Nordost

Bus und Bahn in Mecklenburg-Vorpommern

Der VCD Nordost setzt sich in Mecklenburg-Vorpommern für den Erhalt und den Ausbau des schienengebundenen Verkehrs ein.

Bürgerbeteiligung bei Nahverkehrsplanung

Eine stärkere Bürgerbeteiligung in Mobilitätsfragen ist ein Punkt, für den sich der VCD Nordost seit Jahren einsetzt. Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern VMV ermöglicht jetzt erstmals eine umfassende Beteiligung der Fahrgäste bei der Vorbereitung eines Jahresfahrplanes. Hierbei erhalten die Fahrgäste des VMV die Möglichkeit, sich zu Entwürfen des Jahresfahrplans 2018 zu äußern. Die Fahrplanentwürfe aller Nahverkehrslinien (RE, RB, S-Bahn) Mecklenburg-Vorpommerns sind auf der Internetseite der VMV einsehbar. Ebenso ist dort ein Eingabefeld für Ihr Kommentar oder Ihre Stellungnahme zur Verfügung gestellt. Die Initiative geht zurück auf einen Auftrag des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

Petition gegen Einsparungen beim Schienenverkehr in M-V

Der VCD Nordost unterstützt die Petition der Bürgerinitiative ProSchiene zur Verbesserung des Nahverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern. Jede Stimme zählt! Zur Online-Petition geht's hier. 

 

 

Protest gegen die Stilllegung der Südbahn

Im Frühjahr 2014 hatte das Schweriner Verkehrsministerium angekündigt, den Betrieb der sogenannten Südbahn zwischen den Bahnhöfen Parchim und Malchow einzustellen. Begründet wurde diese Maßnahme mit einer zu geringen Auslastung der Strecke sowie der Möglichkeit, durch die Stilllegung drei Millionen Euro einsparen zu können; die Investitionskosten für einen Weiterbetrieb wurden auf 47 Millionen Euro beziffert. Zusammen mit den Bürgerinitiativen ProSchiene Hagenow-Neustrelitz machte sich der VCD Nordost für einen Weiterbetrieb der Strecke stark, u.a. wurden an den betroffenen Bahnhöfen regelmäßige Mahnwachen organisiert sowie Protestdemonstrationen vor dem Schweriner Landtag. Am 4. Dezember 2014 kam zunächst die frohe Botschaft: Der Protest war erfolgreich, die Südbahn wird weiter betrieben! Am 14. Dezember übernahm die Hanseatische Eisenbahn den Streckenbetrieb. Gut vier Monate lang erhielt die Privatbahn die Verbindung aufrecht - auf eigene Kosten. Letztendlich musste sie den Betrieb zum 30. April 2015 einstellen, da der Landkreis Ludwigslust-Parchim keinerlei finanzielle Unterstützung bereitstellen konnte.

Die Bürgerinitiative ProSchiene will weiter kämpfen und auch wir bleiben am Ball! Einen Zeitungsartikel zum aktuellen Stand finden Sie hier.

Der VCD Nordost bedauert das Aus der Südbahn sehr und möchte sich zugleich bei allen Mitstreitern vor Ort, die die Protestaktionen unterstützt haben, bedanken.

 

 

Karniner Brücke

Quelle: VCD NordostPfingstraddemo 2008 für den Wiederaufbau der Karniner Brücke unter Beteiligung des VCD Nordost und des ADFC Greifswald.

Der VCD Nordost macht sich seit Jahren stark für eine Wiederinbetriebnahme der Karniner Brücke und damit der historischen Bahnlinie Berlin-Usedom. Aus diesem Grunde ist er dem Aktionsbündnis Karniner Brücke am 9. April 2010 in Berlin beigetreten.

Hier kann die Unterschriftenliste für die Wiederinbetriebnahme der Karniner Brücke herunterladen.

 

Es geht langsam voran!

In der Pressemitteilung des Schweriner Verkehrsministeriums vom 9. August 2011 wird der Wille zur Wiederinbetriebnahme der alten Eisenbahnstrecke nach Usedom sowohl auf polnischer als auch auf deutscher Seite bekundet. Nun müssen die Weichen für die EU-Förderung gestellt werden, was vorallem die Wirtschaftlichkeitsberechnungen betrifft.

 

Hoffnungschimmer am Horizont?!

Im September 2010 erreichte das Bündnis ein Schreiben von Verkehrsminister Schlotmann aus Schwerin, das hier nachgelesen werden kann.

Der Tagesspiegel vom 18.07.2010 zur Karniner Brücke

 

 

Quelle: niroworld/fotolia