VCD Nordost Nachrichten http://nordost.vcd.org de_DE VCD Nordost Fri, 09 Apr 2021 17:31:33 +0200 Fri, 09 Apr 2021 17:31:33 +0200 TYPO3 EXT:news news-8491 Fri, 09 Apr 2021 11:34:00 +0200 Fahrraddemo für die #Verkehrswende und gegen den Weiterbau der A100 am 10. April 2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-fuer-die-verkehrswende-und-gegen-den-weiterbau-der-a100-am-10-april-2021/  

Eine Schneise wird durch Berlin geschlagen und zementiert Pläne einer Stadt im Stil der 50er Jahre: gebaut für Autos, nicht für Menschen. Die Autobahn A100 von Neukölln nach Treptow ist im Bau; der nächste Abschnitt durch Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg bis zur Storkower Straße ist in Planung.

Wir sagen: Schluss damit! Wir wollen Mobilität für alle und eine lebenswerte Stadt – keinen weiteren Meter Autobahn!

Wir wollen Klimaschutz, eine echte Verkehrswende und eine vielfältige Stadt mit sauberer Luft, öffentlichen Parks und Clubkultur. All das ist durch die A100 in Gefahr! Deshalb protestieren wir mit einer großen Fahrraddemo unter dem Motto „A100 stoppen – lebenswertes Berlin für alle“.

Gemeinsam fordern wir:

  • sofortiger Baustopp der A100 und aller Autobahnprojekte bundesweit

  • den Platz auf dem Bauabschnitt 16 (Neukölln-Treptow) sinnvoll nutzen für eine Fahrradstrecke mit Lastenradstation, breite Gehwege, neue ÖPNV-Linien, Kulturveranstaltungen und bezahlbare Wohnungen

  • Autobahn-Millionen aus dem Bundesverkehrswegeplan umwidmen für klimafreundliche Mobilität zu Fuß, mit Bus, Bahn und Fahrrad

Deutschland hat sich den Pariser Klimazielen verpflichtet, Berlin hat den Klimanotstand ausgerufen. Nun gilt es, die ökologische, soziale Verkehrswende und die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs anzugehen. Ohne Mobilitätswende kein Klimaschutz!

Am Samstag, 10. April erobern wir die A100: mit Fahrrad, Maske und Abstand. Als Berliner*innen, als Radfahrer*innen und Klimaschützer*innen nehmen wir uns den Platz, der uns zusteht. Mit Tausenden auf der Autobahn fordern wir ein nachhaltiges und lebenswertes Berlin für alle!

Die Veranstaltung ist als Demonstration angemeldet. Wir starten um 14 Uhr mit einer Kundgebung am Hermannplatz (Neukölln) – bitte Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen! Endkundgebung ist vor dem Bundesverkehrsministerium (Invalidenstraße 44, Mitte).

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Zu dieser Demo rufen auf:  

  • Aktionsbündnis A100 stoppen!
  • Changing Cities
  • Fridays for Future Berlin
  • Berlin4Future
  • Parents for Future
  • Sand im Getriebe Berlin
  • Ende Gelände Berlin
  • ADFC Berlin
  • VCD Nordost
  • Grüne Jugend Berlin
  • Extinction Rebellion
  • Rebel Riders
  • Interventionistische Linke Berlin
  • Volksentscheid Berlin autofrei
  • Powershift
  • Bündnis Berliner Straßen für alle
  • ://about blank
  • Else/Renate
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news-8514 Thu, 08 Apr 2021 15:24:31 +0200 Gespräche mit verkehrspolitischen Sprechern der Parteien geplant https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gespraeche-mit-verkehrspolitischen-sprechern-der-parteien-geplant/  

Vorgesehen ist jeweils ca. eine Stunde Gespräch mit den Vertretern und anschließende AG-Interne Besprechungen.

Die Termine, die gleichzeitig die AG-Sitzungen des jeweiligen Monats darstellen, finden über Zoom statt, und die Teilnahmelinks gehen an alle Arbeitsgruppenmitglieder. Wer als sonstige*r Interessierte*r teilnehmen will, kann gerne die Zugangsdaten anfragen bei:

info@vcd-nordost.de

In den Mittelpunkt unseres Austauschs möchten wir gerne die mobilitätspolitischen Positionen des VCD Nordost stellen, die wir im folgenden gerne erläutern:

Positionen des VCD Nordost

In unseren genannten AGs wurden in letzter Zeit Positionen des VCD Nordost jeweils über einen längeren Zeitraum erarbeitet, die wir gerne in den Mittelpunkt des Austauschs stellen wollen:

1. Finanzierung des ÖPNV, Umlagefinanzierung:

Der VCD Nordost spricht sich für eine Umlagefinanzierung des ÖPNV aus. Eine Umlagefinanzierung des ÖPNV, die das Ticketing weitgehend ersetzt, bietet die Option, den ÖPNV auf eine sichere, krisenresiliente und langfristig planbare Finanzierungsgrundlage zu stellen.

VCD-Stellungnahme: https://nordost.vcd.org/fileadmin/user_upload/Nordost/Downloads/2021/210316_Umlagefinanzierung_OEPNV_VCD_Nordost.pdf

Pressemitteilung vom 16.03.2021:https://nordost.vcd.org/service/presse/news/pressemitteilung-dritte-finanzierungssaeule-fuer-den-oepnv-vcd-nordost-befuerwortet-umlagefinanzierung/

Welche Ziele hat Ihre Partei für die nächste Legislaturperiode bzgl. der Finanzierung des ÖPNV?

Welche konkreten Schritte möchten Sie im Falle einer Regierungsbeteiligung umsetzen?

Wie sind Ihre Position und Ihre konkreten Planungen zur Einführung einer Umlagefinanzierung? Was wollen Sie diesbezüglich in der nächsten Legislaturperiode umsetzen / erreichen?

2. Umlandverkehr / Projekt i2030

Der VCD Nordost e. V. (Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) und der VCD Brandenburg e.V. fordern angesichts rasant wachsender Pendlerzahlen, überlasteter Einfallstraßen im Berufsverkehr und zugeparkter U- und S-Bahnhöfe in den Außenbezirken eine Priorität auf den schnellen Ausbau des schienengebundenen Umlandverkehrs mit dem Ziel, den Anteil am Modal Split bis 2035 zu verdoppeln.

Der VCD Nordost ist Mitglied des „Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg“ und unterstützt das gemeinsame Zielkonzept sowie den Stufenplan zur Umsetzung.

VCD-Stellungnahme: https://nordost.vcd.org/fileadmin/user_upload/Nordost/Pressemitteilungen/2019/PM_2019-11-12_Umlandverkehr__Projekt_i2030_VCD.pdf

Zielkonzept des „Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg“: https://buendnis-schiene-bb.de/wp-content/uploads/2021/03/210228_Zielkonzept-BSBB_Langf-m-Anh-1-bis-5.pdf

Welche Ziele hat Ihre Partei für die nächste Legislaturperiode bzgl. des Ausbaus des schienengebundenen Umlandverkehrs?

Inwieweit unterstützen Sie die vom Bündnis Schiene geforderten Ergänzungen zum Projekt i2030?

Wie wollen Sie die i2030-Projekte beschleunigen?

Was werden Sie tun, um genügend Planungskapazitäten bereitzustellen?

Inwieweit unterstützen Sie die Forderungen / Vorschläge des Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg für einen Stufenplan zur Umsetzung des Projekts i2030?

Welche Position vertreten Sie bezüglich eines Vorziehens des 2. und 3. Bauabschnitts des zweiten Nord-Süd-S-Bahn-Tunnels?

3. Radnetz Berlin:

ADFC, BUND, Changig Cities und VCD haben basierend auf dem Berliner Mobilitätsgesetz und den Vor-Ort-Kenntnissen ihrer Aktiven ein funktionsfähiges und für die breite Bevölkerung akzeptables Fahrradroutennetz entworfen. Diese Vorlage wird von der Verwaltung nicht genutzt. Stattdessen wird ein Netz geplant, das aus unserer Sicht methodische Mängel hat und daher zu fehlerhaften Ergebnissen kommt.

Link zum gemeinsamen Vorschlag von ADFC, BUND, Changing Cities und VCD

für ein Radnetz Berlin: http://u.osmfr.org/m/254441

Pressemitteilung vom 18.12.2019: https://nordost.vcd.org/service/presse/news/pressemitteilung-verbaende-schenken-senat-fertiges-radnetz-version-20/

Wie werden Sie und Ihre Partei sicherstellen, dass konstruktive Vorschläge aus der Verbändelandschaft künftig besser berücksichtigt werden?

4. Fahrradrouten durch Grünanlagen:

Fahrradrouten durch Grünanlagen machen die Fahrradnutzung auch im Alltagsverkehr attraktiver und sind damit ein Anreiz zum Umsteigen, bergen aber auch Konfliktpotential insbesondere mit Ausflüglern. Hier braucht es einen fairen Ausgleich.

VCD-Position „Gemeinsam im Stadtgrün“: https://nordost.vcd.org/startseite/detail/news/gemeinsam-im-stadtgruen-grundsaetze-ziele-und-kriterien-fuer-radverkehrs-routen-durch-gruenanlagen/

Wie stehen Sie und Ihre Partei zu Radrouten in Grünanlagen?

5. Vision Zero:

§ 10 (3) des Berliner Mobilitätsgesetzes schreibt vor:

„Ziel ist, dass sich im Berliner Stadtgebiet keine Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden ereignen. Diese „Vision Zero“ ist Leitlinie für alle Planungen, Standards und Maßnahmen mit Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrssicherheit.“

Der VCD Nordost fordert dieses Versprechen der „Vision Zero“ nachdrücklich ein. Aus unserer Sicht bewirkt die notwendige Mobilitätswende mit dem konsequenten Umstieg auf den Umweltverbund unter entsprechend deutlicher Verringerung und auch Entschleunigung des Kfz-Verkehrs gleichzeitig eine signifikante Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Denn in aller Regel sind es Autos, die töten.

Welche Maßnahmen sehen Sie und Ihre Partei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor?

6. Flächengerechtigkeit:

Schlüssel zur Mobilitätswende und zur Vision Zero ist eine gerechte Flächenaufteilung des öffentlichen Verkehrsraumes. In der wachsenden Stadt mit entsprechend wachsenden Mobilitätsbedürfnissen ist dies auch eine Frage der Effizienz: Wie können die begrenzten Verkehrsflächen möglichst effizient genutzt werden, um möglichst vielen Menschen Mobilität von A nach B zu ermöglichen?

Private PKW benötigen pro beförderter Person mit Abstand den meisten Platz, zumal sie die meiste Zeit ungenutzt herumstehen. Bezogen auf den Flächenverbrauch sind sie damit mit weitem Abstand das ineffizienteste Verkehrsmittel im Sinne einer „Mobilität für alle“. Ihr Platzbedarf verhindert eine effizientere Nutzung der begrenzten Flächen und beeinträchtigt die Lebensqualität in der Stadt.

Als Mitglied des Bündnisses „Berliner Straßen für alle“ fordern wir daher eine konsequente Parkraumpolitik, um die begrenzten Flächen effizienter und für mehr Menschen nutzen zu können.

Zu den Forderungen des Bündnis „Berliner Straßen für alle“:

http://berliner-strassen-fuer-alle.de/unsere-forderungen/

Welche Kriterien legen Sie und Ihre Partei an für die Aufteilung der Verkehrsfläche unter den Teilnehmern (motorisierter Individualverkehr, ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger)? Mit welchen Mitteln möchten Sie mehr Flächengerechtigkeit erreichen?

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news-8442 Thu, 08 Apr 2021 12:40:00 +0200 Gemeinsam im Stadtgrün: Grundsätze, Ziele und Kriterien für Radverkehrs-Routen durch Grünanlagen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gemeinsam-im-stadtgruen-grundsaetze-ziele-und-kriterien-fuer-radverkehrs-routen-durch-gruenanlagen/  

Zum Positionspapier "Gemeinsam im Stadtgrün"

Nach verschiedenen Veröffentlichungen in der Presse, die die Ablösung der autogerechten Stadt durch eine "fahrradgerechte Stadt" als Schreckgespenst für den Fußverkehr ausmalten, hat sich 2020 eine Arbeitsgruppe aus Vertreter*innen von ADFC, BUND, Changing Cities, FUSS e.V. und VCD Nordost gefunden, um Grundsätze, Ziele und Kriterien für Radverkehrs-Routen durch Grünanlagen zu definieren. Klar sollte dabei sein, dass verschiedene Verkehrsarten des Umweltverbundes nicht gegeneinander ausgespielt werden.

In mehreren Diskussionsrunden wurden Konfliktpotentiale zwischen Fahrrad- und Fußverkehr sowie Belangen des Naturschutzes identifiziert und mögliche Lösungen besprochen. Grundsatz war: Fahrradrouten durch Grünanlagen müssen möglich sein, aber nicht überall. Spürbare Streckenvorteile für den Fahrradverkehr gegenüber dem Autoverkehr sollten ermöglicht werden, um den Umstieg auch im Altagsverkehr attraktiv zu machen. Im Gegenzug sollten nicht alle Wege in Grünanlagen für den Fahrradverkehr freigegeben werden. Klar war auch: es geht nicht um die Einrichtung von Radverkehrsanlagen im straßenrechtlichen Sinn und damit Herauslösung von Wegen aus den Grünanlagen. (Dies geschieht bei Radschnellverbindungen, die planfestgestellt werden müssen, und auf die sich dieses Papier ausdrücklich nicht bezieht). Verkehrsschilder gehören nicht in Grünanlagen!

Möglichen Konflikten zwischen Fahrrad- und Fußverkehr in Grünanlgen sollte stattdessen insbesondere durch Gestaltung begegnet werden: Bündelung von Radverkehr auf einzelnen breiteren Wegen, auch dadurch dass diese Wege fahrradfreundlicher gestaltet werden, was andere Wege für den Radverkehr weniger attraktiv macht; weitestmögliche Trennung von Fahrrad- und Fußverkehr; Verringerung der Anzahl möglicher Konfliktpunkte; aufmerksamkeitsfördernde Gestaltung der verbliebenen Konfliktpunkte.

Vorab sollte intensiv geprüft werden, ob gleichwertige oder sogar bessere Alternativen für die Radverkehrsrouten außerhalb der Grünanlagen geschaffen und durch fahrradfreundliche Gestaltung für den Radverkehr attraktiver gemacht werden können. Kern sollte auch die Akzeptanz sein, da ebenso wie Fußverkehr auch der Radverkehr sich attraktive Wege sucht, die nicht einfach durch Kontrolldruck erzwungen werden können.

Im November 2020 lag ein weitestgehend ausverhandeltes Kompromisspapier vor, das in den beteiligten Verbänden beschlossen werden sollte. Im VCD Nordost wurde diesem Papier in der AG Rad&Fuß am 23.11.2020 einstimmig zugestimmt mit einer formalen Modifikation (Unterteilung in Hauptteil und Anlage). An der Sitzung beteiligt waren auch Henning Voget (für den ADFC), Tobias Kraudzun (für Changing Cities) und Roland Stimpel (ausdrücklich in seiner Eigenschaft als VCD-Mitglied).

Leider wurde im Nachgang von der Seite eines Verbandes erneuter Nachverhandlungsbedarf angemeldet. Aus diesem Grund wurde das gemeinsame Papier "Gemeinsam im Stadtgrün" in anderen Verbänden nicht mehr beschlossen. Und damit entfiel auch die Grundlage für die beabsichtigte gemeinsame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Für den VCD Nordost als verkehrsartenübergreifendem Verband für die Mobilitätswende und den Umweltverbund bleibt das mit ADFC, BUND, Changing Cities und FUSS e.V. ausführlich verhandelte und geeinte Papier, dem in unserer AG Rad&Fuß einstimmig zugestimmt wurde, Grundlage unserer Position zu einem fairen Ausgleich zwischen Fahrrad- und Fußverkehr: Gemeinsam geht auch im Stadtgrün.

Zum Positionspapier "Gemeinsam im Stadtgrün"

 

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news-8484 Thu, 08 Apr 2021 10:50:00 +0200 Zehn VCD-Forderungen an die nächste Bundesregierung – unser Weg zur Bundestagswahl https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zehn-vcd-forderungen-an-die-naechste-bundesregierung-unser-weg-zur-bundestagswahl/  

Wir haben deshalb unsere zehn Forderungen an die nächste Bundesregierung erstellt.

Zu unseren Forderungen

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news-8486 Wed, 07 Apr 2021 13:29:00 +0200 "L(i)ebenswerte Leipziger" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/liebenswerte-leipziger/  

Kinder spielten auf der Straße, Menschen gingen spazieren oder fuhren unbedrängt Fahrrad und vor allem: auf der sonst so lärmgeplagten breiten Verkehrsschneise mitten in der Stadt herrschte plötzlich himmlische Ruhe.

Mit der Aktion "L(i)ebenswerte Leipziger" demonstrierte das Aktionsbündnis für einen Rückbau der brutalen Asphalt-Schneise, die insbesondere für den Fußverkehr eine schier unüberwindbare Barriere darstellt, auf ein menschengerechtes Maß: So wie zwischen Charlottenstraße und Mauerstraße. Für die geplante Tram auf eigenem Rasengleis vom Alexanderplatz zum Kulturforum sowie für sicheren Radverkehr wäre damit immer noch Platz.

Die so zurück gewonnenen Flächen nördlich des Mittelstreifens der heutigen Leipziger Straße sollen zu einer ausgedehnten Grünfläche umgewandelt werden: dem "Leipziger Park" mit Aufenthaltsqualität, schattenspendenden Bäumen und Platz zum Spielen. Denn gerade in den
Betonschluchten zwischen den hochragenden Häusern brauchen wir mehr Grün in der Mitte unserer Stadt.

Die Aktion "L(i)ebenswerte Leipziger" soll in diesem Jahr nun regelmäßig stattfinden:

Jeweils am letzten Sonntag des Monats. Und der VCD Nordost ist gerne weiter mit dabei.

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news-8524 Tue, 06 Apr 2021 11:33:00 +0200 VCD im Tagesspiegel: Zur Frage von Seilbahnen in Berlin https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-im-tagesspiegel-zur-frage-von-seilbahnen-in-berlin/  

Um es klar zu sagen: Seilbahnen mögen Vorteile haben, um topografische Hindernisse zu überwinden. Aber sie taugen nicht als Massenbeförderungsmittel in der Großstadt. Für Berlin haben sie daher keine Priorität, sondern sind vielleicht irgendwann einmal an einzelnen Stellen ein Sahnehäubchen.

Zum Artikel im Tagesspiegel...

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news-8471 Tue, 30 Mar 2021 10:23:50 +0200 „Reinickendorf hinkt hinterher“ https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/reinickendorf-hinkt-hinterher/  

Der Fahrradverkehr ist eine der tragenden Säulen des klimafreundlichen und stadtverträglichen Verkehrs. Das im Juli 2018 in Kraft getretene Mobilitätsgesetz markiert einen Paradigmenwechsel in der Berliner Verkehrspolitik. Nicht mehr der motorisierte Individualverkehr steht im Zentrum, sondern der Umweltverbund aus ÖPNV, Fuß- und Fahrradverkehr. Doch das im Gesetz formulierte Ziel, den Anteil des Radverkehrs am gesamten Berliner Verkehr spürbar zu steigern, setzen die Bezirke unterschiedlich stark um. Die RAZ sprach mit Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland, Landesverband Nordost e.V. über die Situation im Fuchsbezirk.

Wie stellt sich die Situation für Radfahrer in Reinickendorf dar?

Reinickendorf hinkt im Vergleich zu anderen Bezirken ganz weit hinterher. Wenn wir ehrlich sind, gibt es sowieso nur drei oder vier Bezirke, die wirklich daran arbeiten, das richtig umzusetzen, was natürlich zu wenig ist. Dazu gehören Friedrichshain-Kreuzberg mit den Pop-up-Radwegen oder mit der Begegnungszone in der Bergmannstraße, was hier insbesondere auch am Amtsleiter des Straßen- und Grünflächenamts liegt. Felix Weisbrich agiert hier wirklich sehr engagiert. Auch in Neukölln, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg sind deutliche Bemühungen erkennbar, während woanders wenig passiert. Aber es gibt tatsächlich nur einen einzigen Bezirk, der aktiv dagegen angeht – und das ist Reinickendorf. Dabei bietet der Fahrradverkehr gerade für eine so dicht besiedelte Metropole viele Vorteile. Einerseits braucht er wenig Platz, andererseits ist er lärm- und emissionsfrei. Zudem ist Fahrradfahren kostengünstig und gesund.

Es sind Mittel bereitgestellt worden, die die Bezirke ausgeben können und sollen, um das Mobilitätsgesetz umzusetzen.

Ja, das stimmt. Es gibt die Programme, und die Bezirke müssen lediglich Projekte ins Leben rufen, die die Senatsverwaltung dann finanziert. So war das auch bei den Pop-up-Radwegen. Ein solcher musste lediglich angemeldet werden – und die Finanzierung kam dann von Senatsseite. Allerdings gilt in Reinickendorf der Beschluss, dass bei solchen Initiativen kein Parkplatz wegfallen darf. Diesen Beschluss gibt es wirklich nur in Reinickendorf. Und natürlich macht er das Erstellen neuer Radwege nahezu unmöglich. Schließlich kann man eine Fläche nicht zweimal verteilen.

Zwar gibt das Mobilitätsgesetz die Richtung ganz deutlich vor, was in den Bezirken bis 2030 geschehen muss. Dazu gehören auch sichere Radverkehrsanlagen an allen Hauptverkehrsstraßen – wie dem Zabel-Krüger-Damm oder der Berliner Straße in Tegel. Ich sehe hier im Fuchsbezirk allerdings noch keine einzige Aktion, die in diese Richtung geht. Im Gegenteil: Hier wird das Leitbild der autogerechten Stadt immer noch mit Klauen und Zähnen verteidigt – und so haben es alle anderen schwer.

Das heißt, Reinickendorf verstößt gegen das Gesetz, wenn nichts geschieht?

Ja, denn per Gesetz soll es bis 2030 sichere Radverkehrsanlagen an allen Hauptstraßen sowie ein durchgängiges Radverkehrsnetz geben. Um das zu schaffen, muss man zügig drangehen, die Fristen sind ohnehin ambitioniert. Dabei sage ich deutlich, dass es nicht um einen Kulturkampf gegen das Auto geht, sondern darum, dass wir begrenzte Flächen haben und diese effizient nutzen müssen, um möglichst vielen Menschen eine sichere Mobilität zu ermöglichen. Das immer noch vorherrschende Verkehrskonzept ‚privater Autobesitz‘ verbraucht viel Fläche für die Mobilität relativ weniger Menschen, nicht zuletzt durch Parkplätze. Die meisten Autos stehen ja 23 Stunden pro Tag nur nutzlos da. Diese Flächen fehlen dann, um eine andere, effizientere Mobilität für alle zu ermöglichen.

Was würden Sie sich für den Bezirk wünschen?

Ich wünsche mir ein klares Bekenntnis zur Mobilitätswende und in diesem Zusammenhang eine neue, gerechtere Flächenaufteilung.

Danke für das Gespräch

Interview Christiane Flechtner

 

Link zum Artikel

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news-8477 Fri, 26 Mar 2021 19:40:00 +0100 Rostocker Bündnis legt alternative Planung für die Werftstraße vor https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/rostocker-buendnis-legt-alternative-planung-fuer-die-werftstrasse-vor/  

Annika Haß, Sprecherin der VCD Ortsgruppe Rostock, erklärt:

Anstatt die autogerechte Stadt weiter zu zementieren, möchten wir eine zukunftsfähige Mobilität und einen menschengerechten Umbau unserer Stadt. Rostock muss auch hier seinem Anspruch gerecht werden, Fahrradstadt zu werden."

Die VCD Ortsgruppe beteiligte sich an der Erarbeitung eines Alternativentwurfs für die beispielhafte Kreuzung Werftstraße / Planstraße A. Eine Visualisierung zeigt, dass es möglich ist, moderne Verkehrsplanung unter Berücksichtigung der Ziele "Rostock Fahrradstadt" und "Rostock 2035 klimaneutral" zu betreiben. 

Der VCD Nordost fordert die Hanse- und Universitätsstadt Rostock auf, sich von der aktuellen Planung zu verabschieden, und den Weg für eine menschengerechte Verkehrsplanung freizumachen.

Zur vollständigen Pressemitteilung mit Hintergründen und Planungsentwürfen...

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news-8446 Tue, 23 Mar 2021 12:03:00 +0100 Neue Verkehrsschilder https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/neue-verkehrsschilder/  

Unser Landesvorsitzender war letztes Jahr zu einer Protestveranstaltung der BI auf dem Friedrich Wilhelm Platz und hat dort auch gesprochen. Die problematische Stelle ist uns also gut bekannt. Wobei wir die Fußgängerampel allerdings keineswegs für überflüssig halten, um den Aufzug zur U-Bahn auf möglichst direktem Weg zu erreichen.

Richtig ist, dass die Umgestaltung des Friedrich Wilhelm Platzes als urbaner Ort und städtebauliches Zentrum von Friedenau insgesamt so schnell wie möglich angepackt werden muss: Einschließlich Erhöhung der Aufenthaltsqualität, nachhaltiger klimaresilienter Begrünung und Bewässerung sowie klarer und konfliktfreier Führung von Fahrrad- und Fußverkehr.

Leider konnte wegen Terminschwierigkeiten niemand vom VCD-Nordost an der Anbringung der neuen Verkehrsschilder teilnehmen, sonst wären wir gerne auf dem Friedrich Wilhelm Platz bei dieser schönen Aktion dabei gewesen.

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news-8443 Tue, 23 Mar 2021 11:03:00 +0100 Impessionen vom Klimastreik am 19.03.2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/impessionen-vom-klimastreik-am-19032021/ news-8418 Thu, 18 Mar 2021 18:02:16 +0100 Pressemitteilung: Breites Bündnis ruft zu Fahrraddemo am 19. März auf: Klimaschutz braucht die Verkehrswende jetzt! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-breites-buendnis-ruft-zu-fahrraddemo-am-19-maerz-auf-klimaschutz-braucht-die-verke/ Wann: Freitag, 19. März
Start: 16 Uhr, Kiefholz Straße / Treptower Straße
Ende: ca. 18 Uhr, Invalidenstraße 44, vor dem Bundesverkehrsministerium

„Seit Jahrzehnten hinkt der Verkehrssektor beim Klimaschutz hinterher. Statt klimaschädliche CO2-Emissionen zu senken, wird munter an den nächsten Kilometern Autobahn gebaut. Während andere Städte wie New York, Seoul, Paris ihre Stadtautobahnen zurückbauen, wächst die fragwürdige A100 in Berlin weiter und weiter, und soll immer teurer werden. Der ADFC-Fahrradklima-Test zeigt: Radfahrende in Berlin sind mit den Wegen fürs Rad noch nicht zufrieden. Statt den Kfz-Verkehr zu fördern, muss Berlin jetzt stadtweit in klimafreundliche Radinfrastruktur investieren“, fordert Frank Masurat aus dem Vorstand des ADFC Berlin.

„Zukunftsfähige Mobilität für alle heißt konsequenter Umstieg auf den Umweltverbund. Wertvolle Flächen, die heute durch abgestellte Privat-Kfz belegt sind, können wir besser nutzen: Für Straßenbahnen, die im eigenen Gleisbett am Stau vorbeifahren, für ein durchgängiges Netz von Fahrradrouten in ganz Berlin, mehr Platz für Fußverkehr insbesondere in Einkaufsstraßen und Ortsteilzentren, mehr Stadtgrün um dem Klimawandel entgegenzuwirken, mehr Aufenthalts- und Spielflächen und vieles mehr. Wir müssen unsere Straßen für die Menschen zurückerobern!“ erklärt Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost.

„Was als Marathon angefangen hat, muss zu einem Sprint werden: Jahrzehntelang dümpelte die Verkehrswende vor sich hin, als müssten die Planer*innen und die Politik Kräfte sparen. Jetzt ist Zeit für den Endspurt: Ärmel hochkrempeln und die Städte ab sofort zu einem Ort machen, wo Menschen gerne und entspannt leben, wo die Luft nicht nach Abgasen stinkt und Autos nur selten gesichtet werden. In diesem Superwahljahr 2021 werden insbesondere die Stadtbewohner*innen mit ihrer Stimme zum Ausdruck bringen, dass man mit einem Weiter-wie-bisher keine Wahlen mehr gewinnen kann“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.

 

Pressekontakte Berliner Straßen für alle!:

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD Nordost
heiner.v.marschall@vcd-nordost.de,  Tel.: 0174-465 6523

Antje Heinrich, Changing Cities e.V.
antje.heinrich@changing-cities.org, Tel.: 0178 475 28 08

Lisa Feitsch, ADFC Berlin
presse@adfc-berlin.de, Tel. (auch mobil): +49 (0)30 - 44 04 99 74

Hintergrund zum Bündnis: www.berliner-strassen-fuer-alle.de

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news-8380 Tue, 16 Mar 2021 16:11:00 +0100 Fahrraddemo zum Globalen Klimastreik am 19.3.2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-zum-globalen-klimastreik-am-1932021/  

Die Mobilitätswende ist ein wichtiger und notwendiger Bestandteil der dringenden Maßnahmen, um für kommende Generationen die Klimakatastrophe noch abzuwenden.

Zum Bündnis “Berliner Straßen für Alle”…

Zur Pressemitteilung: Breites Bündnis ruft zu Fahrraddemo am 19. März auf: Klimaschutz braucht die Verkehrswende jetzt!...

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news-8398 Tue, 16 Mar 2021 15:56:20 +0100 Pressemitteilung: Dritte Finanzierungssäule für den ÖPNV: VCD Nordost befürwortet Umlagefinanzierung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-dritte-finanzierungssaeule-fuer-den-oepnv-vcd-nordost-befuerwortet-umlagefinanzierung/  

Pressemitteilung, Berlin, 16.03.2021

„Eine Umlagefinanzierung des ÖPNV, die das Ticketing weitgehend ersetzt, bietet die Option, den ÖPNV auf eine sichere, krisenresiliente und planbare Finanzierungsgrundlage zu stellen und gleichzeitig die Nutzung für Fahrgäste deutlich billiger und attraktiver zu machen. Eine Verunglimpfung als ‘Zwangsticket’ geht am Wesen einer Umlagefinanzierung vorbei, da diese Vorteile für alle Bürgerinnen und Bürger bietet“ erklärt der Landesvorsitzende des VCD Nordost Heiner von Marschall.

Eine Umlage ist ein von allen Bürgerinnen und Bürgern verpflichtend und zweckbestimmt zu zahlender Beitrag, der dazu berechtigt, den ÖPNV zu nutzen, vergleichbar mit dem Semesterticket für Studierende. Die Umlage ersetzt für diese Bürgerinnen und Bürger den Fahrscheinverkauf je nach Ausgestaltung ganz oder – als Übergangslösung – zumindest teilweise.

Dadurch dass alle Berlinerinnen und Berliner den Beitrag bezahlen, sinken die Kosten für jede/n Einzelne/n. Ermäßigungen oder Befreiungen von der Umlage sind genauso möglich wie bisher, bspw. für Kinder und Jugendliche und Sozialticketinhaber. Für keinen ÖPNV-Nutzer soll es durch die Umstellung teurer werden!

Von einer vermehrten und kostengünstigeren Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und einem Ausbau für ein deutlich verbessertes Angebot profitieren alle: Andere Verkehrsteilnehmer durch eine entspanntere Verkehrssituation, Anwohnende durch eine geringere Verkehrsbelastung mit Lärm, Dreck und Abgasen. Dies legitimiert auch, alle Berlinerinnen und Berliner zu einer solidarischen Finanzierung des ÖPNV heranzuziehen.

Der VCD Nordost spricht sich daher nachdrücklich für die Einführung einer Umlage für alle erwachsenen Berlinerinnen und Berliner als dritte Finanzierungssäule für den ÖPNV aus. Im Gegenzug können alle Berlinerinnen und Berliner den ÖPNV in ihrer Stadt ticketfrei nutzen.

Morgens sind Busse und Bahnen bereits heute oft überfüllt, während es über den Tag verteilt deutliche Kapazitätsreserven gibt. Frage ist deshalb, ob die morgendliche Hauptverkehrszeit für einen Übergang zunächst ausgenommen werden soll. Das wäre ein Anreiz, die ÖPNV-Nutzung besser über den Tag zu verteilen. Hierfür bieten die Corona-bedingten Veränderungen im Tagesablauf der Menschen, z.B. durch vermehrtes Homeoffice, neue Möglichkeiten.

Für die Einführung einer Umlagefinanzierung des ÖPNV oder auch Nahverkehrsabgabe in Berlin legt der VCD Nordost folgende Kriterien an:

  • Für die Verkehrsunternehmen müssen durch eine Umlagefinanzierung die Einnahmen deutlich höher werden, um ein deutlich verbessertes ÖPNV-Angebot nachhaltig, krisenresilient und zuverlässig planbar zu finanzieren.

  • Für die Nutzerinnen und Nutzer muss durch eine Umlagefinanzierung die ÖPNV-Nutzung deutlich günstiger werden. Auch wenn – in einer Übergangsphase – für Hauptverkehrszeiten (HVZ) weiterhin Zusatztickets nötig sein sollten, müssen die Gesamtkosten deutlich unterhalb heutiger Abonnements-Preise liegen. Die Höhe der Umlage sollte, je nach Ausgestaltung und ob Zusatztickets in der HVZ nötig sind, ca. 40 €/Monat für jede/n Einzelne/n nicht übersteigen.

  • Wenn eine Umlagefinanzierung für Berlin eingeführt wird, muss es für angrenzende Kommunen und Landkreise anschlussfähig sein. Anzustreben wäre ein gemeinsames Modell für das gesamte VBB-Gebiet.

„Eine funktionierende Stadt braucht einen funktionierenden Öffentlichen Personennahverkehr, gerade auch in Krisenzeiten, um allen Menschen jederzeit eine zuverlässige Mobilität zu gewährleisten“, so Heiner von Marschall. „Für den weiteren Ausbau brauchen wir daher auch eine sichere, krisenfeste und langfristig planbare Finanzierung. Gleichzeitig müssen die Kosten für Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV deutlich billiger werden.“

Hintergrund:

Für die notwendige Mobilitätswende muss der ÖPNV deutlich ausgebaut werden, um mehr Menschen zum Umstieg auf umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel zu bewegen.

Der Senat hat daher Ende letzten Jahres eine Machbarkeitsstudie für eine mögliche dritte Finanzierungssäule für den ÖPNV vorgelegt.

Aktuell wird der Öffentliche Verkehr in Berlin etwa hälftig aus Fahrgeldeinnahmen und Steuermitteln finanziert. Mit der Corona-Krise sind die Fahrgastzahlen und damit auch die Einnahmen drastisch zurückgegangen.

Zum Klimastreik am 19.3. ist eine der zentralen Forderungen der Berlin Fridays For Future: „Solidarischer, umlagenfinanzierter ÖPNV und ein autofreies Berlin bis 2030“

Im VCD Nordost hat sich die „AG Öffentlicher Verkehr“ über mehrere Monate mit dem Thema Umlagefinanzierung befasst.

Die dort erarbeitete Stellungnahme wurde im Landesvorstand einstimmig beschlossen.

Anlage:

Eine Nahverkehrsabgabe zur nachhaltigen Finanzierung eines verbesserten ÖPNV-Angebots und als Anreiz zum Umsteigen – Stellungnahme des VCD Nordost zur Umlagefinanzierung für den ÖPNV

Pressekontakt VCD Nordost:

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de Tel: 0174 465 65 23

www.vcd-nordost.de

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

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news-8397 Tue, 16 Mar 2021 10:00:00 +0100 Mobilitätskonzept für Fischland-Darß-Zingst vorgestellt https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaetskonzept-fuer-fischland-darss-zingst-vorgestellt/  

Von der MV-Landesregierung im Oktober 2020 zur Modellregion aufgewertet, soll ein kurtaxen-finanzierter öffentlichen Personennahverkehr in Kombination mit einer digitalen Gästekarte auf der Halbinsel und den umliegenden Boddengemeinden entstehen. Ziel ist es, die Verkehrsströme insgesamt klimafreundlicher zu gestalten, und den Umweltverbund zu fördern. Dazu sollen auch Nutzer*innen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) mit Anreizen zugunsten einer stärkeren Nutzung von Bahn, Bus und Fahrrad erreicht werden.

Im Ergebnis zeigte sich, dass der überwiegende Teil der Befragten bereit sind, den eigenen PKW stehenzulassen und alternative Beförderungsmittel stärker zu nutzen. Voraussetzung dafür sind jedoch eine höhere Taktung im Busverkehr, bessere Umsteigemöglichkeiten zwischen Bus und Bahn, ausreichende Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern in Bussen und Bahnen, die Ausweitung von Park&Ride sowie eine bessere Radinfrastruktur in der Region. 
Daraus ist inzwischen ein klarer Maßnahmenkatalog entstanden, der u.a. Einzug gehalten hat in den derzeit vom Landkreis Vorpommern-Rügen neu aufzustellenden Nahverkehrsplan für die nächsten 5 Jahre. Jetzt kommt es darauf an, konkrete und für die Verwaltung verpflichtende Umsetzungszusagen daraus zu generieren sowie notwendige Finanzierungen über diverse Fördertöpfe von Bund und Land sicherzustellen. Die VCD-Regionalgruppe Vorpommern-Rügen will sich aktiv bei der Umsetzung dieser Ideen und des Konzeptes einbringen.
Ein wesentliches Medium für die Entscheidungsfindung im Kreis stellt der Mobilitätsausschuss des Kreistages dar, in dem sich die Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost als Interessensverband beteiligt ist und mit eigenem Rederecht im Ausschuss notwendige Diskussionen in Gang setzt und die vorgetragenen Umsetzungswünsche von Parteienvertretern kritisch hinterfragt. Aktuell wird die Verankerung des auf Fischland-Darß-Zingst ausgearbeiteten Mobilitätskonzeptes in den neu zu erstellenden Nahverkehrsplan gefordert und gleichzeitig versucht, die dafür notwendigen Beschlüsse im Kreistag herbeizuführen.
Die Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost ist überzeugt, dass in Sachen Verkehrswende in den Urlaubsregionen an der Ostsee die Modellregion Fischland-Darß-Zingst Leuchtturmcharakter für den Landkreis Vorpommern-Rügen besitzt und insbesondere auch Initialzündung für ein ebenfalls dringend notwendiges Umdenken angesichts der dominierenden Automobilität auf Deutschlands größter Urlaubsinsel Rügen haben kann.

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news-8334 Fri, 12 Mar 2021 15:01:00 +0100 VCD Nordost unterstützt Kampagne zur Einrichtung von Kiezblocks https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-nordost-unterstuetzt-kampagne-zur-einrichtung-von-kiezblocks/  

Auch der VCD unterstützt die Kampagne zur Einrichtung von Kiezblocks. Die Geschäftsstelle des VCD Nordost in der Yorckstraße liegt im Projektgebiet und einige Aktive des VCD leben in Schöneberg Nord. Sie möchten mit der VCD AG Rad&Fuß das Thema Kiezblocks als Gruppe mit bearbeiten und sind im Projekt herzlich willkommen.

Hier zum Flyer

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news-8360 Thu, 11 Mar 2021 15:00:00 +0100 Quo vadis, RSV? https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/quo-vadis-rsv/ Quo vadis, RSV?

Radschnellverbindungen (RSV) sind was Tolles – wenn es sie denn gibt. Sie sind mindestens 4 m breit im Zweirichtungs- und 2,50 m im Einrichtungsbetrieb. Der Fahrbahnbelag ist eben, die Führung möglichst kreuzungsfrei und, wenn das nicht möglich ist, sollte der Radverkehr Vorrang haben. Auch die Streckenführung sollte direkt, steigungsarm und landschaftlich ansprechend sein. So weit die Theorie –
Zurzeit sind zehn verschiedene RSV in Berlin in vorbereitender Planung, eine davon ist die Teltowkanalroute (Nr. 6), die oben genannte Idealvorstellungen zu großen Teilen umzusetzen verspricht.
Sie führt von Teltow kommend am namengebenden Kanal entlang, biegt dann nach Norden ab (der Kanal strebt ostwärts weiter), führt durch einige kleinere Wohnstraßen und mündet am Priesterweg in den Hans-Baluschek-Park, der parallel zur S-Bahn-Trasse verläuft. Am Nordende des Parks wird es eng, nur eine (zu) schmale Brücke führt über Autobahn und Sachsendamm zum Bahnhof Südkreuz. Dort geht es nördlich des Bahnhofs zunächst verwirrend und gänzlich unkomfortabel weiter bis zum schon vorhandenen (Fuß- und Rad-)Weg entlang der S-Bahn bis an den südlichen Rand des Parks am Gleisdreieck, wo sich die RSV dann verliert.
Die Strecke entlang des Kanals ist natürlich der schönste Abschnitt. Es gibt nördlich der Wismarer Str. bisher eine 4-5 m breite Promenade für den Fußverkehr, Radverkehr ist erlaubt. Hier nun sieht die (bisherige) Planung vor, die Promenade zu einem Fußweg über eine Länge von ca. 1,3 km Länge auf 2,20 m und weitere ca. 500 m auf 2,70 m zu reduzieren, ca. 1 km wird 3,70 m breit, die Trasse für den Radverkehr erhält natürlich 4 m Breite. Diese Vorplanung hat die InfraVelo am 3.2.2021 in einer Präsentation vorgestellt. Das kann, das darf so nicht umgesetzt werden! Die schon immer schwächsten Teilnehmer im öffentlichen Verkehr, Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, würden so wieder zurückgedrängt, die Promenade würde zu einem schmalen Trampelpfad degradiert. Hier sind die Planenden dringend aufgefordert, andere, alternative Wege für zumindest diesen Teil der Teltowkanalroute zu suchen und zu finden!

Radschnellverbindungen ja, her damit – aber nicht auf Kosten des Fußverkehrs!

Harald Wenzel

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news-8367 Thu, 11 Mar 2021 14:00:00 +0100 Tagesspiegel-Artikel zu Wolfgang Plantholt, unserem Ansprechpartner für Seniorenmobilität https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/tagesspiegel-artikel-zu-wolfgang-plantholt-unserem-ansprechpartner-fuer-seniorenmobilitaet/ Artikel im Tagesspiegel, veröffentlicht am 09.03.2021 von Thomas Loy...

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news-8403 Thu, 11 Mar 2021 04:14:00 +0100 Studienteilnehmer*innen gesucht: Wie fühlt sich Radfahren in der Stadt an? https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/studienteilnehmerinnen-gesucht-wie-fuehlt-sich-radfahren-in-der-stadt-an/ Egal wie oft du auf dem Rad unterwegs bist: Hilf uns, Radfahren sicherer zu machen.
In einem Fahrradsimulator fährst du durch eine virtuelle Stadt und beschreibst uns, wie sicher du dich dabei fühlst.
Die Studie besteht aus drei Teilen. Für die Teilnahme erhältst du eine Aufwandsentschädigung von 50€.
Anmeldung unter ivp.tu-berlin.de/studienteilnahme...

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news-8300 Wed, 10 Mar 2021 23:07:00 +0100 Zum Mitmachen: Forschungsprojekt zum Verkehr in Berlin (Umfrage schon beendet) https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zum-mitmachen-forschungsprojekt-zum-verkehr-in-berlin-umfrage-schon-beendet/ Umfrage autofreies Leben und Wohnen
Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin möchten so viele Berlinerinnen und Berliner wie möglich zur Online-Umfrage einladen. Sie ist anonym und nimmt nicht mehr als 10-15 Minuten in Anspruch.
Update: Die Umfrage “Autofreies Leben in Berlin” ist schon vorüber. Wir freuen uns auf interessante Ergebnisse!

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news-8404 Wed, 10 Mar 2021 18:55:00 +0100 Berliner Hermannplatz als Beispiel geschlechter-ungleicher Mobilitätsbedingungen in fairkehr-Artikel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/berliner-hermannplatz-als-beispiel-geschlechter-ungleicher-mobilitaetsbedingungen-in-fairkehr-artikel/  

Der Artikel "Zeit für eine Verkehrsministerin" beschreibt:

"BERLIN, HERMANNPLATZ: Asphalt und Beton ohne Ende, Fast-Food-Ketten, Spielhöllentristesse. Die Fassade des historischen Karstadt-Gebäudes erinnert nur flüchtig an den Glamour der Goldenen Zwanziger. Trotzdem pulsiert an der Grenze von Neukölln und Kreuzberg das Großstadtleben: Hier kommt jeder von woanders her und will woanders hin, im Leben wie im Alltag. Auf drei Spuren umkreisen Autos den Platz. Gleich zwei Busse der Linie M41 sammeln Fahrgäste an der angrenzenden Sonnenallee ein. Radfahrer*innen kreuzen den Zebrastreifen Richtung Hasenheide, wo Familien den Streichelzoo und Drogenkonsument*innen die Dealer*innen suchen. In der Kelleretage rattern die U-Bahnen.

Alles ist in Bewegung. Nur zwei stehen still: Zwei Frauen warten mit Kinderwagen vor dem Aufzughäuschen, ein Fahrstuhl ist nicht in Sicht. Als er endlich hochkommt, steigt nur eine von beiden ein. Schon unter normalen Bedingungen passen kaum zwei Kinderwagen in die Box aus Glas und Stahl. Selbst wenn man sich im Tetris-Stil miteinander arrangiert: Der Aerosolaustausch ist garantiert. Während die zweite Frau geduldig ausharrt, laufen die anderen Fahrgäste die breite Treppe hinunter, kramen ihre Masken heraus und verschwinden im U-Bahn-Hof."

fairkehr 1/2021, S. 15, Artikel auch online...

Diesem anschaulichen Beispiel folgt eine augenöffnende Analyse der Benachteiligungen von Frauen durch die Verkehrspolitik und Stadtplanung, der Bedarfe nach mehr Forschung und möglicher neuer Chancen und Ansätze.

Ein wichtiges Fazit: Entscheidungspositionen müssten künftig auch in der Verkehrspolitik häufiger mit Frauen besetzt sein!

Auch im Entscheidungsgremium unseres Landesverbandes, dem Landesvorstand, setzen wir uns dafür ein, dass die Richtungen künftig noch mehr aus weiblicher Perspektive vorgegeben werden, und rufen besonders Frauen auf, sich am 5. Juni bei der Jahresmitgliederversammlung als Vorstands-Kandidatinnen aufstellen zu lassen.

Die im Abstand von gut 2 Monaten erscheinende fairkehr erhalten Mitglieder kostenlos nach Hause, und sie kann auch in unserer Landesgeschäftsstelle abgeholt werden.

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news-8366 Wed, 10 Mar 2021 12:01:41 +0100 Weltweiter Klimastreik am 19. März 2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/weltweiter-klimastreik-am-19-maerz-2021/ Gemeinsam mit vielen Akteuren setzen auch wir uns für gerechten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise ein. 

Weitere Infos unter: https://www.klima-streik.org/aktionen

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news-8333 Thu, 04 Mar 2021 14:30:00 +0100 Fahrraddemo Hermannstraße für alle am Freitag, 5. März https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-hermannstrasse-fuer-alle-am-freitag-5-maerz/ Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat in ihrer Sitzung am 3. Februar den
Einwohner*innenantrag der Initiative „Hermannstraße für alle“ beschlossen. Die Anwohner*inneninitiative "Hermannstraße für alle" wird am Freitagnachmittag dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel ihre selbst ausgearbeiteten Pläne für einen sicheren Radweg auf der Hermannstraße überreichen – mehr Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten Pressemitteilung.
Begleitet wird die Übergabe von einer Fahrraddemonstration, die um 14:30 Uhr am Anita-Berber-Park (Hermannstraße Ecke Thomasstraße) losgeht und zum Rathaus fährt.

Zur Pressemitteilung als PDF...

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news-8258 Fri, 19 Feb 2021 11:04:21 +0100 Die Ortsgruppe Rostock stellt Forderungen auf https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/die-ortsgruppe-rostock-stellt-forderungen-auf/  

1. Fuß- und Radwege in der Stadt und auf dem Land deutlich ausbauen

Wir fordern, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock mit einem transparenten und engagierten Maßnahmenkatalog die aktuelle Verteilung im Modal Split für den Radverkehr bis 2023 von 18,3 % auf 25 % erhöht und bis 2028 auf 32 % ausgebaut wird. Im Bereich Fußverkehr ist eine Stabilisierung bei 35 % angestrebt. 

Zu diesem Zweck sind die Ziele des Radentscheides Rostock im gesamten Rostocker Stadtgebiet vollständig und schnellstmöglich umzusetzen. Diese Umsetzung ist unverzüglich zu initialisieren.

Um das Radfahren auch für Pendler*innen aus dem Umland attraktiver zu machen, müssen alle Mittel- und Grundzentren im Umkreis von ca. 30 km um Rostock bis 2030 durch Radwege bzw. Radschnellwege mit dem Rostocker Stadtgebiet und untereinander verbunden sein. Diese Radwege sollten ausreichend breit sein (min. 2,5 m), möglichst keine Unterbrechungen aufweisen und von anderen Verkehrswegen baulich getrennt sein. Vorrangig sind Lückenschlüsse im bestehenden Radwegenetz insbesondere zu den Mittelzentren im Umland zu realisieren. Für längere Strecken ist es notwendig, dass die Radwege auch für S-Pedelecs freigegeben sind.

Darüber hinaus fordern wir, dass für die Planung von Verkehrswegen unverzüglich eine Leitlinie ausgegeben wird, damit Verkehrswege von außen nach innen geplant werden. Dadurch soll Vorrangig den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden (Fuß- und Radverkehr) ausreichend Platz eingeräumt werden. Erst anschließend soll betrachtet werden, welche verbliebenen Flächen dem MIV eingeräumt werden können.

2. Zahl der Bus- und Bahnnutzenden verdoppeln

Der innerstädtische Nahverkehr in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist insbesondere durch das Straßenbahnnetz auf einen soliden Stand. Es fehlt jedoch häufig eine attraktive Anbindung an das Umland. 

Wir fordern, dass mit einem transparenten und engagierten Maßnahmenkatalog die aktuelle Verteilung im Modal Split der Hanse- und Universitätsstadt Rostock bis 2023 von 17 % auf 20 % erhöht und bis 2028 auf 25 % ausgebaut wird. 

Um Pendler*innen zum Umsteigen weg vom MIV zu bewegen, muss das Ziel sein, dass Bus und Bahn in der Hansestadt und im Landkreis Rostock sich stets schneller von A nach B bewegen als der MIV. Dazu ist es notwendig, die Taktung zu erhöhen, neue Angebote bereitzustellen und die verfügbaren Zeiten auszudehnen, sodass z.B. Menschen im Schichtdienst ebenfalls den ÖPNV nutzen können. Darüber hinaus ist der ÖPNV (z.B. durch extra Bussstreifen) vorrangig in der Mobilitätsplanung im Vergleich zum MIV zu behandeln. 

Wir fordern den Bau neuer Straßenbahn- und S-Bahn-Strecken in Stadtteile (z.B. Überseehafen) die derzeit über diese Verkehrsmittel nicht erreichbar sind. 

Der öffentliche Nahverkehr muss weiterhin für alle bezahlbar bleiben. Angebote, wie z.B. das Warnow-Ticket, sollen weiter ausgebaut werden. Job-Tickets müssen attraktiver gestaltet werden und unabhängig von der Mitarbeitendenzahl für alle Unternehmen zugänglich sein. Weiterhin fordern wir die Einführung eines landesweit gültigen Semestertickets analog zum Azubi-Ticket. Bahnhöfe und zentrale Bushaltestellen müssen zu Mobilitätsstationen ausgebaut werden. 

Dazu gehören Parkgelegenheiten für PKW und überdachte Radabstellanlagen mit Lademöglichkeit und Schließfächern, beispielsweise für Akkus und Fahrradhelme. Zur Erhöhung der Attraktivität der Mobilitätsstationen sollten weitere Infrastrukturen geschaffen werden, wie zum Beispiel WLAN und Toiletten.

3. Ab 2030 keine neuen Diesel und Benziner mehr, Zahl der Pkw deutlich verringern

Der durchschnittliche Mietpreis in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock liegt laut Mietspiegel bei 6,12 € je m². Für einen Bewohnerparkausweis, für einen PKW-Stellplatz, der ca. 12 m² Fläche einnimmt, entstehen jährlich Kosten von 30,70 €. Eine Stellfläche für den MIV ist also fast 29 Mal billiger als Wohnraum.   

Wir fordern, um dieser sozialen Ungerechtigkeit entgegenzuwirken, die Kosten für Bewohnerparkausweise deutlich zu erhöhen, den Parkraum zu verknappen und die dabei frei gewordenen Flächen allen Menschen zugutekommen zu lassen (z.B. durch mehr Grün, Spielplätze, Sitzmöglichkeiten, Wohnungen etc.). 

Carsharing-Angebote sollten durch die Bereitstellung von extra Parkplätzen gefördert werden. Elektrisch betriebene Klein- und Kleinstfahrzeuge müssen als vollwertige Verkehrsmittel wahrgenommen werden, um nicht nur den Umweltschutz zu gewährleisten, sondern auch um dem Platzmangel in der Stadt Rechnung zu tragen. Dafür ist die konzeptionelle Einbeziehung der elektrischen Klein- und Kleinstfahrzeuge in die Verkehrsplanung nötig.

Um die Stadt lebenswerter und sicherer zu machen, sollten schrittweise und gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung autofreie Stadtviertel und autofreie Straßen geschaffen werden (z.B. Lange Straße, Warnemünde, östliche Altstadt, KTV, Innenstadt). Innovative Konzepte, wie die 15-Minuten-Stadt, sollen, dort wo es möglich ist, umgesetzt werden.

4. Neue Höchstgeschwindigkeiten einführen auf Autobahnen, Landstraßen und innerorts

Bis spätestens Ende 2022 muss innerorts auf allen Straßen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und im Landkreis Rostock, wo es keine bauliche Trennung zwischen Rad- und MIV gibt, Tempo 30 eingeführt werden. Außerdem muss es in solchen Bereichen ein Überholverbot für Kfz geben. 

5. Kostengerechtigkeit im Verkehr herstellen  

Der MIV verursacht volkswirtschaftliche Kosten von 20 Cent/km, Fahrradverkehr hingegen erzeugt einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen von 30 Cent/gefahrenem Kilometer.

Um mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf andere Verkehrsmittel zu bewegen, ist es zwingend notwendig, dass die volkswirtschaftlichen Kosten, welche durch den MIV verursacht werden, auch durch diesen beglichen werden. Dazu sind in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock neue Gebühren einzuführen wie z.B. eine City-Maut, flächendeckende Parkraumbewirtschaftung mit deutlich höheren Preisen und teureren Bewohnerparkausweisen.

Um sichere, günstige und umweltschonende Mobilität zu fördern, sollte der Kauf von Lastenrädern von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock einkommensabhängig bis zu 90 % bezuschusst werden. Dadurch können Menschen dazu bewegt werden, ihr Auto abzuschaffen und komplett auf das Fahrrad umzusteigen. 

Die Stadt sollte ein Rad- und Lastenrad-Verleihsystem implementieren und die Anzahl der Mobilitätsstationen deutlich erweitern. Warnow-Ticket-Inhaber:innen sollen diese vergünstigt nutzen können.

6. Nachhaltige Mobilität in der Bildung verankern

Wir fordern die Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie den Landkreis Rostock dazu auf, sich mit Mitmach-Kampagnen direkt an Schulen und Kindergärten zu wenden, um Kinder und Eltern dazu aufzurufen, sich selbst mit dem Thema Mobilität zu beschäftigen. Beispielhaft können durch Wettbewerbe wie z.B. “Was hilft gegen das Eltern-Taxi?” Alternativen selbst entwickelt und aufgezeigt werden. Neben eigenen Aktionen sollte das Bewerben von Aktionen wie “Zu Fuß zur Schule” in gleichem Maße erfolgen, wie dieses für das jährliche Stadtradeln erfolgt.

Zum gesamten Forderungskatalog als PDF...

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news-8256 Fri, 19 Feb 2021 10:27:11 +0100 Radwege in Tempelhof-Schöneberg - Was lange währt… https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/radwege-in-tempelhof-schoeneberg-was-lange-waehrt/  

Lange sah es so aus, als würde Tempelhof-Schöneberg bei der Einrichtung von temporären Radverkehrsanlagen (RVA) so gar nicht aus dem Knick kommen. Seit November 2020 hat nun aber auch der Bezirk Schöneberg seine ersten Abschnitte geschützter Radspur (Protected Bike Lane) fertiggestellt. Sie gehören zur Ost-West-Verbindung vom Platz der Luftbrücke zum Kaiser-Wilhelm Platz; Dudenstraße – Kolonnenstraße.
Der Kreuzberger Abschnitt war schon lange durch eine eigene Radspur recht komfortabel gestaltet - vom motorisierten Verkehr durch eine durchbrochene Linie abgetrennt. Hier nun setzt Schöneberg noch einen drauf! Zwar verfügte das letzte Stück am Westende (Kaiser-Wilhelm-Platz) nach einem traurigem Anlass zu seiner Einrichtung schon länger über einen geschützten Radstreifen, nun sind aber mehrere neue Stücke dazugekommen. Zusammen mit Abschnitten auf gemeinsamer Busspur (24/7) ist nun die gesamte Strecke für Radfahrer komfortabel und weitestgehend sicher zu befahren. Nur noch letzte Markierungen und eine Lösung für Ladezonen fehlen, ebenso wie die ca. 150 m auf der Dudenbrücke Richtung Osten. Hier müssen Radfahrende noch immer in der Kfz-Fahrspur miteiern und trotzdem ausreichend Abstand zu parkenden Pkw halten. Länger gedauert hat das ganze deshalb, weil in Schöneberg die Pläne für dieses Projekt als bauliche Maßnahme schon vorlagen und so der Umweg über einen Pop-Up-Radstreifen übersprungen werden sollte.
Aber eine Garantie für gefahrloses Radeln sind selbst solche Radverkehrsanlagen nicht, siehe Bild…

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news-8211 Thu, 11 Feb 2021 15:48:05 +0100 Der VCD fordert ein Bundesmobilitätsgesetz https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/der-vcd-fordert-ein-bundesmobilitaetsgesetz/  

Auch der VCD-Landesverband Brandenburg hat die Volksinitiative „Verkehrswende Brandenburg” initiiert. Gemeinsam mit weiteren Verbänden und Initiativen wird ein Mobilitätsgesetz für Brandenburg gefordert. Überall in der Bundesrepublik setzen sich Verbände und Initiativen für eine umweltfreundliche Mobilität ein. Doch oft ist es extrem schwierig, sich mit den umliegenden Gemeinden zu koordinieren – insbesondere über Landesgrenzen hinweg. Der Herausforderung begegnet der VCD mit Vernetzungstreffen der Landesverbände in Form von Videokonferenzen.

Deshalb wird der VCD in den kommenden Wochen und Monaten die Idee für ein bundesweites Mobilitätsgesetz in Öffentlichkeit und Medien bringen. Nur mit breiter gesellschaftlicher Unterstützung kann es gelingen, das Bewusstsein bei den politischen Entscheidungsträger*innen zu erhöhen, dass für eine klima- und sozialverträgliche Verkehrswende eine gesetzliche Verankerung benötigt wird. Ein bundesweites Mobilitätsgesetz soll somit ein zentrales Thema im anstehenden Bundestagswahlkampf werden.

Wir freuen uns über jede Unterstützung in den verschiedensten Gremien, gerne auch als Teilnehmer*innen in unseren Arbeitsgruppen “AG Rad+Fuss” und “AG Öffentlicher Verkehr”. 

Präsentation zum Bundesmobilitätsgesetz…

Pressemitteilung des VCD-Bundesverbandes...

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news-8192 Mon, 08 Feb 2021 11:11:07 +0100 Mahnwache am 06.02.2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-am-06022021/  

Der 49-jährige Fußgänger war am 26. Januar beim Überqueren der Indira Gandhi Straße auf dem Weg zum Mittelstreifen von einem Transporter erfasst, mitgeschleift und schließlich auf den Gehweg geschleudert worden. Er starb zwei Tage später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

Mehr in der Pressemitteilung zur Aktion...

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news-8168 Thu, 04 Feb 2021 15:40:03 +0100 Pressemitteilung: Erneut Fußgänger im Verkehr getötet: Aufruf zur Mahnwache am 6.2.2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-erneut-fussgaenger-im-verkehr-getoetet-aufruf-zur-mahnwache-am-622021/ Der 49-jährige Fußgänger wurde am 26. Januar beim Überqueren der Indira Gandhi Straße auf dem Weg zum Mittelstreifen von einem Transporter erfasst, mitgeschleift und schließlich auf den Gehweg geschleudert. Er starb zwei Tage später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

Es handelt sich bereits um den zweiten im Berliner Straßenverkehr getöteten ungeschützten Verkehrsteilnehmer von insgesamt schon fünf Verkehrstoten in diesem Jahr. Erst am 25. Januar war eine 91-Jährige im Seeburger Weg in Spandau totgefahren worden, nachdem sie mit ihrem Rollator angeblich „plötzlich“ auf die Fahrbahn getreten war. Auch ihrer haben wir am 30. Januar mit einer Mahnwache am Unfallort gedacht.

Nach 40 Verkehrstoten im Jahr 2019 war die Zahl der im Berliner Straßenverkehr getöteten Menschen im Jahr 2020 auf 52 Verkehrstote erheblich angestiegen; Unter ihnen waren 19 Zufußgehende.

„Dieser Blutzoll unseres weiterhin auf Kfz ausgerichteten Verkehrssystems ist unerträglich. Wir fordern energische Schritte zur Verwirklichung der #VisionZero: keine Toten und Verletzten im Straßenverkehr! Der öffentliche Raum muss von der autogerechten zur menschengerechten Stadt umgebaut werden, damit wir alle uns sicher, unbedrängt und ohne Gefahr für Leib und Leben in unserer Stadt frei bewegen können“ erklärt Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost.

Zum Gedenken an den Verunglückten stellen die Organisatoren eine weiße Figur am Ort des Unfalls auf. Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet.

 

Ansprechpartner beim VCD Nordost:

Heiner von Marschall, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523

Ansprechpartnerin bei Changing Cities e. V.:

Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34

Ansprechpartner beim FUSS e. V.:

Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508

 

Weiterführende Links:

Die Polizeimeldung vom 01.02.2021:

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.1045095.php

Verkehrstote 2020: https://nordost.vcd.org/ziele/verkehrssicherheit/verkehrstote2020/

Verkehrstote 2021: https://nordost.vcd.org/ziele/verkehrssicherheit/verkehrstote2021/

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news-8163 Wed, 03 Feb 2021 10:26:45 +0100 Bürgerdialog zum Nahverkehrsplan in Vorpommern-Rügen gestartet https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/buergerdialog-zum-nahverkehrsplan-in-vorpommern-ruegen-gestartet/  

Der VCD Nordost begrüßt die Aufnahme eines Bürgerdialogs für die Fortschreibung des Nahverkehrsplans durch den Landkreis Vorpommern-Rügen. Bislang bestand lediglich für Bürgermeister*innen und Amtsvorsteher*innen die Möglichkeit, sich mit Vorschlägen bei der Fortschreibung des Planes zu beteiligen. Dass jetzt auch aktuelle und potenzielle Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs sowie Fahrgast- und Verkehrsvereine aufgerufen sind, begrüßt der VCD Nordost ausdrücklich; damit können auch die vielfach vorgetragenen Wünsche für eine häufigere Nutzung des kommunalen Busverkehrs umgesetzt und eine Reduzierung des im Landkreis deutlich dominierenden PKW-Verkehrs initiiert werden.

Für die Bürgerinnen und Bürger besteht mit einem Online-Fragebogen die Möglichkeit, sich zu den Rahmenbedienzeiten, verbesserten Umsteigemöglichkeiten zwischen Bahn und Bus sowie zum Angebot von alternativen Bedienungsformen (z.B. Ruf- und Bürgerbus) konkret mit Vorschlägen in der Fortschreibung des Nahverkehrsplans einzubringen. Gleichzeitig werden auch Wünsche zur künftigen Fahrzeugaustattung und zur Digitalisierung des Vertriebes und der Fahrgastinformation erfragt. Aus Sicht der Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost fehlt es bislang an abrechenbaren verkehrs- und umweltpolitischen Zielen für den kommunalen ÖPNV im Landkreis. Die Fahrgastzahlen stagnieren seit Jahren, während der motorisierte Individualverkehr auf den meisten Bundes- und Landesstraßen deutliche Zuwachsraten verzeichnet. Eine Strategie zur Umkehr dieses Trends und eine verstärkte Nutzung von Bahn und Bus ist insbesondere bei der Wohnbevölkerung in der Altersgruppe 18 plus nicht erkennbar.

Der VCD Nordost setzt daher auf eine große Beteiligung an dem gestarteten Bürgerdialog, um Defizite im aktuellen Verkehrsangebot der VVR zu erkennen und gleichzeitig Strategien für eine häufigere Nutzung von Bussen und Bahnen vornehmlich im Berufs- und Freizeitverkehr in Vorpommern-Rügen zu erarbeiten. Hierzu halten die Verkehrsaktivisten die Umsetzung einer Marketing- und Imagekampagne für eine Mobilitätswende im Landkreis für erforderlich, die neben der Mobilität der Wohnbevölkerung auch die weiter wachsenden touristischen Verkehre angemessen berücksichtigt. Mit dem kürzlich veröffentlichten Mobilitätskonzept für die Tourismusregion Darß, Fischland und Zingst ist ein erster Anfang gemacht worden; dementsprechend sollten diese Erkenntnisse auch in die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes einfließen und Schlussfolgerungen auch auf die Tourismusregion Rügen übertragen werden.

Eine Teilnahme an der Online-Umfrage ist unter https://nahverkehr-vorpommern.de noch bis zum 31.3.2021 möglich.

 

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news-7985 Mon, 11 Jan 2021 11:18:02 +0100 Mahnwache am 09.01.2021 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-am-09012021/  

Der 97- Jährige war der 50. Verkehrstote im Jahr 2020.

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news-7925 Thu, 17 Dec 2020 20:48:37 +0100 Ein Jahr ohne Mitgliederversammlung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ein-jahr-ohne-mitgliederversammlung/ Immerhin ist es uns ab April zunehmend gelungen, dass unsere Arbeitsgemeinschaften, die AG Rad&Fuß und die AG ÖV, sowie unsere Regionalgruppe Vorpommern-Rügen online als Videokonferenz tagten. Die neu gegründete Ortsgruppe Rostock hat ebenfalls umgestellt. Auch in der Geschäftsstelle und im Landesvorstand haben wir zunehmend digitale Kommunikationsformen genutzt, die wir alle im Laufe dieses Jahres mehr oder weniger neu lernen mußten.

Auch die Arbeit in unseren verschiedenen Bündnissen lief fast nur noch digital: Beim Bündnis "Berliner Straßen für alle", im "Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg", "Pro Straßenbahn" und auch "Radnetz Berlin" mit ADFC, BUND und Changing Cities. Aber es war machbar. Und gemeinsam haben wir auch Wirkung erzielt.

Trotz alledem waren wir sogar zu einigen Aktionen auf der Straße: Im Mai haben wir eine Aktion für Pop-Up Radwege auch in Reinickendorf organisiert, im Juni nahmen wir am Fahrradstern (statt Sternfahrt) teil und machten eine zweite Aktion in Tegel zum Tag der Verkehrssicherheit, dann die Menschenkette zum Autogipfel gegen neue Kaufprämien, im September waren wir zum Parking Day am Marheinekeplatz und in Friedenau und haben zum großen Klimastreik eine Zubringer-Fahrraddemo organisiert, und im November eine weitere Fahrraddemo anläßlich der finalen Schließung vom Flughafen TXL durch die Einflugschneise nach Pankower Anger, wo wir zusammen mit unseren Bündnispartnern von “Tegel schließen. Zukunft öffnen." den letzten Flieger verabschiedet haben.

Sehr schmerzlich war, dass wir dieses Jahr  keine Mitgliederversammlung abhalten konnten, trotz mehrerer Anläufe: Den regulären Termin am 6. Juni mussten wir absagen, zum 5. September fiel aufgrund kurzfristiger neuer Hygieneregeln die Bundesgeschäftsstelle als Versammlungsort aus und nachdem wir zum 21. November den großen Saal im Rathaus Mitte gebucht hatten, fiel dieser Termin in die Zeit des neuen "Lockdown light".

Dabei ist eine jährliche Mitgliederversammlung unabdingbar für eine ordnungsgemäße Vereinsarbeit. So standen dieses Jahr Vorstandswahlen an, wobei geheime Wahlen nur in einer Präsenzveranstaltung möglich sind. Und es sind die Mitglieder, die für die Verwendung unserer geringen finanziellen Mittel den Haushalt beschließen. Nicht zuletzt wollten wir gerne berichten, was wir zuletzt getan und erreicht haben und was wir für das kommende jahr planen.

Alles das war dieses Jahr nicht möglich. Und so haben wir auch in enger Abstimmung mit der Bundesgeschäftsstelle überlegen müssen, wie wir mit dieser Situation umgehen können, um in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern weiter für die dringend notwendige Mobilitätswende zu arbeiten. Ergebnis: Da die nächste reguläre Jahres-Mitgliederversammlung (JMV) bereits Anfang Juni 2021 ansteht, haben wir die JMV 2020 nicht weiter verschoben, sondern ganz abgesagt. Der Landesvorstand bleibt bis dahin geschäftsführend im Amt. Und am 4.12. haben wir im Landesvorstand einen vorläufigen Haushalt für das Jahr 2021 beschlossen. Diesen werden wir auf der nächsten JMV im Juni einbringen, da er von den Mitgliedern bestätigt werden muss. Natürlich können alle Mitglieder des VCD Nordost diesen bereits vorher einsehen, bei Interesse wendet Euch bitte an unsere Geschäftsstelle unter info@vcd-nordost.de.

So können wir nur hoffen, dass wir uns im kommenden Jahr alle fröhlich und gesund und voller Tatendrang für die Mobilitätswende wiedersehen.

Bis dahin genießt die ruhigen Tage über den Jahreswechsel und kommt gut ins neue Jahr, passt auf Euch und Eure Lieben auf und bleibt gesund!

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD Nordost

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