VCD Nordost Nachrichten http://nordost.vcd.org de_DE VCD Nordost Sat, 12 Jun 2021 16:36:17 +0200 Sat, 12 Jun 2021 16:36:17 +0200 TYPO3 EXT:news news-8885 Fri, 11 Jun 2021 11:25:14 +0200 Erneut Fußgänger*innen im Verkehr getötet: Aufruf zu drei Mahnwachen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/erneut-fussgaengerinnen-im-verkehr-getoetet-aufruf-zu-drei-mahnwachen/  

Berlin, 11. Juni 2021 – Gemeinsam mit FUSS e. V., Changing Cities und ADFC Berlin ruft der VCD Nordost zu drei Mahnwachen in Gedenken an drei in den letzten Wochen getötete Fußgänger*innen auf. 

WANN: Sonntag, 13. Juni, jeweils am Unfallort

16:30 Uhr Riesaer Straße/Ecke Nossener Straße in Hellersdorf
Für einen 19-jährigen Fußgänger, der am 25. Mai von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt wurde
www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1088127.php

17:30 Uhr Bölschestraße/Ecke Lindenallee in Friedrichshagen
Für eine 90-jährige Fußgängerin, die am 14. Mai von einem einparkenden Auto angefahren wurde und am 31. Mai im Krankenhaus verstarb
www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1085390.php

19:00 Uhr Tempelhofer Damm/Ecke Ringbahnstraße in Tempelhof
Für einen 96-jährigen Fußgänger, der am 21. Mai von einem LKW überrollt wurde und am 10. Juni im Krankenhaus verstarb
www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1094534.php

Nach 40 Verkehrstoten im Jahr 2019 war die Zahl der im Berliner Straßenverkehr getöteten Menschen im Jahr 2020 auf 50 Verkehrstote erheblich angestiegen, darunter 19 Zufußgehende.

“Weiter sterben Menschen auf unseren Straßen. Wir verstehen nicht, warum wir an einem Verkehrssystem festhalten, das jedes Jahr allein in Berlin 40 bis 50 Menschen tötet. Die Opfer waren meist zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Und in aller Regel sind es Autos, die töten” erklärt Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost.

Wir fordern energische Schritte zur Verwirklichung der #VisionZero: keine Toten und Verletzten im Straßenverkehr! Der öffentliche Raum muss von der autogerechten zur menschengerechten Stadt umgebaut werden, damit wir alle uns sicher, unbedrängt und ohne Gefahr für Leib und Leben in unserer Stadt frei bewegen können.

Zum Gedenken an die Verunglückten stellen die Organisatoren jeweils eine weiße Figur am Ort des Unfalls auf. Die Mahnwachen sind als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet.

Ansprechpartner beim VCD Nordost:
Heiner von Marschall, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523
Ansprechpartnerin bei Changing Cities e. V.:
Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34
Ansprechpartner beim FUSS e. V.:
Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508

Weiterführende Links: 
Verkehrstote 2020: nordost.vcd.org/ziele/verkehrssicherheit/verkehrstote2020/
Verkehrstote 2021: nordost.vcd.org/ziele/verkehrssicherheit/verkehrstote2021/
 

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news-8869 Mon, 07 Jun 2021 14:18:00 +0200 VCD-Nordost-Jahresmitgliederversammlung 2021 wurde durchgeführt https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-nordost-jahresmitgliederversammlung-2021-wurde-durchgefuehrt/  

Wir freuen uns über die aktive Teilnahme an der Jahresmitgliederversammlung. Der Vorstand wurde gewählt und es gibt nun auch Delegierte für die kommende Bundesdelegiertenversammlung. Schon in Bälde freuen wir uns, den Vorstand auch hier auf unserer Seite präsentieren zu dürfen.

Wir stellten unsere Aktivitäten und Projekte vor und es gab auch die ein oder andere anregende Diskussion. Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit konnte leider TOP 14 “Ausblick 2021/2022” nicht mehr vorgetragen werden. Lest hierzu gerne die Präsentationsfolien zu TOP 14.

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news-8790 Thu, 27 May 2021 15:32:00 +0200 VCD fordert ein Bundesmobilitätsgesetz https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fordert-ein-bundesmobilitaetsgesetz/  

Der vorgelegte Regelungsvorschlag formuliert Leitziele für die Zukunft der Mobilität aus ökologischer, sozialer und kultureller Perspektive und macht Vorgaben für eine zielorientierte Verkehrsplanung, die die Entwicklung des Verkehrssystems in seiner Gesamtheit zum Gegenstand hat. Der Regelungsvorschlag verpflichtet den Bund, die Bundesländer und die Kommunen zur Zusammenarbeit über alle Verkehrsmittel hinweg: Bus, Bahn, Fahrrad, Auto und das Zufußgehen sind dabei gleichberechtigt. Auf diese Weise werden Verkehrsplanungen und Verkehrsinvestitionen an gesellschaftlichen Zielen ausgerichtet. Bisher orientieren sich Planungs- und Investitionsentscheidungen häufig an veralteten Verkehrsprognosen und oftmals verzerrten Nutzen-Kosten-Analysen.

„Bisher fehlt der Verkehrspolitik ein Kompass, auch deshalb warten wir vergeblich auf Fortschritte beim Klimaschutz“, erklärt Kerstin Haarmann, Bundesvorsitzende des VCD, zum Auftakt der Konferenz. „Verkehr wird bislang nicht als Ganzes gesehen und deshalb auch nicht als Ganzes geplant. Wegen der langen Planungs- und Bauzeiten, beispielsweise für Schienenwege, die teilweise mehr als 20 Jahre betragen, muss das Gesetz in der kommenden Legislaturperiode beschlossen werden. Ohne das Bundesmobilitätsgesetz wird es kaum möglich sein, die gerade beschlossene Verschärfung der Klimaschutzziele für den Verkehr umzusetzen.“

Mehr Info und zum Kommentieren des VCD-Vorschlags: www.vcd.org/artikel/das-bundesmobilitaetsgesetz-kommentieren/

Zur Pressemitteilung des VCD Bundesverbandes: www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/vcd-fordert-ein-bundesmobilitaetsgesetz-und-praesentiert-einen-vorschlag/

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news-8795 Thu, 27 May 2021 11:13:00 +0200 Neuer Bundesfreiwilliger - Herzlich willkommen! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/neuer-bundesfreiwilliger-herzlich-willkommen/  

Meine Name ist Demian, ich bin gelernter Kaufmann im Gesundheitswesen und habe im Mai meinen Bundesfreiwilligendienst in der Geschäftsstelle des VCD Nordost gestartet. Unmittelbar zuvor habe ich, mitten in der Pandemie, meine Masterarbeit im Studiengang „Interdisziplinäre Lateinamerikastudien“ im Profilbereich „Geschlechterverhältnisse, Lebensformen, Transformationen“ am Lateinamerikainstitut der FU geschrieben und damit das Studium abgeschlossen.

In der Zeit der Pandemie werden Probleme nochmal viel sichtbarer, auch das der Umweltzerstörung und des damit einhergehenden Klimawandels. Sie zeigt auch, wie wichtig Bewegungsmöglichkeiten in urbanen Räumen sind. Die ungerechte Verteilung von Ressourcen zwischen Auto, Fahrrad und Fußgänger*in wurde besonders deutlich. Das Tempelhofer Feld als Bewegungs- und Erholungsraum beispielsweise, beweist sich in dieser Zeit mal wieder als wichtige Errungenschaft. Und solche autofreien Räume bedeuten für mich Lebensqualität. Ökologie und soziale Gerechtigkeit gehen für mich Hand in Hand. Der VCD stellt genau diese ungerechte Verteilung des öffentlichen Raums in den Mittelpunkt, weshalb es mir sehr plausibel schien, seine Arbeit unterstützen zu wollen.

Das Thema der nachhaltigen Mobilität ist für mich schon lange präsent, sitze ich schon seit frühem Kindesalter auf dem Fahrradsattel. Nun in Berlin bewege ich mich entweder mit dem Fahrrad, den Öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Einen Führerschein habe ich deshalb nie gemacht. Auch Reisen ins Ausland unternahm ich in den letzten Malen fast ausschließlich mit dem Zug und freue mich ganz besonders über den weiteren Ausbau (bzw. Wiedereinstieg) des Nachtzugverkehrs. Vorbei an Flamingos nach Barcelona oder in das Baskenland nach Hendaye sind bis jetzt meine Highlights, die ich immer wieder machen würde. Mit 300km/h sitzt man im ICE oder TGV ja schon fast wie in einem Flugzeug. Am Boden bleiben bietet allerdings den besseren Ausblick. Schön, dass sich auch das Reisebüro Kopfbahnhof, mit dem sich der VCD Nordost die Räumlichkeiten teilt, für eine ökologische Mobilität einsetzt.

Zwar saß ich schon auf der Demo in Wackersdorf mit Windeln auf Mamas Schultern, mein erstes wirkliches Umweltprojekt habe ich dann 2008 realisiert: ein Wochenende im Allgäu, einschließlich Mithilfe an einem Moorrenaturisierungsprojekt durch die JBN. Auch das Projekt in meinem Freiwilligendienst 2011 in Guadalajara/Mexiko, in einer urbanen Parkanlage, umfasste Bildungsarbeit, die neben der lokalen Flora und Fauna insbesondere den Monarchenschmetterling und den Umweltschutz im Visier hatte. Dort hin bin ich übrigens trotz fehlender Fahrradwege eisern und mutig mit dem Rad gependelt. Wo ein Wille ist...

Präsenz zu zeigen auf Veranstaltungen bzw. Demonstrationen, wie beispielsweise die Critical Mass oder die Verhinderung der A100, ist aus meiner Sicht eine wichtige Sache, um damit auf die Notwendigkeit sicherer und umweltfreundlicher Mobilität hinzuweisen. Ein Lastenfahrrad für den umweltfreundlichen Transport großer Möbel habe ich auch schon in Anspruch nehmen dürfen. Die Förderung und Promotion von Lastenfahrrädern halte ich für besonders erstrebenswert. Des Weiteren beschäftigen mich umweltrelevante Themen wie die ethische, soziale und nachhaltige Lebensmittelbeschaffung (beispielsweise verzichte ich schon lange auf Fleisch und tierische Lebensmittel). So wurde ich auf die Ideen des foodsharing, urban gardening oder der SoLaWi aufmerksam. Die Beschaffung und Verteilung von Lebensmittel wird hier in Berlin ja auch immer mehr mit dem Lastenfahrrad erledigt, was ich für eine positive Entwicklung halte. Die ganzen verbrennungsmotorisierten Lieferservices durch die großen Supermärkte allerdings, stellen meiner Ansicht nach immer noch eine Belastung dar. Hier gibt es noch viel zu tun, Lieferketten anders zu denken. Dazu gehört es auch, in Kieze Orte des Zusammenkommens zu schaffen, an denen z. B. Märkte Platz haben. Dies geht auch mit einer sozialen Mietenpolitik einher, die Menschen und alternative Konsumeinrichtungen nicht verdrängen und nicht nur einer speziellen Schicht zugänglich machen.

Weitere Erfahrungen in sozialen Projekten konnte ich vor allem im Bereich „Flucht, Migration und LSBTI+“ sammeln. Mit (queer)feministischen Themen fühle ich mich besonders verbunden und sehe vor allem einem anhaltenden Rechtsruck in Europa mit Sorge entgegen.

Mir ist es im Allgemeinen wichtig, diverse Themen zueinander zu bringen und kritisch aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Natürlich freut es mich besonders, dass die letzte fairkehr (Zeitschrift) die Verknüpfung von Mobilität mit Geschlechterfragen zum Thema hatte. Ich finde es auch super, den Verkehr aus verschiedenen Perspektiven (Fußgänger*in, Fahrrad oder ÖPNV) zu betrachten, wobei ich zugegeben persönlich wohl ein eingefleischter (das ist jetzt nicht so ganz vegan ausgedrückt) Fahrradfahrer bin.

Auf die Zeit als Bundesfreiwilliger in der Geschäftsstelle des VCD Nordost bin ich sehr gespannt und hoffe zur sozialen und ökologischen Verkehrswende meinen Beitrag leisten zu können, und auch viele neue Einblicke in und durch die Vereinsarbeit kennenlernen zu dürfen.

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news-8788 Wed, 26 May 2021 17:17:00 +0200 Sonntag 30.5.: Aktion "L(i)ebenswerte Leipziger" ab 15 Uhr https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/sonntag-305-aktion-liebenswerte-leipziger-ab-15-uhr/  

Wie jeden letzten Sonntag im Monat findet am 30.5. ab 15 Uhr wieder die Aktion "L(i)ebenswerte Leipziger" statt.

Ziel des Aktionsbündnisses, das auch vom VCD Nordost unterstützt wird, ist der Rückbau der überdimensionierten Asphaltschneise für den Autoverkehr in der Leipziger Straße zwischen Charlottenstraße und Spittelmarkt auf ein menschengerechtes Maß, wie es auf Höhe der Friedrichstraße bereits geschehen ist: Die Straße darf keine Barriere für den Fußverkehr sein und muss in zumutbaren Breiten in einem Zug gequert werden können. Für die geplante Tram ist immer noch genug Platz, ebenso für Radverkehrsanlagen. Der Fahrradverkehr kann auch über die parallele Vossstraße und Mohrenstraße als Fahrradstraße geführt werden.

Voraussetzung ist die deutliche Verringerung des Kfz-Verkehrs. Wenn die Leipziger Straße in gleicher Flucht wie auf Höhe Friedrichstraße bis zum Spittelmarkt weitergeführt und so verengt wird, kann auf der so gewonnenen Fläche auf der Nordseite eine Grünanlage entstehen: Der "Leipziger Park" als Fläche zur Erholung, zur Begegnung und zum Spielen sowie als Beitrag zur Klimaresilienz der Innenstadt als urbane Mitte für Menschen.

Seid dabei! Bringt Fahrräder, Skateboards oder Draußenspiele mit, um die "L(i)ebenswerte Leipziger" zu beleben! Wir freuen uns, möglichst viele von euch dort zu sehen, gerne auch erkennbar als VCD! 

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news-8787 Wed, 26 May 2021 13:09:00 +0200 Dieses Jahr ist sie wieder da: die ADFC-Sternfahrt am 6. Juni 2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/dieses-jahr-ist-sie-wieder-da-die-adfc-sternfahrt-am-6-juni-2021/ Letztes Jahr musste die Sternfahrt stark an die Corona-Bedingungen angepasst werden. Dieses Jahr gehen wir wieder in der gewohnten Weise auf die Straße, zumindest in Berlin!

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news-8775 Wed, 26 May 2021 12:15:00 +0200 Fahrraddemo für die #Verkehrswende und gegen den Weiterbau der A100 am 24. Mai 2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-fuer-die-verkehrswende-und-gegen-den-weiterbau-der-a100-am-24-mai-2021/  

Hier ein paar Eindrücke davon:

 

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news-8709 Tue, 11 May 2021 20:00:00 +0200 Nachtzug Lörrach - Ostseebad Binz bekommt einen Zwischenhalt in Rostock - Kassebohm https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/nachtzug-loerrach-ostseebad-binz-bekommt-einen-zwischenhalt-in-rostock-kassebohm/  

Der VCD OG Rostock begrüßt das neue Nachtzugangebot, wovon Rostock sowohl als touristisches Ziel, als auch als Möglichkeit für Rostockerinnen und Rostocker nach Süddeutschland und die Schweiz zu reisen, profitieren sollte.

Die Verbindung wird am 2. Juli 2021 aufgenommen. Kassebohm wird am Samstag um 8:57 aus Lörrach kommend und Samstagabend um 19:59 in Richtung Lörrach angefahren.

Ein Halt in Rostock Hbf ist aufgrund mangels zeitlicher und betrieblicher Ressourcen nicht möglich, da der Zug dort wenden müsste.

Um vom Bahnhof Rostock-Kassebohm in die Innenstadt bzw. zum Rostocker Hauptbahnhof zu gelangen, empfiehlt der VCD Nordost OG Rostock den Nutzerinnen die Regionalbahnlinie RB12, oder die Stadtbuslinien 22 und 23 ab der Haltestelle "Weißes Kreuz" (3 min Fußweg vom Bahnhof Kassebohm) zu nutzen.

Für das Jahr 2022 wird eine Haltemöglichkeit des Zuges im Hauptbahnhof geprüft.

Weitere Halte des Zuges in Mecklenburg-Vorpommern sind Schwerin, Ribnitz-Dammgarten West, Stralsund und Bergen auf Rügen.

Der VCD Nordost wünscht Train4You eine gute Fahrt bei der Aufnahme der eigenwirtschaftlichen Verbindung!

https://flipboard.com/@RTL_de/zus-tzlicher-halt-der-nachtzuglinie-in-rostock-kassebohm/a-msGdU5s9SASq0NRIGnTRPA%3Aa%3A3293091934-cfd80bd623%2Frtl.de

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news-8646 Tue, 04 May 2021 10:39:00 +0200 Mahnwache für durch Lkw getöteten Fußgänger am 3.5.2021 in Pankow https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-durch-lkw-getoeteten-fussgaenger-am-352021-in-pankow/  

Zusammen mit FUSS e.V. und mit Unterstützung des ADFC rief der VCD Nordost für den 3.5. zu einer Mahnwache für einen getöteten Fußgänger an der Wisbyer Straße Ecke Prenzlauer Allee auf.

Es handelt sich um einen besonders tragischen Fall. Das 43-Jährige Opfer war regelmäßig an der Kreuzung zu sehen, wie er an der Ampel wartende Autofahrer*innen mit Jonglieren und anderen kleinen Kunststücken unterhielt, um sich damit etwas Geld zu verdienen. Am 27.4. wurde er, während er die Fahrbahn verlassen wollte, von einem LKW überrollt, der ihn von seinem erhöhten Sitzplatz nicht gesehen hatte.

Straßen sollen verbinden und auch ein Ort der Begegnung sein. Gerade dieser Mann hatte auf seine Art dazu beigetragen, in diesem Sinne die Straße zurückzuerobern und anderen dort Wartenden Freude zu bereiten. Dafür bezahlte er mit seinem Leben.

Er ist das dritte Todesopfer dieses Jahr, welches zu Fuß im Berliner Straßenverkehr zu verzeichnen ist.

Zur Polizeimeldung...

Zur Liste aller getöteten Verkehrsteilnehmenden... 

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news-8561 Fri, 16 Apr 2021 16:52:00 +0200 Güter gehören auf die Schiene https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gueter-gehoeren-auf-die-schiene/  

Um für den Gütertransport auf der Schiene zu werben, auch im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz, hatte die Deutsche Bahn an einigen prägnanten Orten der Republik grüne Container aufgestellt, so zum Beispiel am Kölner Dom und auch in Berlin auf dem Potsdamer Platz.

Aus Sicht des VCD ist dies auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit: Wir wollen die großen LKW raus aus unserer Stadt haben. Gerade am Vortag wurde ein Rollstuhlfahrer in Spandau von einem abbiegenden LKW überrollt. Wenn Güter zur Feinverteilung in der Stadt ohnehin auf kleinere Fahrzeuge umgeladen werden müssen, dann hilft das auch, den Güterfernverkehr verstärkt auf der Schiene abzuwickeln.

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news-8491 Thu, 08 Apr 2021 11:34:00 +0200 Fahrraddemo für die #Verkehrswende und gegen den Weiterbau der A100 am 10. April 2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-fuer-die-verkehrswende-und-gegen-den-weiterbau-der-a100-am-10-april-2021/  

Eine Schneise wird durch Berlin geschlagen und zementiert Pläne einer Stadt im Stil der 50er Jahre: gebaut für Autos, nicht für Menschen. Die Autobahn A100 von Neukölln nach Treptow ist im Bau; der nächste Abschnitt durch Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg bis zur Storkower Straße ist in Planung.

Wir sagen: Schluss damit! Wir wollen Mobilität für alle und eine lebenswerte Stadt – keinen weiteren Meter Autobahn!

Wir wollen Klimaschutz, eine echte Verkehrswende und eine vielfältige Stadt mit sauberer Luft, öffentlichen Parks und Clubkultur. All das ist durch die A100 in Gefahr! Deshalb protestieren wir mit einer großen Fahrraddemo unter dem Motto „A100 stoppen – lebenswertes Berlin für alle“.

Gemeinsam fordern wir:

  • sofortiger Baustopp der A100 und aller Autobahnprojekte bundesweit

  • den Platz auf dem Bauabschnitt 16 (Neukölln-Treptow) sinnvoll nutzen für eine Fahrradstrecke mit Lastenradstation, breite Gehwege, neue ÖPNV-Linien, Kulturveranstaltungen und bezahlbare Wohnungen

  • Autobahn-Millionen aus dem Bundesverkehrswegeplan umwidmen für klimafreundliche Mobilität zu Fuß, mit Bus, Bahn und Fahrrad

Deutschland hat sich den Pariser Klimazielen verpflichtet, Berlin hat den Klimanotstand ausgerufen. Nun gilt es, die ökologische, soziale Verkehrswende und die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs anzugehen. Ohne Mobilitätswende kein Klimaschutz!

Am Samstag, 10. April erobern wir die A100: mit Fahrrad, Maske und Abstand. Als Berliner*innen, als Radfahrer*innen und Klimaschützer*innen nehmen wir uns den Platz, der uns zusteht. Mit Tausenden auf der Autobahn fordern wir ein nachhaltiges und lebenswertes Berlin für alle!

Die Veranstaltung ist als Demonstration angemeldet. Wir starten um 14 Uhr mit einer Kundgebung am Hermannplatz (Neukölln) – bitte Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen! Endkundgebung ist vor dem Bundesverkehrsministerium (Invalidenstraße 44, Mitte).

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Zu dieser Demo rufen auf:  

  • Aktionsbündnis A100 stoppen!
  • Changing Cities
  • Fridays for Future Berlin
  • Berlin4Future
  • Parents for Future
  • Sand im Getriebe Berlin
  • Ende Gelände Berlin
  • ADFC Berlin
  • VCD Nordost
  • Grüne Jugend Berlin
  • Extinction Rebellion
  • Rebel Riders
  • Interventionistische Linke Berlin
  • Volksentscheid Berlin autofrei
  • Powershift
  • Bündnis Berliner Straßen für alle
  • ://about blank
  • Else/Renate
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news-8484 Thu, 08 Apr 2021 10:50:00 +0200 Zehn VCD-Forderungen an die nächste Bundesregierung – unser Weg zur Bundestagswahl https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zehn-vcd-forderungen-an-die-naechste-bundesregierung-unser-weg-zur-bundestagswahl/  

Wir haben deshalb unsere zehn Forderungen an die nächste Bundesregierung erstellt.

Zu unseren Forderungen

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news-8442 Thu, 08 Apr 2021 10:40:00 +0200 Gemeinsam im Stadtgrün: Grundsätze, Ziele und Kriterien für Radverkehrs-Routen durch Grünanlagen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gemeinsam-im-stadtgruen-grundsaetze-ziele-und-kriterien-fuer-radverkehrs-routen-durch-gruenanlagen/  

Zum Positionspapier "Gemeinsam im Stadtgrün"

Nach verschiedenen Veröffentlichungen in der Presse, die die Ablösung der autogerechten Stadt durch eine "fahrradgerechte Stadt" als Schreckgespenst für den Fußverkehr ausmalten, hat sich 2020 eine Arbeitsgruppe aus Vertreter*innen von ADFC, BUND, Changing Cities, FUSS e.V. und VCD Nordost gefunden, um Grundsätze, Ziele und Kriterien für Radverkehrs-Routen durch Grünanlagen zu definieren. Klar sollte dabei sein, dass verschiedene Verkehrsarten des Umweltverbundes nicht gegeneinander ausgespielt werden.

In mehreren Diskussionsrunden wurden Konfliktpotentiale zwischen Fahrrad- und Fußverkehr sowie Belangen des Naturschutzes identifiziert und mögliche Lösungen besprochen. Grundsatz war: Fahrradrouten durch Grünanlagen müssen möglich sein, aber nicht überall. Spürbare Streckenvorteile für den Fahrradverkehr gegenüber dem Autoverkehr sollten ermöglicht werden, um den Umstieg auch im Altagsverkehr attraktiv zu machen. Im Gegenzug sollten nicht alle Wege in Grünanlagen für den Fahrradverkehr freigegeben werden. Klar war auch: es geht nicht um die Einrichtung von Radverkehrsanlagen im straßenrechtlichen Sinn und damit Herauslösung von Wegen aus den Grünanlagen. (Dies geschieht bei Radschnellverbindungen, die planfestgestellt werden müssen, und auf die sich dieses Papier ausdrücklich nicht bezieht). Verkehrsschilder gehören nicht in Grünanlagen!

Möglichen Konflikten zwischen Fahrrad- und Fußverkehr in Grünanlgen sollte stattdessen insbesondere durch Gestaltung begegnet werden: Bündelung von Radverkehr auf einzelnen breiteren Wegen, auch dadurch dass diese Wege fahrradfreundlicher gestaltet werden, was andere Wege für den Radverkehr weniger attraktiv macht; weitestmögliche Trennung von Fahrrad- und Fußverkehr; Verringerung der Anzahl möglicher Konfliktpunkte; aufmerksamkeitsfördernde Gestaltung der verbliebenen Konfliktpunkte.

Vorab sollte intensiv geprüft werden, ob gleichwertige oder sogar bessere Alternativen für die Radverkehrsrouten außerhalb der Grünanlagen geschaffen und durch fahrradfreundliche Gestaltung für den Radverkehr attraktiver gemacht werden können. Kern sollte auch die Akzeptanz sein, da ebenso wie Fußverkehr auch der Radverkehr sich attraktive Wege sucht, die nicht einfach durch Kontrolldruck erzwungen werden können.

Im November 2020 lag ein weitestgehend ausverhandeltes Kompromisspapier vor, das in den beteiligten Verbänden beschlossen werden sollte. Im VCD Nordost wurde diesem Papier in der AG Rad&Fuß am 23.11.2020 einstimmig zugestimmt mit einer formalen Modifikation (Unterteilung in Hauptteil und Anlage). An der Sitzung beteiligt waren auch Henning Voget (für den ADFC), Tobias Kraudzun (für Changing Cities) und Roland Stimpel (ausdrücklich in seiner Eigenschaft als VCD-Mitglied).

Leider wurde im Nachgang von der Seite eines Verbandes erneuter Nachverhandlungsbedarf angemeldet. Aus diesem Grund wurde das gemeinsame Papier "Gemeinsam im Stadtgrün" in anderen Verbänden nicht mehr beschlossen. Und damit entfiel auch die Grundlage für die beabsichtigte gemeinsame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Für den VCD Nordost als verkehrsartenübergreifendem Verband für die Mobilitätswende und den Umweltverbund bleibt das mit ADFC, BUND, Changing Cities und FUSS e.V. ausführlich verhandelte und geeinte Papier, dem in unserer AG Rad&Fuß einstimmig zugestimmt wurde, Grundlage unserer Position zu einem fairen Ausgleich zwischen Fahrrad- und Fußverkehr: Gemeinsam geht auch im Stadtgrün.

Zum Positionspapier "Gemeinsam im Stadtgrün"

 

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news-8486 Wed, 07 Apr 2021 13:29:00 +0200 "L(i)ebenswerte Leipziger" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/liebenswerte-leipziger/  

Kinder spielten auf der Straße, Menschen gingen spazieren oder fuhren unbedrängt Fahrrad und vor allem: auf der sonst so lärmgeplagten breiten Verkehrsschneise mitten in der Stadt herrschte plötzlich himmlische Ruhe.

Mit der Aktion "L(i)ebenswerte Leipziger" demonstrierte das Aktionsbündnis für einen Rückbau der brutalen Asphalt-Schneise, die insbesondere für den Fußverkehr eine schier unüberwindbare Barriere darstellt, auf ein menschengerechtes Maß: So wie zwischen Charlottenstraße und Mauerstraße. Für die geplante Tram auf eigenem Rasengleis vom Alexanderplatz zum Kulturforum sowie für sicheren Radverkehr wäre damit immer noch Platz.

Die so zurück gewonnenen Flächen nördlich des Mittelstreifens der heutigen Leipziger Straße sollen zu einer ausgedehnten Grünfläche umgewandelt werden: dem "Leipziger Park" mit Aufenthaltsqualität, schattenspendenden Bäumen und Platz zum Spielen. Denn gerade in den
Betonschluchten zwischen den hochragenden Häusern brauchen wir mehr Grün in der Mitte unserer Stadt.

Die Aktion "L(i)ebenswerte Leipziger" soll in diesem Jahr nun regelmäßig stattfinden:

Jeweils am letzten Sonntag des Monats. Und der VCD Nordost ist gerne weiter mit dabei.

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news-8524 Tue, 06 Apr 2021 11:33:00 +0200 VCD im Tagesspiegel: Zur Frage von Seilbahnen in Berlin https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-im-tagesspiegel-zur-frage-von-seilbahnen-in-berlin/  

Um es klar zu sagen: Seilbahnen mögen Vorteile haben, um topografische Hindernisse zu überwinden. Aber sie taugen nicht als Massenbeförderungsmittel in der Großstadt. Für Berlin haben sie daher keine Priorität, sondern sind vielleicht irgendwann einmal an einzelnen Stellen ein Sahnehäubchen.

Zum Artikel im Tagesspiegel...

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news-8471 Tue, 30 Mar 2021 10:23:50 +0200 „Reinickendorf hinkt hinterher“ https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/reinickendorf-hinkt-hinterher/  

Der Fahrradverkehr ist eine der tragenden Säulen des klimafreundlichen und stadtverträglichen Verkehrs. Das im Juli 2018 in Kraft getretene Mobilitätsgesetz markiert einen Paradigmenwechsel in der Berliner Verkehrspolitik. Nicht mehr der motorisierte Individualverkehr steht im Zentrum, sondern der Umweltverbund aus ÖPNV, Fuß- und Fahrradverkehr. Doch das im Gesetz formulierte Ziel, den Anteil des Radverkehrs am gesamten Berliner Verkehr spürbar zu steigern, setzen die Bezirke unterschiedlich stark um. Die RAZ sprach mit Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland, Landesverband Nordost e.V. über die Situation im Fuchsbezirk.

Wie stellt sich die Situation für Radfahrer in Reinickendorf dar?

Reinickendorf hinkt im Vergleich zu anderen Bezirken ganz weit hinterher. Wenn wir ehrlich sind, gibt es sowieso nur drei oder vier Bezirke, die wirklich daran arbeiten, das richtig umzusetzen, was natürlich zu wenig ist. Dazu gehören Friedrichshain-Kreuzberg mit den Pop-up-Radwegen oder mit der Begegnungszone in der Bergmannstraße, was hier insbesondere auch am Amtsleiter des Straßen- und Grünflächenamts liegt. Felix Weisbrich agiert hier wirklich sehr engagiert. Auch in Neukölln, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg sind deutliche Bemühungen erkennbar, während woanders wenig passiert. Aber es gibt tatsächlich nur einen einzigen Bezirk, der aktiv dagegen angeht – und das ist Reinickendorf. Dabei bietet der Fahrradverkehr gerade für eine so dicht besiedelte Metropole viele Vorteile. Einerseits braucht er wenig Platz, andererseits ist er lärm- und emissionsfrei. Zudem ist Fahrradfahren kostengünstig und gesund.

Es sind Mittel bereitgestellt worden, die die Bezirke ausgeben können und sollen, um das Mobilitätsgesetz umzusetzen.

Ja, das stimmt. Es gibt die Programme, und die Bezirke müssen lediglich Projekte ins Leben rufen, die die Senatsverwaltung dann finanziert. So war das auch bei den Pop-up-Radwegen. Ein solcher musste lediglich angemeldet werden – und die Finanzierung kam dann von Senatsseite. Allerdings gilt in Reinickendorf der Beschluss, dass bei solchen Initiativen kein Parkplatz wegfallen darf. Diesen Beschluss gibt es wirklich nur in Reinickendorf. Und natürlich macht er das Erstellen neuer Radwege nahezu unmöglich. Schließlich kann man eine Fläche nicht zweimal verteilen.

Zwar gibt das Mobilitätsgesetz die Richtung ganz deutlich vor, was in den Bezirken bis 2030 geschehen muss. Dazu gehören auch sichere Radverkehrsanlagen an allen Hauptverkehrsstraßen – wie dem Zabel-Krüger-Damm oder der Berliner Straße in Tegel. Ich sehe hier im Fuchsbezirk allerdings noch keine einzige Aktion, die in diese Richtung geht. Im Gegenteil: Hier wird das Leitbild der autogerechten Stadt immer noch mit Klauen und Zähnen verteidigt – und so haben es alle anderen schwer.

Das heißt, Reinickendorf verstößt gegen das Gesetz, wenn nichts geschieht?

Ja, denn per Gesetz soll es bis 2030 sichere Radverkehrsanlagen an allen Hauptstraßen sowie ein durchgängiges Radverkehrsnetz geben. Um das zu schaffen, muss man zügig drangehen, die Fristen sind ohnehin ambitioniert. Dabei sage ich deutlich, dass es nicht um einen Kulturkampf gegen das Auto geht, sondern darum, dass wir begrenzte Flächen haben und diese effizient nutzen müssen, um möglichst vielen Menschen eine sichere Mobilität zu ermöglichen. Das immer noch vorherrschende Verkehrskonzept ‚privater Autobesitz‘ verbraucht viel Fläche für die Mobilität relativ weniger Menschen, nicht zuletzt durch Parkplätze. Die meisten Autos stehen ja 23 Stunden pro Tag nur nutzlos da. Diese Flächen fehlen dann, um eine andere, effizientere Mobilität für alle zu ermöglichen.

Was würden Sie sich für den Bezirk wünschen?

Ich wünsche mir ein klares Bekenntnis zur Mobilitätswende und in diesem Zusammenhang eine neue, gerechtere Flächenaufteilung.

Danke für das Gespräch

Interview Christiane Flechtner

 

Link zum Artikel

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news-8477 Fri, 26 Mar 2021 19:40:00 +0100 Rostocker Bündnis legt alternative Planung für die Werftstraße vor https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/rostocker-buendnis-legt-alternative-planung-fuer-die-werftstrasse-vor/  

Annika Haß, Sprecherin der VCD Ortsgruppe Rostock, erklärt:

Anstatt die autogerechte Stadt weiter zu zementieren, möchten wir eine zukunftsfähige Mobilität und einen menschengerechten Umbau unserer Stadt. Rostock muss auch hier seinem Anspruch gerecht werden, Fahrradstadt zu werden."

Die VCD Ortsgruppe beteiligte sich an der Erarbeitung eines Alternativentwurfs für die beispielhafte Kreuzung Werftstraße / Planstraße A. Eine Visualisierung zeigt, dass es möglich ist, moderne Verkehrsplanung unter Berücksichtigung der Ziele "Rostock Fahrradstadt" und "Rostock 2035 klimaneutral" zu betreiben. 

Der VCD Nordost fordert die Hanse- und Universitätsstadt Rostock auf, sich von der aktuellen Planung zu verabschieden, und den Weg für eine menschengerechte Verkehrsplanung freizumachen.

Zur vollständigen Pressemitteilung mit Hintergründen und Planungsentwürfen...

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news-8446 Tue, 23 Mar 2021 12:03:00 +0100 Neue Verkehrsschilder https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/neue-verkehrsschilder/  

Unser Landesvorsitzender war letztes Jahr zu einer Protestveranstaltung der BI auf dem Friedrich Wilhelm Platz und hat dort auch gesprochen. Die problematische Stelle ist uns also gut bekannt. Wobei wir die Fußgängerampel allerdings keineswegs für überflüssig halten, um den Aufzug zur U-Bahn auf möglichst direktem Weg zu erreichen.

Richtig ist, dass die Umgestaltung des Friedrich Wilhelm Platzes als urbaner Ort und städtebauliches Zentrum von Friedenau insgesamt so schnell wie möglich angepackt werden muss: Einschließlich Erhöhung der Aufenthaltsqualität, nachhaltiger klimaresilienter Begrünung und Bewässerung sowie klarer und konfliktfreier Führung von Fahrrad- und Fußverkehr.

Leider konnte wegen Terminschwierigkeiten niemand vom VCD-Nordost an der Anbringung der neuen Verkehrsschilder teilnehmen, sonst wären wir gerne auf dem Friedrich Wilhelm Platz bei dieser schönen Aktion dabei gewesen.

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news-8443 Tue, 23 Mar 2021 11:03:00 +0100 Impessionen vom Klimastreik am 19.03.2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/impessionen-vom-klimastreik-am-19032021/ news-8418 Thu, 18 Mar 2021 18:02:16 +0100 Pressemitteilung: Breites Bündnis ruft zu Fahrraddemo am 19. März auf: Klimaschutz braucht die Verkehrswende jetzt! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-breites-buendnis-ruft-zu-fahrraddemo-am-19-maerz-auf-klimaschutz-braucht-die-verke/ Wann: Freitag, 19. März
Start: 16 Uhr, Kiefholz Straße / Treptower Straße
Ende: ca. 18 Uhr, Invalidenstraße 44, vor dem Bundesverkehrsministerium

„Seit Jahrzehnten hinkt der Verkehrssektor beim Klimaschutz hinterher. Statt klimaschädliche CO2-Emissionen zu senken, wird munter an den nächsten Kilometern Autobahn gebaut. Während andere Städte wie New York, Seoul, Paris ihre Stadtautobahnen zurückbauen, wächst die fragwürdige A100 in Berlin weiter und weiter, und soll immer teurer werden. Der ADFC-Fahrradklima-Test zeigt: Radfahrende in Berlin sind mit den Wegen fürs Rad noch nicht zufrieden. Statt den Kfz-Verkehr zu fördern, muss Berlin jetzt stadtweit in klimafreundliche Radinfrastruktur investieren“, fordert Frank Masurat aus dem Vorstand des ADFC Berlin.

„Zukunftsfähige Mobilität für alle heißt konsequenter Umstieg auf den Umweltverbund. Wertvolle Flächen, die heute durch abgestellte Privat-Kfz belegt sind, können wir besser nutzen: Für Straßenbahnen, die im eigenen Gleisbett am Stau vorbeifahren, für ein durchgängiges Netz von Fahrradrouten in ganz Berlin, mehr Platz für Fußverkehr insbesondere in Einkaufsstraßen und Ortsteilzentren, mehr Stadtgrün um dem Klimawandel entgegenzuwirken, mehr Aufenthalts- und Spielflächen und vieles mehr. Wir müssen unsere Straßen für die Menschen zurückerobern!“ erklärt Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost.

„Was als Marathon angefangen hat, muss zu einem Sprint werden: Jahrzehntelang dümpelte die Verkehrswende vor sich hin, als müssten die Planer*innen und die Politik Kräfte sparen. Jetzt ist Zeit für den Endspurt: Ärmel hochkrempeln und die Städte ab sofort zu einem Ort machen, wo Menschen gerne und entspannt leben, wo die Luft nicht nach Abgasen stinkt und Autos nur selten gesichtet werden. In diesem Superwahljahr 2021 werden insbesondere die Stadtbewohner*innen mit ihrer Stimme zum Ausdruck bringen, dass man mit einem Weiter-wie-bisher keine Wahlen mehr gewinnen kann“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.

 

Pressekontakte Berliner Straßen für alle!:

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD Nordost
heiner.v.marschall@vcd-nordost.de,  Tel.: 0174-465 6523

Antje Heinrich, Changing Cities e.V.
antje.heinrich@changing-cities.org, Tel.: 0178 475 28 08

Lisa Feitsch, ADFC Berlin
presse@adfc-berlin.de, Tel. (auch mobil): +49 (0)30 - 44 04 99 74

Hintergrund zum Bündnis: www.berliner-strassen-fuer-alle.de

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news-8380 Tue, 16 Mar 2021 16:11:00 +0100 Fahrraddemo zum Globalen Klimastreik am 19.3.2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-zum-globalen-klimastreik-am-1932021/  

Die Mobilitätswende ist ein wichtiger und notwendiger Bestandteil der dringenden Maßnahmen, um für kommende Generationen die Klimakatastrophe noch abzuwenden.

Zum Bündnis “Berliner Straßen für Alle”…

Zur Pressemitteilung: Breites Bündnis ruft zu Fahrraddemo am 19. März auf: Klimaschutz braucht die Verkehrswende jetzt!...

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news-8398 Tue, 16 Mar 2021 15:56:20 +0100 Pressemitteilung: Dritte Finanzierungssäule für den ÖPNV: VCD Nordost befürwortet Umlagefinanzierung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-dritte-finanzierungssaeule-fuer-den-oepnv-vcd-nordost-befuerwortet-umlagefinanzierung/  

Pressemitteilung, Berlin, 16.03.2021

„Eine Umlagefinanzierung des ÖPNV, die das Ticketing weitgehend ersetzt, bietet die Option, den ÖPNV auf eine sichere, krisenresiliente und planbare Finanzierungsgrundlage zu stellen und gleichzeitig die Nutzung für Fahrgäste deutlich billiger und attraktiver zu machen. Eine Verunglimpfung als ‘Zwangsticket’ geht am Wesen einer Umlagefinanzierung vorbei, da diese Vorteile für alle Bürgerinnen und Bürger bietet“ erklärt der Landesvorsitzende des VCD Nordost Heiner von Marschall.

Eine Umlage ist ein von allen Bürgerinnen und Bürgern verpflichtend und zweckbestimmt zu zahlender Beitrag, der dazu berechtigt, den ÖPNV zu nutzen, vergleichbar mit dem Semesterticket für Studierende. Die Umlage ersetzt für diese Bürgerinnen und Bürger den Fahrscheinverkauf je nach Ausgestaltung ganz oder – als Übergangslösung – zumindest teilweise.

Dadurch dass alle Berlinerinnen und Berliner den Beitrag bezahlen, sinken die Kosten für jede/n Einzelne/n. Ermäßigungen oder Befreiungen von der Umlage sind genauso möglich wie bisher, bspw. für Kinder und Jugendliche und Sozialticketinhaber. Für keinen ÖPNV-Nutzer soll es durch die Umstellung teurer werden!

Von einer vermehrten und kostengünstigeren Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und einem Ausbau für ein deutlich verbessertes Angebot profitieren alle: Andere Verkehrsteilnehmer durch eine entspanntere Verkehrssituation, Anwohnende durch eine geringere Verkehrsbelastung mit Lärm, Dreck und Abgasen. Dies legitimiert auch, alle Berlinerinnen und Berliner zu einer solidarischen Finanzierung des ÖPNV heranzuziehen.

Der VCD Nordost spricht sich daher nachdrücklich für die Einführung einer Umlage für alle erwachsenen Berlinerinnen und Berliner als dritte Finanzierungssäule für den ÖPNV aus. Im Gegenzug können alle Berlinerinnen und Berliner den ÖPNV in ihrer Stadt ticketfrei nutzen.

Morgens sind Busse und Bahnen bereits heute oft überfüllt, während es über den Tag verteilt deutliche Kapazitätsreserven gibt. Frage ist deshalb, ob die morgendliche Hauptverkehrszeit für einen Übergang zunächst ausgenommen werden soll. Das wäre ein Anreiz, die ÖPNV-Nutzung besser über den Tag zu verteilen. Hierfür bieten die Corona-bedingten Veränderungen im Tagesablauf der Menschen, z.B. durch vermehrtes Homeoffice, neue Möglichkeiten.

Für die Einführung einer Umlagefinanzierung des ÖPNV oder auch Nahverkehrsabgabe in Berlin legt der VCD Nordost folgende Kriterien an:

  • Für die Verkehrsunternehmen müssen durch eine Umlagefinanzierung die Einnahmen deutlich höher werden, um ein deutlich verbessertes ÖPNV-Angebot nachhaltig, krisenresilient und zuverlässig planbar zu finanzieren.

  • Für die Nutzerinnen und Nutzer muss durch eine Umlagefinanzierung die ÖPNV-Nutzung deutlich günstiger werden. Auch wenn – in einer Übergangsphase – für Hauptverkehrszeiten (HVZ) weiterhin Zusatztickets nötig sein sollten, müssen die Gesamtkosten deutlich unterhalb heutiger Abonnements-Preise liegen. Die Höhe der Umlage sollte, je nach Ausgestaltung und ob Zusatztickets in der HVZ nötig sind, ca. 40 €/Monat für jede/n Einzelne/n nicht übersteigen.

  • Wenn eine Umlagefinanzierung für Berlin eingeführt wird, muss es für angrenzende Kommunen und Landkreise anschlussfähig sein. Anzustreben wäre ein gemeinsames Modell für das gesamte VBB-Gebiet.

„Eine funktionierende Stadt braucht einen funktionierenden Öffentlichen Personennahverkehr, gerade auch in Krisenzeiten, um allen Menschen jederzeit eine zuverlässige Mobilität zu gewährleisten“, so Heiner von Marschall. „Für den weiteren Ausbau brauchen wir daher auch eine sichere, krisenfeste und langfristig planbare Finanzierung. Gleichzeitig müssen die Kosten für Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV deutlich billiger werden.“

Hintergrund:

Für die notwendige Mobilitätswende muss der ÖPNV deutlich ausgebaut werden, um mehr Menschen zum Umstieg auf umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel zu bewegen.

Der Senat hat daher Ende letzten Jahres eine Machbarkeitsstudie für eine mögliche dritte Finanzierungssäule für den ÖPNV vorgelegt.

Aktuell wird der Öffentliche Verkehr in Berlin etwa hälftig aus Fahrgeldeinnahmen und Steuermitteln finanziert. Mit der Corona-Krise sind die Fahrgastzahlen und damit auch die Einnahmen drastisch zurückgegangen.

Zum Klimastreik am 19.3. ist eine der zentralen Forderungen der Berlin Fridays For Future: „Solidarischer, umlagenfinanzierter ÖPNV und ein autofreies Berlin bis 2030“

Im VCD Nordost hat sich die „AG Öffentlicher Verkehr“ über mehrere Monate mit dem Thema Umlagefinanzierung befasst.

Die dort erarbeitete Stellungnahme wurde im Landesvorstand einstimmig beschlossen.

Anlage:

Eine Nahverkehrsabgabe zur nachhaltigen Finanzierung eines verbesserten ÖPNV-Angebots und als Anreiz zum Umsteigen – Stellungnahme des VCD Nordost zur Umlagefinanzierung für den ÖPNV

Pressekontakt VCD Nordost:

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de Tel: 0174 465 65 23

www.vcd-nordost.de

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

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news-8397 Tue, 16 Mar 2021 10:00:00 +0100 Mobilitätskonzept für Fischland-Darß-Zingst vorgestellt https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaetskonzept-fuer-fischland-darss-zingst-vorgestellt/  

Von der MV-Landesregierung im Oktober 2020 zur Modellregion aufgewertet, soll ein kurtaxen-finanzierter öffentlichen Personennahverkehr in Kombination mit einer digitalen Gästekarte auf der Halbinsel und den umliegenden Boddengemeinden entstehen. Ziel ist es, die Verkehrsströme insgesamt klimafreundlicher zu gestalten, und den Umweltverbund zu fördern. Dazu sollen auch Nutzer*innen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) mit Anreizen zugunsten einer stärkeren Nutzung von Bahn, Bus und Fahrrad erreicht werden.

Im Ergebnis zeigte sich, dass der überwiegende Teil der Befragten bereit sind, den eigenen PKW stehenzulassen und alternative Beförderungsmittel stärker zu nutzen. Voraussetzung dafür sind jedoch eine höhere Taktung im Busverkehr, bessere Umsteigemöglichkeiten zwischen Bus und Bahn, ausreichende Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern in Bussen und Bahnen, die Ausweitung von Park&Ride sowie eine bessere Radinfrastruktur in der Region. 
Daraus ist inzwischen ein klarer Maßnahmenkatalog entstanden, der u.a. Einzug gehalten hat in den derzeit vom Landkreis Vorpommern-Rügen neu aufzustellenden Nahverkehrsplan für die nächsten 5 Jahre. Jetzt kommt es darauf an, konkrete und für die Verwaltung verpflichtende Umsetzungszusagen daraus zu generieren sowie notwendige Finanzierungen über diverse Fördertöpfe von Bund und Land sicherzustellen. Die VCD-Regionalgruppe Vorpommern-Rügen will sich aktiv bei der Umsetzung dieser Ideen und des Konzeptes einbringen.
Ein wesentliches Medium für die Entscheidungsfindung im Kreis stellt der Mobilitätsausschuss des Kreistages dar, in dem sich die Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost als Interessensverband beteiligt ist und mit eigenem Rederecht im Ausschuss notwendige Diskussionen in Gang setzt und die vorgetragenen Umsetzungswünsche von Parteienvertretern kritisch hinterfragt. Aktuell wird die Verankerung des auf Fischland-Darß-Zingst ausgearbeiteten Mobilitätskonzeptes in den neu zu erstellenden Nahverkehrsplan gefordert und gleichzeitig versucht, die dafür notwendigen Beschlüsse im Kreistag herbeizuführen.
Die Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost ist überzeugt, dass in Sachen Verkehrswende in den Urlaubsregionen an der Ostsee die Modellregion Fischland-Darß-Zingst Leuchtturmcharakter für den Landkreis Vorpommern-Rügen besitzt und insbesondere auch Initialzündung für ein ebenfalls dringend notwendiges Umdenken angesichts der dominierenden Automobilität auf Deutschlands größter Urlaubsinsel Rügen haben kann.

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news-8334 Fri, 12 Mar 2021 15:01:00 +0100 VCD Nordost unterstützt Kampagne zur Einrichtung von Kiezblocks https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-nordost-unterstuetzt-kampagne-zur-einrichtung-von-kiezblocks/  

Auch der VCD unterstützt die Kampagne zur Einrichtung von Kiezblocks. Die Geschäftsstelle des VCD Nordost in der Yorckstraße liegt im Projektgebiet und einige Aktive des VCD leben in Schöneberg Nord. Sie möchten mit der VCD AG Rad&Fuß das Thema Kiezblocks als Gruppe mit bearbeiten und sind im Projekt herzlich willkommen.

Hier zum Flyer

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news-8360 Thu, 11 Mar 2021 15:00:00 +0100 Quo vadis, RSV? https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/quo-vadis-rsv/ Quo vadis, RSV?

Radschnellverbindungen (RSV) sind was Tolles – wenn es sie denn gibt. Sie sind mindestens 4 m breit im Zweirichtungs- und 2,50 m im Einrichtungsbetrieb. Der Fahrbahnbelag ist eben, die Führung möglichst kreuzungsfrei und, wenn das nicht möglich ist, sollte der Radverkehr Vorrang haben. Auch die Streckenführung sollte direkt, steigungsarm und landschaftlich ansprechend sein. So weit die Theorie –
Zurzeit sind zehn verschiedene RSV in Berlin in vorbereitender Planung, eine davon ist die Teltowkanalroute (Nr. 6), die oben genannte Idealvorstellungen zu großen Teilen umzusetzen verspricht.
Sie führt von Teltow kommend am namengebenden Kanal entlang, biegt dann nach Norden ab (der Kanal strebt ostwärts weiter), führt durch einige kleinere Wohnstraßen und mündet am Priesterweg in den Hans-Baluschek-Park, der parallel zur S-Bahn-Trasse verläuft. Am Nordende des Parks wird es eng, nur eine (zu) schmale Brücke führt über Autobahn und Sachsendamm zum Bahnhof Südkreuz. Dort geht es nördlich des Bahnhofs zunächst verwirrend und gänzlich unkomfortabel weiter bis zum schon vorhandenen (Fuß- und Rad-)Weg entlang der S-Bahn bis an den südlichen Rand des Parks am Gleisdreieck, wo sich die RSV dann verliert.
Die Strecke entlang des Kanals ist natürlich der schönste Abschnitt. Es gibt nördlich der Wismarer Str. bisher eine 4-5 m breite Promenade für den Fußverkehr, Radverkehr ist erlaubt. Hier nun sieht die (bisherige) Planung vor, die Promenade zu einem Fußweg über eine Länge von ca. 1,3 km Länge auf 2,20 m und weitere ca. 500 m auf 2,70 m zu reduzieren, ca. 1 km wird 3,70 m breit, die Trasse für den Radverkehr erhält natürlich 4 m Breite. Diese Vorplanung hat die InfraVelo am 3.2.2021 in einer Präsentation vorgestellt. Das kann, das darf so nicht umgesetzt werden! Die schon immer schwächsten Teilnehmer im öffentlichen Verkehr, Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, würden so wieder zurückgedrängt, die Promenade würde zu einem schmalen Trampelpfad degradiert. Hier sind die Planenden dringend aufgefordert, andere, alternative Wege für zumindest diesen Teil der Teltowkanalroute zu suchen und zu finden!

Radschnellverbindungen ja, her damit – aber nicht auf Kosten des Fußverkehrs!

Harald Wenzel

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news-8367 Thu, 11 Mar 2021 14:00:00 +0100 Tagesspiegel-Artikel zu Wolfgang Plantholt, unserem Ansprechpartner für Seniorenmobilität https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/tagesspiegel-artikel-zu-wolfgang-plantholt-unserem-ansprechpartner-fuer-seniorenmobilitaet/ Artikel im Tagesspiegel, veröffentlicht am 09.03.2021 von Thomas Loy...

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news-8403 Thu, 11 Mar 2021 04:14:00 +0100 Studienteilnehmer*innen gesucht: Wie fühlt sich Radfahren in der Stadt an? https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/studienteilnehmerinnen-gesucht-wie-fuehlt-sich-radfahren-in-der-stadt-an/ Egal wie oft du auf dem Rad unterwegs bist: Hilf uns, Radfahren sicherer zu machen.
In einem Fahrradsimulator fährst du durch eine virtuelle Stadt und beschreibst uns, wie sicher du dich dabei fühlst.
Die Studie besteht aus drei Teilen. Für die Teilnahme erhältst du eine Aufwandsentschädigung von 50€.
Anmeldung unter ivp.tu-berlin.de/studienteilnahme...

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news-8300 Wed, 10 Mar 2021 23:07:00 +0100 Zum Mitmachen: Forschungsprojekt zum Verkehr in Berlin (Umfrage schon beendet) https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zum-mitmachen-forschungsprojekt-zum-verkehr-in-berlin-umfrage-schon-beendet/ Umfrage autofreies Leben und Wohnen
Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin möchten so viele Berlinerinnen und Berliner wie möglich zur Online-Umfrage einladen. Sie ist anonym und nimmt nicht mehr als 10-15 Minuten in Anspruch.
Update: Die Umfrage “Autofreies Leben in Berlin” ist schon vorüber. Wir freuen uns auf interessante Ergebnisse!

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news-8404 Wed, 10 Mar 2021 18:55:00 +0100 Berliner Hermannplatz als Beispiel geschlechter-ungleicher Mobilitätsbedingungen in fairkehr-Artikel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/berliner-hermannplatz-als-beispiel-geschlechter-ungleicher-mobilitaetsbedingungen-in-fairkehr-artikel/  

Der Artikel "Zeit für eine Verkehrsministerin" beschreibt:

"BERLIN, HERMANNPLATZ: Asphalt und Beton ohne Ende, Fast-Food-Ketten, Spielhöllentristesse. Die Fassade des historischen Karstadt-Gebäudes erinnert nur flüchtig an den Glamour der Goldenen Zwanziger. Trotzdem pulsiert an der Grenze von Neukölln und Kreuzberg das Großstadtleben: Hier kommt jeder von woanders her und will woanders hin, im Leben wie im Alltag. Auf drei Spuren umkreisen Autos den Platz. Gleich zwei Busse der Linie M41 sammeln Fahrgäste an der angrenzenden Sonnenallee ein. Radfahrer*innen kreuzen den Zebrastreifen Richtung Hasenheide, wo Familien den Streichelzoo und Drogenkonsument*innen die Dealer*innen suchen. In der Kelleretage rattern die U-Bahnen.

Alles ist in Bewegung. Nur zwei stehen still: Zwei Frauen warten mit Kinderwagen vor dem Aufzughäuschen, ein Fahrstuhl ist nicht in Sicht. Als er endlich hochkommt, steigt nur eine von beiden ein. Schon unter normalen Bedingungen passen kaum zwei Kinderwagen in die Box aus Glas und Stahl. Selbst wenn man sich im Tetris-Stil miteinander arrangiert: Der Aerosolaustausch ist garantiert. Während die zweite Frau geduldig ausharrt, laufen die anderen Fahrgäste die breite Treppe hinunter, kramen ihre Masken heraus und verschwinden im U-Bahn-Hof."

fairkehr 1/2021, S. 15, Artikel auch online...

Diesem anschaulichen Beispiel folgt eine augenöffnende Analyse der Benachteiligungen von Frauen durch die Verkehrspolitik und Stadtplanung, der Bedarfe nach mehr Forschung und möglicher neuer Chancen und Ansätze.

Ein wichtiges Fazit: Entscheidungspositionen müssten künftig auch in der Verkehrspolitik häufiger mit Frauen besetzt sein!

Auch im Entscheidungsgremium unseres Landesverbandes, dem Landesvorstand, setzen wir uns dafür ein, dass die Richtungen künftig noch mehr aus weiblicher Perspektive vorgegeben werden, und rufen besonders Frauen auf, sich am 5. Juni bei der Jahresmitgliederversammlung als Vorstands-Kandidatinnen aufstellen zu lassen.

Die im Abstand von gut 2 Monaten erscheinende fairkehr erhalten Mitglieder kostenlos nach Hause, und sie kann auch in unserer Landesgeschäftsstelle abgeholt werden.

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news-8366 Wed, 10 Mar 2021 12:01:41 +0100 Weltweiter Klimastreik am 19. März 2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/weltweiter-klimastreik-am-19-maerz-2021/ Gemeinsam mit vielen Akteuren setzen auch wir uns für gerechten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise ein. 

Weitere Infos unter: https://www.klima-streik.org/aktionen

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