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Mahnwache für getöteten Radfahrer - Presseberichte zur Aktion am 27.5.2020

Am 14.5. wurde auf der L171 zwischen Hennigsdorf und Stolpe ein Radfahrer totgefahren. An dieser Stelle kreuzt der Fernradweg Berlin-Kopenhagen die Landstraße. Für den Autoverkehr gibt es hier weder Warnhinweise noch Geschwindigkeitsbeschränkungen, es gilt Tempo 100 km/h.

 

Mit einer Mahnwache gedachten am 27.5. etwa 60 Radfahrende des Toten. Für 10 Minuten wurde die Straße voll gesperrt, ein weißes Geisterrad aufgestellt und mit Blumen und Kerzen geschmückt.

Die tödliche Unfallstelle muss dringend entschärft werden. Der kreuzende Fernradweg muss deutlich erkennbar sein, beispielsweise durch eine rote Markierung auf der Fahrbahn. Für den Kfz-verkehr braucht es Warnschilder "Radweg kreuzt" und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf höchsten 50 km/h.

Die MOZ berichtete: https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/hennigsdorf/hennigsdorf-artikel/dg/0/1/1805340/

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