VCD Nordost Nachrichten http://nordost.vcd.org de_DE VCD Nordost Sat, 01 Oct 2022 16:32:33 +0200 Sat, 01 Oct 2022 16:32:33 +0200 TYPO3 EXT:news news-10996 Mon, 26 Sep 2022 16:48:38 +0200 PM - VCD Nordost präsentiert konkreten Vorschlag zur Verkehrsberuhigung in der Heinsestraße /startseite/detail/pm-vcd-nordost-praesentiert-konkreten-vorschlag-zur-verkehrsberuhigung-in-der-heinsestrasse „Rund zwei Drittel des Kfz-Verkehrs in der Heinsestraße ist reiner Durchgangsverkehr“ erklärt Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost. „Davon hat auch der Einzelhandel gar nichts. Stattdessen brauchen wir mehr Aufenthaltsqualität für eine längere Verweildauer und mehr Grün, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen.“

Unser Vorschlag: Die Heinsestraße für Durchgangsverkehr unterbrechen, indem die Grünanlage auf dem Max Beckmann Platz über die gesamte Straßenbreite vergrößert wird. Jedes Haus ist weiter erreichbar, aber die Straße kann nicht mehr in voller Länge durchfahren werden. Damit sind wir zwei Drittel des Kfz-Verkehrs auf einen Schlag los.

Zu Fuß und mit dem Fahrrad kommt man weiterhin durch. Der Fahrradstreifen kann auch von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, der Polizei und Krankenwagen genutzt werden.

Gleichzeitig gewinnen wir mehr Grün, mehr Straßenbäume und Versickerungsflächen. Die Flächen könnten auch für mehr Außengastronomie im lauschigen Schatten genutzt werden.

Anlagen: Unsere Vision für eine verkehrsberuhigte grünere Heinsestraße


Pressekontakt VCD Nordost:
Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de  Tel: 0174 465 65 23

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news-10997 Sat, 24 Sep 2022 12:28:00 +0200 Platz da für die nächste Generation! Rettet die Jugendverkehrsschule in Schöneberg /startseite/detail/platz-da-fuer-die-naechste-generation-rettet-die-jugendverkehrsschule-in-schoeneberg Pressemitteilung zur Kidical Mass in Schöneberg am 24. September 2022

In Schöneberg ruft der VCD Nordost gemeinsam mit dem BUND Berlin und der ADFC Schöneberg unter dem Motto “Rettet die Jugendverkehrsschule” zum zweiten Mal zu einer Kidical Mass auf. 

Samstag, den 24. September 2022 um 14 Uhr Start- und Endpunkt: Jugendverkehrsschule Schöneberg Treffpunkt am Eingang Vorarlberger Damm

Mit circa 300 Teilnehmer*innen errang das Schöneberger Bündnis bei der letzten Kidical Mass im Mai einen Teilerfolg, da Möbel Höffner, das in unmittelbarer Nachbarschaft ein Möbelhaus betreibt und ein Anrecht auf Bebauung des Verkehrsschulgeländes hat, die Kündigungsfrist um ein Jahr bis zu den Sommerferien im Juli 2023 verlängerte. Laut Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gibt es einige Standortvorschläge, doch noch keine Informationen zu konkreten Maßnahmen, um die Jugendverkehrsschule in Schöneberg zu halten. 

Die Forderung an das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Nur noch 10 Monate bis zum endgültigen Kündigungstermin! VCD Nordost, BUND und ADFC Schöneberg fordern vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, eine Lösung zum kommenden Schuljahr zu finden und bei der Prüfung möglicher Standorte zügige Bearbeitung und größtmögliche Transparenz gegenüber dem Träger der Jugendverkehrsschule, den Verbänden und den betroffenen Schulen.  

“Wir brauchen dringend eine Lösung zum kommenden Schuljahr. Der Bezirk muss bei der Suche nach einem Ersatzstandort kreativ sein,” sagt Gabi Jung vom BUND Berlin. “Es ist auch möglich, dem Autoverkehr Flächen zu entziehen, wenn wir die Verkehrswende und die Verkehrssicherheit von Kindern ernst nehmen.”

Die zuständigen Bezirksstadträt*innen Angelika Schöttler und Tobias Dollase mögen sich dafür einsetzen, dass eine geeignete Fläche im Bezirk gefunden wird. Dabei soll auch geprüft werden, ob der Parkplatz von Möbel Höffner geeignet ist und vom Möbelhaus für den Neubau der Jugendverkehrsschule zur Verfügung gestellt werden kann. Damit hätten 22 Schulen in Schöneberg weiterhin kurze Anfahrtswege, um den wichtigen Verkehrsunterricht am Sachsendamm wahrzunehmen. 

“Die Umwidmung von einem Parkplatz mit rund 250 Parkplätzen zu einem Gelände der Verkehrserziehung und als Übungsgelände ist für unsere nachfolgenden Generationen wichtig,” sagt Regine Wosnitza vom VCD Nordost. “Damit würde sich das Bezirksamt zur Verkehrssicherheit auf den Straßen und zum Klimaschutz durch teilweise Entsiegelung und einer Flächenverteilung zu Gunsten des Umweltverbundes bekennen.”

Zum Aufruf des Berliner Aktionsbündnis zur Kidical Mass, die der ADFC Berlin, und ADFC-Stadtteilgruppen, Changing Cities mit seinen fahrradfreundlichen Bezirksnetzwerken und der VCD Nordost organisieren.

Berliner Aktionsbündnis Kidical Mass Mit dem Kampf um den Erhalt der Jugendverkehrsschule in Schöneberg sind wir Teil des Berliner Aktionsbündnisses zur Kidical Mass und unterstützen die bundesweite Petition „Uns gehört die Straße! Wir brauchen ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht“, die bisher fast 84.000 Menschen unterschrieben haben. Damit fordern ADFC Berlin, Changing Cities und VCD Nordost von Senat und Bezirken mehr Einsatz für kinder- und familienfreundlichen Stadtverkehr.

Mehr zu der Bündnis-Petition auf WeAct finden Sie hier: https://weact.campact.de/petitions/uns-gehort-die-strasse-wir-brauchen-ein-kinderfreundliches-strassenverkehrsrecht 

Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Die Kidical Mass setzt sich für kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden ein. Herzstück des Aktionsbündnisses sind über 250 lokale Organisationen und Initiativen. Ein einzigartiges Netzwerk – dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt wird es von den überregionalen Partner:innen: ADFC, Campact, Changing Cities, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace, Pro Velo Schweiz und VCD.

Schöneberger Bündnis
Kontakt VCD Nordost - Regine Wosnitza - 0171 1935364
Kontakt BUND Berlin - Gabi Jung - 0178 631 0032
Kontakt Wendepunkt gGmbH - Joachim Hampel - 0178 6617710

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news-10946 Fri, 16 Sep 2022 11:00:00 +0200 Gelungener Auftakt des Parking Day am Savignyplatz in Berlin /startseite/detail/gelungener-auftakt-des-parking-day-am-savignyplatz-in-berlin Einige Impressionen des Parking Days. Einen ausführlichen Artikel finden Sie in Kürze hier an dieser Stelle.

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news-10947 Thu, 15 Sep 2022 11:15:00 +0200 PARK(ing) Day Berlin am Freitag 16. September /startseite/detail/parking-day-berlin-am-freitag-16-september Wann: 11 – 13 Uhr

Wo: Grolmannstraße, vom Savignyplatz Richtung Pestalozzistraße vor den Hausnummern 22 und 23 sowie 50 und 51.

Was: Gemeinsam wollen wir zeigen, wie die heute von Autos zugestellten Flächen besser genutzt werden können.

Alle für Berlin gemeldeten Parks werden veröffentlicht auf der Seite www.parking-day-berlin.de

Meldung von Parks bitte an umparken@parking-day-berlin.de

Rund 20 Prozent der Verkehrsfläche in Berlin werden von parkenden Stehzeugen belegt. Diese Flächen könnte man besser nutzen für:

  • Mehr Bäume und Grünflächen für eine klimaresiliente Stadt
  • Mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
  • Mehr Spielflächen für Kinder
  • Breitere Gehwege und kürzere Straßenquerungen
  • Sichere Fahrradwege, auch für Kinder und Ältere
  • Mehr eigene Wege für Tram und Bus für einen zuverlässigen ÖPNV
  • 12 qm Kultur für Straßenmusik oder andere Darbietungen
  • Mehr Lebensqualität in einer menschengerechten Stadt für alle

Der PARK(ing) Day ist ein eintägiges globales Experiment. Immer am dritten Freitag im September.

Der PARK(ing) DAY ist eine jährliche weltweite Aktion, bei der Künstler*innen, Designer*innen, Aktive oder ganz normale Bürger*innen einen abgegrenzten Parkplatz in einen temporären öffentlichen Park verwandeln.

Wir möchten aufzeigen wie Flächen im öffentlichen Raum anders und besser genutzt werden können und in Frage stellen wie viel Fläche dem Autoverkehr eingeräumt werden soll.

Pressekontakt VCD Nordost:
Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de Tel: 0174 465 65 23
www.vcd-nordost.de


Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

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news-10930 Tue, 13 Sep 2022 12:21:45 +0200 Mahnwache für getöteten Fußgänger am Sonntag 18.09. in Buch /startseite/detail/mahnwache-fuer-einen-im-berliner-strassenverkehr-getoeteten-89-jaehrigen-fussgaenger Berlin, 13.09.2022

Am 21. August überquerte der 89-jährige Fußgänger in Buch den Röbellweg auf einer Fußgängerfurt Ecke Pölnitzweg, wo er von einer linksabbiegenden PKW-Fahrerin angefahren wurde. Der Fußgänger kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, wo er am 5. September starb.

Gemeinsam mit ADFC Berlin, Changing Cities und FUSS e.V. ruft der VCD Nordost für Sonntag den 18.09. zur Mahnwache am Unfallort auf:

  • 16:00 Uhr Buch, Pölnitzweg Ecke Röbellweg

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2022/pressemitteilung.1237167.php

Zum Gedenken an den im Straßenverkehr getöteten Fußgänger werden wir eine weiße Figur am Unfallort aufstellen. Gerne können Blumen oder Kerzen mitgebracht werden.

Gemeinsam fordern wir:

  • Eine sichere Verkehrsinfrastruktur, damit sich alle sicher und unbedrängt durch unsere Stadt bewegen können.

  • Die #VisionZero, also keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr, muss als oberstes Ziel aller Planungen und Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.

  • Für die Opfer und Hinterbliebenen fordern wir die Einrichtung einer Ombudsstelle. Mit den Folgen eines schweren Unfalls werden die Opfer und Familien bisher alleine gelassen und sind damit oft überfordert. Sie verdienen eine angemessene Betreuung und solidarische Unterstützung bei der Bewältigung der Unfallfolgen und der Geltendmachung ihrer Ansprüche.

  • Wo Menschen im Straßenverkehr getötet wurden, muss den Hinterbliebenen die Einrichtung eines angemessenen Gedenkortes ermöglicht werden, was gleichzeitig der Mahnung an alle Verkehrsteilnehmenden dient.

Unsere Übersicht zu allen Todesopfern im Berliner Straßenverkehr: 

https://nordost.vcd.org/ziele/verkehrssicherheit/verkehrstote-2022


Pressekontakt VCD Nordost:
Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de Tel: 0174 465 65 23
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Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

 

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news-10929 Tue, 13 Sep 2022 11:48:10 +0200 Parking Day /startseite/detail/parking-day-13  

In Absprache und Zusammenarbeit mit dem ADFC Berlin haben wir als VCD Nordost die übliche gemeinsame zentrale Aktion von 11 bis 13 Uhr in der Grolmannstraße, vom Savignyplatz Richtung Pestalozzistraße vor den Hausnummern 22+23 und 50+51 angemeldet. Dies ist auch der Ort des offiziellen geplanten Fußverkehrsprojektes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Alle sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und ggf. auch mit eigenen Einzel-PARKs hier gemeinsam Parkplätze jeweils in verschiedenster Art umzunutzen, um auch gemeinsam ein möglichst eindrucksvolles Bild zu stellen. Dafür stehen uns 17 Parkplätze (!) zur Verfügung.

Und wir freuen uns über den ganzen Tag verteilt auf viele weitere dezentrale PARKs in ganz Berlin um zu zeigen: wir sind viele und wir sind überall!

Eine aktuelle Übersicht aller bekannten und gemeldeten PARKs findet ihr auf der Seite Parking-Day-Berlin.de

Ideen und Empfehlung zum Ablauf für Euren PARK findet ihr hier: VCD Strasse zurückerobern

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news-10808 Mon, 15 Aug 2022 11:59:34 +0200 Nachruf auf Alex Koch /startseite/detail/wir-gedenken-alex-koch Er hat sich diesen Themen mit Leidenschaft auf vielfältige Weise gewidmet. So setzte er sich für eine barrierefreie Infrastruktur ein, realisierte dazu Kunstprojekte und konnte auch Kindern den Alltag im Rollstuhl mit Freude näher bringen. Mit seinem scharfen Verstand, seiner lebendigen Wissbegierde und seiner Art, die Dinge kritisch zu hinterfragen, hat er oft dazu angeregt, Zusammenhänge und Aktivitäten tiefer zu reflektieren. Seine unermüdliche Vernetzungsarbeit war in unseren Projekten immer eine große Hilfe. Dass über die Jahre hinweg diverse Fachveranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden konnten, ist seinem entschlossenen Engagement zu verdanken. Wir haben ihn als Fachmann mit Herz, Aktivisten der "Mobilität für alle" und Weggefährten schätzen gelernt und erinnern uns gern an die vielen Treffen, zu denen er auch öfters ganz selbstverständlich in die eigene Wohnung eingeladen hat.

Lieber Alex, wir danken Dir für Dein Engagement, für Deine wertvollen Beiträge, für Deinen Humor und für die schöne Zusammenarbeit, die uns stets viel Freude gebracht hat! Mögest Du nun frei sein wie ein Vogel und über alle Barrieren hinweg fliegen! 

In Gedenken
Eva Roeder, Wolfgang Plantholt, Daniel Zimmermann

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news-10805 Thu, 11 Aug 2022 12:58:32 +0200 Funmove Tour: Auf dem Fläming-Skate /startseite/detail/funmove-tour-auf-dem-flaeming-skate Zum Fläming-Skate gehören gut ausgebaute Wege zum Skaten und Radfahren.

In diesem Jahr nehmen wir uns den Rundkurs 5 vor. Dieser ist etwa 50,55 km lang, mit An- und Abreise vom Bahnhof sind wir etwa 60 km auf dem Sattel unterwegs.

Auf der oben genannten Internetseite gibt es auch ein Streckenprofil. Dieses weist vor Petkus eine beachtliche Steigung aus. Wir haben aber genügend Zeit für die Strecke und lassen uns nicht treiben. Wo es bergauf geht, geht es auch bergab.

Die Dörfer arrangieren sich mit dem Fläming-Skate. So gibt es bei Wahlsdorf den "Mittelpunkt der Welt" und in Schlenzer die "Bücher-Waage".

Von Luckenwalde aus treten wir die Heimreise an.

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news-10798 Wed, 10 Aug 2022 11:38:29 +0200 AG Rad & Fuß vor Ort und auf dem Rad /startseite/detail/ag-rad-fuss-vor-ort-und-auf-dem-rad Wir treffen uns mit Fahrrädern auf der Brücke über den U-Bahnhof Rathaus Schöneberg (U4) und radeln auf den verschiedenen geplanten Radrouten in West-Ost-West-Richtung bis zur Uhlandstr und zurück.

Von dieser ungeheuren Anstrengung können wir uns dann in dem Bierlokal Zum Goldenen Hirschen erholen. Dort sollten wir unsere Eindrücke der kleinen Exkursion austauschen.

Zur Vorbereitung kann jede und jeder unter diesem Link die verschiedenen Möglichkeiten schon einmal anschauen: https://umap.openstreetmap.fr/de/map/radnetze-berlin-30_710131

Als zweiten Themenschwerpunkt tragen wir alle jüngeren Informationen und Entwicklungen zum Thema E-Scooter zusammen, so dass wir alle auf dem gleichen Kenntnisstand sind.

Falls es Berichte aus den FahrRäten, anderen Gremien oder Gruppen gibt, sollen die noch Platz finden ebenso wie der Punkt Verschiedenes.

Zeitlicher Umfang:
- Exkursion ca 45 - 55 Min.,
- Austausch zum Thema ca 30 Min.,
- E-Scooter ca 30 Min und
- Berichte und Verschiedenes, je nach Bedarf ca 5 - 15 Min.

Und wenn wir dann schon mal dort sitzen, können wir gerne noch etwas länger bleiben und es uns gutgehen lassen...

Sommerliche Grüße
Harald Wenzel
Sprecher der AG Rad & Fuß im VCD Nordost

 

Mehr zur AG Rad & Fuß und VCD-Nordost-Arbeitsgruppen allgemein.

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news-10788 Wed, 03 Aug 2022 13:06:23 +0200 VCD Nordost unterstützt den Vorschlag des Bezirksamt Mitte zum Rückbau der Leipziger Straße und für die Anpassung der öffentlichen Räume an die Klimakrise /startseite/detail/vcd-unterstuetzt-den-vorschlag-des-bezirksamt-mitte-zum-rueckbau-der-leipziger-strasse-und-fuer-die-anpassung-der-oeffentlichen-raeume-an-die-klimakrise Berlin, 30.Juli 2022

Das Bezirksamt Mitte in Berlin hat passend zum World Overshoot Day am 28.7.2022 seine Planungen für die Leipziger Straße und den Hackeschen Markt vorgestellt. Der öffentliche Raum soll mehr Platz für Bäume , Grünflächen und Radfahrstreifen bekommen zulasten von Fahrspuren für den motorisierten Verkehr. Die Planung passt zentrale öffentliche Räume im Zentrum des ehemaligen Ostberlins an die Gesundheits- und Klimaziele der Landes- und Bundesregierung an. Für Berlin bedeutet die Umsetzung dieser Ziele eine Reduktion des motorisierten Verkehrs auf ca. ein Drittel.

"Der VCD Nordost unterstützt die Forderung, den Hackeschen Markt autofrei zu gestalten, sagt Landesvorsitzender Heiner von Marschall. „Gerade hier kann die Qualität des Stadtraums deutlich verbessert werden. Für die Leipziger Straße fordern wir eine Verlängerung des zwischen Mauerstraße und Charlottenstraße vorhandenen Querschnittes bis zum Spittelmarkt. Auf der so gewonnenen Fläche könnte auf der Nordseite der "Leipziger Park" entstehen: Mehr Grün statt Asphaltwüste und Platz für Aufenthalt und Spielplätze.“

Der VCD Nordost plädiert für den Einbezug von Umweltkriterien bei Prognosen, Planung und Umsetzung im Verkehrssektor. „Im Wrangelkiez nimmt der Motorisierte Individualverkehr 44% der Verkehrsflächenanteile ein, Parkflächen belegen 11 % der Fläche,“ so VCD Nordost Vorstandsmitglied Christiane Heiß. „Laut Umweltgerechtigkeitsatlas ist Kreuzberg in den Bereichen Klima- und Luftbelastung sowie Grünflächenversorgung unter den drei am stärksten belasteten Bezirken in Berlin.“

Entlastungen können durch den Rückbau von Fahrspuren für den MIV erfolgen. So änderte sich der Modal Split in der Kantstraße signifikant nach der Errichtung des Pop-Up Radstreifens. Während die Anzahl der Autos sich um 22% reduzierte (20.982 Stück zu 16.387 Stück), erhöhte sich der Anteil des Radverkehrs um 232% (1.542 Fahrräder zu 5.125 Fahrräder).

Auch den Appell von Almut Neumann, Verkehrsprognosen nach veränderten Parametern zu erstellen, begrüßt der VCD Nordost. „Mit der Erstellung von Verkehrsprognosen nach neuen Parametern wie Umweltgerechtigkeit, Verkehrssicherheit, Flächengerechtigkeit und Modal Split zugunsten des Umweltverbundes, könnten alle Berliner Verwaltungen auf die ökologischen Grenzen reagieren und die Maßnahmen an die international vereinbarten Klimaschutzziele anpassen,“ so Heiner von Marschall.

Pressekontakt
Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD-Nordost, Tel.: 0174-465 65 23, heiner.v.marschall@vcd-nordost.de
Christiane Heiß, Mitglied des Vorstandes, christiane.heiss@vcd-nordost.de

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news-10693 Tue, 05 Jul 2022 13:51:00 +0200 VCD fordert überregionales Abo- Modell – In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern soll Bus- und Bahnfahren einfach, günstig und überall möglich sein /startseite/detail/pressemitteilung-vcd-nordost-fordert-ueberregionales-abo-modell Berlin, 05. Juli 2022. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Nordost e.V. sieht in der Debatte um ein klimafreundliches Ticketmodell eine Chance, die nicht verpasst werden darf. Bus und Bahn sind so beliebt wie lange nicht mehr. Der Ansturm zeigt aber auch, dass der öffentliche Nahverkehr seine Belastungsgrenze längst erreicht hat. Als langfristige Lösung schlägt der VCD ein neues Tarifkonzept vor: das Länder-PlusTicket – eine Zeitkarte, die auch weite Fahrten im Regionalverkehr bundesländerübergreifend ermöglicht und den Übergang in angrenzende Tarifzonen erleichtert. Das Ticket soll für insgesamt acht Großräume angeboten werden und auch für den jeweils ersten Halt im angrenzenden Geltungsbereich gültig sein. Für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern soll das/die Nord-Oost PlusTicket und die Brandenburg-Berlin-PlusTickets gelten.

Dazu Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost: Gerade in Mecklenburg-Vorpommern brauchen wir dringend endlich einen landesweit gültigen Verbundtarif! Als Erweiterungsoption wäre das auch interessant für Berliner, die gerne an die Ostsee oder die Mecklenburgischen Seen fahren. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat sich bestens bewährt und heute will ihn niemand mehr missen.

Die Preise für das Ticket sollen für alle bezahlbar und dauerhaft finanzierbar sein, ohne den notwendigen Ausbau auszubremsen. So soll der Standardpreis 75 Euro im Monat betragen. Als Sozialticket sowie für Schüler*innen, Azubis und Studierende soll es für 30 Euro im Monat erhältlich sein. Das wäre auch der Preis für die Erweiterung um einen weiteren der acht Großräume. Für 135 Euro könnte ein Ticket für den Nah- und Regionalverkehr in ganz Deutschland erworben werden.

Das Ziel ist, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrem Wohnort mobil sein können. Denn nur wenn man mit Bus und Bahn so einfach von A nach B kommt wie mit dem Auto, können wir die Klimaschutzziele erreichen und die Verkehrswende schaffen.

Zum Hintergrund: Nähere Informationen zum Länder-PlusTicket, dessen Geltungsbereichen und weiteren Vorschlägen zum Ausbau des Bus- und Bahnverkehrs finden Sie in folgendem Papier: VCD-Tarifkonzept

Pressekontakt VCD: Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD-Nordost, Tel.: 0174-465 65 23 heiner.v.marschall@vcd-nordost.de

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

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news-10634 Mon, 20 Jun 2022 13:46:42 +0200 VCD Nordost fordert ein Vorpommern-Rügen-Ticket! /startseite/detail/vcd-nordost-fordert-ein-vorpommern-ruegen-ticket Da für die Insel Rügen und die Hansestadt Stralsund bereits seit Jahren das Bernsteinticket für die Nutzung aller RE- und RB-Linien sowie den VVR-Busverkehr berechtigt, schlägt der VCD Nordost vor, dieses Angebot auf das gesamte Linienangebot im Nahverkehr von Vorpommern-Rügen auszudehnen. Als Übergangsregelung sollten die bisherigen Konditionen (z.B.19 Euro pro Erwachsenen und Tag) beibehalten werden. Auf Initiative des Landkreises Vorpommern-Rügen sollte das bisherige Bernsteinticket testweise vom 1.9.2022 für ein Jahr auf den gesamten Landkreis ausgedehnt werden und künftig als Vorpommern-Rügen-Ticket vermarktet werden.

Profitieren von diesem neuen Angebot würden insbesondere Fahrgäste aus dem Bereich Fischland/ Darß mit den Umsteigebahnhöfen Ribnitz-Damgarten und Barth sowie Stralsunder und Grimmener, die auf die Reisekette Bus und Bahn bei ihren Fahrten angewiesen sind. Der VCD Nordost bittet die Fraktionen im Kreistag und den Landrat Dr. Stefan Kerth diese Initiative zu unterstützen bzw. umzusetzen, damit zeitnah ein erstes Ticketangebot im Vorgriff auf einen landesweiten Tarif im gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen genutzt werden kann. Aufgrund der zu erwartenden Mehrnachfrage durch das neue Ticketangebot sollten bei den beteiligten Verkehrsunternehmen keine Mindereinnahmen bzw. eine Kannibalisierung zu erwarten sein.

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news-10624 Thu, 16 Jun 2022 13:12:14 +0200 Aufbruch 2022: Fünf Frauen im Landesvorstand des VCD Nordost /startseite/detail/aufbruch-2022-fuenf-frauen-im-landesvorstand-des-vcd-nordost Deutlich mehr Mittel als bisher stellte die JMV für Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Dies ist gleichzeitig ein Aufruf an alle Gruppen und auch einzelne Mitglieder, kreative Aktionen zu entwickeln, mit denen wir in der Öffentlichkeit die dringend nötige Mobilitätswende sichtbar und wirksam voran bringen können. An fehlenden Mitteln muss das nicht scheitern und auch unser verstärktes Team in der Geschäftsstelle steht zur Unterstützung bereit.

Herzlich verabschiedet wurde unser bisheriger Geschäftstellenleiter Daniel Zimmermann. Dank gebührt ihm vor allem, die Digitalisierung des VCD Nordost vorangebracht und damit die Arbeitsfähigkeit und Kommunikation in den Gruppen auch während der Lockdown-Zeiten sichergestellt zu haben. Daniel zeigte sich dem VCD Nordost eng verbunden und wird ehrenamtlich auch weiterhin mit uns aktiv sein.

Auf der JMV wurde auch der Landesvorstand auf sieben Mitglieder ergänzt. Neu sind Anja Bell aus der Berliner VCD Gruppe "Verkehrswende sozialgerecht", Annika Hass aus der VCD Regionalgruppe Rostock und Christiane Heiß, zuletzt Stadträtin in Tempelhof-Schöneberg. Sie ergänzen den bestehenden Vorstand aus Heiner von Marschall (Landesvorsitzender), Kathrin Lang (Schatzmeisterin), Dr. Wilfried Kramer (RG Vorpommern-Rügen) und Urmila Goel (Sozialgerecht). Damit gehören dem insgesamt siebenköpfigen Vorstand fünf Frauen an. Der Vorstand ist bis zur nächsten Wahl 2023 im Amt.

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news-10221 Fri, 27 May 2022 12:00:00 +0200 Aktualisiert: Jahresmitgliederversammlung am Samstag 11. Juni 2022 ab 13:00 Uhr /startseite/detail/jahresmitgliederversammlung-am-samstag-11-juni-2022-ab-1300-uhr Für unsere Jahresmitgliederversammlung haben wir dieses Jahr mit der Stadtwerkstatt in der Karl Liebknecht Straße, gegenüber der Marienkirche, einen spannenden Ort gefunden:

Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin, 1. Stock in den Arkaden Zugang über Treppe oder Fahrstuhl

Unter anderem finden Nachwahlen zum Vorstand statt. Wir freuen uns über alle, die sich eine Kandidatur überlegen möchten. Für Fragen dazu stehen die aktuellen Vorstandsmitglieder gerne bereit.

Weiterhin stehen auf der Tagesordnung: bessere Kommunikation mit den Mitgliedern, Gründung von Regionalgruppen in Mecklenburg-Vorpommern, Berichte was wir alle im letzten Jahr getan haben und uns für das kommende Jahr vornehmen, um die Mobilitätswende voranzubringen.

Nicht zuletzt wollen wir den starren Ablauf etwas auflockern und freuen uns über Anregungen oder Programm-Beiträge.

Aktualisierter Ablauf und Tagesordnung

12:00 Uhr – 13:00 Uhr: Möglichkeiten für Austausch sowie einer Budgetbesprechung mit der Schatzmeisterin

Alle AGs, Regionalgruppen, Aktiven und Mitglieder sind herzlich eingeladen, schon ab 12:00 Uhr zum Veranstaltungsraum zu kommen. Es gibt die Möglichkeit des informellen Austauschs bei Snacks und Getränken.

12:15 Uhr (optional für alle Interessierten): Budgetbesprechung mit der Schatzmeisterin Kathrin Lang

Alle die sich intensiver mit dem Jahresabschluss 2021 und der Haushaltplanung für 2022 und 2023 auseinandersetzen wollen, haben hier die Möglichkeit diese mit der Schatzmeisterin durchzugehen und zu diskutieren.

Pünktlich um 13:00 Uhr beginnt dann die Jahresmitgliederversammlung. Sie ist in drei Teile mit zwei Pausen dazwischen aufgeteilt. Die Tagesordnung wurde gegenüber der Ankündigung in der Fairkehr etwas abgewandelt, weshalb die veränderte Tagesordnung im TOP 2 noch genehmigt werden muss. Insbesondere im ersten Teil wollen wir die Formalia, die eine Jahresmitgliederversammlung erfordert, in etwas lockerer Form durchführen.

Das Folgende ist die Zusammenfassung der Tagesordnung. Die ausführliche Version der Tagesordnung mit den einzelnen TOPs könnt ihr hier einsehen bzw euch als pdf-Dokument herunterladen.

13:00 Uhr – 14:00 Uhr: JMV, erster Teil: Die Aktiven und Aktivitäten des Landesverbands Nordost

14:00 – 14:20 Uhr Pause mit Snacks/Getränken

14:20 – 15:20 Uhr: JMV, zweiter Teil: Vorstand und Finanzen

15:20 – 15:40 Uhr: Pause mit Snacks/Getränken

15:40 – 16:40 Uhr: JMV, dritter Teil: Wahlen, Ausblick und Verschiedenes

16:40 Uhr: Ende

Anschließend: Ausklang bei einem Getränk

Im Anschluss gehen wir in der Nähe des Veranstaltungsraums noch gemeinsam etwas Trinken (auf eigene Kosten), um in ungezwungener Runde miteinander ins Gespräch kommen zu können. Wir suchen einen Ort, von dem der Hauptbahnhof gut zu erreichen ist, um die Züge um 18:32 Uhr bzw. 18:39 Uhr Richtung Mecklenburg-Vorpommern gut erreichen zu können.

Wir bitten um Anmeldung zur Jahresmitgliederversammlung, um die Getränke und Snacks gut planen zu können. Eine Anmeldung ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme.

Wer für den Vorstand kandidieren will oder irgendwelche Fragen oder Anmerkungen hat, meldet sich bitte bei info@vcd-nordost.de

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news-10565 Tue, 24 May 2022 17:01:00 +0200 Tram für Spandau jetzt angehen! /startseite/detail/zum-aktuellen-stand-der-tram-planung-nach-spandau Grundsatz ist für uns, dass die Strecke vom Hauptbahnhof nach Spandau als Ganzes betrachtet wird. Denn diese ist der Ausgangspunkt, um den gesamten Nordwest-Raum mit den Bezirken Spandau und Reinickendorf für die Tram zu erschließen. Der Abschnitt Hauptbahnhof - U Turmstraße befindet sich bereits in Bau, Der Abschnitt U Turmstraße - S+U Jungfernheide in der Detailplanung. Was noch fehlt ist der kurze Abschnitt S+U Jungfernheide - TXL/Urban Tech Republic, um die Lücke zu der jetzt geplanten Strecke nach Spandau zu schließen.

Von zentraler Bedeutung ist der Tram-Betriebshof, der auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens TXL geplant ist. Dieser muss bereits jetzt großzügig dimensioniert werden, um auch den Betrieb eines deutlich ausgebauten Tramnetzes im Nordwesten Berlins abdecken zu können, mindestens des Zielnetzes 2050 gemäß Nahverkehrsplan.

Wichtig ist uns, dass die Tram in den teilweise engen Straßenräumen gegenüber anderen Verkehrsmitteln bereits in der Planung deutlich Vorrang genießt, um tatsächlich konfliktfrei und mit kurzen Reisezeiten ein attraktives Angebot zu werden. Das heißt: wo immer möglich ein besonderer Gleiskörper, möglichst auf Rasengleis. Andere Verkehrsmittel haben dahinter zurückzustehen, für Kfz-Durchgangsverkehr müssen ggf. einzelne Straßenabschnitte auch ganz geschlossen werden können.

Bereits im Februar hat unsere AG ÖV eine entsprechende Stellungnahme erarbeitet, die auch vom VCD Landesvorstand beschlossen wurde (PDF)...

Zur Variantenauswahl haben wir ebenfalls eine Stellungnahme abgegebe (PDF)...

Zu den Planungsdokumenten und dem Beteiligungsverfahren auf mein.berlin.de...

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news-10543 Mon, 23 May 2022 11:18:34 +0200 RE27 - Premierenfahrt zum Fährhafen Sassnitz /startseite/detail/premierenfahrt-nach-sassnitz-mit-re27 Am 21.Mai 2022 wurde nach mehr als einem Jahrzehnt der Regionalverkehr zum Fährhafen Sassnitz (Mukran Port) wieder aufgenommen. Damit wird eine Forderung des VCD Nordost und weiterer Fahrgastverbände erfüllt. Der Fährhafen Sassnitz bietet mit seinen kurzen Wegen für Passagiere gute Bedingungen, die ohne eigenes Fahrzeug unterwegs sind. Diese  umweltfreundliche und energiesparende Art des Reisens war zuletzt mit großen Hindernissen oder  langen Wegen verbunden, da weder eine Bahnverbindung noch eine attraktive Busverbindung bestand.

Seit Ende des letzten Jahres verkehrt nun die Buslinie 22 stündlich von 5 bis 21 Uhr aus Richtung Sassnitz bzw. Binz zum Fährhafen Sassnitz. Mit der nun erfolgten Reaktivierung der Bahnstrecke besteht wieder eine direkte Reisekette aus Richtung Hamburg oder Berlin. Die Reisekette Bahn&Fähre ermöglicht es, von Berlin aus Ystad (Südschweden) und Rønne (Bornholm) nach ca. 8 Stunden zu erreichen.

Dass die neue Bahnverbindung (nur an Samstagen bis zum 22.10.2022) noch mehr Zuspruch verdient, konnten die 7 Fahrgäste der Premierenfahrt am letzten Sonnabend erleben. Leider wurde der neue Fahrplan erst vor kurzem in die elektronischen Auskunftssyteme (DB Navigator und MV-App) eingepflegt und die beiden Reedereien (FRS Baltic und Bornholmlinjen) informieren noch nicht auf ihrer Homepage von der neuen Zugverbindung. Der VCD Nordost fordert daher, dass die  Reedereien, der Fährhafen Sassnitz, die Verkehrsunternehmen und die Verkehrsgesellschaft MV, diese nachhaltige Reisekette Bahn/Bus&Fähre besser vermarkten und bekannt machen. Erfreulich war am Premierentag, dass rd. 20 Passagiere ihre Reise mit dem Rad auf der Bornholm-Fähre Hammerhus angetreten haben. Offensichtlich hat sich diese Art des umweltfreundlichen Reisens Rad&Fähre schon besser herumgesprochen.

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news-10527 Thu, 19 May 2022 11:25:00 +0200 Breites Bündnis fordert: Jetzt die Weichen für eine sozialverträgliche Mobilitätswende stellen /startseite/detail/jetzt-die-weichen-fuer-eine-sozialvertraegliche-mobilitaetswende-stellen Berlin, 19. Mai 2022. Das zivilgesellschaftliche Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende, ein Zusammenschluss von DGB, IG Metall, ver.di, SoVD, VdK, AWO, NABU, BUND, VCD und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bewertet die im Zuge des Entlastungspakets vom Bundestag verabschiedeten Maßnahmen zur Mobilität kritisch. Neben kurzfristig wirksamen Instrumenten fehlen auch langfristige Impulse für sozial- und umweltverträgliche Mobilität.

„Die dreimonatige Entlastung durch das 9-Euro-Ticket kann lediglich kurzzeitige, finanzielle Effekte erzielen“, heißt es in der Erklärung des Bündnisses, „was es aber braucht, sind grundsätzliche und langfristig angelegte Verbesserungen insbesondere für einen barrierefreien ÖPNV, um allen Bevölkerungsgruppen, im Besonderen auch auf dem Land, gleichen Zugang zu Mobilität zu ermöglichen und zu einer fairen Lastenverteilung zu kommen. Hier muss die Bundesregierung jetzt nachlegen.“

Zudem fordert das Bündnis eine Reform der Pendlerpauschale: „Das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende erwartet von der Bundesregierung die Umwandlung in ein Mobilitätsgeld. Von der derzeit geltenden und in der vergangenen Woche noch erhöhten Pendlerpauschale profitieren Personen mit hohem Einkommen deutlich stärker als solche, die mit niedrigem Einkommen den Eingangssteuersatz zahlen. Mit der Einführung eines Mobilitätsgeldes hingegen würde pro Pendel-Kilometer ein bestimmter Betrag direkt mit der Steuer verrechnet bzw. ausgezahlt. Es wäre unabhängig sowohl vom Einkommen als auch von den benutzen Verkehrsmitteln. Zudem sollte geprüft werden, ob auch bestimmte nicht berufsbedingte Wege geltend gemacht werden können, um das Mobilitätsgeld nicht ausschließlich auf erwerbstätige Personen zu beschränken.“

Des Weiteren erklärt das Bündnis auch die beschlossene dreimonatige Senkung der Energiesteuern für Kraftstoffe im Straßenverkehr als weder sozial ausgewogen noch als dienlich für den Klimaschutz. „Einkommensstarke Haushalte profitieren auch hier deutlich stärker, da diese statistisch mehr Kraftstoff verbrauchen. Statt den Verbrauch fossiler Energien weiter zu fördern, braucht es Anreize zum Sparen und zur Reduzierung von Abhängigkeiten“. Über eine gezielte Entlastung von Härtefällen hätten die veranschlagten Milliarden eine sowohl ökologisch als auch sozial und sogar wirtschaftlich sinnvolle Wirkung erzielen können, so das Bündnis weiter.

Mehr dazu in der ausführlichen Positionierung unter: vcd.org/Buendnis_SVM_Entlastungspaket_2022.pdf

Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende hat sich gegründet, um solch einen gesamtgesellschaftlichen Dialog über die Ausrichtung der Verkehrspolitik konstruktiv zu begleiten und einer Spaltung der Gesellschaft darüber entgegenzuwirken. Durch seine Arbeit strebt das Bündnis an, die fortwährenden Auseinandersetzungen über die Zukunft der Mobilität zu entschärfen und versteht sich als Dialogplattform, auf der Zielkonflikte ausgehandelt werden können. Die Vorschläge des Bündnisses sollen dazu dienen, eine gemeinsame Vorstellung der künftigen Mobilitätswelt zu entwickeln und daraus Handlungsschritte abzuleiten.

Die Arbeit des Bündnisses wird gefördert und unterstützt durch die Stiftung Mercator.


Pressekontakt:

Dominik Fette, Sprecher für klima- und sozialverträgliche Mobilität •
030/280351-281 • dominik.fette@vcd.org

Anne Fröhlich, Magdalena Reiner • Telefon 030/280351-12 • presse@vcd.org www.vcd.org • Twitter: @VCDeV • Facebook: @vcdbundesverband • Instagram: @vcd_ev • LinkedIn: @VCDBundesverband

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander zwischen allen Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

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news-10521 Mon, 16 May 2022 11:00:00 +0200 Kidical Mass 2022 in Reinickendorf /startseite/detail/kidical-mass-2022-in-reinickendorf  

 

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news-10519 Mon, 16 May 2022 10:33:00 +0200 Kidical Mass: 40.000 Teilnehmende fordern kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht /startseite/detail/kidical-mass-40000-teilnehmende-fordern-kinderfreundliches-strassenverkehrsrecht Berlin, 15. Mai 2022. Vergnügt sausten Kinder auf Fahrrädern, Laufrädern und Rollern durch Städte und Orte: Ihnen gehörten am 14. und 15. Mai 2022 die Straßen im ganzen Land. Die Kurzen, ihre Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel: 40.000 Menschen demonstrierten bei der Kidical Mass in mehr als 200 Orten in Deutschland und 14 weiteren Ländern ihre Vorstellung von Mobilität. Organisiert wurden die Veranstaltungen von einem Aktionsbündnis aus 250 Initiativen und Organisationen.

Den Grund für ihre Teilnahme an der Kidical Mass formuliert die achtjährige Pina aus Köln so: „Ich wünsche mir einfach, dass die Schulwege sicherer werden.“ Und Alia aus Köln (8 Jahre) sagt es ganz direkt: „Alle sollen ernst nehmen, was wir hier machen!“ 

Vorrang für Kinder

Die Kidical Mass Organisatorin Simone Kraus betont: „Kinder sind nicht nur niedlich. Sie brauchen Rechte, die sie im Straßenverkehr schützen. Deshalb fordern wir, dass das Straßenverkehrsrecht komplett umgekrempelt wird.“ Allen voran müsse der Schutz der Kinder in den Fokus gerückt werden. Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad und zu Fuß bewegen können. Egal ob auf dem Weg zur Schule, zum Hobby oder zu Freunden und Freundinnen.
 

VCD-Bundesvorsitzende Kerstin Haarmann sagt: „Tausende haben an diesem Wochenende gezeigt, wie bunt, bewegt und sicher unsere Straßen für Kinder sein könnten. Damit das keine Ausnahme bleibt, braucht die Verkehrspolitik neue Ziele: Statt dem Auto, müssen endlich die Menschen im Mittelpunkt stehen. Dafür brauchen wir ein Bundesmobilitätsgesetz“
 

Über 74.000 Unterzeichnende unterstützen die Forderungen des Kidical Mass Aktionsbündnisses nach einem kinderfreundlichen Straßenverkehrsrecht in einer Petition.

Forderungen des Kidical Mass-Aktionsbündnisses

Das neue Straßenverkehrsrecht muss

  • die Schutzbedürftigkeit von Kindern in den Mittelpunkt stellen und Vision Zero – null Verkehrstote und Schwerverletzte – zum Ziel haben und
  • die selbständige und sichere Mobilität der Kinder ermöglichen – auf dem Weg zur Schule, zu Freund*innen, zum Sportverein oder Spielplatz.

Städte und Gemeinden müssen die Freiheit erhalten, kinder- und fahrradfreundliche Maßnahmen nicht nur an einzelnen Gefahrenstellen umzusetzen, sondern im gesamten Stadtgebiet.

Das umfasst zum Beispiel:

  • geschützte oder baulich getrennte, breite Radwege an Hauptverkehrsstraßen und Landstraßen sowie geschützte Kreuzungen (nach niederländischem Vorbild)
  • Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen innerorts
  • Schulstraßen und Zonen ohne Autoverkehr (temporäre Kfz-Durchfahrtverbote)
  • Fahrradstraßen und Fahrradzonen als flächendeckendes Netz und Grundlage für ein sicheres Schulwegenetz
  • Straßen ohne Durchgangsverkehr in Wohngebieten (Bsp. Kiezblocks Berlin, Superblocks Barcelona)

Startschuss noch in diesem Jahr

Die Kidical Mass fordert Bundesverkehrsminister Volker Wissing dazu auf, umgehend die Reform des Straßenverkehrsrechts auf den Weg zu bringen. Parallel zur Überarbeitung des Straßenverkehrsgesetzes muss er frühzeitig das Gespräch mit den Ländern aufnehmen, um 2023 die Umsetzung der neuen Gesetzesziele sicherzustellen. 

Nach den Sommerferien wird das Kidical Mass Aktionsbündnis ihn daran erinnern.
 Am 24. & 25. September 2022 wird es das zweite Aktionswochenende in noch mehr Orten geben.

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Hashtags: #KidicalMass #UnsGehörtDieStraße #StreetsForKids

Alle Aktionsorte, Bildmaterial und Infos hier: www.kinderaufsrad.org


Pressekontakt:

VCD Anne Fröhlich, Magdalena Reiner • 030 / 280 351-12 • presse@vcd.orgwww.vcd.org • Twitter: @VCDeV • Facebook: @vcdbundesverband • Instagram: @vcd_ev

Kidical Mass Dr. Marie-Luise Braun Pressesprecherin • 0176 2429 82 35 presse@kinderaufsrad.org

Kidical Mass Aktionsbündnis: getragen von über 250 Organisationen
Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Die Kidical Mass setzt sich für kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden ein.

Herzstück des Aktionsbündnisses sind über 250 lokale Organisationen und Initiativen. Ein einzigartiges Netzwerk - dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt wird es von den überregionalen Partner*innen: ADFC, Campact, Changing Cities, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace und Pro Velo Schweiz und VCD.
 

Eingeläutet wurden die Aktionstage im Mai 2022 bereits am 6. Mai mit dem ersten europäischen Aktionstag #StreetsForKids koordiniert durch Clean Cities Campaign. Insgesamt gab es damit im Mai 400 Aktionen für kinderfreundliche Mobilität.
 

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander zwischen allen Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

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news-10478 Tue, 10 May 2022 15:41:38 +0200 Kidical Mass 2022 - 14. und 15. Mai 2022 /startseite/detail/kidical-mass-2022-14-und-15-mai-2022 Sehr geehrte Pressevertreter*innen, 

der VCD NORDOST ist in diesem Jahr bei zwei Kidical Mass - Aktionen in Berlin dabei und wir laden Sie herzlich zur Berichterstattung ein. 

Reinickendorf:

Sa, 14.05., Start um 11 Uhr an der Grundschule An der Peckwisch, Tornower Weg 26, 13439 Berlin

Schöneberg:

So, 15.05., Start um 15 Uhr an der Jugendverkehrsschule am Sachsendamm, Ecke Sachsendam/ Vorarlberger Damm, 10829 Berlin

Das Ziel beider Events ist ein kinderfreundlicher öffentlicher Raum, in dem die Kinder und Jugendlichen sich sicher aufhalten und bewegen können. Dazu gehört auch, dass Schulen und Kitas mit dem Fahrrad und dem Roller sicher erreichbar sind, dass die Bereiche vor Schulen und Kitas nicht nur zu Schulbeginn, sondern ganzjährig verkehrsberuhigt sind, und dass Verstöße durch Autofahrende konsequent kontrolliert und sanktioniert werden. 

Besonderes Ziel bei der Kidical Mass in Schöneberg

Mit der Kidical Mass 2022 in Schöneberg unterstützt der VCD NORDOST e.V. gemeinsam mit dem BUND Berlin e.V., der IG Potsdamer Straße, KidBike e.V., der Landesverkehrswacht Berlin und Wendepunkt gGmbH den Erhalt der Jugendverkehrsschule am Sachsendamm. Sie ist aufgrund von Bauplanungen von Möbel Höffner (Krieger) von der Räumung bedroht. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, wie wir diesen Prozess noch stoppen können. 

Schöneberg braucht eine Jugendverkehrsschule. Hierher kommen u.a. Kinder aus 21 Grundschulen, üben für ihre Radfahrprüfung und legen sie hier ab. Für Erwachsene wird eine Förderung der Fahrradmobilität angeboten. Das Training befähigt Kinder und Erwachsene, sich selbstständig und sicher durch den Verkehr zu bewegen. Allein im Vor-Corona-Jahr 2019 hatte die Jugendverkehrsschule 14.300 Besucher*innen.

Wenn dieser wichtige Baustein für die Verkehrswende und gegen den Klimawandel wegfiele, würde in den nächsten Jahren zehntausenden Kindern die Möglichkeit genommen, das Radfahren zu üben, auch im Sinne höherer Verkehrssicherheit. Das gilt für die schulische Radfahrausbildung wie auch für die außerschulischen Trainingsangebote.

Wir radeln durch Schöneberg an einigen Grundschulen vorbei. Die Strecke ist circa acht km lang. Die Tourdaten finden Sie hier: bit.ly/3EXb0XS 

Zur Berichterstattung am 14. und 15. Mai laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen. Für Aufnahmen und Interviews vor Ort kontaktieren Sie bitte: 

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de Tel: 0174 465 65 23

 

Über das Kidical Mass Aktionsbündnis
Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Die Kidical Mass setzt sich für kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden ein. Herzstück des Aktionsbündnisses sind über 250 lokale Organisationen und Initiativen. Ein einzigartiges Netzwerk – dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt wird es von den überregionalen Partner*innen: ADFC, Campact, Changing Cities, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace, Pro Velo Schweiz und VCD.

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

 

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Landesgeschäftsstelle: Yorckstr. 48, 10965 Berlin

http://www.vcd-nordost.de facebook.com/VCDnordost

Mehr zur KM 2022

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news-10360 Fri, 29 Apr 2022 20:28:00 +0200 Platz da für die nächste Generation: Kidical Mass Wochenende am 14./15. Mai /startseite/detail/platz-da-fuer-die-naechste-generation-kidical-mass-wochenende-am-14-15-mai Kidical Mass in Reinickendorf

Samstag, 14.05.2022, Treffpunkt 11:00 Uhr Grundschule an der Peckwisch im Tornower Weg.
Wir fahren einmal durch das Märkische Viertel und dann zum Rathaus Reinickendorf, um auch für Kinder sichere Fahrradwege einzufordern. Ein sicherer Radweg ist ein Radweg, auf dem alle Eltern ohne Bedenken auch ihr sechsjähriges Kind alleine zur Schule fahren lassen.

Kidical Mass in Schöneberg

Sonntag, 15.05.2022 in Schöneberg: Treffpunkt 15:00 Uhr Jugendverkehrsschule am Sachsendamm
Unser Motto für die Kidical Mass: Rettet die Jugendverkehrsschule!

Mit der KIDICAL MASS in Schöneberg unterstützt der VCD NORDOST e.V. gemeinsam mit dem BUND Berlin e.V., der IG Potsdamer Straße, KidBike e.V., der Landesverkehrswacht Berlin und Wendepunkt gGmbH den Erhalt der Jugendverkehrsschule am Sachsendamm. Sie ist aufgrund von Bauplanungen von der Räumung bedroht. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, wie wir diesen Prozess noch stoppen können.
Schöneberg braucht eine Jugendverkehrsschule. Hierher kommen u.a. Kinder aus 21 Grundschulen, üben für ihre Radfahrprüfung und legen sie hier ab. Für Erwachsene wird die Förderung der Fahrradmobilität angeboten. Das Training befähigt Kinder und Erwachsene, sich selbstständig und sicher durch den Verkehr zu bewegen. Allein im Vor-Corona-Jahr 2019 hatte die Jugendverkehrsschule 14.300 Besucher*innen. Wenn dieser wichtige Baustein für die Verkehrswende und gegen den Klimawandel wegfiele, würde zehntausenden Kindern in den nächsten Jahren die Möglichkeit genommen werden, das Radfahren und für ihre Verkehrssicherheit zu üben. Das gilt für die schulische Radfahrausbildung sowie für die außerschulischen Trainingsangebote.
Unsere Route ist knapp 8 Kilometer lang. Wer möchte, kann entlang des Weges einsteigen und mitfahren. Die Route kann sich immer noch ändern – schaut also sicherheitshalber kurz vorher hier auf der Webseite vorbei.
Jugendverkehrsschule am Sachsendamm - Gotenstraße - Ella-Barowsky-Straße - Wilhelm-Kabus-Straße - Kolonnenstraße (Halt bei Havelland Grundschule) - Richard von Weizsäcker Platz - Hauptstraße – Kleistpark (Neumark Grundschule) - Potsdamer Straße - Pallasstraße - Gleditschstraße (Spreewaldgrundschule - Kurze Kundgebung) - Eisenacher Straße - (Werbellinsee Grundschule) - Eisenacher Straße - Barbarossaplatz (Grundschule) - Eisenacher Straße (Hauptstraße queren) - Albertstraße - Ebersstraße (Teltow Grundschule) - Dominicusstraße - Jugendverkehrsschule am Sachsendamm
Verbreitet unseren Flyer. Ihr findet ihn hier zum Herunterladen.

Aktuelle Updates zum Kidical Mass Wochenende in Berlin findet ihr immer auf dieser Seite.

Zum Aufruf des VCD Bundesverbandes: https://www.vcd.org/artikel/kinder-radeln-fuer-lebenswerte-staedte

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news-10518 Fri, 29 Apr 2022 17:30:00 +0200 Geht`s auch ohne? VCD startet Kampagne für autofreies Leben /startseite/detail/gehts-auch-ohne-vcd-startet-kampagne-fuer-autofreies-leben Berlin, 29. April 2022. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, gut und sicher mobil zu sein, ohne dabei auf ein eigenes Auto angewiesen zu sein. Die Realität sieht jedoch anders aus. Besonders problematisch ist das für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Menschen mit niedrigem Einkommen und Menschen im ländlichen Raum. Mit einer Bildaktion vor dem Reichstagsgebäude startete der ökologische Verkehrsclub VCD heute seine Kampagne für eine soziale Verkehrswende und die Forderung nach einer Mobilitätsgarantie. Begleitend legt der Verband in einem Hintergrundpapier dar, wie man eine solche Garantie für alle Menschen, unabhängig von Geldbeutel, Wohnort oder körperlichen Voraussetzungen, umsetzen könnte.

 

Teil der Kampagne ist auch eine Online-Aktion. Dafür befragt der VCD Menschen aus ganz Deutschland, inwiefern sie in ihrem Alltag vom Auto abhängig sind. Das Ergebnis wird auf der Website des Verbandes in einer Deutschlandkarte dargestellt.

Kerstin Haarmann, VCD Bundesvorsitzende: „Viele Menschen nutzen für ihre täglichen Wege hauptsächlich das Auto. Aber nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie keine andere Wahl haben – gerade auf dem Land. Aber was ist mit denjenigen, die sich kein Auto leisten oder nicht fahren können? Wir wollen mit der Mobilitätsgarantie den Missstand beenden, dass viele Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Wir brauchen endlich überall gute Alternativen zum eigenen Auto.“

Auf dem Land gibt es oftmals kein oder nur ein unzureichendes ÖPNV-Angebot. Ähnlich sieht es bei der Infrastruktur für den Radverkehr aus. Deshalb fordert der VCD verbindliche Mindeststandards für Bus und Bahn und den Ausbau von Radwegen. Ab einer Ortsgröße von 200 Einwohner*innen soll es mindestens im Ein-Stunden-Takt eine Verbindung bis zur nächsten größeren Stadt geben. Um Mobilität für alle zu gewährleisten, muss Barrierefreiheit umfassend gedacht werden: Die Beseitigung von physischen und sonstigen Barrieren ermöglicht vielen Menschen mit körperlichen, sensorischen (Sehen und Hören) oder psychischen Einschränkungen erst, mobil zu sein. Breitere Gehwege, abgesenkte Bordsteine und Aufzüge wären zudem auch für Menschen mit Kinderwagen oder Gepäck eine Erleichterung. Und schließlich müsse Mobilität für alle bezahlbar sein: mindestens durch bundesweit verfügbare Sozialtickets, die unbürokratisch zugänglich sind.

 

Dominik Fette, Sprecher für klima- und sozialverträgliche Mobilität: „Eine Mobilitätsgarantie geht weit hinaus über den Minimalanspruch auf ein Taxi, wenn der Bus ausfällt. Das Ziel ist, dass künftig niemand mehr auf ein eigenes Auto angewiesen ist und wirklich alle Menschen mobil sein können. Denn Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.“

Mit der Mobilitätsgarantie müssen jetzt die Weichen für eine sozial- und klimaverträgliche Verkehrswende gestellt werden, so der VCD. Kurzfristig fordert der Verband außerdem, die Pendlerpauschale durch ein Mobilitätsgeld zu ersetzen. Denn die Pendlerpauschale sei in ihrer jetzigen Ausgestaltung sozial ungerecht. Von ihr profitierten vor allem gutverdienende Haushalte mit einem höheren Steuersatz und längeren Arbeitswegen. Um die Menschen zu entlasten, die auf das Pendeln angewiesen sind, und gleichzeitig die soziale Schieflage der Pendlerpauschale zu beseitigen, sollte diese in ein Mobilitätsgeld umgewandelt werden. Dabei bekommen alle Pendler*innen den gleichen Betrag pro Pendelkilometer ausbezahlt beziehungsweise von der Steuerlast abgezogen. Der Steuersatz hätte somit keinen Einfluss auf die Höhe der Entlastung.


Fotos von der Bildaktion finden Sie hier: vcd.org/service/presse/bildmaterial/aktionsfotos

Weitere Informationen zur Online-Aktion finden Sie hier: vcd.org/autoabhaengigkeit

Das Hintergrundpapier finden Sie hier: vcd.org/FactSheet_Mobilitaetsgarantie.pdf

Pressekontakt:
Anne Fröhlich, Magdalena Reiner • Telefon 030/280351-12 • presse@vcd.org www.vcd.org • Twitter: @VCDeV • Facebook: @vcdbundesverband • Instagram: @vcd_ev • LinkedIn: @VCDBundesverband

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander zwischen allen Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

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news-10414 Thu, 28 Apr 2022 13:08:03 +0200 VCD Nordost begrüßt das 9-EUR-Ticket. Damit auch Bestandskunden profitieren, bedarf es unbürokratischer Lösungen. /startseite/detail/vcd-nordost-begruesst-das-9-eur-ticket-damit-auch-bestandskunden-profitieren-bedarf-es-unbuerokratischer-loesungen Gerade in Mecklenburg-Vorpommern bietet das Ticket die Chance, die Vorteile erlebbar zu machen: das gesamte ÖPNV-Angebot unbegrenzt mit nur einem Ticket zu nutzen. In Mecklenburg-Vorpommern (MV) existiert bislang kein landesweiter Tarif, der die Nutzung von SPNV und kommunalem ÖPNV mit nur einem Ticket ermöglicht. Der VCD Nordost fordert daher die Landesregierung MV auf, das Neun-Euro-Ticket als Chance zu begreifen und rasch einen landesweiten Tarifverbund einzuführen. Gleichzeitig sollte eine Kommunikations- und Marketingkampagne zur stärkeren Nutzung von Bussen und Bahnen in MV zeitnah gestartet werden.

Insbesondere für Berlin und den VBB gilt: Damit auch Menschen mit bereits laufenden Abonnements unbürokratisch profitieren und für ihre Treue belohnt werden, schlägt der VCD Nordost vor, bestehende Abonnements oder Jahreskarten kostenfrei um drei Monate zu verlängern. Der administrative Aufwand für bestehende Abonnements wäre so deutlich geringer als eine Rückerstattung oder auch Neuberechnung der monatlichen Zahlungen.

Um Neukunden zu gewinnen, könnte das Modell auch auf sie ausgeweitet werden: Während des Aktionszeitraums Juni bis August neu abgeschlossene Jahresabos gelten für 15 Monate ("15 für 12"). So wird das "9 für 90" Ticket gleichzeitig zu einem attraktiven Angebot, dauerhaft auf den Umweltverbund umzusteigen.

Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost: „Das 9-EUR-Ticket muss so nachhaltig gestaltet und vermarktet werden, dass neue Abonnenten gewonnen und während der Pandemie verlorene Abonnenten zurückgewonnen werden. So kann die Aktion eine Wirkung auch über die drei Monate hinaus entfalten. Zugleich zeigen die Erfahrungen mit der Umsetzung des 9-EUR-Tickets, dass das System einer Vielzahl von Verkehrsverbünden in Deutschland mit entsprechendem Tarif-Wirrwarr dringend reformiert werden muss.“

Pressekontakt VCD Nordost:
Heiner von Marschall, Landesvorsitzender
Email: heiner.v.marschall@vcd-nordost.de Tel: 0174 465 65 23

www.vcd-nordost.de

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) setzt sich ein für Mobilität für Menschen, ein positives Miteinander aller Verkehrsarten und eine ökologische Verkehrswende. Schwerpunkte sind dabei die Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr) und mehr Verkehrssicherheit gerade auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer: Kinder, Ältere und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Der VCD Nordost ist der Landesverband für Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

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news-10350 Tue, 19 Apr 2022 11:17:24 +0200 VCD Landesvorsitzender im inforadio zum Planermangel /startseite/detail/vcd-landesvorsitzender-im-inforadio-zum-planermangel  

Viele vorhandene Planer-Stellen können derzeit nicht besetzt werden, was die Umsetzung vieler Projekte für die Mobilitätswende verzögert oder ganz in Frage stellt. Der VCD ruft junge Menschen dazu auf, diesen Beruf zu ergreifen und ein entsprechendes Studium aufzunehmen um damit ganz konkret für eine klimagerechte Mobilität der Zukunft zu arbeiten!

Mitschnitt Reportage Verkehrswende

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news-10327 Mon, 11 Apr 2022 13:40:00 +0200 Damit der Zug nicht leer bleibt: Neue Schienenverbindung zum Fährhafen Mukran bewerben! /startseite/detail/damit-der-zug-nicht-leer-bleibt-neue-schienenverbindung-zum-faehrhafen-mukran-bewerben  

Leider liegen noch keine Fahrgastinformationen vor, dass ab dem 21. Mai 2022 immer an Samstagen die beiden Bornholm-Fähren sowie in den Nachmittagsstunden die Schweden-Fähre Skåne Jet erreicht werden.

Aus Sicht des Klimaschutzes und der deutlich angestiegenen Kraftstoffkosten für den PKW-Verkehr sollte die neu geschaffene Reisekette auf dem Schienen- und Seeweg nach Südschweden und Bornholm kommuniziert werden und dabei die Vorteile einer nachhaltigen Mobilität in herausgestellt werden. Beispielsweise sind Rønne auf Bornholm vom Berliner Hauptbahnhof in rd. 8,5 Stunden und Ystad in Südschweden in rd. 7,5 Stunden erreichbar.

Für Wilfried Kramer vom VCD Nordost ist damit für den Erfolg dieser neuen Schienenverbindung eine wichtige Voraussetzung, dass kurzfristig die Fahrplandaten in die elektronischen Auskunftssysteme (z.B. DB Navigator, MV-App) eingepflegt werden; gleichzeitig sollte das neue Angebot durch eine aktive Kunden- und Marketingkommunikation beworben werden. Bislang sind die neuen Zugfahrten bei den potenziellen Urlaubern nicht bekannt. Darüber hinaus sollte auch der seit Jahresbeginn bestehende stündliche VVR-Busverkehr mit der Linie 22 zum Fährhafen Mukran kommuniziert werden, die zwischen 5 und 22 Uhr eine Anbindung des Mukran Ports für Urlauber und dort Beschäftigte aus Richtung Binz und Sassnitz ermöglicht.

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news-10303 Thu, 07 Apr 2022 10:29:12 +0200 Fahrrad-Demo #A100stoppen - Protestfahrt am 8.4.2022, Beginn 16 Uhr /startseite/detail/fahrrad-demo-a100stoppen-protestfahrt-am-842022-beginn-16-uhr  

16:00 Uhr: Kundgebung vor dem Bundesverkehrsministerium, (Invalidenstr. 44, 10115 Berlin)
ca. 16:30 Uhr: Start der Fahrraddemo
ca. 17:30 Uhr: Abfahrt vom Zwischenstopp am Platz der Luftbrücke
ca. 18:00 Uhr: Abschlusskundgebung am Ostkreuz (Markgrafendamm)

Berlin will den 17. Bauabschnitt der Stadtautobahn A100 nicht, Berlin braucht den 17. Bauabschnitt nicht – sondern Wohnraum, Kiez, Clubkultur und die Verkehrswende!
Gemeinsam stoppen wir den Autobahn-Wahnsinn der Bundesregierung und zeigen: Berlin gehört uns!

Mehr auf https://www.a100stoppen.de/

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news-10261 Fri, 25 Mar 2022 13:42:00 +0100 Bundesweite Jugendkampagne „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ in Berlin gestartet /startseite/detail/bundesweite-jugendkampagne-fahrrad-fuers-klima-auf-tour-in-berlin-gestartet  

Berlin, 25. März 2022. Die Abhängigkeit vom Import fossiler Energien drastisch reduzieren, so lautet das Gebot der Stunde. Das gilt ganz besonders für den Verkehrsbereich. Zum Beginn der Fahrradsaison rufen der ökologische Verkehrsclub VCD und AKTIONfahrRAD (AfR) mit der Kampagne „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ bundesweit Jugendliche und ihre Eltern dazu auf, das Elterntaxi stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Heute startete die Kampagne mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule an der Peckwisch in Berlin-Reinickendorf. Unterstützt werden sie von Jakob Blasel, Klima-Aktivist und Botschafter des Projekts. Jugendliche in ganz Deutschland können ab sofort an der Aktion teilnehmen, ihre mit dem Rad zurückgelegten Kilometer auf der Seite klima-tour.de sammeln und zum Ende des Projekts im August Preise gewinnen.

Stephanie Päßler, VCD-Projektleiterin „FahrRad!“: „Die aktuelle Lage zeigt überdeutlich, dass unsere bisherige Verkehrspolitik die falschen Impulse gesetzt hat. Noch immer dominiert das Auto unsere Straßen und Städte. Das Fahrrad bietet eine wunderbare Alternative zum Elterntaxi, es ist klimafreundlich und gut für die Gesundheit. Deshalb muss die Regierung jetzt dafür sorgen, dass Radwege ausgebaut und unsere Straßen für alle sicherer werden.“

Zur Auftaktveranstaltung wurde eine Straße vor der Schule für den Autoverkehr gesperrt, sodass die Kinder und Jugendlichen auf einem Parcours erste Kilometer für den Wettbewerb sammeln konnten. Bei einer Podiumsdiskussion zur Mobilität von Kindern und Jugendlichen diskutierte die Reinickendorfer Stadträtin für Umwelt und Verkehr, Korinna Stephan mit Aktivist*innen und Schüler*innen, wie man Schulen fahrradfreundlicher gestalten könnte.

Jakob Blasel, „FahrRad!“-Botschafter: „Das Fahrrad bedeutet Unabhängigkeit – von fossilen Energien und von den eigenen Eltern. Rad fahren ist für Jugendliche Freiheit und bietet ihnen die Möglichkeit, selbstständiger zu werden. Leider hindert unsere Verkehrsinfrastruktur bislang viele Kinder und Jugendliche daran, diese Vorteile zu erleben. Zu schmale oder abrupt endende Radwege und fehlende sichere Abstellmöglichkeiten an den Schulen sind eher Regel als Ausnahme. Das muss sich dringend ändern.“

Ulrich Fillies, AfR-Vorsitzender: „Die Politik könnte eine Menge tun, um das Radfahren nachhaltig in die Schulen zu bringen. Dafür bedarf es der Mithilfe der Lehrerinnen und Lehrer als starke Partner. Sie stehen für die Verkehrserziehung, die Fahrradprüfung und die Motivation der Schülerinnen und Schüler. Mit ihrer Hilfe können Radprojekte wie die Klima-Tour in vielen weiteren Schulen umgesetzt werden. Dazu bedarf es jedoch Stundenkontingenten, die die entsprechenden Kultusministerien der Lehrerschaft zur Verfügung stellen müssten. Daran mangelt es zur Zeit.“

Mehr zur VCD-Aktion „FahrRad!“:
Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren können sich mit ihren Schulklassen, Jugendgruppen oder Familien ab sofort und fortlaufend bis Ende August unter www.klima-tour.de anmelden. Jeder erradelte Kilometer kann auf dem Online-Portal eingetragen werden. Das bringt die teilnehmenden Gruppen gleichzeitig auf einer virtuellen Tour durch Deutschland und Europa voran. An 18 Stationen auf der Online-Tour werden Fahrrad- und Klimathemen jugendgerecht präsentiert. Außerdem gibt es Mitmachaktionen und Quizfragen. Für die Kombination aus richtigen Antworten und gesammelten Fahrradkilometern können als Hauptgewinn bis zu 500 Euro für die Gruppenkasse, eine Fahrradabstellanlage und weiteres Equipment für kommende Radausflüge gewonnen werden. Lehrkräfte und Jugendgruppenleiter finden auf der Webseite Unterrichtsmaterialien und Aktionsideen aus den Bereichen Fahrrad, Klimaschutz und Mobilitätsbildung. Das Jugendprojekt „FahrRad!“ ist eine Kooperation mit der »AKTIONfahrRAD« (www.aktionfahrrad.de).

Die gemeinsamen Forderungen von VCD und AfR finden Sie hier.


Pressebilder finden Sie im Laufe des Nachmittags unter: www.vcd.org/service/presse/bildmaterial/aktionsfotos

Pressekontakt
Alexander Knebel, Anne Fröhlich, Magdalena Reiner • VCD-Pressestelle • 030/280351-12 • www.vcd.org • Twitter: @VCDeV  • Facebook: @vcdbundesverband • Instagram: @vcd_ev • LinkedIn: @VCD Bundesverband

Ulrich Fillies • Vorsitzender AKTIONfahrRAD • info@aktionfahrrad.dewww.aktionfahrrad.de

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

AKTIONfahrRAD ist angetreten, um Kinder und Jugendliche frühzeitig und nachhaltig aufs Rad zu bringen. Deshalb muss auch vor dem Hintergrund der aktuellen Umwelt-, Gesundheits- und Verkehrsproblematik spätestens in den Schulen damit begonnen werden, die Schülerinnen und Schüler verstärkt aufs Rad zu setzen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Lehrerinnen und Lehrer als starke Partner gebraucht. Für AKTIONfahrRAD bedeutet das, schulkonforme nachhaltige Projekte für sie zu schaffen, damit es ihnen möglich wird, im Schulbetrieb den Weg zum Fahrrad zu finden. Um das umzusetzen, sind die Aktionen, wie „Deutschlands fahrradfreundlichste Schule“, „Deutsche Schulmeisterschaft“, „Reparaturservice“, „Lehrerfortbildung“ und „Schülerreporter“ ins Leben gerufen worden. Durch diese hilft AKTION fahrRAD den Lehrkräften in den Schulen, das Fahrradfahren wieder populär und nachhaltig betreiben zu können.

 

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news-10243 Tue, 22 Mar 2022 13:55:00 +0100 Klima-Aktionstag am Freitag 25.03.2022 /startseite/detail/klima-aktionstag-am-freitag-25032022  

Zum Globalen Klimastreik laden wir als VCD Bundesverband und Landesverband Nordost ein zu einer eigenen Aktion:

Auftakt Klima-Tour 2022 - “Radfahren für unsere gemeinsame Zukunft”

  • Ab 12:30 Uhr, Grundschule an der Peckwisch, Tornower Weg 26-34, 13439 Berlin
  • Mit Promi-Parcours auf Autofreier Straße und Podiumsdiskussion

Mehr zum Event im Märkischen Viertel...

Fahrrad-Zubringerdemo

Und natürlich freuen wir uns auch über alle, die an der zentralen FfF-Aktion im Invalidenpark teilnehmen, besonders wenn Ihr als VCDler*innen erkennbar seid. Dafür gerne am Donnerstag Nachmittag Warnwesten und Fahnen abholen! 

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news-10206 Mon, 21 Mar 2022 23:55:00 +0100 Sozial gerechte Mobilitätswende: Der Volksentscheid Berlin autofrei /startseite/detail/sozial-gerechte-mobilitaetswende-der-volksentscheid-berlin-autofrei  

Wir sind eine paar Berliner Aktive und möchten uns gemeinsam mit dem  Jahresthema des VCD „Sozialgerechte Mobilitätswende“ (Link dahinter legen: https://www.vcd.org/soziale-aspekte-verkehrswende/) auseinandersetzen, dazulernen  und auch Aktionen planen. Dazu wollen wir uns einmal monatlich in ungezwungener Runde treffen und freuen uns, wenn weitere Interessierte dazukommen.

Angesichts der Pandemielage treffen wir uns vorerst online in Zoom. Um den Zoom-Link zu erhalten, bei Fragen oder wenn Ihr in den Verteiler aufgenommen werden wollt, schreibt bitte an urmila.goel@vcd-nordost.de

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news-10240 Mon, 21 Mar 2022 11:03:00 +0100 ADFC und VCD begrüßen Vorstoß zum Mobilitätsgeld /startseite/detail/adfc-und-vcd-begruessen-vorstoss-zum-mobilitaetsgeld Berlin, 22. März 2022. Die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgeschlagene Mobilitätsprämie - von ihm als Mobilitätsgeld bezeichnet - ist eine kurzfristig sinnvolle und sozial ausgestaltete Entlastung angesichts gestiegener Energiepreise. Das betonen der ökologische Verkehrsclub VCD und der Fahrradclub ADFC.

„Wir begrüßen den Vorschlag des Arbeitsministers, der die monatliche Auszahlung eines nach Einkommen gestaffelten Pauschalbetrags für Mobilität in die Diskussion gebracht hat. Gleichzeitig müssen ökologische Fehlanreize und Ungerechtigkeiten dauerhaft abgebaut werden: Die Pendlerpauschale muss endlich durch ein einkommensunabhängiges Mobilitätsgeld ersetzt werden. Außerdem müssen wir weg vom Öl: Dafür braucht es überall im Land einen attraktiven Umweltverbund und bezahlbaren ÖPNV. Eine Mobilitätsgarantie würde dafür die Weichen stellen“, unterstreicht die VCD Bundesvorsitzende Kerstin Haarmann.

ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters sagt: „Tankrabatte sind doppelt falsch, denn sie begünstigen Besserverdienende und animieren zum klimaschädlichen Autofahren. Wir begrüßen den Vorschlag eines Mobilitätsgeldes, denn es hilft, Mobilität unabhängig vom Einkommen und vom Verkehrsmittel zu sichern. Wer gern häufiger mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren will, kann das Mobilitätsgeld auch in ein schickes Fahrrad investieren – das ist gut. Der ADFC sagt aber auch: Finanzielle Entlastungen reichen nicht aus, um die Bürgerinnen und Bürger zu einer nachhaltigeren Mobilität zu motivieren. Wir brauchen super attraktive Radwege im ganzen Land und einen dicht getakteten öffentlichen Nahverkehr.“

Mit Nachdruck wenden sich ADFC und VCD gegen die von Bundesfinanzminister Christian Lindner vorgelegten Pläne für sogenannte Tankrabatte. Diese schaffen nach Auffassung der beiden Verbände nur Anreize für zusätzlichen Ölverbrauch statt zum Energiesparen.

 

Pressekontakt:
Alexander Knebel, Anne Fröhlich, Magdalena Reiner • Telefon 030/280351-12 • presse@vcd.orgwww.vcd.org Twitter:@VCDeV 

Stephanie Krone, ADFC-Bundespressesprecherin, Telefon: 030/209 14 98-65, presse@adfc.de www.adfc.de

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander zwischen allen Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

 

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