Nordost

Ältere Menschen in Berlin sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, in Unfälle verwickelt zu werden. Das Verletzungsrisiko ist bei älteren Menschen höher als bei jüngeren Personen. Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit der Älteren sind daher von hoher Bedeutung.

Der VCD Nordost hat in der Vergangenheit zahlreiche Projekte rund um Mobilität von Seniorinnen und Senioren umgesetzt: von einer Kiezinitiative für Parkbänke über Seniorentheater zum Thema Mobilität bis hin zu unserer jährlichen Fachtagung. Bitte informieren Sie sich rechtsseitig.

Nordost, Mobil im Alter, Verkehrssicherheit, Fußverkehr
VCD Nordost aktuell

Fußverkehr im Mittelpunkt der Tagung "Sicher mobil im Alter" - ein Rückblick

Der VCD Nordost veranstaltete am 16. Oktober die jährliche Tagung "Sicher mobil im Alter" in Berlin. Dieses Jahr fand sie im HUZUR in Tempelhof-Schöneberg statt. Die über 30 Teilnehmenden beschäftigten sich hauptsächlich mit Fragen rund um den Fußverkehr.

Nachdem die Bezirksstadträtin Christiane Heiß die Tagung eröffnete, stellte Heiner von Marschall (VCD Nordost e.V.) die Eckpunkte des Berliner Mobilitätgesetzes und des Fußverkehrsdialogs vor, die später von Johanna Hambach aus der Sicht der Senioren eingeordnet wurden. Wolfgang Plantholt stellte anschließend einige Ergebnisse der Fußverkehrskonferenz vor, die im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion mit Heiner von Marschall, Johanna Hambach, Stefan Lieb (FUSS e.V.), Philipp Kossok (VCD Bundesverband) und den Teilnehmenden weiter vertieft wurden, um Impulse für die Praxis zu geben. Nach dem Mittagessen illustrierte das Bewegungsangebot mit Stefanie Puschmann von bwgt e.V. ein praktisches Beispiel für die Förderung des Bewegungsapparates, was die Brücke zu präventiven Sport- und Gesundheitsangeboten herstellte. Drei parallele Workshops am Nachmittag boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit den Ergebissen des Fußverkehrskongresses, der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei oder den Mobilitätsbarrieren in Tempelhof-Schöneberg vertieft auszutauschen. Zum Abschluss hoben die Teilnehmenden hervor, dass es wichtig sei, sich auch zukünftig verstärkt mit dem Fußverkehr auseinanderzusetzen. 

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