VCD Nordost Nachrichten http://nordost.vcd.org de_DE VCD Nordost Thu, 22 Oct 2020 10:31:24 +0200 Thu, 22 Oct 2020 10:31:24 +0200 TYPO3 EXT:news news-6735 Tue, 20 Oct 2020 15:15:00 +0200 Jahresmitgliederversammlung findet statt am 21.11.2020 im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/jahresmitgliederversammlung-findet-statt-am-21112020-im-rathaus-mitte-karl-marx-allee/ Die Mitgliederversammlung 2020 des VCD Landesverbandes Nordost findet wie folgt statt:
Ort: Rathaus Mitte, Robert-Havemann-Saal (BVV-Saal), Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin.

Datum: 21.11.2020

Zeit: 13:00 Uhr

Auf unserer JMV stehen vor allem die zweijährlichen Neuwahlen des Vorstands an. Über Verstärkung und frischen Wind im Vorstandsteam würden wir uns freuen. Besonders aufrufen möchten wir jüngere Menschen und Frauen, sich für den Vorstand zu bewerben! Gerne könnt ihr euch dazu auch schon jetzt an uns wenden.

Der BVV-Saal bietet ausreichend Abstand, um mit hoher Sicherheit an diesem Termin festhalten zu können. Vorherige Termine hatten abgesagt werden müssen, da die satzungsgemäße Einladung auch einen Versammlungsort festlegt, und die Bundesgeschäftsstelle nach coronabedingter Anpassung des Hygiene-Konzepts keine Option mehr darstellte. Aufgrund der abzuhaltenden geheimen Wahlen ist auch ein digitales Format nicht möglich. Die Einladung in der Fairkehr für den 5.9. ist damit hinfällig.

Als satzungsgemäße Einladung ist der geplante Termin am 21.11. bereits in der im September erschienenen Fairkehr aufgeführt.

Wir hoffen, dass sich keine weiteren pandemiebedingten Änderungen ergeben werden, informieren Sie sich bitte dennoch regelmäßig über diese Seite. 

Auf der Startseite wird demnächst auch die Tagesordnung veröffentlicht.

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news-7613 Tue, 20 Oct 2020 11:10:22 +0200 VCD in den Medien zu Vorschlag einer Kennzeichnungspflicht von Fahrrädern https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-in-den-medien-zu-vorschlag-einer-kennzeichnungspflicht-von-fahrraedern/  

Zum Video-Beitrag…

Auch in der Berliner Morgenpost wird das Thema aufgegriffen. Aus dem Artikel vom 19.10.2020:
Der VCD sieht eine Kennzeichnungspflicht für Fahrräder äußerst ablehnend. Es gehe darum, Menschen niedrigschwellig zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen, sagte der VCD-Landesvorsitzende Heiner von Marschall der Berliner Morgenpost. „Da dürfen wir keine Hürden in den Weg legen“, so von Marschall weiter. Die Debatte sei daher nicht zielführend. Die Verkehrssicherheit würde eher gefördert, wenn mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen würden. Man könne das Fahrrad zudem nicht wie ein Auto behandeln. Radfahrer müssten natürlich wie alle anderen die Verkehrsregeln einhalten, der VCD mache entsprechende Kampagnen. „Wir müssen im Straßenverkehr aufeinander achten“, sagte von Marschall.

So skurril wie bezeichnend ist, dass unter demselben Artikel ein weiterer aus den letzten Tagen verlinkt ist: “Fahrerflucht: Radfahrer stirbt bei schwerem Unfall mit Geländewagen”.

Zum Artikel der Berliner Morgenpost als PDF (leider mit abgeschnittenem Rand)...

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news-7612 Mon, 19 Oct 2020 13:08:46 +0200 Saison der Funmove-Radtouren zu Ende https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/saison-der-funmove-radtouren-zu-ende/  

Die Region bewirbt sich um das europäische Kulturerbe-Siegel. Die Bewerbung soll auf Beschluss der Kultusministerkonferenz an die Europäische Kommission weitergeleitet werden.

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news-7596 Thu, 15 Oct 2020 15:31:54 +0200 Lange Straße autoarm gestalten https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/lange-strasse-autoarm-gestalten/  

In diesem Jahr wurde der traditionelle Klimaaktionstag, der seitens der Stadt organisiert wird, wegen Corona dieses Jahr abgesagt. Stattdessen hat ein großes Bündnis aus Rostocker Klimabewegungen ein Straßenfest unter dem Motto: „Klima-Krisen-Aktionstag – Die Zeit läuft uns davon“ mit vielen Infoständen veranstaltet. Die im Sommer gegründete VCD-Ortsgruppe Rostock hat diese Möglichkeit genutzt, sich der Rostocker Öffentlichkeit vorzustellen.

Als erste große Aktion hat die VCD-Ortsgruppe gemeinsam mit dem Radentscheid Rostock und Greenpeace Rostock eine Online-Petition zur Langen Straße mit dem Konzept der Langen Straße gestartet, das der Radentscheid im letzten Jahr bei einem Workshop im letzten Jahr ausgearbeitet hat und in Abstimmungen beim Klimaaktionstag 2019 und bei Social Media die meiste Zustimmung erfahren hat. Die Petition wendet sich an den Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau Holger Matthäus.

Vor ca. 2 Jahren wurde der Radfahrstreifen in der Langen Straße der Hanse- und Universitätsstadt Rostock aufgehoben. Begründet wurde die Aufhebung mit Unfällen und Konflikten, so etwa, wenn parkende Kfz in schräg angeordneten Parkbuchten beim Ein- und Ausparken den Radfahrstreifen kreuzten. Seit dem werden radfahrende und Kfz im Mischverkehr geführt, was die Gefahr für Radfahrende aber nicht mindert.

Die Fahrbahnbreite reicht nicht aus, um Radfahrende mit mindestens 1,5 m Abstand zu überholen: Es kommt zu Bedrängungen, Hupen, brenzligen Überholmanövern und sogar Unfällen mit Personenschaden. Das führt dazu, dass sich viele Radfahrende nicht trauen, die Fahrbahn zu nutzen, sondern regelwidrig auf der gesperrten Radfahrspur fahren, was ihnen im Falle eines Unfalles mit einem parkenden Kfz eine Mitschuld gibt. Andere weichen auf den Gehweg aus, was zu Konflikten mit Fußgänger*innen führt.

Die entwickelte Variante verhindert Konflikte zwischen Rad-, Fuß- und Autoverkehr durch eine räumliche Trennung. Die südseitige Fahrbahn der Langen Straße wird für den Kfz-Verkehr gesperrt und zu einer Fahrradstraße, die beidseitig befahrbar ist. Dadurch reichen Zebrastreifen statt Ampeln an den Fuß Querungen. Der Kfz-Verkehr findet ausschließlich auf der nordseitigen Fahrbahn beidseitig statt. 

Wenn Sie diese Variante unterstützen und realisiert haben möchten, unterschreiben Sie bitte hier: https://www.openpetition.de/petition/online/lange-strasse-fahrradfreundlich

Über 1.000 Leute unterstützen diese Variante.

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news-7527 Tue, 13 Oct 2020 11:19:20 +0200 Funmove-Tour von Friesack zum Schloss Kleßen mit Spielzeug- und Kinderbuchmuseum https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/funmove-tour-von-friesack-zum-schloss-klessen-mit-spielzeug-und-kinderbuchmuseum/  

Die Tage werden kürzlich, langsam wird das Wetter ungemütlicher zum Radfahren. Es geht auf die Advents- und Weihnachtszeit zu. Die Kinder blicken besonders hoffnungsvoll auf diese Zeit. Da liegt es nahe, ein Kinderbuch- und ein Spielzeugmuseum aufzusuchen, die finden wir in Kleßen. Der Regionalexpress 2 um 10.25 Uhr fährt uns nach Friesack, wo wir auf die Fahrräder steigen. Friesack firmiert als Fliederstadt, doch für dessen Blüte kommen wir zu spät. Zunächst fahren wir in den etwa 10 km entfernten Ortsteil Görne. An der dortigen Dorfkirche hängt am Giebel vielleicht noch die Ausstellung mit Karikaturen aus dem Dorfleben der 1950-er Jahre.

Nach weiteren 5 km erreichen wir den Ortsteil Kleßen. Das dortige Herrenhaus (http://www.schloss-klessen.de) ist heute ein Ort für Feierlichkeiten, Konzerte und zum Übernachten. Gleich nebenan sind das private Spielzeugmuseum (http://www.spielzeugmuseum-havelland.de) und das Kinderbuchmuseum, welches in diesem Sommer eröffnet wurde. Die Kombikarte für beide Museen kostet 8 €. Es bietet sich auch ein Abstecher zum Kleßener See an.

Wir fahren an diesem Tag viel durch Wälder, da bietet sich an, ein Auge auf die Pilze zu werfen. Zum Wald gehören Bäume. An einem ganz besonderen Exemplar kommen wir auf dem Rückweg vorbei. Es ist die Sieben-Brüder-Eiche, die aus sieben Bäumen besteht, die im Wurzelwerk zusammengewachsen sind.

Die Tour wird etwa 27 km lang sein und verfügt über keine nennenswerte Steigungen. Der Weihnachtsmann hat die Gegend allerdings nicht mit Gastronomie beschenkt.

Vom Bahnhof Friesack besteht stündlich die Möglichkeit, nach Berlin zurückzufahren.

Am 18. April 2021 wird die neue Saison mit einer Fahrt zu den Adonisröschen eröffnet.

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news-7506 Fri, 09 Oct 2020 13:30:41 +0200 Der Tauentzien wird autofrei! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/der-tauentzien-wird-autofrei/  

Mehr Infos auf strasse-zurueckerobern.de...

Zum Facebook-Event...

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news-7362 Mon, 21 Sep 2020 11:10:09 +0200 Park(ing) Day bei strahlendem Sonnenschein https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/parking-day-bei-strahlendem-sonnenschein/  

Hier ein paar Eindrücke von diesem Tag

und ein “Beitrag zum Parking day” vom rbb24

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news-7371 Mon, 21 Sep 2020 10:56:00 +0200 Fahrraddemo zeigt Handlungsbedarf in Stralsund auf https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fahrraddemo-zeigt-handlungsbedarf-in-stralsund-auf/  

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche wurden auf einem 6 km langen Rundkurs die Schwachstellen und Gefahrenbereiche für radelnde Verkehrsteilnehmer in der Hansestadt aufgezeigt. In der Stadtplanung Stralsunds dominiert immer noch der motorisierte PKW- und LKW-Verkehr,der aufgrund seines hohen Verkehrsaufkommens täglich zu hohen Lärm- und Schadstoffemissionen in Stralsund führt.

Für die Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost besteht seit längerem schon erheblicher Handlungsbedarf für einen Umstieg auf Busse und Bahnen und das Fahrrad,um den Anteil dieser umweltfreundlichen und nachhaltigen Mobilitätsformen auch in Mecklenburg- Vorpommern deutlich auszubauen.

Die Ostsee-Zeitung berichtete: “Fahrraddemo in Stralsund: 60 Radler zeigten, wo es unrund läuft”.

Kurzbericht auf Stralsund TV

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news-7369 Wed, 16 Sep 2020 09:15:00 +0200 Funmove-Tour nach Jüterbog https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/funmove-tour-nach-jueterbog/ Mit dem Regionalexpress 3 um 9.31 Uhr fahren wir bis Linda (Elster), wo wir auf die Fahrräder steigen. An der Windmühle in Schönewalde machen wir die erste Rast.

Das Schloss Ahlsdorf (http://www.schloss-ahlsdorf.de) kann für Hochzeiten und andere Events gemietet werden.

Auch der Park mit Teehaus und Flüsterbank und die barocke Kirche neben dem Schloss sind sehenswert.

Nach 7 km erreichen wir das Schloss Wiepersdorf (http://schloss-wiepersdorf.de). Hier residierte einst Bettina von Arnim. Heute bietet die Kulturstiftung dort Stipendiat*innen im künstlerischen Bereich Raum und Ruhe zum Arbeiten.

In der Nähe des Schlosses führt der Fläming-Skate (http://www.flaeming-skate.de) entlang. Wir nutzen diesen komfortablen Rad- und Skateweg, um unser nächstes Ziel zu erreichen. In Borgisdorf gibt es eine Radfahrerkirche und gleich nebenan ein historischer Oberlaubenstall. Das Baudenkmal wird zu einem Begegnungszentrum ausgebaut (http://www.oberlaube.de).

Nach weiteren 12 km erreichen wir mit dem Bahnhof Jüterbog den Endpunkt der Tour. Von dort aus fährt stündlich der Regionalexpress zurück nach Berlin, zusätzlich gibt es eine Regionalbahn nach Berlin-Wannsee im Zweistundentakt.

Je nach Zeit, Lust und Wetter können wir uns noch die Altstadt ansehen. Jüterbog ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg (https://ag-historische-stadtkerne.de/historische-stadtkerne/).

Insgesamt legen wir an diesem Tag etwa 56 km im Sattel zurück. Wir sind auf dem Fläming-Skate, anderen Radwegen und auf Landstraßen unterwegs.

Mehr zu den Funmove-Radtouren...

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news-7292 Mon, 07 Sep 2020 14:02:54 +0200 Pressemitteilung: Zum Urteil des Verwaltungsgerichts über Pop Up Radwege https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-zum-urteil-des-verwaltungsgerichts-ueber-pop-up-radwege/ Wir gehen davon aus, dass die temporäre Einrichtung von Radverkehrsanlagen („Pop Up Radwege“) zulässig ist, wie auch zuletzt ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages bestätigt hat. Das Urteil des Verwaltungsgerichtes muss daher in weiterer Instanz überprüft werden.

Wir fordern deshalb, dass die in Berlin entstandenen Pop Up Radwege, um die uns viele Städte beneiden, bestehen bleiben, weiter ausgebaut und verstetigt werden. Im Zweifel muss nur die Begründung jeweils einzeln konkretisiert werden.

Die Corona-Pandemie hat den Fahrradverkehr nicht nur in Berlin deutlich und dauerhaft ansteigen lassen. Dies machte die Einrichtung sicherer Radverkehrsanlagen noch dringender als er ohnehin schon ist.

Rechtsgrundlage war und ist § 45 (1) der StVO. Gründe sind dabei die Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs.

Kein vernünftiger Mensch bestreitet, dass der Radverkehr in den Straßen, wo Pop Up Radwege eingerichtet wurden, vorher nicht sicher war. Zutreffend ist die Bemerkung des Gerichts, dass diese Situationsbeschreibung für eine Vielzahl weiterer Straßenzüge gültig ist. Konsequenz kann dann nicht der Abbau der vorhandenen, sondern nur die Einrichtung einer Vielzahl weiterer Pop Up Radwege sein.

In der Kantstraße wurde im Februar ein Fahrradfahrer totgefahren. Auch dies war ein Auslöser für die Einrichtung dieses bisher einzigen Pop Up Radweges in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Angesichts von bereits Ende August schon 39 Verkehrstoten im laufenden Jahr 2020 im Berliner Straßenverkehr, darunter 15 Fahrradfahrer*innen und 14 Fußgänger*innen, wirkt dieses Urteil extrem verstörend.

Dass ein solches erstinstanzliches Urteil überhaupt möglich ist, verdeutlicht die weiterhin vorhandene Fixierung der StVO auf den Kfz Verkehr. Man stelle sich vor, das Vorhandensein einer Kfz-Fahrbahn müsste für jeden einzelnen Straßenabschnitt im Einzelfall als „zwingend notwendig“ begründet werden…


Pressekontakt VCD Nordost:

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de  Tel: 0174 465 65 23

Landesgeschäftsstelle: Yorckstr. 48, 10965 Berlin

http://www.vcd-nordost.de   facebook.com/VCDnordost

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

 

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news-7291 Mon, 07 Sep 2020 13:01:12 +0200 Mahnwache auf Invalidenstraße am 06.09.2020 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-auf-invalidenstrasse-am-06092020/  

Zusammen legten die Teilnehmer der Mahnwache eine Schweigeminute für jedes der vier Todesopfer ein und legten Blumensträuße und Kerzen nieder.

In der Berliner Abendschau wurde unser Landesvorsitzender Heiner von Marschall interviewt.

Redebeitrag vor Ort, Invalidenstraße 6.9.2020 – Heiner von Marschall, VCD Nordost

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news-7272 Thu, 03 Sep 2020 15:18:28 +0200 Pressemitteilung: Wie lange noch? Mahnwache zum Jahrestag des Unfalls in der Invalidenstraße https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-wie-lange-noch-mahnwache-zum-jahrestag-des-unfalls-in-der-invalidenstrasse/ „Wie lange noch wollen wir einfach so hinnehmen, dass unser Verkehrssystem in Berlin jedes Jahr Menschen tötet?“, fragt Heiner von Marschall vom VCD Nordost. „Wir fordern den Umbau der autogerechten Stadt hin zu einer Mobilität für alle im Umweltverbund und hin zu einer Gestaltung des öffentlichen Raums, in dem keine Menschen sterben müssen.“

Im gesamten Jahr 2019 starben vierzig Menschen im Berliner Straßenverkehr. Im Jahr 2020 waren es trotz Corona-Lockdowns Ende August bereits 39 Tote, darunter 15 Fahrradfahrer*innen und 14 Fußgänger*innen, also sehr viele ungeschützte Verkehrsteilnehmer*innen.

„Mit den bisherigen Maßnahmen bewegt sich Berlin keinen Millimeter in Richtung Vision Zero voran. Wir brauchen ein neues Bewusstsein im Umgang mit Verkehrstoten und Schwerverletzten. Deshalb fordern wir eine Task Force ,Verkehrssicherheit‘, die u.a. Kreuzungen nach Unfällen mit Toten oder Schwerverletzten solange sperrt, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind und die Infrastruktur entsprechend verbessert wurde. Eine sofortige Wegnahme von Überholspuren auf Hauptverkehrsstraßen der 2. und 3. Ordnung führt zu regelmäßigerem Verkehrsfluss und reduziert somit das Unfallrisiko. Außerdem fordern wir eine Erhöhung der Kontrolldichte in Berlin – Verkehrsunfälle sind keine Kavaliersdelikte“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities. 

Wir fordern daher auch Bundesverkehrsminister Scheuer auf, die handwerklichen Fehler seines Ministeriums in der StVO schnellstens zu korrigieren, damit der neue Bußgeldkatalog endlich in Kraft gesetzt werden kann.

Für FUSS e.V. sagt Roland Stimpel: „Der Unfall vor einem Jahr hat die schreckliche Wirkung hohen Tempos gezeigt. Es gibt längst technische Möglichkeiten, die Fahrzeuge an der Überschreitung von Tempolimits hindern – Intelligent Speed Adaptor (ISA) genannt. Sie müssen für alle schnelleren Motorfahrzeuge verpflichtend werden und dürfen nicht von Fahrern ausgeschaltet werden können.“

Im Hinblick auf die Corona-Regeln bitten wir Teilnehmende, bei der Mahnwache auf Abstand zu achten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

 

Weiterführende Links / Infos:

Im Jahr 2020 im Berliner Verkehr getötete Fußgänger*innen und Radfahrer*innen:

https://nordost.vcd.org/ziele/verkehrssicherheit/verkehrstote2020/

https://kurzelinks.de/Geisterraeder-2020

 

Ansprechpartner für VCD Nordost: Heiner von Marschall, 
heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523 
 

Ansprechpartner für FUSS e.V.: Roland Stimpel, 
roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508 
 

Ansprechpartnerin für Changing Cities e.V.: Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34 
 

Ansprechpartnerin für ADFC Berlin e.V.: Carolina Mazza, 
presse@adfc-berlin.de(030) 44 04 99 74

 


Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für ein positives Miteinander aller Verkehrsarten, eine ökologische Verkehrswende und Mobilität für Menschen. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer (Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen).

 

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

http://vcd-nordost.de

www.vcd.org

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news-7199 Sat, 15 Aug 2020 18:43:00 +0200 Brief an den Verkehrsminister: "Gefährliches Rasen muss hart bestraft werden" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/brief-an-den-verkehrsminister-gefaehrliches-rasen-muss-hart-bestraft-werden-1/ Ende April trat zunächst die Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft. Die neue Verordnung sollte ein deutliches Signal für mehr Sicherheit des Rad- und Fußverkehrs an alle Autofahrer*innen senden, die mit ihrem Verhalten Radfahrer*innen und Fußgänger*innen gefährden. Vor allem die verschärften Fahrverbote für viel zu schnelles Fahren, hätten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit von Fußgänger*innen und Randfahrer*innen geleistet. 

Alles hinfällig. Wegen eines banalen Formfehlers in der neuen Verordnung, wird nun in fast allen Bundesländern in weiten Teilen wieder die alte Verordnung angewendet. Verantwortlich dafür ist unser Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Anstatt seinen Fauxpas schnell zu korrigieren, nimmt er ihn zum Anlass, um die neuen verschärften Strafen gleich wieder abzuschwächen. Unfassbar!

Deshalb hat der VCD Bundesverband ein Schreiben an alle zuständigen Minister*innen und Senator*innen aus den Ländern vorbereitet. Sie haben es nach der Sommerpause im Bundesrat in der Hand und können sich für eine schnelle Behebung des Formfehlers aussprechen.

Mit Ihrer Hilfe können wir unseren Verkehrsminister in Brandenburg Guido Beermann (CDU) darin bestärken, sich nicht faulen Kompromisse einzulassen.

Wir fordern, schnell wieder zum verschärften Bußgeldkatalog für mehr Sicherheit im Verkehr und zu den beschlossenen Fahrverboten bei Geschwindigkeitsüberschreitungen zurückzukehren.  

Hier gehts zur Aktion des Bundesverbands:

Schreiben Sie an Ihre*n Verkehrsminister*in

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news-7197 Tue, 11 Aug 2020 15:15:00 +0200 Jahresmitgliederversammlung verschoben (NICHT am 05.09.2020) https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/jahresmitgliederversammlung-verschoben-nicht-am-05092020/  

Da die satzungsgemäße Einladung auch einen Versammlungsort festlegt, konnten wir auch nicht den Ort verlegen und müssen somit leider den Termin erneut verschieben. Aufgrund der abzuhaltenden geheimen Wahlen ist auch ein digitales Format nicht möglich.

Aktuell bemühen wir uns um einen größeren Raum, in dem wir ausreichend Abstand halten können, um die Mitgliederversammlung nach den Herbstferien Ende Oktober oder im November durchzuführen. Eine neue satzungsgemäße Einladung erfolgt mit der nächsten fairkehr, die im September erscheinen soll.

Auf unserer JMV stehen vor allem die zweijährlichen Neuwahlen des Vorstands an. Über Verstärkung und frischen Wind im Vorstandsteam würden wir uns freuen. Besonders bekräftigen möchten wir jüngere Menschen und Frauen. Wir freuen uns über Kandidaturen! Gerne könnt ihr euch dazu auch schon jetzt an uns wenden.

Bereits der Termin für die zum üblichen Zeitpunkt für den 06.06.2020 angesetzte Jahresmitgliederversammlung musste aufgrund der Sicherheitsbestimmungen bzgl. der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Da sich auch weiterhin pandemiebedingt Änderungen ergeben können, informieren Sie sich bitte regelmäßig. Sobald weitere Informationen vorliegen, lesen Sie auf dieser Seite.

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news-7155 Tue, 11 Aug 2020 09:15:00 +0200 Funmove-Tour "Kaisers SMS" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/funmove-tour-kaisers-sms-1/  

Treffpunkt ist am 16. August um 09:15 Uhr an der DB Information des Berliner Hauptbahhofs/Washingtonplatz.

Hier die genauen Informationen für die Radtour am Sonntag:

Am 16. August holen wir die ursprünglich für Juni geplante Radtour auf den Spuren von "Kaisers SMS" auf dem geplanten Telegraphenradweg nach. Dieser Radweg folgt der optischen Telegrafenlinie von Berlin nach Koblenz. Näheres zur Telegrafenlinie gibt es auf den Internetseiten http://www.optischertelegraph4.de und http://www.telegraphenradweg.de.

Die Telegrafenlinie existierte zwischen 1832 und 1849 und war seinerzeit eine technische Innovation. Bei gutem Wetter benötigte ein Signal von Berlin nach Koblenz etwa siebeneinhalb Minuten über 62 Stationen. Etwa 1,5 Zeichen pro Minute haben Telegrafisten damals geschafft. In unterschiedlicher Weise wird an die einzelnen Stationen erinnert.

Wir treffen uns um 9.15 Uhr an der DB Information Washingtonplatz des Berliner Hauptbahnhofs. Mit dem RE 1 um 9.41 Uhr geht es nach Götz. Von dort erreichen wir in kurzer Fahrt die Station 6 in Schenkenberg. Weiter geht es am Rand des Naturschutzgebietes Rietzer See auf einem neuen Radweg entlang des Emsterkanals. Wir erreichen die über 1.000 Jahre alte Dom- und Industriestadt Brandenburg an der Havel. Mit der Attrappe der Station 7 auf dem Marienberg hat man geschummelt, denn die ursprüngliche Station befand sich etwas östlich, dort war bis zum Bau des Hochbehälters zur Wasserversorgung Ende des 19. Jahrhunderts der höchste Punkt. Das Gelände des Marienbergs wurde zur Bundesgartenschau 2015 neu gestaltet.

Auf dem Havelradweg fahren wir weiter zum Stadtteil Neuendorf und kommen an einigen Zeugen der Industriegeschichte der Stadt vorbei. In Neuendorf setzt uns eine kleine Seilfähre für 50 Cent zum anderen Ufer der Havel über.

Durch den Wald geht es weiter am Breitlingsee entlang. Den See können wir auch für ein kurzes Bad nutzen. Im Ortsteil Kirchmöser erreichen wir die Station 8. Dort hat man bisher auf eine Attrappe des Telegrafen verzichtet und dafür einen Aussichtsturm errichtet.

Vom Bahnhof Kirchmöser können wir mit dem RE 1 in jeder Stunde zurück nach Berlin fahren.

Wir müssen uns auf eine ca. 45 km lange Strecke einstellen. Es gibt aber genügend Pausen zwischendurch. Diese führt über Radwege, Land- und Stadtstraßen, aber auch kurz über Feldwege. Weil die optischen Telegrafen Stationen wegen der Sichtbarkeit immer auf einem Berg gebaut waren, gibt es auch entsprechende Anstiege zu bewältigen. In der Stadt Brandenburg müssen wir stellenweise auf die Straßenbahngleise achten.

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news-7055 Wed, 05 Aug 2020 14:45:00 +0200 Ortsgruppe Rostock gegündet https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ortsgruppe-rostock-geguendet/ Als Sprecherin der neuen Ortsgruppe wurde Annika Haß und zu ihren Stellvertretern Malte Ahlers und Sebastian Heyl gewählt. Als Arbeitsschwerpunkt wurde das Vorantreiben des Radentscheides und somit eine neue Radverkehrspolitik in Rostock und dem Umland benannt. Daneben soll auch die Verbesserung des ÖPNV in der Hansestadt sowie ein attraktives und landesweit gültiges Semesterticket gefordert werden.

Inzwischen hat schon das erste der regelmäßig geplanten Ortgruppen-Treffen stattgefunden. Diese sind immer über die Termine einsehbar. Zu ihnen sind auch neue Interessierte willkommen.

Für weitere Informationen: annika.hass@vcd-nordost.de

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news-7007 Wed, 05 Aug 2020 11:35:00 +0200 Verbände & Initiativen fordern Einrichtung von Pop-up-Radwegen in Marzahn-Hellersdorf https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/verbaende-initiativen-fordern-einrichtung-von-pop-up-radwegen-in-marzahn-hellersdorf/ Der Radverkehr in Berlin nimmt stetig zu. In der Alberichstraße in Biesdorf wurden sogar 24,8 % mehr Radfahrende erkannt. Doch es gibt weiterhin einen großen Anteil an Menschen, für die aus Sorge vor Unfällen eine Nutzung des Rades nicht in Betracht gezogen wird. Dies betrifft allem voran Kinder, die an der Mobilität nur eingeschränkt teilnehmen können.

Die Gefahr für Radfahrende auf Straßen wie der Märkischen Allee wurde durch die Stadträtin selbst eingeräumt. Nach §45 StVO kann bei der entsprechenden Gefahrenlage ein Radschutzstreifen angeordnet werden. Das Berliner Mobilitätsgesetz sieht geschützte Radverkehrsanlagen an allen Hauptverkehrsstraßen vor.

Welche Radinfrastruktur das Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden erfüllt und somit allen Altersgruppen eine Teilhabe am Verkehr ermöglicht wurde in einer Umfrage unter 21.000 Menschen durch den Tagesspiegel vor kurzem veröffentlicht.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) hat mit den Regelplänen zur Einrichtung von temporären Radfahrstreifen die Möglichkeit für die Bezirke geschaffen, kurzfristig für bessere Radinfrastruktur zu sorgen. Die Finanzierung erfolgt durch die SenUVK. Inzwischen wächst die Zahl solcher Pop-Up-Radwege in anderen Bezirken. Auch die erste Pop-Up-Fahrradstraße wurde in Friedrichshain-Kreuzberg bereits eingeweiht.

Die Einrichtung von Pop-Up-Radwegen ist rechtmäßig und kann kurzfristig das Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden erfüllen und der gestiegenen Zahl von Radnutzenden berecht werden.

Derweil ist Marzahn-Hellersdorf einer der wenigen Bezirke, die von den entsprechenden Verwaltungsmitteln keinen Gebrauch machen.

Wir fordern die Bezirksstadträtin auf, endlich auch in Marzahn-Hellersdorf das Mobilitätsgesetz umzusetzen und von den neuen Regelplänen Gebrauch zu machen. Rückenwind gibt ihr der FahrRat-Beschluss vom 11.06.2020.

Offener Brief (Pdf)

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news-7127 Tue, 04 Aug 2020 17:30:00 +0200 Mahnwache für getöteten Fahrradfahrer am 05.08.2020 um 17:30 Uhr https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-getoeteten-fahrradfahrer-am-05082020-um-1730-uhr/ ADFC und Changing Cities veranstalten eine Mahnwache am Unfallort. Der ADFC wird ein Geisterrad aufstellen.

Wann: Mittwoch 5.8.2020 um 17.30 Uhr

Wo: Hermann Dorner Allee / Ernst Ruska Ufer

Der VCD Nordost ruft zur Teilnahme auf.

Die Kundgebung und die #VisionZero-Fahrraddemonstration zum Verkehrsministerium (BMVI) sind als Versammlung angemeldet. Die Demo endet mit einer Abschlusskundgebung vor dem BMVI.
Der genaue Unfallhergang ist noch ungeklärt, erste Infos liefert die Pressemeldung der Polizei Berlin.

Getötete Radfahrende 2020: www.geisterraeder.de
Bei dem Radfahrer handelt es sich bereits um den zwölften getöteten Radfahrenden in diesem Jahr.

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news-7116 Mon, 03 Aug 2020 11:11:49 +0200 Mahnwachen für vier getötete Verkehrsteilnehmer*innen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwachen-fuer-vier-getoetete-verkehrsteilnehmerinnen/ Folgende Standorte waren betroffen:

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news-7036 Mon, 20 Jul 2020 11:19:39 +0200 Mahnwache in Mahlsdorf am 17.07.2020 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-in-mahlsdorf-am-17072020/ Hultschiner Damm Ecke Erich-Baron-Weg 

 

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news-7013 Thu, 16 Jul 2020 19:26:40 +0200 Pressemitteilung: Mahnwache für getötete Fußgängerin in Mahlsdorf  https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-in-mahlsdorf/ 16.07.2020 | GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Changing Cities e.V., FUSS e.V., ADFC Berlin und VCD Nordost 

Die Fußgängerin war am 18. Juni an einer Ampel von einem Radfahrer umgefahren worden und starb am 10. Juli an ihren Verletzungen. Nach Angaben einer Zeugin hatte die Fußgängerin Grün und der Radfahrer Rot. 

ADFC Berlin, Changing Cities, FUSS e.V und VCD wollen daran erinnern, dass Verkehrsteilnehmende stets Rücksicht aufeinander und besonders auf Schwächere nehmen und Regeln einhalten müssen. Gemeinsam mahnen sie: „Schon ein scheinbar kleiner Verstoß gegen diese Grundsätze kann schreckliche Folgen haben. Niemand darf Sekunden sparen wollen und dafür andere gefährden.“

Die vier Verbände setzten sich für die Stärkung von Fuß-, Öffentlichem und Radverkehr sowie für die Vision Zero ein, also einen Verkehr ohne tödliche Unfälle und Schwerverletzte. Die Verstorbene ist bereits die 33. Verkehrstote in Berlin in diesem Jahr. Im ganzen Jahr 2019 waren es 40 Menschen. Dazu die vier Verbände: „Dies muss ein sehr lautes Signal für alle sein. Politik, Verwaltung, Polizei und alle Menschen in Berlin sind gefordert, durch Planung, Umbau, Kontrolle und nicht zuletzt durch das eigene alltägliche Verhalten, Straßen sicherer und lebenswerter zu machen.“

 

Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:

Antje Heinrich, antje.heinrich@changing-cities.org, 0178 47 52 808

Weiterführende Links:

Pressemitteilungen der Polizei vom 18.06.2020 und 12.07.2020 

Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung:

https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse

Diese Pressemitteilung im Online-Bereich: https://changing-cities.org/presse.html

Informationen zu Changing Cities e.V.: https://changing-cities.org

Informationen zum Volksentscheid Fahrrad: https://volksentscheid-fahrrad.de

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news-6991 Fri, 10 Jul 2020 11:00:00 +0200 Gründungsveranstaltung VCD-Ortsgruppe Rostock am 11. Juli 2020 um 13.30 Uhr https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gruendungsveranstaltung-vcd-ortsgruppe-rostock-am-11-juli-2020-um-1330-uhr-1/  

Die Zahl der VCD-Mitglieder in Mecklenburg-Vorpommern hat sich durch mehrere Neueintritte in den letzten Monaten erfreulich erhöht; gleichzeitig haben sich mehrere bereits engagierte Neu-Mitglieder aus Rostock an uns gewandt, um durch ihren Einsatz eine andere Radverkehrspolitik umzusetzen und einen attraktiven ÖPNV in der Hansestadt Rostock sowie im Landkreis Rostock zu fordern. Leider zeichnet sich Mecklenburg-Vorpommern immer noch durch einen geringen Anteil bei der Rad- sowie Bahn- und Busnutzung aus. 

Aus diesem Grund wollen wir die Mitglieder in der Hansestadt Rostock und im Umland dazu ermutigen, in unserer VCD-Ortsgruppe Rostock aktiv mitzuarbeiten, um ein anderes Mobilitätsverhalten und somit eine Verkehrswende in diesem Teil von MV durchzusetzen. 

Der Vorstand des VCD Nordost e.V. möchte Sie bzw. Euch ganz herzlich zu einer Gründungsveranstaltung am 11. Juli 2020 um 13.30 Uhr in das 

Peter-Weiss-Haus e.V.
Doberaner Straße 21
D-18057 Rostock
(Veranstaltungsraum: Kartenraum) einladen. 

Wesentliche Tagesordnungspunkte sind der Austausch zu den Arbeitsschwerpunkten, die Wahl einer Sprecherin bzw. eines Sprechers sowie die Organisation der Sitzungen und Kommunikation in der VCD-Ortsgruppe. Aufgrund der weiterhin geltenden besonderen Hygieneregeln für Versammlungen möchten wir ausdrücklich auf die Abstandsregelung und den Mund- und Nasenschutz verweisen. Wir freuen uns, wenn viele Mitglieder zu unserer Gründungsveranstaltung erscheinen.

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news-6947 Tue, 30 Jun 2020 11:42:00 +0200 Ideenwerkstatt: Neunutzung des öffentlichen Raumes https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ideenwerkstatt-neunutzung-des-oeffentlichen-raumes/ Die Stadt der Zukunft ist autofreier! Geteilte Mobilität und besser ausgebaute Mobilitätsalternativen zum motorisierten Individualverkehr werden für weniger Autos im Straßenbild sorgen.
Dieser öffentliche Raum steht allen Anwohnenden zur Verfügung. In der Ideenwerkstatt, geleitet durch Daniel Zimmermann vom VCD Nordost, entwickeln wir gemeinsam Ideen, wie wir den freigewordenen Raum nutzen möchten.

Selbstverständlich beachten wir alle Regeln, die zur Sicherheit der Teilnehmenden und zur Eindämmung der Corona-Pandemie nötig sind.

hier zum Flyer

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news-6939 Fri, 26 Jun 2020 15:58:00 +0200 Zum Einsatz der neuen Katamaran-Fähre auf der Königslinie: Gute Bahn- und Busanbindung zum Hafen Mukran gefordert! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zum-einsatz-der-neuen-katamaran-faehre-auf-der-koenigslinie-gute-bahn-und-busanbindung-zum-hafen-muk-2/  

Der VCD Nordost (Regionalgruppe Vorpommern-Rügen) begrüßt die von der Förde Reederei Seetouristik und der MV-Landesregierung angekündigte Wiederaufnahme der Seeverbindung zwischen Rügen und Südschweden ab dem 15. September 2020. Mit dem geplanten Einsatz einer Katamaran-Fähre wird die Fahrzeit deutlich verkürzt und es werden auch wieder Tagesausflüge von Deutschlands größter Insel möglich. Etwas getrübt wird die Nachricht durch die Verlegung des unter der Marke FRS Königslinjen verkehrenden Katamarans vom Fährhafen Trelleborg nach Ystad; damit wird sich die Fahrzeit mit der Bahn nach Malmö etwas verlängern und die Mitnahme von Eisenbahnwaggons künftig nicht mehr möglich sein. 

Für den ökologischen Verkehrsclub Deutschland besitzt eine gute Bahnanbindung durch einen vom Land Mecklenburg-Vorpommern bestellten Regionalverkehr zum Hafen Mukran, ergänzt durch eine gute Anbindung durch den VVR-Busverkehr,  eine wesentliche Voraussetzung für einen weiter hohen Anteil von Fußpassagieren und Radfahrern auf der neuen Katamaran-Verbindung. Bereits in 2019 waren über 35.000 Passagiere auf der MS Sassnitz ohne eigenen PKW unterwegs. Für Wilfried Kramer vom VCD Nordost besteht nun die neue Chance, dass möglichst viele Urlauber*innen bei einem Tagesausflug nach Südschweden auf ihr Auto verzichten und umweltfreundlich mit Bahn oder Bus die An- und Abreise zum Fährhafen Mukran antreten. Vom schwedischen Fährhafen Ystad verkehren Regionalzüge im attraktiven 30 Minuten-Takt nach Malmö.


Kontakt: wilfried.kramer@vcd-Nordost.de

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news-6908 Sat, 20 Jun 2020 14:30:00 +0200 Ein erfolgreicher Aktionstag zum Tag der Verkehrssicherheit in Berlin-Tegel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ein-erfolgreicher-aktionstag-zum-tag-der-verkehrssicherheit-in-berlin-tegel/  

 

 

 

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news-6868 Fri, 19 Jun 2020 09:42:00 +0200 PM: Aufruf zum Tag der Verkehrssicherheit am 20.06.2020 - Mehr Platz für Fahrrad- und Fußverkehr in ganz Berlin, auch in den Außenbezirken. https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pm-aufruf-zum-tag-der-verkehrssicherheit-am-20062020-mehr-platz-fuer-fahrrad-und-fussverkehr-in/  

Im Zuge des Corona-Lockdowns wurden zwei Monate lang keine Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen auf Berlins Straßen totgefahren. Seit der Kfz-Verkehr ab Mitte April wieder zugenommen hat, haben wir erneut Tote zu beklagen. Trotz Corona-Lockdowns übersteigt die Zahl der Verkehrstoten im ersten Quartal 2020 deutlich die Zahl aus dem Vorjahreszeitraum.

Changing Cities und VCD Nordost möchten deswegen mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen: Angefragt wurden Herr Ingmar Streese (SenUVK) und Frau Katrin Schultze-Berndt  (Bezirksstadträtin in Reinickendorf). Die nötige und in Berlin gesetzlich verankerte Mobilitätswende betrifft nicht nur die Innenstadt, sondern gerade auch die Außenbezirke, damit möglichst viele Autofahrer auf den Umweltverbund umsteigen und das Sterben auf unseren Straßen beendet wird.

„Für die #VisionZero, also keine Verkehrstoten und Schwerverletzen mehr, braucht Berlin mehr Raum, wo sich Fahrrad- und Fußverkehr sicher fortbewegen können. Um diesem Ziel möglichst schnell näher zu kommen, fordern wir vermehrt auch kurzfristige temporäre Maßnahmen, in ganz Berlin und in allen Bezirken. Natürlich sollen diese dann auch verstetigt werden“, sagt Heiner von Marschall von VCD Nordost.

Nicht nur die Senatsverwaltung, sondern auch alle Bezirke sind für die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes verantwortlich. Um die Ziele des Gesetzes bis 2030 zu erreichen, müssen zügig und energisch Maßnahmen geplant und auch umgesetzt werden. Der Aktionstag wurde von den Organisationen bewusst nach Reinickendorf gelegt, dem Bezirk, der in Berlin oft als Schlusslicht bei der Mobilitätswende wahrgenommen wird.

„Gerade auch hier möchten wir vor Ort Möglichkeiten aufzeigen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen, wie die Flächen auf unseren Straßen gerechter zwischen allen Verkehrsteilnehmer*innen verteilt werden können, um damit auch zur Sicherheit gerade für die Schwächsten beizutragen“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.

Pressemitteilung als PDF

 

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news-6881 Thu, 18 Jun 2020 09:25:00 +0200 Nordmagazin: Kreistag will neue Königslinie für Sassnitz | ARD Mediathek https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/nordmagazin-kreistag-will-neue-koenigslinie-fuer-sassnitz-ard-mediathek/  

Wilfried Kramer erläuterte die Position des VCD-Nordost, den Beitrag dazu gibt es in der ARD-Mediathek.

Auf OpenPedition kann man unterzeichnen für eine “Subventionierte Wiederaufnahme der Königslinie // Pro Fähre Sassnitz - Trelleborg”

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news-6874 Mon, 15 Jun 2020 09:21:13 +0200 Neue Sassnitzer Stadtbuslinie als Chance - Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg motivieren https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/neue-sassnitzer-stadtbuslinie-als-chance-buergerinnen-und-buerger-zum-umstieg-motivieren/  

Damit wird auch eine langjährige Forderung des ökologischen Verkehrsclubs für einen attraktiven und besseren Nahverkehr im Kreis Vorpommern-Rügen erfüllt. Erst im Jahr 2017 wurde die bisherige Stadtbuslinie 18 wegen Sparauflagen des Landkreises auf einen 60 Minuten-Takt ausgedünnt, womit auch wichtige Anschlüsse am Bahnhof Sassnitz nicht mehr funktionierten.

Für die Sprecherin der Regionalgruppe Vorpommern-Rügen des VCD Nordost, Claudia Lorenz,sollte das Angebot der zweiten Stadtbuslinie von VVR und der Stadt Sassnitz gut beworben werden, damit noch mehr Sassnitzer Bürgerinnen und Bürger auf diese umweltfreundliche Mobilitätsform umsteigen. Alle wichtigen Versorgungs- und Einkaufseinrichtungen sowie das Rathaus der Stadt sind nun unmittelbar durch die beiden Stadtbuslinien angebunden. Gleichzeitig sind die beliebten Läden und Angebote im Sassnitzer Stadthafen durch drei neue Haltestellen für Touristen gut erreichbar.

Der VCD Nordost (RG Vorpommern-Rügen) hatte Anfang 2020 ein Positions- und Strategiepapier für einen besseren Bus- und Bahn-Verkehr in Vorpommern-Rügen vorgelegt, das insbesondere eine Taktverdichtung auf wichtigen Linien, eine gute Bahn-Busverknüpfung sowie für die ländlichen Regionen ein Rufbussystem vorsieht.

 

PM als PDF

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news-5996 Thu, 11 Jun 2020 18:30:00 +0200 Abgesagt: Sommerfest des VCD Nordost https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/abgesagt-sommerfest-des-vcd-nordost/ Das Sommerfest wird abgesagt. Es war gekoppelt an das Treffen Haupt-/Ehrenamt des Bundesverbandes, das ebenfalls nicht stattfindet.

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news-6860 Thu, 11 Jun 2020 15:45:58 +0200 VCD-Regionalgruppe Vorpommern-Rügen fordert, Eisenbahnfähre zu erhalten https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-regionalgruppe-vorpommern-ruegen-fordert-eisenbahnfaehre-zu-erhalten-1/  

Während die vorgeschlagene Katamaran-Bedienung die Fahrzeiten deutlich reduzieren würde, fehlt aber das Angebot einer Eisenbahnfähre. Immerhin wurden im vergangenen Jahr 2019 rd. 15.000 Bahnreisende zwischen Sassnitz und Trelleborg befördert. Für 2020 lagen vor Einstellung des Fährbetriebes rd. 90 Fahrplananmeldungen für die Nachtzugverbindung Berlin-Malmö über Sassnitz/ Mukran vor. Der Nachtzugverkehr sowie die Mitnahme auf einer Eisenbahnfähre stellt eine nachhaltige Mobilitätsform dar, die angesichts der weiterhin geltenden Klimaziele in Europa zu erhalten und auch weiter auszubauen ist.

Der VCD Nordost (RG Vorpommern-Rügen) appelliert daher an die MV-Landesregierung, den Landkreis Vorpommern-Rügen sowie an die Stadt Sassnitz als Hauptgesellschafter des Fährhafen Sassnitz neben dem Einsatz eines Katamarans auch weiterhin die Bedienung durch eine Eisenbahnfähre zwischen Sassnitz und Trelleborg zu ermöglichen, um den umweltfreundlichen Verkehr zwischen Deutschland und Schweden fortzusetzen.Der Hafenstandort Sassnitz/ Mukran ist wegen seiner guten Eisenbahnanbindung und den kurzen Wegen zwischen den Verkehrsmitteln sowohl für die Wiederaufnahme der Zugbeförderung mit einer klassischen Fähre als auch für eine neue Katamaran-Verbindung prädestiniert.

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