Radverkehr,
Barrierefreie Mobilität
VCD Nordost aktuell
Vergangene Woche beteiligte sich der VCD Landesverband Nordost an einer vom Nachhaltigkeitsbüro der Humboldt Universität einberufenen Versammlung unter dem Titel „Radsharing retten – soziale Mobilität braucht öffentliche Verantwortung“.
Gemeinsam mit den Studierenden und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur*innen machten wir auf die Bedeutung eines verlässlichen, sozial gerechten Fahrradverleihsystems für die Verkehrswende aufmerksam.
Im Anschluss an die Versammlung wurde die Petition „Nextbike für Berlin retten – Deutschlandticket sichern“offiziell an den CDU-Abgeordneten Johannes Kraft vom Ausschuss für Mobilität und Verkehr übergeben.

In seinem Redebeitrag betonte Daniel Zimmermann, Geschäftsführer des VCD Nordost, den zentralen Charakter von Mobilität als Grundbedürfnis.
Demzufolge müsse das Verkehrssystem so gestaltet sein, dass alle Menschen sicher, zuverlässig und zu bezahlbaren Konditionen an ihr Ziel kämen.
Gerade in einer Stadt wie Berlin, die es Autofahrenden durch jahrzehntelange autozentrierte Planung vergleichsweise leicht mache, brauche es umso attraktivere Alternativen zur nachhaltigen Stärkung des Umweltverbundes.
Ein zentraler Baustein dafür sei die Multimodalität – der nahtlose Übergang zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln. Das Fahrrad eigne sich laut Zimmermann besonders für die „letzten Meter“ des Weges und ermögliche eine flexible, alltagstaugliche Fortbewegung auch zwischen Orten, an denen sich weder S- noch U-Bahnhöfe in unmittelbarer Nähe befänden.
Mit der Teilnahme an der Versammlung und der Unterstützung der Petition machte der VCD Nordost einmal mehr deutlich:
Fahrrad-Sharing ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil sozialer, klimafreundlicher Mobilität für alle Bürger*innen in der Hauptstadt.
Jetzt braucht es mutige politische Entscheidungen, um dieses Angebot dauerhaft verfügbar zu machen!