VCD Nordost Nachrichten http://nordost.vcd.org de_DE VCD Nordost Thu, 12 Dec 2019 11:46:04 +0100 Thu, 12 Dec 2019 11:46:04 +0100 TYPO3 EXT:news news-5646 Thu, 12 Dec 2019 11:35:00 +0100 Pressemitteilung: Mahnwache für getötete Fußgängerin am 12.12.2019 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-am-12122019/ Erneut ist eine Fußgängerin ums Leben gekommen, die Grün hatte, wie Zeugen berichten. Die 73-jährige Fußgängerin, die am 6. Dezember auf der Fußgängerfurt der Argentinischen Allee von einer abbiegenden Autofahrerin gerammt wurde, war noch am Unfallort verstorben.

Insgesamt starben in diesem Jahr bereits 23 Menschen im Berliner Straßenverkehr, die zu Fuß unterwegs waren.

Grünes Ampellicht plus Räumzeit an einer Fußgängerfurt werden von vielen Kfz-Fahrer*innen nicht respektiert - das ist leider Berliner Alltag. "Schon Kindern wird beigebracht: "Gehe nur bei Grün!". Doch das schützt die zu Fuß Gehenden nicht, wenn es nicht auch von den Kfz-Fahrer*innen respektiert wird", sagt Stefan Gammelien von Changing Cities e.V. 2018 verzeichnete die Polizei 488 solcher Unfälle (das sind 18,6% von insgesamt 2.625 Verkehrsunfällen mit Fußgängerbeteiligung). Die Polizei schreibt dazu: "Bedauerlicherweise sind aber auch vermeintlich sichere Überschreitungsmöglichkeiten wie Fußgängerfurten nicht selten von Fehlverhaltensweisen von Fahrzeugführern betroffen."

Changing Cities e.V., FUSS e.V., der Verkehrsclub Deutschland VCD Nordost, das Netzwerk Fahrradfreundliches Steglitz-Zehlendorf und ADFC Berlin e.V. rufen auf zur Mahnwache am Donnerstag den 12. Dezember um 17:30 Uhr am Unfallort Argentinische Allee / Onkel-Tom-Straße in Zehlendorf. Wir trauern um die Getötete und protestieren gegen Berlins tödliche Ampelschaltungen. Auch an unübersichtlichen und schnell befahrenen Kreuzungen werden Fußgänger, die bei Grün gehen, immer wieder von abbiegenden Fahrer*innen bedrängt, gefährdet und gerammt, die ebenfalls Grün, aber Nachrang haben. Es trifft vor allem ältere Menschen, die langsamer gehen und den sich nähernden Fahrzeugen nicht ausweichen können. Auf gleiche Art wie die jetzt verunglückte Dame starben am 1. Februar eine 83-jährige Dame in Moabit und am 30. Juli eine 84-Jährige in Schöneberg.

 „Berlins Ampelkreuzungen sind gnadenlos auf maximalen Autoverkehr getrimmt“, sagt Roland Stimpel. „Die Verantwortlichen im Verkehrssenat und der Verkehrsleitzentrale kennen die Gefahren. Sie nehmen in Kauf, dass für einige Fahrzeuge mehr pro Minute alle paar Monate ein Mensch stirbt.“ Die Verbände fordern eine gerechte Verteilung der Grünzeiten an Ampeln: „50 Menschen zu Fuß an einer Kreuzung brauchen mindestens so lange Grün wie 50 Menschen in Kraftfahrzeugen. Und sie brauchen Phasen, in denen kein Fahrzeug auf ihren Überweg abbiegen kann.“

Weiterführende Links:

Die Polizeimeldung

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.873136.php

Die Sonderuntersuchung "Fußgängerverkehrsunfälle" in Berlin 2018 der Berliner Polizei

https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/verkehrssicherheit/verkehrsunfallstatistik/#fu%C3%9Fg%C3%A4nger

Karte der tödlich verunglückten Fußgänger*innen 2019

http://umap.openstreetmap.fr/de/map/fussgaengerunfaelle-2019_279657#11/52.5392/13.3704

Hinweis: Unsere Unfallzählung weicht von der der Polizei ab, da wir auch Unfälle einbeziehen, bei denen ein Mann zu Fuß zu seinem Pkw unterwegs war und eine Frau im Bereich zwischen Gehweg und Privatgelände umkam.

Zum Gedenken an die Verunglückte stellen die Organisatoren eine weiße Figur am Ort des Unfalls auf.

Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet.

Ansprechpartner für VCD Nordost:

Heiner von Marschall, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523

Ansprechpartner für FUSS e.V.:

Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508

Ansprechpartnerin für die Presse im Team Changing Cities e.V.:

Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34

Weitere Ansprechpartner vor Ort:

Annabelle Wolfsturm, 0179 491 4815

Stefan Gammelien, 01522-204 7379


Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für ein positives Miteinander aller Verkehrsarten, eine ökologische Verkehrswende und Mobilität für Menschen. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

vcd-nordost.de

vcd.org

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news-5644 Wed, 11 Dec 2019 11:39:58 +0100 Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt mit VCD-Stand https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/alt-rixdorfer-weihnachtsmarkt-mit-vcd-stand-2/ Trotzt wechselhaften Wetters hatten alle Akteure viel Spaß beim Verkauf unserer Produkte und es wurden mit den Besuchern viele anregende Gespräche über die Verkehrswende geführt. Wer eine besonderen Wunsch hatte, konnte diesen auf einen Wunschzettel schreiben und in unsere Wunschzettelbox werfen.

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news-5629 Tue, 10 Dec 2019 11:07:44 +0100 Mahnwache für getötete Fußgängerin am 12.12.2019 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-am-12122019/ Es findet am Donnerstag, 12.12.2019  um 17.30 in Berlin-Zehlendorf, Argentinische Allee Ecke Onkel-Tom-Straße eine Mahnwache statt.

Mehr Informationen über die Ergebnisse einer Sonderuntersuchung

“Fußgängerunfälle” in Berlin 2018

 

 

 

 

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news-5586 Mon, 25 Nov 2019 11:41:05 +0100 Mahnwache für getötete Fußgängerin auf der Heerstraße https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-auf-der-heerstrasse/ Am 23.11.2019 fand auf der Heerstraße/Höhe Freybrücke eine Mahnwache unter Beteiligung des VCD Nordost e.V., FUSS e.V. und Changing Cities statt.

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news-5574 Fri, 22 Nov 2019 11:32:10 +0100 Pressemitteilung: Mahnwache für getötete Fußgängerin am Samstag https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-am-samstag/ Gemeinsame Pressemitteilung von Changing Cities e.V., Fuss e.V. und VCD Nordost

Zeit: Samstag den 23.11.2019, 16:30 Uhr

Ort: Heerstraße, Ostseite der Freybrücke, Höhe Heerstraße 200

Bei einer Mahnwache für die Getötete am Samstag den 23. November um 16:30 Uhr wird am Unfallort in Spandau eine weiße Figur aufgestellt. Zu ihr rufen die Vereine Changing Cities, FUSS e.V. und Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf. Die drei Vereine weisen darauf hin, dass vor allem Seniorinnen und Senioren im Berliner Verkehr stark gefährdet sind: Von den 22 Getöteten waren 13 über 60 Jahre alt, elf davon waren über 70 und fünf über 80 Jahre alt.

Es wird immer wieder auf schreckliche Weise deutlich, dass sich gerade ältere Menschen zu Fuß nicht dem Berliner Fahrzeugverkehr anpassen können. Darum geht nur eins: Der Fahrzeugverkehr muss sich diesen Menschen anpassen. Er muss langsamer werden, Fußgänger brauchen mehr Schutz und Vorrang. Wirksamste Einzelmaßnahme ist Tempo 30 statt 50. Das senkt die Wahrscheinlichkeit um drei Viertel, dass ein Mensch stirbt. Und viele Unfälle passieren dann gar nicht, weil die Fahrer*innen noch rechtzeitig anhalten können.

Die stärksten Gefährder sind schwere Fahrzeuge. Zehn Menschen starben bei Unfällen mit LKW und einem Transporter, vier allein beim SUV-Unfall in der Invalidenstraße. Eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer zu Lkw-Unfällen mit Fußgängern empfiehlt dringend „ergänzende Assis­tenzsysteme, die den Front­bereich überwachen und idealerweise den Anfahrvorgang stehender Lkw unterbinden, wenn sich dort ungeschützte Verkehrsteilnehmer aufhalten“. Ferner könnten „Lkw mit tieferge­setzten, vorgezogenen Fahrerkabinen einen erheblichen Beitrag leisten, die direkte und indirekte Sicht des Fah­rers auf das Fahrzeugumfeld zu verbessern“.

Hinweis: Unsere Unfallzählung weicht von der der Polizei ab, da wir auch Unfälle einbeziehen, wie jenen, bei dem ein Mann zu Fuß zu seinem Pkw unterwegs war, und jenen, bei dem eine Frau im Bereich zwischen Gehweg und Privatgelände umkam.

Zum Gedenken an die Verunglückte stellen die Organisatoren eine weiße Figur am Ort des Unfalls auf.

Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet.

 

Weiterführende Links:

Studie der Unfallforschung der Versicherer

Die Polizeimeldung vom 20.11.2019: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.867416.php

Das Berliner Mobilitätsgesetz mit Begründungen: https://www.wheels4lovers.com/mobg/MobG.html

 

Ansprechpartner für VCD Nordost:

Heiner von Marschall, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523

Ansprechpartner für FUSS e.V.:

Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508

Ansprechpartnerin für die Presse im Team Changing Cities e.V.:

Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34

Weitere Ansprechpartner vor Ort:

Annabelle Wolfsturm, 0179 491 4815

Stefan Gammelien, 01522-204 7379

 


 

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für ein positives Miteinander aller Verkehrsarten, eine ökologische Verkehrswende und Mobilität für Menschen. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

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news-5562 Thu, 21 Nov 2019 11:19:31 +0100 Bündnis "Berliner Straßen für alle" https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/buendnis-berliner-strassen-fuer-alle/ Am Mittwoch den 20.11.2019 legte es dafür eine Liste mit Forderungen vor. 

Artikel Tagesspiegel vom 20.11.2019 

Flyer “Berliner Straßen für alle”

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news-5530 Wed, 13 Nov 2019 15:20:30 +0100 Guter Umlandverkehr Berlin-Brandenburg und Schieneninfrastrukturprojekt i2030 https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/guter-umlandverkehr-berlin-brandenburg-und-schieneninfrastrukturprojekt-i2030/ Der VCD Nordost e. V. (Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) und der VCD Brandenburg e.V. (zusammen im Folgenden VCD) fordern angesichts rasant wachsender Pendlerzahlen, überlasteter Einfallstraßen im Berufsverkehr und zugeparkter  U- und S-Bahnhöfe in den Außenbezirken eine Priorität auf den schnellen Ausbau des Regionalverkehrs mit dem Ziel, den Anteil am Modal Split bis 2035 zu verdoppeln.

Stellungsnahme gesamt als PDF

 

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news-5525 Tue, 12 Nov 2019 12:40:16 +0100 Programm zur Tagung: “Sicher und Barrierefrei Mobil - Nahmobilität in Berlin-Mitte” am 3. Dezember https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/programm-zur-tagung-sicher-und-barrierefrei-mobil-nahmobilitaet-in-berlin-mitte-am-3-dezember/ Dienstag, 3. Dezember 2019, 9:30 bis 16:00 Uhr, im Studio K des KREATIVHAUS e.V., Fischerinsel 3, 10179 Berlin

Programm

 

09:30

Begrüßung

09:50

Thematische Kurzvorträge

I.    Probleme und Wünsche von Betroffenen Einwohner*innen im Bezirk Mitte, Chancen durch ein Design for all
(Hildrun Knuth, Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Mitte)

II.     Barrierefreiheit, Inklusion und Sicherheit für den Fußverkehr
(Roland Stimpel, geschäftsführender Vorstand, FUSS e.V.)

III.     Mobilität für alle rund um die Fischerinsel? Bericht vom Fischerinsel-Spaziergang zum Thema Barrierefreiheit
(Christian Mertens, Fachanleiter “Datenerfasser”, Schildkröte GmbH)

IV.     Möglichkeiten, aktuelle Limits und Perspektiven für eine Mobilität für alle
(Felix Ross, Straßen- und Grünflächenamt, Bezirksamt Mitte)

V.     Chancen für mehr Barrierefreiheit in der Nahmobilität durch das Berliner Mobilitätsgesetz
(Heiner v. Marschall, Landesvorsitzender, VCD Nordost e.V.)

11:30

Diskussion im Plenum

12:15

- Mittagspause -

13:00

Drei parallele Workshops zur Vertiefung

Workshop 1: Konkrete Barrieren und Probleme in Berlin-Mitte

Workshop 2: Berliner Mobilitätsgesetz + X - Erreichbare Horizonte in Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit in der Nahmobilität

Workshop 3: Mobilität und Stadtgestaltung für Alle - Profilbildung im Sinne der Barrierefreiheit bei NGOs

14:30

- Kaffeepause -

14:45

Zusammentragen und Diskussion der Workshop-Ergebnisse im Plenum

15:30

Zusammentragen der Wünsche für zukünftige Projektaktivitäten

15:45

Danksagungen, Verabschiedung

(kleine Änderungen vorbehalten)

Anmeldung zur Tagung: info@vcd-nordost.de oder Tel.: 030 446 36 64

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news-5522 Tue, 12 Nov 2019 11:58:35 +0100 Rückblick auf Fischerinsel-Kiezspaziergang zum Thema Barrierefreiheit https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/rueckblick-auf-fischerinsel-kiezspaziergang-zum-thema-barrierefreiheit/ Herr Mertens ist auch Fachanleiter für Datenerfasser zum Thema der Barrierefreiheit, dank seiner langjährigen Erfahrung konnten sich die Teilnehmenden in die Mobilität-Situationen von Menschen mit verschiedenen Mobilitätseinschränkungen hineinversetzen: Angewiesensein auf Rollstuhl oder Gehhilfen, altersbedingte Einschränkungen, Einschränkungen des Sehvermögens, mit Kinderwagen unterwegs, u.v.m…

Unter den Teilnehmern, sowie auch mit dem Referenten fand eine rege Kommunikation statt. Diese fand ihren Abschluss bei Kaffee und Kuchen im Cafe “CoCo”.

Die Themen, zu denen man konkrete Beispiele kennenlernen konnte, werden im Dezember auch in die Fachtagung “Sicher und Barrierefrei - Nahmobilität in Berlin Mitte” (3.12.2019) eingehen und in übergeordnete Fragen nach einer Mobilität für alle eingebettet.

Die auf der Tagung eingesetzte Präsentation zur Rundgang von Herrn Mertens ist hier abrufbar.

Übrigens: Eine besonders engagierte Teilnehmerin, Frau Inge Kapphahn, hat auch andere Gebiete in Mitte hinsichtlich Barrierefreiheit (Schwerpunkt Mobilität im Rollstuhl) berollt und untersucht. Die Dokumentation hat sie uns zur Verfügung gestellt.

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news-5496 Thu, 07 Nov 2019 19:38:01 +0100 Mahnwache für einen im Straßenverkehr getöteten Fußgänger in der Emser Straße https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-einen-im-strassenverkehr-getoeteten-fussgaenger-in-der-emser-strasse/ Am 31. Oktober 2019 war in der Emser Straße ein 57-Jähriger im Straßenverkehr zu Tode gekommen.

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news-5300 Mon, 23 Sep 2019 14:34:34 +0200 Ein erfolgreicher Park(ing) Day am 21.09.19 in Stralsund https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ein-erfolgreicher-parking-day-am-210919-in-stralsund/ Die Aktiven haben Denkanstöße für ein geändertes Mobilitätsverhalten von Wohnbevölkerung und Touristen in der Hansestadt gegeben und animierten zum verstärkten Umstieg auf Bahn, Bus und Fahrrad.

Artikel aus der Ostseezeitung

Beitrag zum Park(ing) Day im Stralsund TV (zweite Hälfte des Videos das mit “Fridays for Future Demo” betitelt ist).

 

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news-5305 Mon, 23 Sep 2019 14:34:34 +0200 Ein erfolgreicher Park(ing) Day am 21.09.19 in Stralsund https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ein-erfolgreicher-parking-day-am-210919-in-stralsund-1/ Die Aktiven haben Denkanstöße für ein geändertes Mobilitätsverhalten von Wohnbevölkerung und Touristen in der Hansestadt gegeben und animierten zum verstärkten Umstieg auf Bahn, Bus und Fahrrad.

Artikel aus der Ostseezeitung

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news-5287 Fri, 20 Sep 2019 18:42:36 +0200 Ein erfolgreicher Aktionstag - Klimastreik und Park(ing) day 2019 in Berlin https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ein-erfolgreicher-aktionstag-klimastreik-und-parking-day-2019-in-berlin/ Für unser gemeinsames Ziel "Straße zurück erobern" ist der Park(ing) Day alljährlich unser zentraler Aktionstag. Diesmal doppelte sich der Termin mit dem Klimastreik – und der VCD Nordost hat mit einer Tour durch Berlin beides unter einen Hut gebracht, und noch mehr:

In der Wrangelstraße besetzten wir zuerst im Rahmen einer zentralen Aktion zum Park(ing) Day Berlin 2 halbe Parkplätze.

Weiter ging es als VCD Block im Fahrrad-Korso mit unseren Partnern vom ADFC zum Brandenburger Tor. Am Rande der großartig besuchten Klimastreik-Demo schlugen wir einen weiteren Park(ing) auf.

Mit dem Fahrrad ging es später schließlich zur Begegnungszone Bergmannstraße. Dort fand das Reallabor statt, wo wir uns gemeinsam über die aktuellen Perspektiven informierten, Ideen für eine lebenswerte Bergmannstraße einbrachten und diese durch deutliche Präsenz unterstützten.

Weitere Informationen und Aktionen zum Park(ing) Day in Berlin auf der Bündnisseite...

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news-5175 Thu, 19 Sep 2019 10:12:00 +0200 VCD-Aktionstag am Freitag 20. September 2019 zu Park(ing) Day und Klimastreik https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-aktionstag-am-freitag-20-september-2019-zu-parking-day-und-klimastreik/ Als VCD werden wir uns u.a. mit einem eigenen Park(ing) ab 10 Uhr in der Wrangelstraße (ca. Hausnr. 82) in Kreuzberg an der zentralen Aktion zum Park(ing) Day Berlin beteiligen.

Der große Klikmastreik wurde dieses Jahr auch auf den weltweiten Park(ing) Day gelegt. Wir möchten Zeiten und Abläufe so koordinieren, dass wir zu beidem uns aktiv einbringen können.

Für den Klimastreik sind geplant eine große Demonstration am Mittag und dezentrale Aktionen des zivilen Ungehorsams am Nachmittag. Dies können auch dezentrale Park(ing)s sein.

Unser Plan:

Ab 10 Uhr nehmen wir mit einem von unserer AG Rad&Fuss organisierten eigenen VCD-Park(ing) an der zentralen Aktion in der Wrangelstraße Ecke Falkensteinstraße (ca. Wrangelstr. 82) in Kreuzberg teil.

Um ca. 12.00 Uhr radeln wir gemeinsam als VCD Block mit dem Fahrrad zum Klimastreik.


12.30 - 13.30 Uhr: Teilnahme an der Aktion des Bundesverbandes zum Klimastreik. Auch dort erobern wir die Straße zurück mit Rollrasen, Strandstühlen und Beachflag

Um ca. 15.00 Uhr: Gemeinsam als VCD Block mit dem Fahrrad zur Begegnungszone Bergmannstraße. Dort findet von 15-18 Uhr das Reallabor statt, wo wir uns gemeinsam über die aktuellen Perspektiven informieren und diese durch deutliche Präsenz unterstützen wollen.

16.00 - 17.30: Auch in der Bergmannstraße erobern wir die Straße zurück mit Rollrasen, Strandstühlen und Beachflag.

Wir freuen uns über rege Teilnahme, damit wir als treibende Kraft der Mobilitätswende gesehen werden. Ihr könnt natürlich immer und überall gerne dazustoßen.

Weitere Informationen und Aktionen zum Park(ing) Day in Berlin findt ihr auf der Bündnisseite www.parking-day-berlin.de

Der PARK(ing) Day ist ein eintägiges globales Experiment. Immer am dritten Freitag im September.

Der PARK(ing) DAY ist eine jährliche weltweite Aktion, bei der Künstler, Designer, Aktivisten oder ganz normale Bürger einen abgegrenzten Parkplatz in einen temporären öffentlichen Park verwandeln.

Wir möchten aufzeigen, wie Verkehrsflächen anders genutzt werden können und infrage stellen wie viel Fläche dem Autoverkehr eingeräumt werden soll.

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news-5177 Wed, 18 Sep 2019 10:41:00 +0200 Park(ing) Day in Stralsund https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/parking-day-in-stralsund/ Der PARK(ing) Day ist ein eintägiges globales Experiment. Immer am dritten Freitag im September – oder in zeitlicher Nähe.

Der PARK(ing) DAY ist eine jährliche weltweite Aktion, bei der Künstler, Designer, Aktivisten oder ganz normale Bürger einen abgegrenzten Parkplatz in einen temporären öffentlichen Park verwandeln.

Wir möchten aufzeigen, wie Verkehrsflächen anders genutzt werden können und infrage stellen wie viel Fläche dem Autoverkehr eingeräumt werden soll.

 

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news-5187 Mon, 09 Sep 2019 13:38:38 +0200 Mahnwache 07.09.2019 Invaliden-/Ecke Ackerstraße https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-07092019-invaliden-ecke-ackerstrasse/ Der Landesvorsitzende des VCD Nordost, Heiner v. Marschall, wurde vor Ort von “Welt TV” interviewt und war am Abend Gesprächspartner in der “Berliner Abendschau.”

Video Welt TV

Video Berliner Abendschau

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news-5147 Fri, 06 Sep 2019 12:49:00 +0200 Demonstration: Sa 07. September 2019, 15-16 Uhr auf der Mühlendammbrücke https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/demonstration-sa-07-september-2019-15-16-uhr-auf-der-muehlendammbruecke/ Durch den Berliner Stadtkern wurde in den 1960er Jahren eine Autoschneise geschlagen: von der Leipziger Straße zum Alexanderplatz. Die Mühlendammbrücke ist marode und soll genau so autogerecht, wie sie heute ist, neu gebaut werden.
Ein breites Bündnis demonstriert vor Ort und fordert eine Brücke die dem historischen Ort und den neuen Bedürfnissen der Stadtgesellschaft gerecht wird. Ein radikales Umdenken bei der Verkehrsplanung ist nötig – nicht nur am Mühlendamm.
Das Bündnis fordert einen Runden Tisch zusammen mit der Senatsverwaltung für Umweltschutz, Verkehr und limaschutz und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Wohnen sowie den politisch Verantwortlichen zur Vorbereitung eines offenen Wettbewerbes.
Bei der Brücken-Demo werden Dinosaurier auftreten, die eine Riesenbrücke für Autos fordern. Wie wollen mit Euch und Ihnen zusammen dagegen aufstehen und ein starkes Zeichen für eine im Zusammenhang gedachte Stadtentwicklung setzen. Kommt zahlreich, tanzt, zu Fuß, mit Euren Kindern, im Rollstuhl oder mit Rollschuhen – Autos müssen leider draußen bleiben!

7. September 2019
15-16 Uhr
Treffpunkt Ephraim-Palais

Allianz für einen neuen Mühlendamm
Initiative offene Mitte Berlin

Download Presseerklärung

Download Flyer

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news-5179 Fri, 06 Sep 2019 12:45:24 +0200 Mobilitätsgesetz: Eckpunktedialog “Neue Mobilitätsdienstleistungen und Wirtschaftsverkehr” https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaetsgesetz-eckpunktedialog-neue-mobilitaetsdienstleistungen-und-wirtschaftsverkehr/ Insgesamt wurden 12 Personen eingeladen, die Verbände werden vertreten von Stefan Lehmkühler (Changing Cities) und Heiner von Marschall (VCD Nordost). Aktueller Stand und Forderungen der Verbände werden regelmäßig in unserer AG Rad & Fuß besprochen.

 

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news-4966 Thu, 05 Sep 2019 17:37:00 +0200 Zukunftsworkshop des VCD Nordost am 28.09.2019 in Neustrelitz https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/zukunftsworkshop-des-vcd-nordost-am-28092019-in-neustrelitz/ Zukunftsworkshop des VCD Nordost am Samstag, 28. September 2019 in Neustrelitz von 10.00 bis 18.00 Uhr
Alte Kachelofenfabrik, Sandberg 3a, 17235 Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern)

Das Programm:

09.30 - 09.45  Herzlich Willkommen! Ankunft und Einstimmung

10.00-10.45    Begrüßung, Erläuterung des Ablaufs, Einstieg

10.45-11.30    Wo stehen wir heute? Bestandsaufnahme in Interviews

11.30-11.50    Austausch im Plenum

11.50-12.00    Pause

12.00-12.45    Wo wollen wir hin? Gruppen entwerfen kreative Visionen

12.45-13.00    Vorstellung im Plenum

13.00-14.00    Mittagspause

14.00-14.30    Von der Vision zum konkreten Handeln!

14.30-16.30    in Arbeitsgruppen

                        (1)   Wir nehmen Stellung!

                        (2)   Wir machen Action!

                        (3)   Wir entwickeln Projekte!

16.30-16.45    Vorstellung der Ergebnisse im Plenum

16.45-17.00    Fazit, Abschlussrunde

18.00             gemeinsames Abendessen im Alten Kornspeicher/Restaurant WildWasser

Anreise: Die Bahnanreise dauert mit dem RE 5 von Berlin-Gesundbrunnen ca. 1 1/4 und  von Stralsund ca. 2 Stunden. Von Neustrelitz Hbf. erreicht ihr die Alte Kachelofenfabrik zu Fuß in 20-30 Minuten. Damit pünktlich begonnen werden kann, heißen wir euch zwischen 9:30 und 9:45 am Tagungsort mit einem Heißgetränk herzlich willkommen!

Wir organisieren von Berlin aus Ticket-Fahrgemeinschaften. Abfahrten des RE5 sind z.B. um 7:33 Uhr (Südkreuz), 7:37 Uhr (Potsdamer Platz), 7:42 Uhr (Berlin Hbf) oder 7:49 (Gesundbrunnen). Ankunft dieses Zuges in Neustrelitz ist um 8:57 Uhr. Die gleiche Reiseoption gibt es eine Stunde früher.

Kosten: Die Teilnahme (inklusive Verpflegung während der Veranstaltung) ist kostenlos. Die Kosten für die Anreise werden im Rahmen von Ganztages-Gruppentickets für 5 Personen übernommen.

Anmeldung: (spätestens) bis zum 17.09.2019 an info@vcd-nordost.de
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Fragen?
Diese beantworten euch gern Katharina Hartmann und Daniel Zimmermann aus der Geschäftsstelle (info@vcd-nordost.de)

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news-5059 Thu, 08 Aug 2019 15:17:32 +0200 Presseberichte zum 2. Berlin Bikini & Badehose Bicycle Ride https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/presseberichte-zum-2-berlin-bikini-badehose-bicycle-ride/ Über den BBBB-Ride #2 wurden mehrere Presseberichte veröffentlicht:

Auch Videoberichte sind aufrufbar:

Pressetext der Veranstalter*innen:

Der vom ökologischen Verkehrsclub VCD Nordost, Changing Cities, dem ADFC Berlin und dem Purple Ride organisierte Protest lehnt sich an den internationalen „World Naked Bicycle Ride“ an. Dieser findet seit 2001 jährlich weltweit statt. Auf dem Bike Ride demonstrieren auf der ganzen Welt Radlerinnen und Radler gegen die vorherrschende Automobilkultur und deren negativen Auswirkungen. Es ist ein Protest gegen die schlechte Luft und den Lärm und für eine bessere Radinfrastruktur sowie mehr Verkehrssicherheit in den Städten.

Katja Täubert, Aktivistin beim VCD: „Mit unseren fast nackten Körpern stellen wir uns dem Autoverkehr. Wir wollen Sensibilität schaffen für die Gefahr, der Fahrradfahrer*innen täglich auf der Straße ausgesetzt sind. Schreckliche, unnötige Verkehrsunfälle, Stickoxide und der Klimawandel machen deutlich: Wir brauchen weniger Autos und dafür mehr Radverkehr in den Städten. Die Bundesregierung und die Kommunen müssen die Verkehrswende voranbringen und mehr Platz und sichere Wege für Radfahrer*innen schaffen.“

„Fahrradfahren muss Spaß machen - es muss einfach und bequem sein, durch die Stadt zu radeln“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities. „Mit dem Berliner Mobilitätsgesetz ist das möglich - es muss im Prinzip nur zügig umgesetzt werden. Wir können zukünftig mit weniger Pkw eine weit lebenswertere Stadt gestalten.“

Nikolas Linck, Sprecher des ADFC Berlin: “Jedes Jahr verstopfen zehntausende zusätzliche Autos Berlin und machen unsere Straßen zu lärmenden, stinkenden und gefährlichen Orten.  Dem setzen wir mit dem Bikini Ride einen Tag voller Spaß am Radfahren entgegen. Bunt und laut fordern wir ein, was lange versprochen ist: ein fahrradfreundliches und lebenswertes Berlin!”

“Es ist nicht egal, ob man als cis-Mann oder Frau* im Straßenverkehr unterwegs ist", meint das Purple Ride Team. "Frauen* werden als Verkehrsteilnehmerinnen* oft nicht ernst genommen, es herrscht Aggressivität auf den Straßen. Vor allem Frauen* in kurzen Hosen oder Röcken sind viel zu oft mit sexistischen Sprüchen konfrontiert. Wir haben keinen Bock auf Macker-Sprüche, Mansplaining und Rücksichtslosigkeit! Mit dem Bikini-Ride setzen wir deswegen ein Zeichen gegen Sexismus, gegen Body-Shaming und für die Akzeptanz aller Körper.”

In Berlin hatte der „World Naked Bicycle Ride“ bis zum letzten Jahr noch nicht stattgefunden, da die Polizei hierzulande Demonstrationen mit Nackten nicht erlaubt. Doch bevor Berlin gar nicht an der globalen Fahrraddemo teilnimmt, haben sich die Organisationen dazu entschieden, den Bike Ride in der Hauptstadt mit Bikini und Badehose auszurufen. Mit der Protestform wollen sie auch Menschen zum Radfahren motivieren: Der „Berlin Bikini & Badehose Bicycle Ride“ zeigt, dass gemeinsames Radfahren Spaß macht. Und das noch viel mehr, wenn es dafür genügend Platz in den Städten gibt. Der Fahrradprotest in Badesachen startete und endete am Frankfurter Tor und führte durch Kreuzberg, Schöneberg, Moabit und Berlin-Mitte.

VCD-Pressekontakt:
Katja Täubert, VCD-Nordost • Telefon 01636205500 • katja.taeubert@vcd.org • www.vcd-nordost.de

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news-5058 Thu, 08 Aug 2019 13:11:02 +0200 Erweiterung der Regionalgruppe Stralsund zur Regionalgruppe Vorpommern-Rügen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/erweiterung-der-regionalgruppe-stralsund-zur-regionalgruppe-vorpommern-ruegen/ Die Regionalgruppe wurde daher auch umbenannt und heißt ab sofort "Regionalgruppe Vorpommern-Rügen".

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news-5064 Sun, 04 Aug 2019 12:16:00 +0200 Tour de Natur am Ziel in Stralsund angekommen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/tour-de-natur-am-ziel-in-stralsund-angekommen/ Neben den Themen der nachhaltigen Mobilität ging es dieses Jahr zunächst im Wendland um den immer noch weiter produzierten Atommüll, und in Mecklenburg-Vorpommern dann um Massentierhaltung, die Klimarelevanz von Mooren und die Verschmutzung des Meeres mit Plastik.

Diese Tour wurde von den Mitfahrenden als außerordentlich gelungen erlebt. Der Dank gilt den ehrenamtlichen Organisator_innen aus MV, Berlin und dem ganzen Bundesgebiet.

Mit dabei war auch das Lastenrad des VCD-Bundesverbands

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news-5002 Wed, 24 Jul 2019 13:39:42 +0200 Gemeinsame Stellungnahme – Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gemeinsame-stellungnahme-reaktivierung-der-stammstrecke-der-heidekrautbahn/ Unsere Stellungnahme betrifft die Planungen im Land Berlin, und zwar in erster Linie die „Schnittstellen“ zwischen den Verkehrsarten, nämlich der Heidekrautbahn einerseits und den Verbindungen für den Fuß- und Radverkehr andererseits. Wir empfehlen den Planern eindringlich, sowohl die grundsätzlichen Anmerkungen als auch die konkreten Einzelhinweise zu berücksichtigen. Die Stellungnahme bezieht sich auf die folgende Darstellung der NEB und die dort als Download bereitgestellten Präsentationen sowie auf mündliche Erläuterungen beim Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung in Pankow am 06.06.2019 und während der Sonderfahrt am 11.06.2019. Wir begrüßen, dass die NEB den Regelbetrieb zum Fahrplanwechsel 2023 aufnehmen will. Wir bitten die Bezirksämter und die Senatsverwaltung dringend, die Planungen und Abstimmungen schnell aufzunehmen und so voranzutreiben, dass eine Betriebsaufnahme der NEB nicht durch sie verzögert wird und von Beginn an alle erforderlichen Bahnübergänge samt Anschlusswegen vorhanden sind. Wenn bei der Betriebsaufnahme nicht alle Bahnübergänge eingerichtet sind, provoziert das ungesicherte Gleisquerungen und sollte unbedingt vermieden werden.

 

Gemeinsame Stellungnahme komplett: hier klicken

 

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news-4990 Wed, 17 Jul 2019 11:48:27 +0200 VCD kritisiert in Vorpommern-Rügen: “Keine klaren politischen Zielsetzungen” https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-kritisiert-in-vorpommern-ruegen-keine-klaren-politischen-zielsetzungen/ Artikel aus der Ostseezeitung Stralsund, 04.07.2019 (Text & Foto Kai Lachmann OZ)

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news-4978 Fri, 12 Jul 2019 12:52:42 +0200 VCD Mahnwache für getötete Fußgängerin in Karlshorst https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-in-karlshorst/ news-4959 Thu, 11 Jul 2019 16:45:39 +0200 VCD Sommerfest - Jung und Alt feierten unter freiem Himmel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-sommerfest-jung-und-alt-feierten-unter-freiem-himmel/ Durch das im Vorfeld stattgefundene Netzwerktreffen der Haupt-und Ehrenamtlichen in der Bundesgeschäftsstelle gesellten sich noch Mitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet zu uns. So nutzte das buntgemischte Publikum die Gelegenheit, sich fleißig zu vernetzen.

Bei Einbruch der Dunkelheit löste sich das lockere Treffen auf. Wir hoffen, dass alle einen schönen Abend verbrachten und freuen uns darauf, euch auch bei der einen oder anderen VCD-Aktion wiedersehen zu können, z.B. dem Berlin Bikini Badehose Bike am 14.07.19 oder dem Parking Day am 20.09.19, spätestens aber bei unserer Weihnachtsfeier oder bei unserem Sommerfest im nächsten Jahr!

 

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news-4956 Thu, 11 Jul 2019 15:43:40 +0200 Tramplanung auf der Leipziger Straße - Stellungnahme des VCD Nordost https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/tramplanung-auf-der-leipziger-strasse-stellungnahme-des-vcd-nordost/ Stellungnahme des VCD Nordost

Grundlage der Planung muss ein eigener Gleiskörper sein, damit die Tram ihre Vorteile bei der Personenbeförderung voll ausspielen kann. Aus Komfort- und stadtklimatischen Gründen bevorzugt als Rasengleis. Alle anderen Verkehrsarten müssen natürlich Platz haben, sind aber an dieser Stelle nachrangig.

Nach unserem Verständnis fördert das Berliner Mobilitätsgesetz (MobG) den Umweltverbund insbesondere mit dem Mittel der Vorrangnetze für ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr. Und zwar jeweils ein eigenes Vorrangnetz, die weitgehend voneinander getrennt sein müssen. Denn wo alle Vorrang haben, hat im Ergebnis niemand Vorrang.

"Vorrang" ist dabei doppelt zu verstehen: 1. Der Verkehrsraum wird an dieser Stelle vorrangig nach den Bedürfnissen dieser Verkehrsart gestaltet (hier: Tram) 2. Die Umsetzung ist zeitlich vorrangig.

Mit dem Bau einer Tramtrasse gehört die Leipziger Str. natürlich zum ÖPNV-Vorrangnetz. Entsprechend muss bei der Planung durchgängig von einem eigenen Gleiskörper/Rasengleis ausgegangen werden, alles andere gruppiert sich darum herum.

Das heißt in der Leipziger Straße konkret: für die Tram durchgehend eigener Gleiskörper auf Rasengleis, für den Kfz-Verkehr jeweils eine Spur pro Fahrtrichtung, Radverkehrsanlagen nicht als protected bike lane.

Die Leipziger Straße gehört nicht zum Fahrrad-Vorrangnetz im gemeinsamen Vorschlag von ADFC, BUND, CC und VCD. Die dort vorgeschlagene Vorrangroute verläuft über die HannahArendt-Straße – Französische Straße: http://u.osmfr.org/m/254441

Dem Fahrradverkehr in dem engeren Bereich wäre mehr gedient mit der Ausweisung einer Fahrradstraße in der Voßstraße-Mohrenstraße.

Für den Fußverkehr ist die Leipziger Straße keine Flaniermeile und wird es, immer noch als Hauptachse für den Kfz-Verkehr in diesem Bereich, auch nicht werden. Die Arkaden auf der Nordseite, wo die meisten Quellen und Ziele für den Fußverkehr liegen, bieten einen geschützten Raum für kürzere Strecken. Für den Fußverkehr vom Potsdamer Platz zum Gendarmenmarkt ist die Achse Voßstraße-Mohrenstraße attraktiver, wenn sie entsprechend gestaltet wird. Auch die „Mall of Berlin“ ist auf diesem Weg gut erreichbar.

Schwerpunkt des Fußverkehrs wird aber die Fußgängerzone in der Friedrichstraße bis zum Checkpoint Charlie sein. Diese ist als Teil des Vorrangnetzes für Fußverkehr zu betrachten. Bei der Querung dieser Flaniermeile über die Leipziger Straße (und ggf. auch über die Fahrradstraße in der Mohrenstraße) sind die Belange des Fußverkehrs besonders zu beachten.

Auf dem vorhandenen Straßenquerschnitt kann die Tram in beiden Richtungen durchgängig auf eigenem Rasengleis geführt werden, wie Changing Cities gezeigt hat: In ihrem Entwurf jeweils seitlich mit dem Kfz-Verkehr in der Mitte.

Als VCD Nordost  können wir uns auch durchaus vorstellen, die Tram auf Rasengleis als Doppelgleis für beide Richtungen in der Mitte zu führen (spart nochmals 40cm Straßenquerschnitt) und für die Haltestellen erstmals in Berlin das vorgestellte Konzept "für Kfz überfahrbares Kap" zu bauen. Das Doppelgleis in der Mitte erleichtert auch das Rechts-Abbiegen.

Aktuell verlaufen die vorläufig verlegten Schienen auf den inneren Spuren. Diese könnten ganz dem Tramverkehr vorbehalten und als Rasengleis ausgestaltet werden. Vorhandene Abbiegespuren können aufgehoben werden, insbesondere im Abschnitt zwischen Mauerstraße und Charlottenstraße. Aber wie auch immer: Der eigene Gleiskörper (möglichst als Rasengleis) muss Grundlage und Ausgangspunkt der Planung sein.

Die Straßenquerschnitts-Planung für die Leipziger Straße vom Leipziger Platz bis Charlottenstraße sollte mit gedachter gleicher Fassadenflucht bis Spittelmarkt verlängert werden. Das Verkehrsaufkommen ist in diesem Abschnitt gleich und es entsteht auf der nördlichen Seite nötiger Raum für künftige Bebauung oder, bis dahin, für attraktive Aufenthaltsflächen.

Im weiteren Verlauf ab Spittelmarkt zum Mühlendamm sollten nicht mehr als zwei Kfz-Spuren pro Fahrtrichtung geplant werden. Ob eine davon zum Parken genutzt werden kann, sollte den Vertretungen des MIV überlassen bleiben. Gleiches gilt für den Neubau der Mühlendammbrücke, die nicht überdimensioniert sein darf, um für den querenden Fußverkehr keine Barriere darzustellen: Eigener Gleiskörper auf Rasengleis für die Tram, maximal zwei Kfz-Spuren pro Richtung, sichere RVA hier als protected bike lanes, breite Bürgersteige für den Fußverkehr, damit diese Keimzelle des historischen Berlin mit Aufenthaltsqualität wieder erlebbar wird. Die Fischerbrücke sollte als attraktive Verknüpfung für Fahrrad- und Fußverkehr barrierefrei wieder an die Mühlendammbrücke angeschlossen werden.

Luftreinhalteplan: in der besonders stark belasteten Leipziger Straße sollten bereits kurzfristig Busspuren im Vorgriff auf die geplante Tramtrasse eingerichtet werden, wie auch im Straßenzug Gertraudenstraße – Mühlendamm – Grunerstraße, um gerade hier den ÖPNV als Alternative attraktiver zu machen und so den MIV (und damit auch die Schadstoffemissionen) sowohl frühzeitig als auch nachhaltig zu reduzieren.

Die Haltestellenanordnung sollte auch nochmal überdacht werden:

"Friedrichstraße" in möglichst direkter Verknüpfung zur U6 mit guter barrierefreier Zugänglichkeit für den Fußverkehr direkt an der Fußgängerzone Friedrichstraße.

"Wilhelmstraße" sollte etwa mittig zwischen "Potsdamer Platz" und "Friedrichstraße" liegen, mithin also (in beiden Fahrtrichtungen) jedenfalls westlich der Wilhelmstraße. Bezugsobjekte mit hohem Fahrgastpotential sind hier möglicherweise das Finanzministerium mit vielen Mitarbeiter*innen, jedenfalls aber die Mall of Berlin. Insofern wäre anstatt "Wilhelmstraße" eine Haltestelle "Bundesrat" auf Höhe der Mall bedenkenswert. Der Gehweg auf der südlichen Straßenseite ist hier breiter und bietet mehr Raum für Wartebereiche. Jedenfalls sollte die Haltestelle in beiden Fahrtrichtungen im Bereich östlich des Haupteingangs zur Mall und westlich der Wilhelmstraße liegen.

Die Haltestelle "Potsdamer Platz" sollte zur Verknüpfung natürlich unmittelbar auf Höhe SBahn/Regionalbahnhof liegen, also in beiden Richtungen direkt westlich von Ebert- und Stresemannstr.

"Kulturforum" braucht insofern eine eigene Haltestelle.

"Umweltverbund als Ganzes Denken":

Das ist geradezu der Vereinszweck des VCD und war auch mit unsere Rolle bei der Entwicklung des gemeinsamen Vorschlags der Verbände für ein Radnetz Berlin.

Bei den Tramplanungen scheint uns aber ein unterschiedliches Verständnis dieses an sich richtigen Gedankens vorzuliegen: "Umweltverbund als Ganzes" heißt aus unserer Sicht nicht, dass neben jeder Tramtrasse auf derselben Straße eine leistungsfähige geschützte Fahrradtrasse liegen muss.

Und es kann schon gar nicht heißen, eine Tramtrasse zunächst nach den Bedürfnissen des Radverkehrs zu planen, um danach zu schauen, welche übriggebliebenen Flächen sich die Tram mit dem Kfz-Verkehr teilen könnte. Dieser Eindruck ist bei der Präsentation des Planungsstandes zur Leipziger Straße am 5.6. in der Marienkirche teilweise entstanden. Eine solche Planungsweise lehnen wir ab.

Besser wäre, Vorrangnetze zu trennen und den Radverkehr möglichst auf einer Paralleltrasse zu führen. (Dies ist keine Abkehr von der im MobG verankerten Forderung nach RVA an allen Hauptstraßen. Vorrangig sind aber die Vorrangnetze für alle Verkehrsarten des Umweltverbundes)

Ähnliches haben wir auch schon in unserer Stellungnahme des VCD Nordost zur Verlängerung der M10 von Oberbaumbrücke bis Hermannplatz ausgeführt. Auch hier wurde bei allen Varianten in den gezeigten Querschnitten sogar innerhalb der engen Straßen im Wrangelkiez neben der Tram immer eine RVA geplant, dafür sollten im Ergebnis Straßenbäume weichen, was wir ablehnen.

Alle neuen Tramstrecken müssen, als Teil des ÖPNV Vorrangnetzes sowie zur Erreichung attraktiver Reisezeiten, grundsätzlich auf eigenem Gleiskörper, möglichst als Rasengleis geplant werden.

11.06.2019 diskutiert in der AG ÖV
13.06.2019 beschlossen im Landesvorstand
17.06.2019  zustimmend zur Kenntnis genommen in der AG Rad&Fuss
 
Berlin, 19.06.2019

gez. Heiner v. Marschall

 

LInk zum aktuellen Planungsstand:

www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/netzplanung/de/tram_alex_potsdamer.shtml

 

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news-4955 Thu, 11 Jul 2019 14:37:20 +0200 Stoppt den Straßentod - Protest am 14.06. vor dem Bundesverkehrsministerium https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/stoppt-den-strassentod-protest-am-1406-vor-dem-bundesverkehrsministerium/ Unter dem Motto „Stoppt den Straßentod“ protestierten am 14.06.2019 zahlreiche  Menschen mit einem Trauermarsch und anschließendem „Die-In“ vor dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) für eine Verkehrspolitik, die alle am Leben lässt. Zum Gedenken an die 3.270 Verkehrstoten im letzten Jahr legten sich die Demonstranten für fünf Schweigeminuten bewegungslos vor das Ministerium. Im Anschluss zogen sie ihre Körperumrisse mit Kreide nach. Zugleich stellten Aktivisten ein symbolisches Mahnmal für die mehr als 700.000 Menschen auf, die seit 1949 in Deutschland im Straßenverkehr getötet wurden. Zu dem Protest hatten der ökologische Verkehrsclub VCD, der Verein Changing Cities und das Personenbündnis Mahnmal für die Verkehrstoten anlässlich des Tages der Verkehrssicherheit (15. Juni) aufgerufen.

Michael Müller-Görnert, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Jeden Tag findet unfassbares Leid auf unseren Straßen statt. Pro Tag verlieren im Schnitt neun Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Alarmierend wirken solche Zahlen auf das Bundesverkehrsministerium nicht – das Sterben auf der Straße wird vielmehr mit Bedauern als Kollateralschaden hingenommen. Verkehrsminister Scheuer verweigert wirksame Maßnahmen wie schärfere Tempolimits, die dieses Leid sofort mindern würden. Dieses unverantwortliche Nicht-Handeln prangern wir an und rufen das Verkehrsministerium dazu auf, endlich tätig zu werden.“

Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag der Vision Zero verpflichtet, dem Ziel mittelfristig die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken. Davon ist sie noch meilenweit entfernt. Auch das Zwischenziel, bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent gegenüber 2010 zu verringern, wird die Bundesregierung voraussichtlich verfehlen. Dazu müsste die Zahl der Getöteten bis 2020 auf etwa 2.200 bis 2.400 sinken.

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news-4920 Tue, 02 Jul 2019 14:20:42 +0200 Presse-Einladung / Terminhinweis: „Berlin Bikini Badehose Bike Ride“ am 14. Juli: Für sicheres und entspanntes Radfahren! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/presse-einladung-terminhinweis-berlin-bikini-badehose-bike-ride-am-14-juli-fuer-sicheres-und-e/ Berlin, den 02.07.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

der VCD Nordost, lädt gemeinsam mit Changing Cities, ADFC Berlin und Purple Ride zum zweiten „Berlin Bikini Badehose Bike Ride“ ein, einer bunten, fröhlichen Fahrrad-Demonstration durch Berlin. Der Protest findet in Anlehnung an den international veranstalteten „World Naked Bike Ride“ statt. Mit ihren nackten Körpern machen Radfahrer*innen weltweit auf ihre Verletzlichkeit im Straßenverkehr aufmerksam. Die Fahrradfahrer*innen in Berlin protestieren in Bademode, mit Body Paint und mit Musik für sichere Straßen und gegen die vorherrschende Dominanz des Autoverkehrs in den Städten.

Mit ihrem Protest auf dem Sattel machen die Organisationen deutlich, dass Radfahren einen wichtigen Beitrag für die dringend notwendige Verkehrswende leistet. Um Fahrradfahren noch attraktiver zu machen, müssen Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr besser geschützt werden und mehr Raum bekommen. Die Straßeninfrastruktur muss so gestaltet sein, dass Menschen, egal welchen Alters, sicher und entspannt auf dem Rad unterwegs sein können. 

Zur Berichterstattung über den „Berlin Bikini Badehose Bike Ride“ am 14. Juli laden wir Sie herzlich ein.

Was? Fahrrad-Demo durch Berlin

Wann? Sonntag, 14. Juli, 15 Uhr: Body Paint | 16 Uhr: Start des Bike Rides (Ende ca. 18 Uhr)

Wo? Frankfurter Tor, Berlin (Start und Ende des Rides) 

Mehr Infos: https://de-de.facebook.com/events/327199344820514/

Pressekontakte VCD Nordost

 

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news-4857 Fri, 14 Jun 2019 18:30:00 +0200 Regionalgruppe Stralsund am 18.6. - aktualisierte Tagesordnung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/regionalgruppe-stralsund-am-186-aktualisierte-tagesordnung/ Tagesordnung:

  1. Bericht Jahresmitgliederversammlung VCD Nordost e.V. 1.6. in Berlin
  2. Internes: Struktur RG Stralsund
  3. Bericht von der Veranstaltung Verkehrsplanung Altstadt auf Einladung Bürgerkomitees "Rettet die Altstadt" (z.B.P&R./Fortschritt Busbahnhof)
  4. BürgerBus/Rufbus: weiteres Vorgehen/Planungen
  5. Verschiedenes (Themen von euch?)

Wir befassen uns generell mit dem ÖPNV in unserer Region und kämpfen für eine Verminderung des Autoverkehrs in der Stralsunder Altstadt. Für diese Ziele stehen wir im Kontakt mit Politikern, Verwaltung und Verkehrsbetrieben. Derzeit im Vordergrund steht die Vorbereitung eines Fachaustausches für die Einführung eines Bürgerbusses im Umland von Stralsund.

Wir tagen jeden 3. Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in der Umweltbibliothek, Tribseer Str. 28, 18439 Stralsund.
Mehr zur Regionalgruppe Stralsund...

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