VCD Nordost Nachrichten http://nordost.vcd.org de_DE VCD Nordost Mon, 19 Aug 2019 14:46:14 +0200 Mon, 19 Aug 2019 14:46:14 +0200 TYPO3 EXT:news news-5059 Thu, 08 Aug 2019 15:17:32 +0200 Presseberichte zum 2. Berlin Bikini & Badehose Bicycle Ride https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/presseberichte-zum-2-berlin-bikini-badehose-bicycle-ride/ Über den BBBB-Ride #2 wurden mehrere Presseberichte veröffentlicht:

Auch Videoberichte sind aufrufbar:

Pressetext der Veranstalter*innen:

Der vom ökologischen Verkehrsclub VCD Nordost, Changing Cities, dem ADFC Berlin und dem Purple Ride organisierte Protest lehnt sich an den internationalen „World Naked Bicycle Ride“ an. Dieser findet seit 2001 jährlich weltweit statt. Auf dem Bike Ride demonstrieren auf der ganzen Welt Radlerinnen und Radler gegen die vorherrschende Automobilkultur und deren negativen Auswirkungen. Es ist ein Protest gegen die schlechte Luft und den Lärm und für eine bessere Radinfrastruktur sowie mehr Verkehrssicherheit in den Städten.

Katja Täubert, Aktivistin beim VCD: „Mit unseren fast nackten Körpern stellen wir uns dem Autoverkehr. Wir wollen Sensibilität schaffen für die Gefahr, der Fahrradfahrer*innen täglich auf der Straße ausgesetzt sind. Schreckliche, unnötige Verkehrsunfälle, Stickoxide und der Klimawandel machen deutlich: Wir brauchen weniger Autos und dafür mehr Radverkehr in den Städten. Die Bundesregierung und die Kommunen müssen die Verkehrswende voranbringen und mehr Platz und sichere Wege für Radfahrer*innen schaffen.“

„Fahrradfahren muss Spaß machen - es muss einfach und bequem sein, durch die Stadt zu radeln“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities. „Mit dem Berliner Mobilitätsgesetz ist das möglich - es muss im Prinzip nur zügig umgesetzt werden. Wir können zukünftig mit weniger Pkw eine weit lebenswertere Stadt gestalten.“

Nikolas Linck, Sprecher des ADFC Berlin: “Jedes Jahr verstopfen zehntausende zusätzliche Autos Berlin und machen unsere Straßen zu lärmenden, stinkenden und gefährlichen Orten.  Dem setzen wir mit dem Bikini Ride einen Tag voller Spaß am Radfahren entgegen. Bunt und laut fordern wir ein, was lange versprochen ist: ein fahrradfreundliches und lebenswertes Berlin!”

“Es ist nicht egal, ob man als cis-Mann oder Frau* im Straßenverkehr unterwegs ist", meint das Purple Ride Team. "Frauen* werden als Verkehrsteilnehmerinnen* oft nicht ernst genommen, es herrscht Aggressivität auf den Straßen. Vor allem Frauen* in kurzen Hosen oder Röcken sind viel zu oft mit sexistischen Sprüchen konfrontiert. Wir haben keinen Bock auf Macker-Sprüche, Mansplaining und Rücksichtslosigkeit! Mit dem Bikini-Ride setzen wir deswegen ein Zeichen gegen Sexismus, gegen Body-Shaming und für die Akzeptanz aller Körper.”

In Berlin hatte der „World Naked Bicycle Ride“ bis zum letzten Jahr noch nicht stattgefunden, da die Polizei hierzulande Demonstrationen mit Nackten nicht erlaubt. Doch bevor Berlin gar nicht an der globalen Fahrraddemo teilnimmt, haben sich die Organisationen dazu entschieden, den Bike Ride in der Hauptstadt mit Bikini und Badehose auszurufen. Mit der Protestform wollen sie auch Menschen zum Radfahren motivieren: Der „Berlin Bikini & Badehose Bicycle Ride“ zeigt, dass gemeinsames Radfahren Spaß macht. Und das noch viel mehr, wenn es dafür genügend Platz in den Städten gibt. Der Fahrradprotest in Badesachen startete und endete am Frankfurter Tor und führte durch Kreuzberg, Schöneberg, Moabit und Berlin-Mitte.

VCD-Pressekontakt:
Katja Täubert, VCD-Nordost • Telefon 01636205500 • katja.taeubert@vcd.org • www.vcd-nordost.de

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news-5058 Thu, 08 Aug 2019 13:11:02 +0200 Erweiterung der Regionalgruppe Stralsund zur Regionalgruppe Vorpommern-Rügen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/erweiterung-der-regionalgruppe-stralsund-zur-regionalgruppe-vorpommern-ruegen/ Die Regionalgruppe wurde daher auch umbenannt und heißt ab sofort "Regionalgruppe Vorpommern-Rügen".

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news-5064 Sun, 04 Aug 2019 12:16:00 +0200 Tour de Natur am Ziel in Stralsund angekommen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/tour-de-natur-am-ziel-in-stralsund-angekommen/ Neben den Themen der nachhaltigen Mobilität ging es dieses Jahr zunächst im Wendland um den immer noch weiter produzierten Atommüll, und in Mecklenburg-Vorpommern dann um Massentierhaltung, die Klimarelevanz von Mooren und die Verschmutzung des Meeres mit Plastik.

Diese Tour wurde von den Mitfahrenden als außerordentlich gelungen erlebt. Der Dank gilt den ehrenamtlichen Organisator_innen aus MV, Berlin und dem ganzen Bundesgebiet.

Mit dabei war auch das Lastenrad des VCD-Bundesverbands

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news-5002 Wed, 24 Jul 2019 13:39:42 +0200 Gemeinsame Stellungnahme – Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gemeinsame-stellungnahme-reaktivierung-der-stammstrecke-der-heidekrautbahn/ Unsere Stellungnahme betrifft die Planungen im Land Berlin, und zwar in erster Linie die „Schnittstellen“ zwischen den Verkehrsarten, nämlich der Heidekrautbahn einerseits und den Verbindungen für den Fuß- und Radverkehr andererseits. Wir empfehlen den Planern eindringlich, sowohl die grundsätzlichen Anmerkungen als auch die konkreten Einzelhinweise zu berücksichtigen. Die Stellungnahme bezieht sich auf die folgende Darstellung der NEB und die dort als Download bereitgestellten Präsentationen sowie auf mündliche Erläuterungen beim Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung in Pankow am 06.06.2019 und während der Sonderfahrt am 11.06.2019. Wir begrüßen, dass die NEB den Regelbetrieb zum Fahrplanwechsel 2023 aufnehmen will. Wir bitten die Bezirksämter und die Senatsverwaltung dringend, die Planungen und Abstimmungen schnell aufzunehmen und so voranzutreiben, dass eine Betriebsaufnahme der NEB nicht durch sie verzögert wird und von Beginn an alle erforderlichen Bahnübergänge samt Anschlusswegen vorhanden sind. Wenn bei der Betriebsaufnahme nicht alle Bahnübergänge eingerichtet sind, provoziert das ungesicherte Gleisquerungen und sollte unbedingt vermieden werden.

 

Gemeinsame Stellungnahme komplett: hier klicken

 

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news-4990 Wed, 17 Jul 2019 11:48:27 +0200 VCD kritisiert in Vorpommern-Rügen: “Keine klaren politischen Zielsetzungen” https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-kritisiert-in-vorpommern-ruegen-keine-klaren-politischen-zielsetzungen/ Artikel aus der Ostseezeitung Stralsund, 04.07.2019 (Text & Foto Kai Lachmann OZ)

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news-4978 Fri, 12 Jul 2019 12:52:42 +0200 VCD Mahnwache für getötete Fußgängerin in Karlshorst https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-in-karlshorst/ news-4959 Thu, 11 Jul 2019 16:45:39 +0200 VCD Sommerfest - Jung und Alt feierten unter freiem Himmel https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-sommerfest-jung-und-alt-feierten-unter-freiem-himmel/ Durch das im Vorfeld stattgefundene Netzwerktreffen der Haupt-und Ehrenamtlichen in der Bundesgeschäftsstelle gesellten sich noch Mitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet zu uns. So nutzte das buntgemischte Publikum die Gelegenheit, sich fleißig zu vernetzen.

Bei Einbruch der Dunkelheit löste sich das lockere Treffen auf. Wir hoffen, dass alle einen schönen Abend verbrachten und freuen uns darauf, euch auch bei der einen oder anderen VCD-Aktion wiedersehen zu können, z.B. dem Berlin Bikini Badehose Bike am 14.07.19 oder dem Parking Day am 20.09.19, spätestens aber bei unserer Weihnachtsfeier oder bei unserem Sommerfest im nächsten Jahr!

 

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news-4956 Thu, 11 Jul 2019 15:43:40 +0200 Tramplanung auf der Leipziger Straße - Stellungnahme des VCD Nordost https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/tramplanung-auf-der-leipziger-strasse-stellungnahme-des-vcd-nordost/ Stellungnahme des VCD Nordost

Grundlage der Planung muss ein eigener Gleiskörper sein, damit die Tram ihre Vorteile bei der Personenbeförderung voll ausspielen kann. Aus Komfort- und stadtklimatischen Gründen bevorzugt als Rasengleis. Alle anderen Verkehrsarten müssen natürlich Platz haben, sind aber an dieser Stelle nachrangig.

Nach unserem Verständnis fördert das Berliner Mobilitätsgesetz (MobG) den Umweltverbund insbesondere mit dem Mittel der Vorrangnetze für ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr. Und zwar jeweils ein eigenes Vorrangnetz, die weitgehend voneinander getrennt sein müssen. Denn wo alle Vorrang haben, hat im Ergebnis niemand Vorrang.

"Vorrang" ist dabei doppelt zu verstehen: 1. Der Verkehrsraum wird an dieser Stelle vorrangig nach den Bedürfnissen dieser Verkehrsart gestaltet (hier: Tram) 2. Die Umsetzung ist zeitlich vorrangig.

Mit dem Bau einer Tramtrasse gehört die Leipziger Str. natürlich zum ÖPNV-Vorrangnetz. Entsprechend muss bei der Planung durchgängig von einem eigenen Gleiskörper/Rasengleis ausgegangen werden, alles andere gruppiert sich darum herum.

Das heißt in der Leipziger Straße konkret: für die Tram durchgehend eigener Gleiskörper auf Rasengleis, für den Kfz-Verkehr jeweils eine Spur pro Fahrtrichtung, Radverkehrsanlagen nicht als protected bike lane.

Die Leipziger Straße gehört nicht zum Fahrrad-Vorrangnetz im gemeinsamen Vorschlag von ADFC, BUND, CC und VCD. Die dort vorgeschlagene Vorrangroute verläuft über die HannahArendt-Straße – Französische Straße: http://u.osmfr.org/m/254441

Dem Fahrradverkehr in dem engeren Bereich wäre mehr gedient mit der Ausweisung einer Fahrradstraße in der Voßstraße-Mohrenstraße.

Für den Fußverkehr ist die Leipziger Straße keine Flaniermeile und wird es, immer noch als Hauptachse für den Kfz-Verkehr in diesem Bereich, auch nicht werden. Die Arkaden auf der Nordseite, wo die meisten Quellen und Ziele für den Fußverkehr liegen, bieten einen geschützten Raum für kürzere Strecken. Für den Fußverkehr vom Potsdamer Platz zum Gendarmenmarkt ist die Achse Voßstraße-Mohrenstraße attraktiver, wenn sie entsprechend gestaltet wird. Auch die „Mall of Berlin“ ist auf diesem Weg gut erreichbar.

Schwerpunkt des Fußverkehrs wird aber die Fußgängerzone in der Friedrichstraße bis zum Checkpoint Charlie sein. Diese ist als Teil des Vorrangnetzes für Fußverkehr zu betrachten. Bei der Querung dieser Flaniermeile über die Leipziger Straße (und ggf. auch über die Fahrradstraße in der Mohrenstraße) sind die Belange des Fußverkehrs besonders zu beachten.

Auf dem vorhandenen Straßenquerschnitt kann die Tram in beiden Richtungen durchgängig auf eigenem Rasengleis geführt werden, wie Changing Cities gezeigt hat: In ihrem Entwurf jeweils seitlich mit dem Kfz-Verkehr in der Mitte.

Als VCD Nordost  können wir uns auch durchaus vorstellen, die Tram auf Rasengleis als Doppelgleis für beide Richtungen in der Mitte zu führen (spart nochmals 40cm Straßenquerschnitt) und für die Haltestellen erstmals in Berlin das vorgestellte Konzept "für Kfz überfahrbares Kap" zu bauen. Das Doppelgleis in der Mitte erleichtert auch das Rechts-Abbiegen.

Aktuell verlaufen die vorläufig verlegten Schienen auf den inneren Spuren. Diese könnten ganz dem Tramverkehr vorbehalten und als Rasengleis ausgestaltet werden. Vorhandene Abbiegespuren können aufgehoben werden, insbesondere im Abschnitt zwischen Mauerstraße und Charlottenstraße. Aber wie auch immer: Der eigene Gleiskörper (möglichst als Rasengleis) muss Grundlage und Ausgangspunkt der Planung sein.

Die Straßenquerschnitts-Planung für die Leipziger Straße vom Leipziger Platz bis Charlottenstraße sollte mit gedachter gleicher Fassadenflucht bis Spittelmarkt verlängert werden. Das Verkehrsaufkommen ist in diesem Abschnitt gleich und es entsteht auf der nördlichen Seite nötiger Raum für künftige Bebauung oder, bis dahin, für attraktive Aufenthaltsflächen.

Im weiteren Verlauf ab Spittelmarkt zum Mühlendamm sollten nicht mehr als zwei Kfz-Spuren pro Fahrtrichtung geplant werden. Ob eine davon zum Parken genutzt werden kann, sollte den Vertretungen des MIV überlassen bleiben. Gleiches gilt für den Neubau der Mühlendammbrücke, die nicht überdimensioniert sein darf, um für den querenden Fußverkehr keine Barriere darzustellen: Eigener Gleiskörper auf Rasengleis für die Tram, maximal zwei Kfz-Spuren pro Richtung, sichere RVA hier als protected bike lanes, breite Bürgersteige für den Fußverkehr, damit diese Keimzelle des historischen Berlin mit Aufenthaltsqualität wieder erlebbar wird. Die Fischerbrücke sollte als attraktive Verknüpfung für Fahrrad- und Fußverkehr barrierefrei wieder an die Mühlendammbrücke angeschlossen werden.

Luftreinhalteplan: in der besonders stark belasteten Leipziger Straße sollten bereits kurzfristig Busspuren im Vorgriff auf die geplante Tramtrasse eingerichtet werden, wie auch im Straßenzug Gertraudenstraße – Mühlendamm – Grunerstraße, um gerade hier den ÖPNV als Alternative attraktiver zu machen und so den MIV (und damit auch die Schadstoffemissionen) sowohl frühzeitig als auch nachhaltig zu reduzieren.

Die Haltestellenanordnung sollte auch nochmal überdacht werden:

"Friedrichstraße" in möglichst direkter Verknüpfung zur U6 mit guter barrierefreier Zugänglichkeit für den Fußverkehr direkt an der Fußgängerzone Friedrichstraße.

"Wilhelmstraße" sollte etwa mittig zwischen "Potsdamer Platz" und "Friedrichstraße" liegen, mithin also (in beiden Fahrtrichtungen) jedenfalls westlich der Wilhelmstraße. Bezugsobjekte mit hohem Fahrgastpotential sind hier möglicherweise das Finanzministerium mit vielen Mitarbeiter*innen, jedenfalls aber die Mall of Berlin. Insofern wäre anstatt "Wilhelmstraße" eine Haltestelle "Bundesrat" auf Höhe der Mall bedenkenswert. Der Gehweg auf der südlichen Straßenseite ist hier breiter und bietet mehr Raum für Wartebereiche. Jedenfalls sollte die Haltestelle in beiden Fahrtrichtungen im Bereich östlich des Haupteingangs zur Mall und westlich der Wilhelmstraße liegen.

Die Haltestelle "Potsdamer Platz" sollte zur Verknüpfung natürlich unmittelbar auf Höhe SBahn/Regionalbahnhof liegen, also in beiden Richtungen direkt westlich von Ebert- und Stresemannstr.

"Kulturforum" braucht insofern eine eigene Haltestelle.

"Umweltverbund als Ganzes Denken":

Das ist geradezu der Vereinszweck des VCD und war auch mit unsere Rolle bei der Entwicklung des gemeinsamen Vorschlags der Verbände für ein Radnetz Berlin.

Bei den Tramplanungen scheint uns aber ein unterschiedliches Verständnis dieses an sich richtigen Gedankens vorzuliegen: "Umweltverbund als Ganzes" heißt aus unserer Sicht nicht, dass neben jeder Tramtrasse auf derselben Straße eine leistungsfähige geschützte Fahrradtrasse liegen muss.

Und es kann schon gar nicht heißen, eine Tramtrasse zunächst nach den Bedürfnissen des Radverkehrs zu planen, um danach zu schauen, welche übriggebliebenen Flächen sich die Tram mit dem Kfz-Verkehr teilen könnte. Dieser Eindruck ist bei der Präsentation des Planungsstandes zur Leipziger Straße am 5.6. in der Marienkirche teilweise entstanden. Eine solche Planungsweise lehnen wir ab.

Besser wäre, Vorrangnetze zu trennen und den Radverkehr möglichst auf einer Paralleltrasse zu führen. (Dies ist keine Abkehr von der im MobG verankerten Forderung nach RVA an allen Hauptstraßen. Vorrangig sind aber die Vorrangnetze für alle Verkehrsarten des Umweltverbundes)

Ähnliches haben wir auch schon in unserer Stellungnahme des VCD Nordost zur Verlängerung der M10 von Oberbaumbrücke bis Hermannplatz ausgeführt. Auch hier wurde bei allen Varianten in den gezeigten Querschnitten sogar innerhalb der engen Straßen im Wrangelkiez neben der Tram immer eine RVA geplant, dafür sollten im Ergebnis Straßenbäume weichen, was wir ablehnen.

Alle neuen Tramstrecken müssen, als Teil des ÖPNV Vorrangnetzes sowie zur Erreichung attraktiver Reisezeiten, grundsätzlich auf eigenem Gleiskörper, möglichst als Rasengleis geplant werden.

11.06.2019 diskutiert in der AG ÖV
13.06.2019 beschlossen im Landesvorstand
17.06.2019  zustimmend zur Kenntnis genommen in der AG Rad&Fuss
 
Berlin, 19.06.2019

gez. Heiner v. Marschall

 

LInk zum aktuellen Planungsstand:

www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/netzplanung/de/tram_alex_potsdamer.shtml

 

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news-4955 Thu, 11 Jul 2019 14:37:20 +0200 Stoppt den Straßentod - Protest am 14.06. vor dem Bundesverkehrsministerium https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/stoppt-den-strassentod-protest-am-1406-vor-dem-bundesverkehrsministerium/ Unter dem Motto „Stoppt den Straßentod“ protestierten am 14.06.2019 zahlreiche  Menschen mit einem Trauermarsch und anschließendem „Die-In“ vor dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) für eine Verkehrspolitik, die alle am Leben lässt. Zum Gedenken an die 3.270 Verkehrstoten im letzten Jahr legten sich die Demonstranten für fünf Schweigeminuten bewegungslos vor das Ministerium. Im Anschluss zogen sie ihre Körperumrisse mit Kreide nach. Zugleich stellten Aktivisten ein symbolisches Mahnmal für die mehr als 700.000 Menschen auf, die seit 1949 in Deutschland im Straßenverkehr getötet wurden. Zu dem Protest hatten der ökologische Verkehrsclub VCD, der Verein Changing Cities und das Personenbündnis Mahnmal für die Verkehrstoten anlässlich des Tages der Verkehrssicherheit (15. Juni) aufgerufen.

Michael Müller-Görnert, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Jeden Tag findet unfassbares Leid auf unseren Straßen statt. Pro Tag verlieren im Schnitt neun Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Alarmierend wirken solche Zahlen auf das Bundesverkehrsministerium nicht – das Sterben auf der Straße wird vielmehr mit Bedauern als Kollateralschaden hingenommen. Verkehrsminister Scheuer verweigert wirksame Maßnahmen wie schärfere Tempolimits, die dieses Leid sofort mindern würden. Dieses unverantwortliche Nicht-Handeln prangern wir an und rufen das Verkehrsministerium dazu auf, endlich tätig zu werden.“

Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag der Vision Zero verpflichtet, dem Ziel mittelfristig die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken. Davon ist sie noch meilenweit entfernt. Auch das Zwischenziel, bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent gegenüber 2010 zu verringern, wird die Bundesregierung voraussichtlich verfehlen. Dazu müsste die Zahl der Getöteten bis 2020 auf etwa 2.200 bis 2.400 sinken.

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news-4920 Tue, 02 Jul 2019 14:20:42 +0200 Presse-Einladung / Terminhinweis: „Berlin Bikini Badehose Bike Ride“ am 14. Juli: Für sicheres und entspanntes Radfahren! https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/presse-einladung-terminhinweis-berlin-bikini-badehose-bike-ride-am-14-juli-fuer-sicheres-und-e/ Berlin, den 02.07.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

der VCD Nordost, lädt gemeinsam mit Changing Cities, ADFC Berlin und Purple Ride zum zweiten „Berlin Bikini Badehose Bike Ride“ ein, einer bunten, fröhlichen Fahrrad-Demonstration durch Berlin. Der Protest findet in Anlehnung an den international veranstalteten „World Naked Bike Ride“ statt. Mit ihren nackten Körpern machen Radfahrer*innen weltweit auf ihre Verletzlichkeit im Straßenverkehr aufmerksam. Die Fahrradfahrer*innen in Berlin protestieren in Bademode, mit Body Paint und mit Musik für sichere Straßen und gegen die vorherrschende Dominanz des Autoverkehrs in den Städten.

Mit ihrem Protest auf dem Sattel machen die Organisationen deutlich, dass Radfahren einen wichtigen Beitrag für die dringend notwendige Verkehrswende leistet. Um Fahrradfahren noch attraktiver zu machen, müssen Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr besser geschützt werden und mehr Raum bekommen. Die Straßeninfrastruktur muss so gestaltet sein, dass Menschen, egal welchen Alters, sicher und entspannt auf dem Rad unterwegs sein können. 

Zur Berichterstattung über den „Berlin Bikini Badehose Bike Ride“ am 14. Juli laden wir Sie herzlich ein.

Was? Fahrrad-Demo durch Berlin

Wann? Sonntag, 14. Juli, 15 Uhr: Body Paint | 16 Uhr: Start des Bike Rides (Ende ca. 18 Uhr)

Wo? Frankfurter Tor, Berlin (Start und Ende des Rides) 

Mehr Infos: https://de-de.facebook.com/events/327199344820514/

Pressekontakte VCD Nordost

 

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news-4857 Fri, 14 Jun 2019 18:30:00 +0200 Regionalgruppe Stralsund am 18.6. - aktualisierte Tagesordnung https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/regionalgruppe-stralsund-am-186-aktualisierte-tagesordnung/ Tagesordnung:

  1. Bericht Jahresmitgliederversammlung VCD Nordost e.V. 1.6. in Berlin
  2. Internes: Struktur RG Stralsund
  3. Bericht von der Veranstaltung Verkehrsplanung Altstadt auf Einladung Bürgerkomitees "Rettet die Altstadt" (z.B.P&R./Fortschritt Busbahnhof)
  4. BürgerBus/Rufbus: weiteres Vorgehen/Planungen
  5. Verschiedenes (Themen von euch?)

Wir befassen uns generell mit dem ÖPNV in unserer Region und kämpfen für eine Verminderung des Autoverkehrs in der Stralsunder Altstadt. Für diese Ziele stehen wir im Kontakt mit Politikern, Verwaltung und Verkehrsbetrieben. Derzeit im Vordergrund steht die Vorbereitung eines Fachaustausches für die Einführung eines Bürgerbusses im Umland von Stralsund.

Wir tagen jeden 3. Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in der Umweltbibliothek, Tribseer Str. 28, 18439 Stralsund.
Mehr zur Regionalgruppe Stralsund...

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news-4844 Tue, 11 Jun 2019 15:56:30 +0200 Pressemitteilung: Mahnwache für getötete Fußgängerin in Karlshorst https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-in-karlshorst/ FUSS e.V. und der Verkehrsclub Deutschland (VCD Nordost) rufen auf zur Mahnwache für eine getötet Fußgängerin am Mittwoch, dem 12.6., um 17.30 in Karlshorst in der Ehrlichstraße Ecke Eginhardstraße.

Dort hatte am Freitag um 8.30 nach Polizeiangaben ein LWK-Fahrer an der Straßeneinmündung gehalten. Eine 52-jährige betrat die Fahrbahn, zugleich sei der LKW wieder angefahren. Er überrollte die Frau, die noch am Unfallort starb. Der 63-jährige Fahrer erlitt einen Schock.

LKW sind eine der größten Gefahrenquellen für Fußgänger und Radfahrer in Berlin; 2018 starben vier Menschen bei Unfällen mit LKW. Hersteller, Halter und Zulassungsbehörden konstruieren, betreiben und tolerieren LKW, deren Fahrer oft nur eine schlechte Seitensicht haben und teils nicht einmal sehen können, ob unmittelbar vor ihrer hoch liegenden Fahrerkabine jemand über die Straße geht. Sicht-, Warn- und Bremssysteme für diese Fälle sind technisch längst entwickelt, aber immer noch nicht vorgeschrieben und aus Kostengründen meist nicht eingebaut.

 

Ansprechpartner für FUSS e.V.

Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508

Ansprechpartner für VCD Nordost:

Heiner von Marschall, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523

Weitere Ansprechpartner*innen vor Ort:

Annabelle Wolfsturm, FUSS e.V., 0179 491 4815

 

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news-4807 Tue, 04 Jun 2019 20:53:00 +0200 Gemeinsamer Aufruf zur Mahnwache von VCD Nordost und Fuss e.V. https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/gemeinsamer-aufruf-zur-mahnwache-von-vcd-nordost-und-fuss-ev/

Vor einem Jahr wurde Johanna Hahn im Verkehr getötet,
totgefahren von Autoeinbrechern auf der Flucht vor der Polizei, die rücksichtslos mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Missachtung roter Ampeln durch die Stadt rasten.
Johanna Hahn traf keine Schuld. Sie war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.
Es kann uns alle treffen!
Wir fordern:

  • Zügige Umsetzung auch baulicher Maßnahmen zum Schutz des Fußverkehrs
  • Eine Ombudsperson zur Hilfe und Unterstützung von Opfern und Hinterbliebenen schwerer Verkehrsunfälle

Zusammen mit der Familie von Johanna Hahn rufen FUSS e.V. und VCD Nordost zur Mahnwache auf. Sie findet am 6. Juni um 18.00 Uhr an der Kantstraße/Ecke Windscheidstraße statt, wo die 22-jährige vor einem Jahr Opfer eines Rasers wurde. Wir wollen hier auch die Forderung nach würdigen Gedenkorten und wirksamer staatlicher Hilfe für Hinterbliebene von Verkehrsopfern untermauern.

Zur Pressemitteilung...

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news-4811 Tue, 04 Jun 2019 18:21:45 +0200 Jahres-Mitgliederversammlung 2019 des VCD Nordost https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/jahres-mitgliederversammlung-2019-des-vcd-nordost/ Unsere Geschäftsstelle hat mit Daniel Zimmermann seit dem 1. November 2018 einen neuen Leiter. Unterstützt wird er seit dem 1. Mai 2019 von Katharina Hartmann, die bei uns Bundesfreiwilligendienst (BFD) leistet. Sven Ladhari hatte seinen BFD noch um ein halbes Jahr verlängert, musste aber nach der maximalen Laufzeit von 18 Monaten leider seinen BFDt für uns zum 31.12.2018 beenden.

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte der vergangenen Monate waren u.a.
im Bereich ÖPNV unsere Stellungnahme zum Berliner Nahverkehrsplan,
im Bereich Fahrrad der gemeinsame Vorschlag von ADFC, BUND, CC und VCD für ein Radnetz Berlin und
im Bereich Fußverkehr unsere Teilnahme am Fußverkehrsdialog bei SenUVK als einer von sechs Verbändevertretern zur Fortschreibung des Berliner Mobilitätsgesetzes.
Im Bereich Verkehrssicherheit veranstalten wir seit letzem Jahr zusamnmen mit FUSS e.V. Mahnwachen für im Straßenverkehr getötete Fußgänger*innen, wie es ADFC und CC für getötete Fahrradfahrer*innen tun.

Weiter bietet der VCD Nordost viele Beteiligungsmöglichkeiten für unsere Mitglieder, Aktive und Unterstützer:
Unsere “AG Rad” wurde zur “AG Rad&Fuss” erweitert und behandelte neben Berichten u.a. aus den bezirklichen Fahrräten intensiv das Radnetz Berlin und den Fußverkehrsdialog.
Die “AG Öffentlicher Verkehr” diskutierte unsere Stellungnahme zum Nahverkehrsplan und bereitet derzeit in einer Reihe mit namhaften externen Referenten eine VCD-Positionierung vor zum Ausbau des Umlandverkehrs und dem Projekt “i2030”.
Die “Mittwochsrunde” haben wir mangels Beteiligung eingestellt. Dafür gibt es seit letztem Jahr den
“Aktiven-Stammtisch”, an dem man sich monatlich in fröhlicher Runde treffen, die Verkehrswende bequatschen und Aktionen überlegen und vorbereiten kann.
Die Regionalgruppe Stralsund trifft sich weiter monatlich in der Umweltbibliothek in der Tribseer Straße.

Zu allen Terminen laden wir ein über unsere Homepage, unseren monatlichen Newsletter (hier abonnieren) und über unseren Aktiven-Verteiler, für alle die mehr über unsere Aktivitäten erfahren oder auch mitmachen möchten. Um sich in den Aktiven-Verteiler eintragen zu lassen, einfach eine entsprechende email schreiben an info@vcd-nordost.de

Nachdem der Vorstand von den Mitgliedern entlastet wurde, fanden Vorstandsnachwahlen, statt. Ergänzt wird der Vorstand ab sofort mit Claudia Lorenz, Sprecherin der Regionalgruppe Stralsund. Herzlichen Glückwunsch!

Des weiteren wurden Delegierte gewählt für die Bundesdelegiertenversammlung (BDV) des VCD am 15. - 17. November in Bad Herrenalb. Als Delegierte gewählt wurden Claudia Lorenz (für Mecklenburg-Vorpommern), Heiner von Marschall, Wilfried Kramer und Olaf Hölzer-Schopohl. Ein weiterer Delegierter wird laut Satzung noch vom Vorstand bestimmt.

Erstmals hatten wir zu dieser Jahresmitgliederversammlung, neben der satzungsgemäßen Einladung über die Mitgliederzeitschrift “fairkehr”, nicht per Briefpost, sondern per Email eingeladen, soweit uns die Mitglieder ihre Email-Adresse genannt hatten. Kurz wurde in der Versammlung diskutiert, ob die Einladung per Email auch in der Satzung verankert werden sollte. Die Diskussion ergab kein klares Bild, ob tatsächlich eine Satzungsänderung nötig sei. Aber sehr einmütig sprachen sich die Mitglieder aber dafür aus, in der Praxis jedenfalls auch in Zukunft per Email einzuladen.

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news-4810 Tue, 04 Jun 2019 18:17:50 +0200 VCD Nordost zum Luftreinhalteplan https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-nordost-zum-luftreinhalteplan/ Anlass war die erfolgreiche Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die das Land Berlin verpflichtet, zur Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte die dafür nötigen Maßnahmen zu ergreifen.

Erklärtes Ziel von SenUVK war dabei, Fahrverbote möglichst ganz zu vermeiden oder zumindest auf möglichst kurze Streckenabschnitte zu beschränken. Immerhin: Die Parkraumbewirtschaftung soll nun beschleunigt ausgeweitet werden auf 75% der Flächen innerhalb des S-Bahn-Rings. Zuständig sind (und bleiben) die Bezirke, die bei der zügigen Einführung weiterer Zonen zur Parkraumbewirtschaftung nun vom Land Berlin stärker unterstützt werden sollen.

Auch der VCD Nordost hat sich dazu geäußert:

Die zügige Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung ist für die Luftreinhaltung ein entscheidendes Mittel, um den Kfz-Verkehr insgesamt zu verringern. Das Ziel, 75% Parkraumbewirtschaftung innerhalb des S-Bahn-Ringes zu erreichen, ist tatsächlich ambitioniert und eine beschleunigte Umsetzung insofern zu begrüßen. Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel einer flächendeckenden, also 100% Parkraumbewirtschaftung innerhalb des S-Bahn-Ringes bis 2021 sollte aber darüber nicht aus dem Auge verloren werden.

Darüber hianus fordern wir die Einrichtung von Busspuren konkret an den von Luftverschmutzung besonders belasteten Strecken, um konkret an diesen Stellen den ÖPNV gegenüber dem MIV attraktiver zu machen.

Zum aktuellen Entwurf zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans...

Zur Stellungnahme des VCD...

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news-4809 Tue, 04 Jun 2019 18:12:52 +0200 Protest #StopptDenStraßentod https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/protest-stopptdenstrassentod/ 3265 mal hat die Politik weggeschaut. Wir akzeptieren nicht, dass Lkws kleine Kinder überrollen, dass Rentner*innen auf Zebrastreifen getötet und ganze Familien auf Landstraßen ausgelöscht werden! Wir nehmen nicht hin, dass gerade Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sich nicht ohne Angst vor Zusammenstößen in der Stadt bewegen können! Wir sind wütend und wir tragen daher das "Sterben" dorthin, wo diejenigen, die ganz persönlich die Verantwortung für das Nichtstun tragen, es nicht übersehen können: vor das Bundesverkehrsministerium.

Wir fordern anlässlich des Verkehrssicherheitstages, dass "Vision Zero" nicht leeres Gerede bleibt, sondern sofort tägliches Handeln der Politiker*innen wird. Um Verkehrsminister Andreas Scheuer und seine Mitarbeiter*innen im Ministerium an ihre Verantwortung zu erinnern, werden wir zudem ein Mahnmal für die im Verkehr getöteten Menschen aufstellen.

Kommt und werdet Teil unseres Protests!

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WANN? 14. Juni 2019, 16:00 - 17:30

WO? Treffpunkt ist am Berliner Nordbahnhof

WAS? Vom Nordbahnhof aus gehen wir in einem Schweigemarsch bis vor das Bundesverkehrsministerium. Bringt gern eure Plakate und Banner mit! Beim BMVI angekommen "sterben" wir symbolisch, legen uns auf den Boden und zeichnen unsere Körperumrisse mit Kreide nach. Im Anschluss weihen wir gemeinsam das Mahnmal für Verkehrstote ein. Dazu könnt ihr gern Kerzen, Luftballons oder persönliche Gegenstände zur Erinnerung an die im Verkehr getöteten Menschen mitbringen.

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Kinder sind sehr willkommen und dürfen (natürlich) toben und malen. Da das Thema sehr emotional sein kann, bitten wir Eltern, ihre Kinder darauf vorzubereiten.

Fahrräder können mitgeschoben werden. Wir bitten Euch aber, diese zum Die-In an den Rand zu stellen.

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news-4808 Tue, 04 Jun 2019 18:07:39 +0200 VCD Nordost ergänzt Landesvorstand https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-nordost-ergaenzt-landesvorstand/ Wir hoffen, damit auch unsere Aktivitäten in Mecklenburg Vorpommern zu stärken, mit Claudia Lorenz und Wilfried Kramer kommen jetzt schon zwei Vorstandsmitglieder aus dem Flächenland an der Ostsee, das für die Mobilitätswende leider noch Entwicklungsland ist: Der ÖPNV-Anteil am Modal Split beträgt dort gerade einmal 5%.
Weitere Mitglieder des Landesvorstands bleiben Heiner von Marschall (Vorsitzender), Ebo Stückradt (Schatzmeister) und Gerd Piehl. Wanja Borchert hatte seinen Rücktritt aus dem Vorstand zum 1.6. bekannt gegeben.
 

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news-4805 Tue, 04 Jun 2019 09:30:00 +0200 Pressemitteilung: Mahnwache zum Todestag von Johanna Hahn https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-mahnwache-zum-todestag-von-johanna-hahn/ Zum Todestag von Johanna Hahn rufen ihre Familie und Berliner Verkehrsinitiativen zu einer Mahnwache auf. Sie findet am 6. Juni um 18.00 Uhr an der Kantstraße/Ecke Windscheidstraße statt, wo die 22-jährige vor einem Jahr Opfer eines Rasers wurde. Die Veranstalter vom FUSS e.V. und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD Nordost) wollen hier auch ihre Forderung untermauern, dass Verkehrsopfer würdige Gedenkorte und Hinterbliebene wirksame staatliche Hilfe brauchen.

Am Todesort hat die Familie von Johanna Hahn einen Gedenkort geschaffen. Roland Stimpel von Fuss e.V. sagt dazu: „Oft wünschen sich Trauernde an der Unfallstelle einen Ort des Gedenkens. Solche Orte sind auch als Mahnung an uns alle wichtig, Verkehr zu zähmen und den Schutz von Leib und Leben nach vorn zu stellen. Wir dürfen nach solchen schrecklichen Ereignissen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und so tun, als sei nichts gewesen.“ Die Verbände rufen Berlins Bezirksämter auf, Gedenkorte wie den für Johanna Hahn im öffentlichen Raum zu tolerieren. Roland Stimpel: „Da sollten auch bei Ämtern Pietät und Respekt an erster Stelle stehen.“

Darüber hinaus fordern FUSS e.V. und VCD Nordost den Berliner Senat auf, eine Ombudsperson einzusetzen, an die sich schwer verletzte Verkehrsopfer und Hinterbliebene von Getöteten wenden können. Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost erklärt: „Oft kommt nach dem schrecklichen Ereignis auch noch bürokratischer Horror. Hier muss eine starke und kundige Person her, die Opfer und Angehörige bei Behörden vertritt, zum Beispiel gegenüber der Polizei, bei Krankenkassen, Versicherungen und in Entschädigungsfragen. Als Gesellschaft und Staat haben wir ein Verkehrssystem, das immer wieder Menschen tötet und schwer verletzt. Das kann jeden von uns treffen, die oder der einfach zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Solange das so ist, haben wir als Stadtgesellschaft die moralische Pflicht zu helfen.“

Die Veranstalter wollen mit der Mahnwache auch auf die gemeinnützige Gesellschaft LichterSchatten aufmerksam machen, die Johanna Hahns Geschwister gegründet haben. Sie wollen damit Trauerbegleitung und Traumahilfe nach dem Tod junger Menschen organisieren und stärken. (www.lichterschatten.de)

 

Weiterführende Links / Infos :
Das Berliner Mobilitätsgesetz mit Begründungen: https://www.wheels4lovers.com/mobg/MobG.html

 

Ansprechpartner für FUSS e.V.
Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508

Ansprechpartner für VCD Nordost:
Heiner von Marschall, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523

Weitere Ansprechpartner*innen vor Ort:
Annabelle Wolfsturm, Fuss e.V., 0179 491 4815

 

Pressemitteilung als PDF

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news-4709 Tue, 14 May 2019 14:02:43 +0200 Einladung zur Mitgliederversammlung des VCD Nordost https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/einladung-zur-mitgliederversammlung-des-vcd-nordost/ Vorschlag zur Tagesordnung (TO)

TOP 1             Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 2             Wahl der Versammlungsleitung und Protokollführung, Genehmigung Tagesordnung

TOP 3             Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2018 (siehe zweite Seite)

TOP 4             Bericht des Vorstands

TOP 5             Bericht des Schatzmeisters

TOP 6             Bericht der Kassenprüfer

TOP 7             Aussprache zu den Berichten TOP 4-6

TOP 8             Entlastung des Vorstandes

TOP 9             Bericht der Regionalgruppe Stralsund

TOP 10           Anträge (liegen zurzeit nicht vor)

                       Diskussion: Satzungsänderung "Einladung zur MV" (siehe zweite Seite)

TOP 11           Vorstandsnachwahlen (siehe zweite Seite)

TOP 12           Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur BDV 2019

TOP 13           Ausblick 2019/20

TOP 14           Verabschiedung des Haushaltsplans 2019/20

TOP 15           Verschiedenes

Wir stellen unsere Aktivitäten und Projekte vor und freuen uns über Anregungen und Unterstützung. Diskutieren wir gemeinsam die Schwerpunkte unserer Arbeit in den nächsten Jahren. Der Vorstand des VCD Nordost freut sich auf Ihr Kommen!


Zu TOP 3 Genehmigung des letzten Protokolls

Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 02.06.2018 liegt in der Landesgeschäftsstelle zur Ansicht aus. Das Protokoll sowie weitere Dokumente werden als Tischvorlagen auf der Mitgliederversammlung ausliegen.



Zu TOP 10 Diskussion Satzungsänderung "Einladung zur Jahresmitgliederversammlung"


Satzungsgemäß wurde auch über die fairkehr 2/2019 (Erscheinungsdatum 27.04.2019) eingeladen. Um Verwaltungskosten zu sparen, die besser in die inhaltliche bzw. Öffentlichkeitsarbeit investiert werden können, wollen wir zukünftig generell von dieser Regelung Gebrauch machen und auf postalische Einladungen verzichten. Per Satzungsänderung möchten wir die zusätzliche Möglichkeit einführen, per E-Mail einladen zu können. Darüber möchten wir uns zunächst miteinander austauschen.

 

Zu TOP 11 Vorstandsnachwahlen

Auf der Mitgliederversammlung am 01.06.2019 besteht die Möglichkeit, den Vorstand zu ergänzen.

Insbesondere die Themenfelder "Lärm, Klima, Luftverkehr" sowie "Verkehrssicherheit und Mobilitäts-Erziehung/-Bildung" sind zurzeit unbesetzt.

Laut Satzung des VCD Nordost besteht der Vorstand aus bis zu sieben Personen: dem/der Vorsitzenden, dem/der Schatzmeister*in sowie bis zu fünf stellvertretenden Vorsitzenden. Das Amt eines/einer stellvertretenden Vorsitzenden ist für ein Mitglied aus Mecklenburg-Vorpommern reserviert.
Demnach sind zurzeit zwei Positionen einer/eines stellvertretenden Vorsitzenden unbesetzt.

Interessierte können gerne ihre Kandidatur senden an: VCD Nordost, Yorckstraße 48, 10965 Berlin, oder per E-Mail an info@vcd-nordost.de.

Falls Sie vorab Fragen zur Vorstandsarbeit haben, können Sie diese gerne an vorstand@vcd-nordost.de senden.

Es ist auch möglich, sich erst direkt auf der Versammlung zur Wahl zu stellen.

Insbesondere möchten wir wieder Frauen für die Vorstandsarbeit gewinnen und freuen uns über ihre Kandidaturen besonders.

 

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news-4726 Tue, 14 May 2019 14:00:00 +0200 Funmove-Tour von Ludwigslust nach Grabow https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/funmove-tour-von-ludwigslust-nach-grabow-1/ Der VCD Nordost ist für die Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zuständig. So ist es auch Tradition, dass eine Radtour im Jahr in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. So ist es in diesem Jahr am 19. Mai der Fall.

Wir treffen uns um 9 Uhr an der DB-Information Washingtonplatz des Berliner Hauptbahnhofs. Mit dem RE 2 um 9.25 Uhr geht es nach Ludwigslust, wo wir um 11.25 Uhr ankommen. Die recht lange Bahnfahrt bietet also ausreichend Gelegenheit, sich über aktuelle verkehrspolitische Probleme auszutauschen oder die Positionen des VCD zu diskutieren. Wer sich aus Richtung Schwerin (Abfahrt Schwerin Hbf 11.00 Uhr, Ankunft in Ludwigslust 11.34 Uhr) der Gruppe anschließen will, gibt bitte vorher telefonisch unter 0171-8309988 Bescheid.

Als Entschädigung für die lange Bahnfahrt suchen wir zunächst das klassizistische Schloss. Der angrenzende Schlosspark darf mit dem Fahrrad befahren werden. Weiter geht es dann auf Landstraßen nach Neustadt-Glewe. Markantes Bauwerk der Stadt ist die Burg, deren Anfänge aus dem 13. Jahrhundert stammen.

Bei Bedarf kann der Neustädter See zu einem erfrischendem Bad aufgesucht werden. Ziel des Tages ist die Stadt Grabow (Mecklenburg), die durch ihre Süßwaren bekannt ist. Hier endet die Fahrt nach etwa 35 bis 40 km auf Landstraßen und Radwegen ohne nennenswerte Steigungen.

Von Grabow aus kann man um  16.39 Uhr bzw. 18.39 Uhr zurück nach Berlin fahren und ist  um 18.34 Uhr bzw. 20.34 Uhr in Berlin Hbf.

Um 17.20 Uhr besteht eine Rückfahrmöglichkeit mit dem Regionalexpress RE 2 nach Schwerin Hbf (Ankunft dort um 17.57 Uhr).

Mehr zu den Funmove-Touren des VCD Nordost...

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news-4708 Tue, 14 May 2019 11:24:00 +0200 Wirtschaftsgipfel zur Mobilität auf Rügen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/wirtschaftsgipfel-zur-mobilitaet-auf-ruegen/ Dr. Wilfried Kramer hielt einen Vortrag zum Thema „Mobilität in der Fläche: Bekommen Bahn und Bus noch eine Chance?“ und nahm an der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern des US-Konzerns Uber und der Bahntochter Ioki, MV-Verkehrsminister Christian Pegel und Vorpommern-Rügen Landrat Dr. Stefan Kerth teil. Die Wünsche und Forderungen des VCD Nordost zur Mobilität in Vorpommern-Rügen sind in der Ostsee-Zeitung nachzulesen.
Zum Artikel der Ostsee-Zeitung...

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news-4710 Tue, 14 May 2019 10:27:00 +0200 AG ÖV mit externen Referenten Christoph Steinig und Hans Leister https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ag-oev-mit-externen-referenten-christoph-steinig-und-hans-leister/ Referent am 14.5. ist der Verkehrsplaner Christoph Steinig. Unter seiner Federführung wurde im Rahmen der Günen LAG Mobilität im Laufe des Jahres 2018 ein sehr umfangreiches und auch detailliertes Konzept zum Ausbau des Umlandverkehrs erarbeitet, das weit über i2030 hinausgeht.

Referent am 28.5. ist Hans Leister, der ebenfalls ein detailliertes Konzept zum Umlandverkehr erstellt hat und mit dem Metroexpress ein neues Produkt einführen möchte.

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news-4652 Tue, 30 Apr 2019 16:07:33 +0200 Ist eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen in Vorpommern-Rügen möglich? https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/ist-eine-verdoppelung-der-fahrgastzahlen-in-vorpommern-ruegen-moeglich/ Aus Anlass der am 26. Mai 2019 stattfindenden Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern hatte die Regionalgruppe Stralsund des VCD Nordost e.V. am 29. April 2019 zum VCD-Forum: „Wie weiter mit Bus und Bahn in Vorpommern-Rügen?“ eingeladen. 30 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der RG Stralsund und diskutierten mit den Kommunalpolitikern Rolf Martens (Bündnis/ Grüne), Andreas Kuhn (CDU), Andreas Herkt (SPD) und Arnim Latendorf (Linke). Ausgangspunkt war die sehr geringe Nutzung von Bussen und Bahnen, die aktuell nur mit 5 Prozent ausgewiesen wird. Damit ist der Landkreis Vorpommern-Rügen fast schon Schlusslicht in Mecklenburg-Vorpommern. Während seit der Eröffnung der Rügenbrücke und der Inbetriebnahme der autobahnähnlichen Bundesstraße B 96 die PKW-Zahlen deutlich in Stralsund und auf Rügen angestiegen sind, wurde fast zeitgleich der Bahn- und Bus-Verkehr in Vorpommern-Rügen ausgedünnt.

Schwerpunkt der Diskussion war ein besseres öffentliches Verkehrsangebot gerade in den dünnbesiedelten Regionen rund um Stralsund und Grimmen sowie im Nordwesten von Rügen. Vehement wurde von einzelnen Bürgern das Angebot von alternativen Bedienungsformen, wie dem Ruf- oder Bürgerbus, gefordert. Hier hatte die RG Stralsund des VCD Nordost e.V. im Juni 2018 eine Initiative gestartet, die bislang trotz mehrerer Termine mit Bürgermeistern und Amtsvorstehern ohne Resonanz blieb. Hoffnung setzt die RG Stralsund auf ein Treffen von Landrat Dr. Stefan Kerth mit den Bürgermeistern aus Vorpommern-Rügen in dieser Angelegenheit.

Auch das Umsteigen zwischen Bahn und Bus ist an den insgesamt 35 Regionalbahnhöfen in Vorpommern-Rügen deutlich verbesserungsfähig, weil nur an vier Bahnhöfen eine Fahrplanabstimmung mit dem VVR-Busverkehr besteht. In diesem Zusammenhang wurden der fehlende Tarifverbund und die hohen Fahrpreise gerade für Vielfahrer kritisiert. Favorisiert wird ein preisgünstiges Jahresticket für den gesamten Kreis, beispielsweise nach dem Wiener Vorbild von 365 Euro im Jahr mit Nutzung von Bahn und Bus. Allgemeine Zustimmung bei Bürgern und Parteienvertretern fand die Forderung der schnellen Reaktivierung der Darßbahn . VCD Nordost-Vorstandsmitglied Dr. Wilfried Kramer betonte die große Bedeutung der Wiederaufnahme des Regionalbahnverkehrs zum Fährterminal Mukran Port in Sassnitz, da dort mittlerweile 500 Beschäftigte wieder arbeiten und in den Sommermonaten bis zu vier Fahranläufe täglich zu erwarten sind.

Für Sprecherin Claudia Lorenz hat die Initiative ihrer Regionalgruppe und weiterer Umweltverbände gegen den Verkehrslärm in der Stralsunder Innenstadt einen ersten Erfolg gezeigt, da mittlerweile ein Nachtfahrverbot für den Schwerlastverkehr für die Wasserstraße von der unteren Verkehrsbehörde angeordnet wurde.

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news-4628 Mon, 22 Apr 2019 10:30:00 +0200 VCD-Forum: Wie weiter mit Bahn und Bus in Vorpommern-Rügen? https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-forum-wie-weiter-mit-bahn-und-bus-in-vorpommern-ruegen-1/ Aus Anlass der am 26. Mai 2019 in Mecklenburg-Vorpommern stattfindenden
Kommunalwahlen sehen die Aktiven des VCD Nordost eine gute Gelegenheit, über die aktuellen Verkehrsprobleme im Landkreis Vorpommern-Rügen zu diskutieren. Eingeladen dazu sind insgesamt vier Spitzenkandidaten bzw. Vertreter der zum Kreistag kandidierenden Parteien. Anhand der vorliegenden Wahlprogramme und Analysen sollen zum vorhandenen Bus- und Bahn-Angebot Defizite und Chancen im Landkreis diskutiert werden.
Für Dr. Wilfried Kramer, Vorstand des VCD Nordost e.V., spielt der Bus- und Bahn-Verkehr mit einem Anteil von gerade einmal 5 Prozent in Vorpommern-Rügen nur noch eine marginale Bedeutung; vielfach ist die umweltpolitische Alternative bei vielen Bewohnern völlig aus dem Blick geraten. Dementsprechend hat mit der Eröffnung der neuen Rügenbrücke und der autobahnähnlichen Bundesstraße B 96n der PKW- und Wirtschaftsverkehr in Stralsund und auf Rügen deutlich zugenommen. Fast zeitgleich wurde durch Land und Landkreis das Angebot im Bahn-Verkehr und im Busverkehr ausgedünnt. In zahlreichen Ferienorten und Gemeinden wurden zuletzt neue Parkhäuser und -plätze geschaffen. Die negativen Begleitumstände einer fortschreitenden Motorisierung sind durch einen weiteren Flächenbedarf, zunehmendem Verkehrslärm, Emissionen sowie hohe Unfallzahlen im gesamten Landkreis sichtbar.
Bewohner, die auf den Umweltverbund aus Fuß- und Radverkehr sowie auf Bus und Bahn setzen, fühlen sich schon seit längerem als Bürgerinnen und Bürger zweiter oder dritter Klasse. Politische Initiativen und Aktivitäten das Mobilitätsverhalten von Einheimischen und den zahlreichen Touristen im Landkreis Vorpommern-Rügen zu verändern, sind weder von den Kommunen noch von der Landesregierung zu beobachten. Im Mittelpunkt stehen bislang nur Maßnahmen, durch einen weiteren Ausbau des Straßennetzes und ein verbessertes Baustellenmanagement die Leistungsfähigkeit und Kapazität für den stetig wachsenden PKW- und LKW-Verkehr weiter zu erhöhen.
Für die ländlich geprägten Regionen in Nord-Vorpommern sowie im Nordwesten Rügens fehlen Angebote für eine alternative Bedienung, wie dem Ruf- bzw. Bürgerbus oder durch moderne On-Demand-Dienste, obwohl in anderen Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns bereits gute Erfahrungen gesammelt wurden. An den insgesamt 35 Regionalbahnhöfen besteht lediglich an vier Bahnhöfen eine direkte Fahrplanabstimmung mit dem VVR-Busverkehr. Ein Tarifverbund zwischen Bahn und Bus bleibt weiterhin ein Fernziel, obwohl ein unkompliziertes Umsteigen und günstige Fahrpreise ein verkehrspolitisches Muss sind.
Die Forderung der zeitnahen Wiederinbetriebnahme der Darßbahn (Barth-Prerow) muss durch klare Beschlusslagen von Kommunen und Landkreis unterstützt werden und das Land zur Wahrnehmung seiner Verantwortung für einen leistungsfähigen Schienenpersonennahverkehr in Vorpommern-Rügen aufgefordert werden. Gleichzeitig sollte der Hafen Mukran Port in Sassnitz wieder regelmäßig durch Regionalzüge angebunden werden. Angesichts von mittlerweile rd. 500 Beschäftigten an diesem
prosperierenden Wirtschaftsstandort und täglich bis zu vier Fähranläufen aus Trelleborg und Bornholm in den Sommermonaten ist neben einer direkten Busanbindung auch ein planmäßiger Bahn-Verkehr bis zum betriebsbereiten Bahnsteig am Mukraner Fährterminal dringend erforderlich.

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news-4579 Mon, 08 Apr 2019 21:25:27 +0200 Anhörung zur Mobilität in der Fläche in Mecklenburg-Vorpommern https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/anhoerung-zur-mobilitaet-in-der-flaeche-in-mecklenburg-vorpommern/ An der rd. 2,5-stündigen Sitzung nahmen 11 Abgeordnete und 10 Jugendliche mit Fragen und Diskussionsbeiträgen teil. Als Schwerpunkt dieser Diskussion können neue Bedienungsformen (z.B. Rufbus, on-demand-Dienste), Chancen einer Digitalisierung im ÖPNV (z.B. MobilitätsApp in Mecklenburg-Vorpommern) sowie ein Vorrang für Bus und Bahn in Flächenregionen in MV genannt werden. Als Experte nahm neben Vertretern aus Verkehrsunternehmen, der Kreis- und des Städte- und Gemeindetage und des Landesseniorenbeirates u.a. auch Dr. Wilfried Kramer vom VCD Nordost e.V. teil, der großen Nachholbedarf in den meisten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns wegen eines fehlenden politischen Willens für einen attraktiven und flächendeckenden Bahn- und Busverkehr ausmachte. Sowohl der neu aufgestellte integrierte Landesverkehrsplan der Landesregierung als auch die meisten Nahverkehrspläne der Landkreise lassen bislang keine Ziele und Maßnahmen erkennen, die Nutzung von Bahnen und Bussen spürbar zu steigern und eine Verkehrswende einzuleiten. Die Ergebnisse der Anhörung sollen vom Sozialausschuss auch an den Verkehrsausschuss des Landtages weitergeleitet werden, um dort ggf. ein Umdenken und ein Umsteuern zu erreichen.

Weitere Informationen unter www.landtag-mv.de/landtag/ausschuesse/ausschuesse/sozialausschuss/anhoerungsreihe-jung-sein.html

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news-4554 Fri, 05 Apr 2019 13:59:00 +0200 Jahresmitgliederversammlung 2019 am 1. Juni mit Nachwahlen zum Vorstand https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/jahresmitgliederversammlung-2019-am-1-juni-mit-nachwahlen-zum-vorstand/ Auf der Tagesordnung werden u.a. auch Nachwahlen zum Landesvorstand stehen. Derzeit sind nur fünf von sieben Plätzen im Landesvorstand besetzt. Wir freuen uns über Verstärkung durch engagierte Mitglieder, die die Verkehrswende in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Entwicklung unseres Landesverbandes an verantwortlicher Stelle mitgestalten wollen.

Wer Interesse hat, kann gerne nachfragen unter vorstand@vcd-nordost.de

Kandidaturen können vorab schriftlich eingereicht werden, sind aber auch noch auf der Jahresmitgliederversammlung möglich.

Die satzungsgemäße Einladung in der Mitgliederzeitschrift „fairkehr“ ist fristgemäß erfolgt. Eine schriftliche Einladung erfolgt auch noch postalisch an alle Mitglieder.

Wir sehen uns dort!

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news-4560 Fri, 05 Apr 2019 10:24:00 +0200 Fußverkehrsdialog zum Mobilitätsgesetz abgeschlossen https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/fussverkehrsdialog-zum-mobilitaetsgesetz-abgeschlossen/ Der VCD Nordost hatte in den letzten Monaten als einer von sechs Verbänden im Fußverkehrsdialog bei SenUVK intensiv an der Erarbeitung der Eckpunkte mitgewirkt. Besonders freut uns, dass unser Vorschlag für Blockdurchwegungen als direkte und sichere Fußwege umfangreich aufgenommen wurde.

Zusammen mit anderen Verbänden kritisieren wir aber, dass das Gesetz fast keine Zeit- und Mengenangaben für den Ausbau der Fußverkehrs-Infrastruktur vorsieht, anders als im Radverkehrsteil. Es besteht die Befürchtung, dass der Fußverkehr damit als nachrangig angesehen wird. Dies umso mehr, als die Umsetzung fast vollständig den Bezirken übertragen wurden, für die es aber keinerlei Verpflichtung gibt, was sie in welchem Zeitrahmen tun müssen.

Immerhin sollen innerhalb von fünf Jahren nach Verabschiedung des Gesetzes 10 Modellprojekte für den Fußverkehr umgesetzt oder zumindest fertig geplant sein. Es liegt nun an willigen Bezirken, solche Projekte vorzuschlagen.

Der VCD Nordost wird diese Projekte nachdrücklich einfordern und gute Vorschläge gerne fördern und unterstützen.

Den Referentenentwurf finden Sie unter https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/mobilitaetsgesetz/download/Referentenentwurf_Fussverkehr_ENTWURF_190328.pdf

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news-4538 Wed, 03 Apr 2019 22:00:00 +0200 Pressemitteilung: VCD und Berliner Verkehrssenatorin Günther geben Startschuss für bundesweite Jugendkampagne „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-vcd-und-berliner-verkehrssenatorin-guenther-geben-startschuss-fuer-bundesweite-jugendkampagne-fahrrad-fuers-klima-auf-tour/ Berlin, 03.04.2019. Zum Beginn der Fahrradsaison ruft der ökologische Verkehrsclub VCD mit seiner Kampagne FahrRad! Fürs Klima auf Tour bundesweit Jugendliche dazu auf, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren und somit das Klima zu schützen. Unterstützt von Regine Günther, Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und Schirmherrin des Projekts in Berlin, startete der VCD die Kampagne heute mit Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Jugendliche in Berlin und ganz Deutschland können ab sofort an der Aktion teilnehmen, ihre mit dem Rad zurückgelegten Kilometer auf der Seite www.klima-tour.de sammeln und zum Ende des Projekts im September Preise gewinnen.

Regine Günther, Berliner Verkehrssenatorin und Schirmherrin des VCD-Projekts „FahrRad!“: „Rauf aufs Rad, die Stadt erkunden, Freunde treffen oder den Schulweg eigenständig zurücklegen: Mit dem Rad sind junge Menschen unabhängig und umweltfreundlich unterwegs. Gut, dass Schulen und der VCD mit der Aktion FahrRad! dies fördern. Der Berliner Senat wird in den kommenden Jahren die Infrastruktur deutlich ausbauen, damit Radfahren für alle sicherer wird.“

Seit Beginn des Projektes „FahrRad!“ vor zwölf Jahren haben bundesweit bereits mehr als 61.000 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren teilgenommen. Zusammen sind sie über zwölf Millionen Kilometer geradelt. Gegenüber einer Fahrt mit dem Elterntaxi haben sie insgesamt mehr als 1.700 Tonnen des Treibhausgases CO2 eingespart.

Heiner von Marschall, Vorsitzender des VCD-Landesverbands Berlin: „Wir wollen möglichst vielen Jugendlichen den Spaß am Radfahren vermitteln. Wer schon in jungen Jahren mit dem Fahrrad unterwegs ist, nutzt es auch später häufiger auf seinen Alltagswegen. Damit ist langfristig viel gewonnen, denn gerade im Stadtverkehr können durch das Fahrrad Treibhausgase, Schadstoffe und Lärm vermieden werden. Darüber hinaus braucht der Fahrradverkehr viel weniger Platz als das Auto und schafft entsprechend Freiräume in unserer Stadt.“

Mehr zur Aktion „FahrRad!“:
Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren können sich mit ihren Schulklassen, Jugendgruppen oder Familien ab sofort und fortlaufend bis Ende August unter www.klima-tour.de anmelden. Jeder erradelte Kilometer kann auf dem Online-Portal eingetragen werden. Das bringt die teilnehmenden Gruppen gleichzeitig auf einer virtuellen Tour durch Deutschland und Europa voran. An 18 Stationen auf der Online-Tour werden Fahrrad- und Klimathemen jugendgerecht präsentiert. Außerdem gibt es Mitmachaktionen und Quizfragen. Für die Kombination aus richtigen Antworten und gesammelten Fahrradkilometern können als Hauptgewinn bis zu 500 Euro für die Gruppenkasse, eine Fahrradabstellanlage und weiteres Equipment für kommende Radausflüge gewonnen werden. Lehrkräfte und Jugendgruppenleiter finden auf der Webseite Unterrichtsmaterialien und Aktionsideen aus den Bereichen Fahrrad, Klimaschutz und Mobilitätsbildung. Das Jugendprojekt „FahrRad!“ ist eine Kooperation mit der »AKTIONfahrRAD« (www.aktionfahrrad.de ).

Pressekontakt:
Stephanie Päßler, Projektleiterin »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« • Tel 030/280351-57 • stephanie.paessler@vcd.org bzw.

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD Nordost • 0174/465-652 •

heiner.v.marschall@vcd-nordost.de bzw.
Almut Gaude • VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • presse@vcd.orgwww.vcd.org

Twitter: @VCDeV

 

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander zwischen allen Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

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news-4539 Wed, 03 Apr 2019 22:00:00 +0200 bundesweite Jugendkampagne „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ - VCD und Berliner Verkehrssenatorin Günther geben Startschuss https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/bundesweite-jugendkampagne-fahrrad-fuers-klima-auf-tour-vcd-und-berliner-verkehrssenatorin-guenther-geben-startschuss/ Berlin, 03.04.2019. Zum Beginn der Fahrradsaison ruft der ökologische Verkehrsclub VCD mit seiner Kampagne FahrRad! Fürs Klima auf Tour bundesweit Jugendliche dazu auf, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren und somit das Klima zu schützen. Unterstützt von Regine Günther, Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und Schirmherrin des Projekts in Berlin, startete der VCD die Kampagne heute mit Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Jugendliche in Berlin und ganz Deutschland können ab sofort an der Aktion teilnehmen, ihre mit dem Rad zurückgelegten Kilometer auf der Seite www.klima-tour.de sammeln und zum Ende des Projekts im September Preise gewinnen.

Regine Günther, Berliner Verkehrssenatorin und Schirmherrin des VCD-Projekts „FahrRad!“: „Rauf aufs Rad, die Stadt erkunden, Freunde treffen oder den Schulweg eigenständig zurücklegen: Mit dem Rad sind junge Menschen unabhängig und umweltfreundlich unterwegs. Gut, dass Schulen und der VCD mit der Aktion FahrRad! dies fördern. Der Berliner Senat wird in den kommenden Jahren die Infrastruktur deutlich ausbauen, damit Radfahren für alle sicherer wird.“

Seit Beginn des Projektes „FahrRad!“ vor zwölf Jahren haben bundesweit bereits mehr als 61.000 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren teilgenommen. Zusammen sind sie über zwölf Millionen Kilometer geradelt. Gegenüber einer Fahrt mit dem Elterntaxi haben sie insgesamt mehr als 1.700 Tonnen des Treibhausgases CO2 eingespart.

Heiner von Marschall, Vorsitzender des VCD-Landesverbands Berlin: „Wir wollen möglichst vielen Jugendlichen den Spaß am Radfahren vermitteln. Wer schon in jungen Jahren mit dem Fahrrad unterwegs ist, nutzt es auch später häufiger auf seinen Alltagswegen. Damit ist langfristig viel gewonnen, denn gerade im Stadtverkehr können durch das Fahrrad Treibhausgase, Schadstoffe und Lärm vermieden werden. Darüber hinaus braucht der Fahrradverkehr viel weniger Platz als das Auto und schafft entsprechend Freiräume in unserer Stadt.“

Mehr zur Aktion „FahrRad!“:
Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren können sich mit ihren Schulklassen, Jugendgruppen oder Familien ab sofort und fortlaufend bis Ende August unter www.klima-tour.de anmelden. Jeder erradelte Kilometer kann auf dem Online-Portal eingetragen werden. Das bringt die teilnehmenden Gruppen gleichzeitig auf einer virtuellen Tour durch Deutschland und Europa voran. An 18 Stationen auf der Online-Tour werden Fahrrad- und Klimathemen jugendgerecht präsentiert. Außerdem gibt es Mitmachaktionen und Quizfragen. Für die Kombination aus richtigen Antworten und gesammelten Fahrradkilometern können als Hauptgewinn bis zu 500 Euro für die Gruppenkasse, eine Fahrradabstellanlage und weiteres Equipment für kommende Radausflüge gewonnen werden. Lehrkräfte und Jugendgruppenleiter finden auf der Webseite Unterrichtsmaterialien und Aktionsideen aus den Bereichen Fahrrad, Klimaschutz und Mobilitätsbildung. Das Jugendprojekt „FahrRad!“ ist eine Kooperation mit der »AKTIONfahrRAD« (www.aktionfahrrad.de ).

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news-4548 Tue, 02 Apr 2019 21:09:00 +0200 VCD mit Stand auf der VELO Berlin https://vorort.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-mit-stand-auf-der-velo-berlin/ Der VCD-Stand befindet sich im Hangar 6 in der Nähe von ADFC, BVG, VBB, Verkehrswacht.
Neben der Möglichkeit, fast alle Räder der Aussteller ausprobieren zu können, und einem breiten Unterhaltungsangebot wird es auch einen großen Teil mit verkehrspolitischen und fachspezifischen Angeboten geben. Wir sind natürlich auch dabei und freuen uns auf Euren Besuch. Wer noch keine Tickets hat, kann Sie mit dem Rabattcode „verkehr“ Tageskarten für 6 statt 7 Euro im VVK erwerben. An der Tageskasse kostet ein Ticket 9 Euro.

Zum Vorverkauf...

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