Nordost

Forderungen des VCD Nordost

Entschleunigung:
Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften – überall dort, wo Tempo 50 nicht zwingend notwendig ist. Denn Tempo 30 bedeutet mehr Sicherheit im Straßenverkehr (weitere Infos).


Verbesserung der rechtlichen Situation von Kindern im Straßenverkehr:
Nach bisherigen Recht sind Kinder im Straßenverkehr bereits ab sieben Jahren schuldfähig. Zwei Drittel der Unfälle im Straßenverkehr mit Kindern werden auf " kindliches Selbstverschulden " zurückgeführt. Es wird übersehen, dass Kinder altersgemäß nicht in der Lage sind, sich verkehrsgerecht zu verhalten.


Kinderfreundliche Straßengestaltung:

Die Bedürfnisse von Kindern müssen bei der Gestaltung von Straßen, Plätzen und Stadtteilen berücksichtigt werden. Kinder brauchen, wie alle Fußgänger, ein zusammenhängendes Fußwegenetz, unterstützt durch mehr Mittelinseln auf den Straßen, kurze und sichere Wege durch mehr Zebrastreifen, ampelgeregelte Übergänge mit längeren Grünphasen.


Kinderorientierte Grenzwerte:
Bei der Festlegung von Grenzwerten für Schadstoffe muß der empfindliche Organismus des Kindes zugrunde gelegt werden. Bei Überschreitung der Grenzwerte ist das Verursacherprinzip anzuwenden, d.h. " Autos in die Garage, damit Kinder draußen spielen können "


Neue Wege in der Mobilitätserziehung:

Die veraltete, autoorientierte Verkehrserziehung muß durch umweltorientierte Mobilitätserziehung ersetzt werden.


Förderung des Umweltverbundes:
Öffentliche Verkehrsmittel sollten zuverlässig und attraktiv für Kinder, Jugendliche und Familien sein.


Verkehrsschulung für Erwachsene:
Fehlverhalten von Erwachsenen im Verkehr hat größere Auswirkungen als das von Kindern. Deshalb darf Verkehrserziehung nicht in der Schule enden. Bei der Ausbildung in Fahrschulen muss z.B. defensives Fahren zentrales Moment sein.

Quelle: schubalu / pixelio.de
Quelle: VCD Nordost
Quelle: niroworld/fotolia