Nordost

Denn weniger Autos und Motorräder auf den Straßen bedeuten:

  • weniger Flächenverbrauch durch Straßen und Parkplätze, dafür mehr Platz für FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Kinder,

  • weniger Treibhausgase und Schadstoffe, dafür mehr frische Luft und ein stabileres Klima,

  • weniger krankmachenden Lärm, dafür mehr Ruhe und Erholung,

  • weniger Unfälle mit Verletzten und Toten, dafür mehr Sicherheit auf Straßen und Wegen für alle.

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VCD Nordost aktuell

Pressemitteilung: Mahnwache für getötete Fußgängerin in Karlshorst

Am Mittwoch, 12.6. um 17.30 Uhr, Ehrlichstraße Ecke Eginhardstraße

FUSS e.V. und der Verkehrsclub Deutschland (VCD Nordost) rufen auf zur Mahnwache für eine getötet Fußgängerin am Mittwoch, dem 12.6., um 17.30 in Karlshorst in der Ehrlichstraße Ecke Eginhardstraße.

Dort hatte am Freitag um 8.30 nach Polizeiangaben ein LWK-Fahrer an der Straßeneinmündung gehalten. Eine 52-jährige betrat die Fahrbahn, zugleich sei der LKW wieder angefahren. Er überrollte die Frau, die noch am Unfallort starb. Der 63-jährige Fahrer erlitt einen Schock.

LKW sind eine der größten Gefahrenquellen für Fußgänger und Radfahrer in Berlin; 2018 starben vier Menschen bei Unfällen mit LKW. Hersteller, Halter und Zulassungsbehörden konstruieren, betreiben und tolerieren LKW, deren Fahrer oft nur eine schlechte Seitensicht haben und teils nicht einmal sehen können, ob unmittelbar vor ihrer hoch liegenden Fahrerkabine jemand über die Straße geht. Sicht-, Warn- und Bremssysteme für diese Fälle sind technisch längst entwickelt, aber immer noch nicht vorgeschrieben und aus Kostengründen meist nicht eingebaut.

 

Ansprechpartner für FUSS e.V.

Roland Stimpel, roland.stimpel@fuss-ev.de, 0163 1833 508

Ansprechpartner für VCD Nordost:

Heiner von Marschall, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de, 0174 465 6523

Weitere Ansprechpartner*innen vor Ort:

Annabelle Wolfsturm, FUSS e.V., 0179 491 4815

 

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