiederaufnahme der Seeverbindung zwischen Rügen und Südschweden ab dem 15. September 2020. Mit dem geplanten Einsatz einer Katamaran-Fähre wird die Fahrzeit deutlich verkürzt und es werden auch wieder Tagesausflüge von Deutschlands größter Insel möglich. Etwas getrübt wird die Nachricht durch die Verlegung des unter der Marke FRS Königslinjen verkehrenden Katamarans vom Fährhafen Trelleborg nach Ystad; damit wird sich die Fahrzeit mit der Bahn nach Malmö etwas verlängern und die Mitnahme von Eisenbahnwaggons künftig nicht mehr möglich sein. 

Für den ökologischen Verkehrsclub Deutschland besitzt eine gute Bahnanbindung durch einen vom Land Mecklenburg-Vorpommern bestellten Regionalverkehr zum Hafen Mukran, ergänzt durch eine gute Anbindung durch den VVR-Busverkehr,  eine wesentliche Voraussetzung für einen weiter hohen Anteil von Fußpassagieren und Radfahrern auf der neuen Katamaran-Verbindung. Bereits in 2019 waren über 35.000 Passagiere auf der MS Sassnitz ohne eigenen PKW unterwegs. Für Wilfried Kramer vom VCD Nordost besteht nun die neue Chance, dass möglichst viele Urlauber*innen bei einem Tagesausflug nach Südschweden auf ihr Auto verzichten und umweltfreundlich mit Bahn oder Bus die An- und Abreise zum Fährhafen Mukran antreten. Vom schwedischen Fährhafen Ystad verkehren Regionalzüge im attraktiven 30 Minuten-Takt nach Malmö.


Kontakt: wilfried.kramer@vcd-Nordost.de

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news-6940 Fri, 26 Jun 2020 15:58:00 +0200 Zum Einsatz der neuen Katamaran-Fähre auf der Königslinie: Gute Bahn- und Busanbindung zum Hafen Mukran gefordert! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zum-einsatz-der-neuen-katamaran-faehre-auf-der-koenigslinie-gute-bahn-und-busanbindung-zum-hafen-muk-3/  

Der VCD Nordost (Regionalgruppe Vorpommern-Rügen) begrüßt die von der Förde Reederei Seetouristik und der MV-Landesregierung angekündigte Wiederaufnahme der Seeverbindung zwischen Rügen und Südschweden ab dem 15. September 2020. Mit dem geplanten Einsatz einer Katamaran-Fähre wird die Fahrzeit deutlich verkürzt und es werden auch wieder Tagesausflüge von Deutschlands größter Insel möglich. Etwas getrübt wird die Nachricht durch die Verlegung des unter der Marke FRS Königslinjen verkehrenden Katamarans vom Fährhafen Trelleborg nach Ystad; damit wird sich die Fahrzeit mit der Bahn nach Malmö etwas verlängern und die Mitnahme von Eisenbahnwaggons künftig nicht mehr möglich sein. 

Für den ökologischen Verkehrsclub Deutschland besitzt eine gute Bahnanbindung durch einen vom Land Mecklenburg-Vorpommern bestellten Regionalverkehr zum Hafen Mukran, ergänzt durch eine gute Anbindung durch den VVR-Busverkehr,  eine wesentliche Voraussetzung für einen weiter hohen Anteil von Fußpassagieren und Radfahrern auf der neuen Katamaran-Verbindung. Bereits in 2019 waren über 35.000 Passagiere auf der MS Sassnitz ohne eigenen PKW unterwegs. Für Wilfried Kramer vom VCD Nordost besteht nun die neue Chance, dass möglichst viele Urlauber*innen bei einem Tagesausflug nach Südschweden auf ihr Auto verzichten und umweltfreundlich mit Bahn oder Bus die An- und Abreise zum Fährhafen Mukran antreten. Vom schwedischen Fährhafen Ystad verkehren Regionalzüge im attraktiven 30 Minuten-Takt nach Malmö.


Kontakt: wilfried.kramer@vcd-Nordost.de

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news-6908 Sat, 20 Jun 2020 14:30:00 +0200 Ein erfolgreicher Aktionstag zum Tag der Verkehrssicherheit in Berlin-Tegel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ein-erfolgreicher-aktionstag-zum-tag-der-verkehrssicherheit-in-berlin-tegel/  

 

 

 

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news-6868 Fri, 19 Jun 2020 09:42:00 +0200 PM: Aufruf zum Tag der Verkehrssicherheit am 20.06.2020 - Mehr Platz für Fahrrad- und Fußverkehr in ganz Berlin, auch in den Außenbezirken. https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pm-aufruf-zum-tag-der-verkehrssicherheit-am-20062020-mehr-platz-fuer-fahrrad-und-fussverkehr-in/  

Im Zuge des Corona-Lockdowns wurden zwei Monate lang keine Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen auf Berlins Straßen totgefahren. Seit der Kfz-Verkehr ab Mitte April wieder zugenommen hat, haben wir erneut Tote zu beklagen. Trotz Corona-Lockdowns übersteigt die Zahl der Verkehrstoten im ersten Quartal 2020 deutlich die Zahl aus dem Vorjahreszeitraum.

Changing Cities und VCD Nordost möchten deswegen mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen: Angefragt wurden Herr Ingmar Streese (SenUVK) und Frau Katrin Schultze-Berndt  (Bezirksstadträtin in Reinickendorf). Die nötige und in Berlin gesetzlich verankerte Mobilitätswende betrifft nicht nur die Innenstadt, sondern gerade auch die Außenbezirke, damit möglichst viele Autofahrer auf den Umweltverbund umsteigen und das Sterben auf unseren Straßen beendet wird.

„Für die #VisionZero, also keine Verkehrstoten und Schwerverletzen mehr, braucht Berlin mehr Raum, wo sich Fahrrad- und Fußverkehr sicher fortbewegen können. Um diesem Ziel möglichst schnell näher zu kommen, fordern wir vermehrt auch kurzfristige temporäre Maßnahmen, in ganz Berlin und in allen Bezirken. Natürlich sollen diese dann auch verstetigt werden“, sagt Heiner von Marschall von VCD Nordost.

Nicht nur die Senatsverwaltung, sondern auch alle Bezirke sind für die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes verantwortlich. Um die Ziele des Gesetzes bis 2030 zu erreichen, müssen zügig und energisch Maßnahmen geplant und auch umgesetzt werden. Der Aktionstag wurde von den Organisationen bewusst nach Reinickendorf gelegt, dem Bezirk, der in Berlin oft als Schlusslicht bei der Mobilitätswende wahrgenommen wird.

„Gerade auch hier möchten wir vor Ort Möglichkeiten aufzeigen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen, wie die Flächen auf unseren Straßen gerechter zwischen allen Verkehrsteilnehmer*innen verteilt werden können, um damit auch zur Sicherheit gerade für die Schwächsten beizutragen“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.

Pressemitteilung als PDF

 

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news-6874 Mon, 15 Jun 2020 09:21:13 +0200 Neue Sassnitzer Stadtbuslinie als Chance - Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg motivieren https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/neue-sassnitzer-stadtbuslinie-als-chance-buergerinnen-und-buerger-zum-umstieg-motivieren/  

Damit wird auch eine langjährige Forderung des ökologischen Verkehrsclubs für einen attraktiven und besseren Nahverkehr im Kreis Vorpommern-Rügen erfüllt. Erst im Jahr 2017 wurde die bisherige Stadtbuslinie 18 wegen Sparauflagen des Landkreises auf einen 60 Minuten-Takt ausgedünnt, womit auch wichtige Anschlüsse am Bahnhof Sassnitz nicht mehr funktionierten.

Für die Sprecherin der Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost, Claudia Lorenz,sollte das Angebot der zweiten Stadtbuslinie von VVR und der Stadt Sassnitz gut beworben werden, damit noch mehr Sassnitzer Bürgerinnen und Bürger auf diese umweltfreundliche Mobilitätsform umsteigen. Alle wichtigen Versorgungs- und Einkaufseinrichtungen sowie das Rathaus der Stadt sind nun unmittelbar durch die beiden Stadtbuslinien angebunden. Gleichzeitig sind die beliebten Läden und Angebote im Sassnitzer Stadthafen durch drei neue Haltestellen für Touristen gut erreichbar.

Der VCD Nordost (RG Vorpommern-Rügen) hatte Anfang 2020 ein Positions- und Strategiepapier für einen besseren Bus- und Bahn-Verkehr in Vorpommern-Rügen vorgelegt, das insbesondere eine Taktverdichtung auf wichtigen Linien, eine gute Bahn-Busverknüpfung sowie für die ländlichen Regionen ein Rufbussystem vorsieht.

 

PM als PDF

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news-5996 Thu, 11 Jun 2020 18:30:00 +0200 Abgesagt: Sommerfest des VCD Nordost https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/abgesagt-sommerfest-des-vcd-nordost/ Das Sommerfest wird abgesagt. Es war gekoppelt an das Treffen Haupt-/Ehrenamt des Bundesverbandes, das ebenfalls nicht stattfindet.

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news-6860 Thu, 11 Jun 2020 15:45:58 +0200 VCD-Regionalgruppe Vorpommern-Rügen fordert, Eisenbahnfähre zu erhalten https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-regionalgruppe-vorpommern-ruegen-fordert-eisenbahnfaehre-zu-erhalten-1/  

Während die vorgeschlagene Katamaran-Bedienung die Fahrzeiten deutlich reduzieren würde, fehlt aber das Angebot einer Eisenbahnfähre. Immerhin wurden im vergangenen Jahr 2019 rd. 15.000 Bahnreisende zwischen Sassnitz und Trelleborg befördert. Für 2020 lagen vor Einstellung des Fährbetriebes rd. 90 Fahrplananmeldungen für die Nachtzugverbindung Berlin-Malmö über Sassnitz/ Mukran vor. Der Nachtzugverkehr sowie die Mitnahme auf einer Eisenbahnfähre stellt eine nachhaltige Mobilitätsform dar, die angesichts der weiterhin geltenden Klimaziele in Europa zu erhalten und auch weiter auszubauen ist.

Der VCD Nordost (RG Vorpommern-Rügen) appelliert daher an die MV-Landesregierung, den Landkreis Vorpommern-Rügen sowie an die Stadt Sassnitz als Hauptgesellschafter des Fährhafen Sassnitz neben dem Einsatz eines Katamarans auch weiterhin die Bedienung durch eine Eisenbahnfähre zwischen Sassnitz und Trelleborg zu ermöglichen, um den umweltfreundlichen Verkehr zwischen Deutschland und Schweden fortzusetzen.Der Hafenstandort Sassnitz/ Mukran ist wegen seiner guten Eisenbahnanbindung und den kurzen Wegen zwischen den Verkehrsmitteln sowohl für die Wiederaufnahme der Zugbeförderung mit einer klassischen Fähre als auch für eine neue Katamaran-Verbindung prädestiniert.

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news-6861 Thu, 11 Jun 2020 15:45:58 +0200 VCD-Regionalgruppe Vorpommern-Rügen fordert, Eisenbahnfähre zu erhalten https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-regionalgruppe-vorpommern-ruegen-fordert-eisenbahnfaehre-zu-erhalten/  

Während die vorgeschlagene Katamaran-Bedienung die Fahrzeiten deutlich reduzieren würde, fehlt aber das Angebot einer Eisenbahnfähre. Immerhin wurden im vergangenen Jahr 2019 rd. 15.000 Bahnreisende zwischen Sassnitz und Trelleborg befördert. Für 2020 lagen vor Einstellung des Fährbetriebes rd. 90 Fahrplananmeldungen für die Nachtzugverbindung Berlin-Malmö über Sassnitz/ Mukran vor. Der Nachtzugverkehr sowie die Mitnahme auf einer Eisenbahnfähre stellt eine nachhaltige Mobilitätsform dar, die angesichts der weiterhin geltenden Klimaziele in Europa zu erhalten und auch weiter auszubauen ist.

Der VCD Nordost (RG Vorpommern-Rügen) appelliert daher an die MV-Landesregierung, den Landkreis Vorpommern-Rügen sowie an die Stadt Sassnitz als Hauptgesellschafter des Fährhafen Sassnitz neben dem Einsatz eines Katamarans auch weiterhin die Bedienung durch eine Eisenbahnfähre zwischen Sassnitz und Trelleborg zu ermöglichen, um den umweltfreundlichen Verkehr zwischen Deutschland und Schweden fortzusetzen. Der Hafenstandort Sassnitz/ Mukran ist wegen seiner guten Eisenbahnanbindung und den kurzen Wegen zwischen den Verkehrsmitteln sowohl für die Wiederaufnahme der Zugbeförderung mit einer klassischen Fähre als auch für eine neue Katamaran-Verbindung prädestiniert.

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news-6838 Mon, 08 Jun 2020 12:46:51 +0200 Fotos und Videos vom Fahrradstern https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fotos-und-videos-vom-fahrradstern/  

Für den digitalen Fahrradstern platzierten sich die Teilnehmer*innren in Abständen von 100 Metern.

Die Zeitraffer-Aufnahme des Critical Maps – Kartenmitschnittes ansehen…

Die VCD-Stationen im Stern in der Straßen-Passaten-Perspektive ansehen...

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news-6822 Sun, 07 Jun 2020 11:15:00 +0200 Fahrradstern, 7.6. https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradstern-76-1/ Der VCD Nordost ist auch in die Mobilisierung involviert und plant einen eigenen „VCD-Fahrradstrang“ ab Yorckstr./ Nordost-Geschäftsstelle (s. Bild. Strahl 11).

Während der Anteil der Wege, die in Berlin mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, in den letzten Jahren um fünf Prozent gestiegen ist, gehen die mit dem Auto zurückgelegten Wege um vier Prozent zurück (Studie Mobilität in Städten, 2019). Gerade die Corona-Krise und ihr Gebot des Abstandhaltens zeigen jedoch, dieser Trend spiegelt sich nicht im Straßenraum wieder. Radwege sind viel zu schmal oder gar nicht erst vorhanden. Der Großteil des öffentlichen Raums ist nach wie vor dem Pkw vorbehalten. Trotz „Pop-Up Radwege“ ist sicheres Fahrradfahren in großen Teilen der Stadt in weiter Ferne.

Unter dem Motto „Straßen für alle – Mehr Platz Fürs Rad!“ protestieren Radfahrende am 7. Juni als Fahrradstern für sichere, breite Radwege. Statt zu einer gemeinsamen Fahrrad-Demonstration, ruft der ADFC Berlin in diesem Jahr Corona-sicher zu einer individuellen Protestaktion auf. Über ein Online-Tool können sich Interessierte einen Standort im Zentrum Berlins buchen und alleine oder zu zweit mit dem Fahrrad dorthin fahren. Dort muss die App „Critical Maps“ aktiviert werden. Die Standorte liegen ungefähr 100 Meter voneinander entfernt. So können sich die Protestierenden ansteckungsfrei digital vernetzen und zusammen innerhalb der App das Bild eines Sterns aus Menschen mit Fahrrädern erzeugen. Ausgangspunkt des Fahrradsterns ist der Große Stern in Berlin-Mitte, an dem eine vorab festgelegte Gruppe an ADFC Berlin Aktiven in sicherem Abstand zu einander mit Schildern protestiert. Alle Teilnehmenden der Aktion werden gut sichtbar Rot tragen. Von der Siegessäule aus entsteht so das Bild eines stern-förmig verlaufenden Protests aus einzelnen Menschen.

 

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news-6115 Sun, 07 Jun 2020 11:00:00 +0200 Abgesagt: Umweltfestival mit VCD-Stand https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/abgesagt-umweltfestival-mit-vcd-stand/ Mehr auf der Umweltfestival-Webseite.

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news-5995 Sat, 06 Jun 2020 13:00:00 +0200 Verschoben: Mitgliederversammlung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/verschoben-mitgliederversammlung/ Aufgrund der dort abzuhaltenden geheimen Wahlen ist ein digitales Format nicht möglich.

Die Absage der Jahresmitgliederversammlung am 06.06.2020 erfolgt "bis auf Weiteres", sobald weitere Informationen vorliegen, lesen Sie diese hier.

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news-6810 Thu, 04 Jun 2020 16:15:00 +0200 Fahrradstern, 7. Juni - "Auch der VCD ist dabei!" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradstern-7-juni-auch-der-vcd-ist-dabei/  

Der VCD Nordost ist auch in die Mobilisierung involviert und steht am “Strahl 9” Karl Liebknecht Str. vom Schlossplatz bis zum Fernsehturm.

Während der Anteil der Wege, die in Berlin mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, in den letzten Jahren um fünf Prozent gestiegen ist, gehen die mit dem Auto zurückgelegten Wege um vier Prozent zurück (Studie Mobilität in Städten, 2019). Gerade die Corona-Krise und ihr Gebot des Abstandhaltens zeigen jedoch, dieser Trend spiegelt sich nicht im Straßenraum wieder. Radwege sind viel zu schmal oder gar nicht erst vorhanden. Der Großteil des öffentlichen Raums ist nach wie vor dem Pkw vorbehalten. Trotz „Pop-Up Radwege“ ist sicheres Fahrradfahren in großen Teilen der Stadt in weiter Ferne.

Unter dem Motto „Straßen für alle – Mehr Platz Fürs Rad!“ protestieren Radfahrende am 7. Juni als Fahrradstern für sichere, breite Radwege. Statt zu einer gemeinsamen Fahrrad-Demonstration, ruft der ADFC Berlin in diesem Jahr Corona-sicher zu einer individuellen Protestaktion auf. Über ein Online-Tool können sich Interessierte einen Standort im Zentrum Berlins buchen und alleine oder zu zweit mit dem Fahrrad dorthin fahren. Dort muss die App „Critical Maps“ aktiviert werden. Die Standorte liegen ungefähr 100 Meter voneinander entfernt. So können sich die Protestierenden ansteckungsfrei digital vernetzen und zusammen innerhalb der App das Bild eines Sterns aus Menschen mit Fahrrädern erzeugen. Ausgangspunkt des Fahrradsterns ist der Große Stern in Berlin-Mitte, an dem eine vorab festgelegte Gruppe an ADFC Berlin Aktiven in sicherem Abstand zu einander mit Schildern protestiert. Alle Teilnehmenden der Aktion werden gut sichtbar Rot tragen. Von der Siegessäule aus entsteht so das Bild eines stern-förmig verlaufenden Protests aus einzelnen Menschen.

Link zur Aktion

 

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news-6829 Thu, 04 Jun 2020 10:54:39 +0200 Mahnwache für die in Friedrichshain getötete Radfahrerin am 04.06.2020 - Innerhalb von acht Tagen 3 Tote! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-die-in-friedrichshain-getoetete-radfahrerin-am-04062020-innerhalb-von-acht-tagen-3/ news-6826 Wed, 03 Jun 2020 12:31:30 +0200 Weltfahrradtag https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/weltfahrradtag/  

Dieser wird seit dem 3. Juni 2018 begangen: Er wurde am 12. April 2018 als ein offizieller UN-Tag des Bewusstseins über die gesellschaftlichen Vorteile der Fahrradnutzung verabschiedet.

mehr zum Weltfahrradtag

...und zum „Fahrradstern“

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news-6821 Tue, 02 Jun 2020 16:38:14 +0200 Fotos von der Menschenkette am 02.06.2020 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fotos-von-der-menschenkette-am-02062020/

 

Der Wirtschaftskrimi um die staatlichen Konjunkturhilfen für die Autoindustrie geht weiter. Wahrscheinlich wird am 3.6. die Entscheidung fallen, die bereits am 5. Mai hätte fallen sollen. Schon vor einem Monat haben verschiedene Akteure deshalb gemeinsam mit befreundeten Aktivist*innen vor dem Kanzleramt gegen eine unsoziale und unökologische Abwrackprämie demonstriert. Mit Erfolg: Der erste Autogipfel im Kanzleramt wurde ergebnislos vertagt und die für heute geplante Fortsetzung kurzfristig abgesagt.


Um den klimapolitischen Unsinn in Form von Kaufanreizen für neue Abgasautos zu verhindern, haben wir über Pfingsten alle Kräfte mobilisiert. Denn selbst innerhalb der Fraktionen ist eine Neuauflage der Abwrackprämie von 2009 umstritten. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass sämtliche Bundestagsabgeordnete unsere Argumente in ihren Postfächern hatten.

Startgeld grüne Mobilität statt Autokaufprämie

Wir sind gegen eine Abwrackprämie, da nicht nur die Autoindustrie, sondern alle Unternehmen der Verkehrsbranche unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Wir brauchen Konjunkturmaßnahmen, die schnell wirken und gleichzeitig zukunftsfähig und nachhaltig sind. Dazu haben wir einen Vorschlag erarbeitet. Als Gegenentwurf zu einer Autokaufprämie schlagen wir ein Startgeld grüne Mobilität vor. 

Heute Nachmittag geht’s also ans Eingemachte. Seit 14 Uhr beraten die Spitzen der Regierung im Koalitionsausschuss. Diese Verhandlungen haben wir heute Vormittag mit einer spektakulären Aktion eingeläutet: Zusammen mit Aktivist*innen unserer befreundeten Verbände, organisiert von den Schüler*innen von Fridays for Future geben wir den politischen Entscheider*innen ein deutliches Zeichen mit auf den Weg.

Menschenkette für die Verkehrswende

Eine Menschenkette – durch Bänder und Fahrräder mit ausreichend Abstand zueinander getrennt - schlängelte sich zwei Kilometer durch das politische Zentrum BerlinsVom Hauptsitz des VDA bis zum Bundeskanzleramt.

 

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news-6819 Mon, 01 Jun 2020 19:43:30 +0200 Mahnwache für in Tempelhof getötete Fußgängerin https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-in-tempelhof-getoetete-fussgaengerin/ In Gedenken an das Opfer.

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news-6799 Fri, 29 May 2020 11:33:00 +0200 Menschenkette gegen die #Abfrackprämie am 2. Juni in Berlin, Unter Den Linden https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/menschenkette-gegen-die-abfrackpraemie-am-2-juni-in-berlin-unter-den-linden/  

Der notwendige Abstand zwischen den Personen der Menschenkette werden 1,5 m lange Flatterbänder und mitgebrachte Fahrräder sichern, sodass sich das Bild „Person-Fahrrad-Person-Fahrrad-Person-Fahrrad“ usw. ergibt.

Seid sehr gerne mit dabei!
Wir werden viele: FFF und Campact setzen auf 500 Teilnehmende! Dazu gibt es dezentrales Programm mit Redebeiträgen und Soundbikes. Je mehr Menschen wir vom VCD sein werden, desto sichtbarer werden wir. Schnappt euch euer VCD-T-Shirt, bunte Schilder und eine Fahne und radelt in Richtung Brandenburger Tor. Der VCD ist dort im sehr zentralen Abschnitt “Unter Den Linden 3" (von der Wilhelmstraße direkt am Pariser Platz bis zur Schadowstraße, siehe Karte.)

Zwei Personen aus der Bundesgeschäftsstelle werden bereits ab 10 Uhr an unserem Treffpunkt am Pariser Platz sein. Ab 11 Uhr beginnen wir, uns in der Menschenkette aufzustellen, daher wäre es klasse, wenn ihr ab 11 Uhr vor Ort seid. Wer sich mit anderen Aktiven aus dem VCD Nordost verabreden will, kann das vorab über den Email-Aktivenverteiler tun.

Wir halten auf der Veranstaltung ausreichenden Abstand zwischen Personen unterschiedlicher Haushalte und alle sind aufgerufen, ihre Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen und zu tragen!

Hintergrund:

Derzeit verhandelt die Bundesregierung über Konjunkturmaßnahmen, die die Wirtschaft im Anschluss an die Pandemie wieder ankurbeln soll. Auch die Autoindustrie fordert hohe finanzielle Hilfen. So wird derzeit diskutiert, Kaufanreize für Neuwagen zu beschließen – und das sogar für klimaschädliche Verbrenner mit hohem CO2-Ausstoß. Schien der „Kampf“ die letzten Tage beinah schon verloren, ist seit heute tatsächlich wieder komplett offen, ob die Kaufprämie für Verbrenner kommen wird. Daher heißt es: Es ist umso wichtiger, großen Druck auf allen Kanälen zu machen! Wir sind grundsätzlich gegen eine Neuauflage einer Abwrackprämie. Auch der Großteil der Bevölkerung (60%) spricht sich gegen diese aus. Weitere Details findet ihr außerdem in Michaels Beitrag auf unserem VCD-Blog.

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news-6808 Fri, 29 May 2020 11:21:37 +0200 Mahnwache für in Tempelhof getötete Fußgängerin https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-in-tempelhof-getoetete-fussgaengerin-1/ FUSS e.V., VCD Nordost, Changing Cities und ADFC Berlin rufen zur Teilnahme auf.

Wir halten auf der Veranstaltung ausreichenden Abstand zwischen Personen unterschiedlicher Haushalte und alle sind aufgerufen, ihre Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen und zu tragen!

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news-6806 Wed, 27 May 2020 00:00:00 +0200 Mahnwache für getöteten Radfahrer - Presseberichte zur Aktion am 27.5.2020 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-getoeteten-radfahrer-presseberichte-zur-aktion-am-2752020/  

Mit einer Mahnwache gedachten am 27.5. etwa 60 Radfahrende des Toten. Für 10 Minuten wurde die Straße voll gesperrt, ein weißes Geisterrad aufgestellt und mit Blumen und Kerzen geschmückt.

Die tödliche Unfallstelle muss dringend entschärft werden. Der kreuzende Fernradweg muss deutlich erkennbar sein, beispielsweise durch eine rote Markierung auf der Fahrbahn. Für den Kfz-verkehr braucht es Warnschilder "Radweg kreuzt" und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf höchsten 50 km/h.

Die MOZ berichtete: https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/hennigsdorf/hennigsdorf-artikel/dg/0/1/1805340/

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news-6785 Tue, 26 May 2020 13:49:30 +0200 Fotos vom bundesweiten Aktionstag für Pop-up-Radwege am 23.05.2020 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fotos-vom-bundesweiten-aktionstag-fuer-pop-up-radwege-am-23052020/ news-6782 Mon, 25 May 2020 12:44:31 +0200 Pressemitteilung: Breites Bündnis fordert mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer – auch in Reinickendorf! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-breites-buendnis-fordert-mehr-platz-fuer-fussgaenger-und-radfahrer-auch-in-reinicke/ „Es geht nicht darum, Autoverkehr zu verbieten. Es geht darum, die begrenzte Verkehrsfläche gerechter aufzuteilen, damit alle, auch die schwächeren Verkehrsteilnehmer, sicher und unbedrängt an ihr Ziel kommen“ erklärt der Landesvorsitzende des VCD Nordost, Heiner von Marschall, auf der Kundgebung am Samstag Vormittag in der Berliner Straße in Tegel.

Dringender Handlungsbedarf besteht während der Corona-Krise. Auf den schmalen Bürgersteigen ist es schlicht unmöglich, das Abstandsgebot von 1,5 Metern einzuhalten. Das gilt umso mehr, da sich vor vielen Geschäften regelmäßig Schlangen bilden, die auf Einlass warten.

Der bisherige Parkstreifen wurde von der Demonstration für den Fußverkehr reklamiert, auch um Wartebereiche vor Geschäften einzurichten oder Außengastronomie zu ermöglichen.

Auf dem mittleren Fahrstreifen hatten ADFC und VCD einen temporären Radstreifen ausgerollt, der von den vielen teilnehmenden Fahrradfahrenden auch gleich begeistert angenommen wurde.

Eva Marie Plonske, Grüne Abgeordnete aus Reinickendorf, erklärte, die Senatsverwaltung habe ihre Hausaufgaben gemacht, indem sie Regelpläne für die temporäre Einrichtung von Radverkehrsanlagen vorgelegt hatte: https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/rad/infrastruktur/download/Regelplaene_Radverkehrsanlagen.pdf

Nun seien der Bezirk gefordert, dies auch umzusetzen. Aufgrund des 2018 verabschiedeten Berliner Mobilitätsgesetzes müssen ohnehin bis spätestens 2030 an allen Hauptverkehrsstraßen sichere Radverkehrsanlagen entstehen.

Warum sollte in Reinickendorf unmöglich sein, was uns andere Bezirke bereits vormachen?

Für die Initiative Waldseeviertel forderte Michael Ortmann, den Kfz-Verkehr auf die Hauptstraßen zu konzentrieren. Dies sei kein Widerspruch zu sicheren Radverkehrsanlagen gemäß Mobilitätsgesetz.

Marie-Anne Lamberti für die ADFC Stadtteilgruppe, Felix Lederle für die Linksfraktion und Jens Augner für die Grüne Fraktion in der BVV schilderten, wie alle ihre Vorschläge zu Verbesserungen für den Radverkehr in Reinickendorf abgeschmettert wurden.

Für den VCD Nordost erklärte Heiner von Marschall abschließend unter Beifall: „Das größte Problem für die nötige Mobilitätswende sind die Parkplätze. Diese Flächen brauchen wir in der Stadt für bessere Nutzungen, insbesondere für schwächere und gefährdete Verkehrsteilnehmer. Parken kann man in Parkhäusern und auf Kundenparkplätzen.“ In der Berliner Straße haben die Autos insgesamt sechs Fahrstreifen zur Verfügung. Die Gehsteige sind für eine Einkaufsstraße viel zu schmal. Radverkehrsanlagen existieren überhaupt nicht, das Fahren auf der Fahrbahn wird als bedrängend und gefährlich empfunden.

 „Weniger Lärm, bessere Luft, mehr gegenseitige Rücksichtnahme“ erinnerte Heiner von Marschall daran, wie der Straßenverkehr im März und April aussah. „Und weniger Verkehrstote: zwei Monate lang wurden in Berlin keine Fußgänger oder Fahrradfahrer totgefahren. Das wünschen wir uns dauerhaft, auch ohne Pandemie!“

Zum Abschluss der Demonstration wurde es plötzlich ungewohnt ruhig in der Berliner Straße. Eine angenehme Stille breitete sich aus. Passanten schauten ungläubig, ob sie jetzt einfach die Straße überqueren könnten, um die Geschäfte auf der Gegenseite zu erreichen. Was war geschehen?

Für den abschließenden Fahrradkorso hatte die Polizei für zehn Minuten die Berliner Straße für den Kfz Verkehr in beiden Richtungen voll gesperrt, was die Veranstalter gar nicht beantragt hatten. Aber die Polizei fand es zu gefährlich, wenn sich fünfzig Radfahrende (eigentlich kein unnormales Aufkommen) gleichzeitig mit dem Kfz-Verkehr durch die Berliner Straße in Tegel bewegen…

Pressemitteilung als PDF

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news-6749 Mon, 18 May 2020 12:50:02 +0200 Pressemitteilung: Demonstration für eine Pandemie-resiliente Infrastruktur https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-demonstration-fuer-eine-pandemie-resiliente-infrastruktur/ Um ein Zeichen für die Notwendigkeit gut ausgebauter Fuß- und Radwege in der Krise und darüber hinaus zu setzen, rufen Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf, die ADFC Stadtteilgruppe, die Linksfraktion in der BVV, die Initiative Zabel Krüger Damm, die Bürgerinitiative für Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel, das Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf und der VCD Nordost zur Demonstration auf:

Zeit: Samstag 23.05.2020 um 10.59 Uhr

Ort: Berliner Straße 96 in 13507 Berlin-Tegel Höhe Edeka

Wir fordern auch in Reinickendorf

  • die zügige Einrichtung temporärer Radverkehrsanlagen („Pop-Up-Radwege“) gemäß der vorhandenen Regelpläne der Senatsverwaltung. Dazu schlagen wir zunächst die Berliner Straße in Tegel, die Scharnweberstraße und die Ollenhauerstraße südlich der S-Bahn-Brücke vor;

  • ausreichende Flächen für Wartebereiche vor Geschäften, wo sich aufgrund des durch die Eindämmungsverordnung begrenzten Zugangs regelmäßig Warteschlangen für den Einlass bilden;

  • ausreichend Platz für den Fußverkehr, insbesondere in Einkaufsstraßen

um die Einhaltung des gebotenen Abstands überhaupt möglich zu machen.

Derzeit ist es oft unmöglich, das Abstandsgebot von 1,5 Metern einzuhalten, wie gerade auch das Beispiel der Berliner Straße in Tegel zeigt, wo sich vor Edeka, Woolworth oder der Apotheke der Fußverkehr oft viel zu eng an Wartenden vorbeizwängen muss. Gleiches gilt für den Radverkehr, für den es derzeit unmöglich ist, unter Einhaltung des gebotenen Abstands zu überholen. Außengastronomie, auf die wir uns alle freuen, ist hier ganz unmöglich.

Besonders in der Krise zeigen sich die Probleme, die mit der Gestaltung unserer Städte einhergehen: Sie sind für Autos optimiert, nicht für Menschen. Wer durch Corona verstärkt zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, merkt schnell, dass sich der vorgegebene Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht einhalten lässt. Die Wege sind einfach zu schmal, Straßen und Parkplätze nehmen zu viel Platz ein. Mit unserer Aktion wollten wir darauf aufmerksam machen, dass es dringend eine grundlegende Umverteilung der Flächen braucht – und wie schnell sich das umsetzen lässt, wenn man nur will.

Warum sollte in Reinickendorf unmöglich sein, was uns andere Bezirke bereits vormachen?

Was normalerweise einen langwierigen Prozess benötigt, geschieht in Städten wie Berlin, New York und Bogotà nun innerhalb weniger Tage. Deshalb findet am 23. Mai 2020 ein bundesweiter Aktionstag „Pop-Up Bike-Lanes“ statt, zu dem Greenpeace und der VCD aufrufen.

Diese Pressemitteilung als Pdf

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